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Miniatur Wunderland

größte Modelleisenbahnanlage der Welt
Miniatur Wunderland GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 2000
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Frederik und Gerrit Braun, Stephan Hertz
Mitarbeiterzahl 360
Branche Modellbahn
Website www.miniatur-wunderland.de

Das Miniatur Wunderland (Eigenschreibweise) in Hamburg ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt.[1] Sie befindet sich in der historischen Speicherstadt und wird von der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH betrieben. Auf der 1499 Quadratmeter großen Anlagenfläche liegen insgesamt 15,715 Kilometer Gleise (Stand: August 2019)[2][3] im Maßstab 1:87 (Nenngröße H0; entspräche in der Realität etwa 1.367,2 Kilometer Gleise), auf denen rund 1040 digital gesteuerte Züge verkehren.

VorgeschichteBearbeiten

Im Sommer 2000 war Frederik Braun, einer der beiden Gründer des Miniatur Wunderlands, in Zürich im Urlaub. Dort kam ihm in einem Modellbahngeschäft die Idee zur größten Modelleisenbahn der Welt.[4] Zurück in Hamburg suchte Frederik E-Mail-Adressen aus dem Internet und startete eine Umfrage zur Beliebtheit echter und fiktiver Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dabei wurde das noch nicht existierende Miniatur Wunderland von den männlichen Befragten auf Platz 3 gewählt.

Nach Angaben der Brüder Gerrit und Frederik Braun passte die Idee für das Miniatur Wunderland inklusive Finanzierungsplan auf lediglich zwei Seiten.[5] Geldgeber war die Hamburger Sparkasse, unterstützt durch Bürgschaften der Eigentümer und der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg.[6][7] Die Anlage wurde ohne öffentliche Gelder finanziert.[8]

Auf- und AusbauBearbeiten

Nach dem Baubeginn im Dezember 2000 gingen am 16. August 2001 die ersten drei Abschnitte (Knuffingen, Mitteldeutschland und Österreich) in Betrieb. Seither wurden neue Bereiche angefügt. Mit der Fertigstellung des Abschnitts Hamburg, deutsche Küste im November 2002 wurde das Wunderland die größte Modelleisenbahn in Europa. Erweiterungen im Dezember 2003 mit dem Thema USA und Juli 2005 mit Skandinavien folgten. Am 10. September 2015 setzten Gerrit und Frederik Braun das fehlende Gleisstück zwischen dem Abschnitt Schweiz und einem neuen Italien-Abschnitt. Damit erweiterten sie die Gleislänge von 13.000 auf 15.400 Meter. Dies wurde von einem Guinness-Richter festgehalten, der anschließend die Urkunde für den neu aufgestellten Weltrekord überreichte.[9] Der 190 Quadratmeter große Abschnitt Bella Italia wurde nach vier Jahren Bauzeit mit 180.000 Arbeitsstunden und Kosten von rund vier Millionen Euro am 28. September 2016 eröffnet.[10] Im August 2019 wurden mit dem Bauabschnitt Monaco / Provence weitere 315 Meter hinzugefügt. Die Gesamtlänge von nun 15.715 m entspricht damit 1.367,21 km in Echtlänge, so dass dies nun auch die größte Modelleisenbahnanlage der Welt über alle Maßstäbe hinweg darstellt.[11]

AbschnitteBearbeiten

Nummer Abschnitt Fertigstellung Größe Quelle
01 Mitteldeutschland / Harz August 2001( im Bau) ca. 120 m²
02 Knuffingen August 2001( im Bau) ca. 120 m²
03 Österreich August 2001( im Bau) ca. 060 m²
04 Hamburg November 2002( im Bau) ca. 200 m²
05 Amerika Dezember 2003( im Bau) ca. 100 m²
06 Skandinavien Juli 2005( im Bau) ca. 300 m²
07 Schweiz November 2007( im Bau) ca. 250 m²
08 Knuffingen Airport Mai 2011( im Bau) ca. 150 m²
04 a Hamburg – Teilabschnitt Hafencity
und Elbphilharmonie
November 2013( im Bau) ca. 009 m² a
09 Italien September 2016( im Bau) ca. 190 m²
09 a Italien – Teilabschnitt Venedig Februar 2018( im Bau) ca. 009 m² [12]
10 Monaco / Provence vsl. November 2020 (im Bau) ca. 036 m² [13]
01 a Mitteldeutschland / Harz – Teilabschnitt Kirmes vsl. November 2019 (im Bau) ca. 009 m² a [14]
11 Südamerika vsl. 2021 (im Bau) ca. 220 m² [15]
a Die Fläche ist bereits mit dem Original-Abschnitt verrechnet.

Der nächste im Bau befindliche Bauabschnitt ist Monaco (mit Formel-1-Kurs). Nach dessen Fertigstellung soll Südamerika dargestellt werden. Der neue Abschnitt soll bis Ende 2021 in einem Nachbargebäude auf der anderen Seite des Fleets entstehen – verbunden mit einer Brücke.

Weitere Projekte sind Mittelamerika/Karibik und Asien.[16]

AnlageBearbeiten

 
Der Leitstand mit etwa 70 Bildschirmen
 
Blick auf den Abschnitt Hamburg

Die Besucher gehen in einem langen Flur zwischen verschiedenen Räumen hin und her. Die Züge fahren an den Raumwänden und auf halbinselartigen Ausbuchtungen. Die Anlage besteht (Stand: September 2016) aus neun fertiggestellten Abschnitten von jeweils 60[17] bis 300 m²[18] Modellfläche:

  • Die ersten drei Abschnitte wurden parallel erstellt. Sie zeigen Mittel- und Süddeutschland mit dem Harz, außerdem verfügt es über eine lange ICE-Hochgeschwindigkeitstrasse.
  • Die fiktive Stadt Knuffingen erhielt als Besonderheit ein Straßensystem mit fahrenden Autos.
  • Im Abschnitt Österreich ging es um die Umsetzung des Themas Alpen, unter anderem durch eine vielstöckige Wendel, von der aus Züge aus den übrigen Abschnitten die Flurseite über den Köpfen der Besucher wechseln.
  • Die nächste Ausbaustufe umfasst den Abschnitt mit dem Thema Hamburg, deutsche Küste.
  • Der USA-Abschnitt enthält unter anderem Las Vegas, Miami, etwas Wilden Westen, wieder ein System mit fahrenden Autos und einen Weltraumbahnhof.
  • Der Abschnitt Skandinavien setzt den Schwerpunkt mit einer echten Wasserfläche: In der 30.000 Liter großen „Nord-Ostsee“-Meereswanne sollen in Zukunft computergesteuerte Schiffe verkehren. Zurzeit wird noch manuell gesteuert. Auch Ebbe und Flut werden hier simuliert. Eine Miniatur-Storebeltbrücke überquert das „Meer“. Ein Bergwerksbetrieb erinnert an Kiruna.
  • Die über zwei Etagen reichenden Schweizer Alpen sind den Landschaften der Kantone Tessin, Graubünden und Wallis nachempfunden und wurden im November 2007 fertiggestellt. Durch einen Deckendurchbruch auf einer Gesamtfläche von 100 m² erreichen die Berge fast sechs Meter Höhe. Die Besucher erreichen diese neue Ebene über Treppen, während die Züge in verdeckten Kehren und in einem Loklift die Höhenunterschiede überwinden.
  • Der Abschnitt „Knuffingen Airport“ wurde im Mai 2011 nach rund sechs Jahren Bau und Entwicklungszeit und 3,5 Millionen Euro Investitionen eröffnet. Zu sehen ist ein 150 m² großer Flughafen mit einer weltweit einzigartigen Flughafensteuerung.
  • Ein kleiner Abschnitt bildet die Hamburger HafenCity mit der Elbphilharmonie. Im Mai 2012 wurde mit der Planung begonnen und im August desselben Jahres mit dem Bau. Insgesamt neun Quadratmeter (m²) standen zur Verfügung, auf dieser Fläche wurden 10 ausgewählte Häuser aufgebaut. Die Eröffnung war am 13. November 2013 und wurde direkt übertragen.[19]
  • Im Jahr 2014 wurde ein Ausflug nach Italien gemacht, um viele Eindrücke des Landes zu sammeln. Diese wurden in den 9. Bauabschnitt Italien eingebracht. In diesem Abschnitt sind einige Sehenswürdigkeiten Roms sowie Landschaften wie die Toskana oder der lavaspeiende Vesuv zu sehen. Der Bauabschnitt wurde in einem extra angelegten Blog vorgestellt und im September 2016 eröffnet.[20]
  • Im Februar 2018 wurde der Teilabschnitt Venedig mit nur 9 m² eröffnet. Mit rund 35.000 Arbeitsstunden ist es der – im Verhältnis zur Größe – aufwändigste Abschnitt.

BesonderheitenBearbeiten

 
Einsetzende Dunkelheit auf dem Jahrmarkt

Zu den Besonderheiten gehört ein simulierter Tagesablauf, bei dem sich alle 15 Minuten Dämmerung, Nacht und Tag wiederholen. Dazu gehört eine automatische Lichtsteuerung, die die über 300.000 Lampen zur Tageszeit passend schaltet.

Die 120 Quadratmeter große Fantasiestadt Knuffingen mit rund 6.000 Einwohnern ist mit über 100 beweglichen Modellautos ausgestattet, darunter auch zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge, mit denen in Knuffingen im Schnitt alle 15 Minuten ein Feuerwehreinsatz simuliert wird. Die Verkehrssimulation wird durch ein modifiziertes Car-System ermöglicht, das auch in den Abschnitten USA, Skandinavien und Knuffingen Airport eingesetzt wird. Im Abschnitt Amerika ist sogar ein Interstate Highway mit einem dynamischen Verkehrsleitsystem ausgestattet, welches durch vier verschiedene Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie Dauerlichtzeichen und eine variable Textanzeige den Verkehr regelt.[21]

Die Anlage gilt als detailreich, als Beispiele gelten eine sich verändernde Spielstandsanzeige im Volksparkstadion und eine magnetisch gesteuerte Kuh in einem Kuhfladen-Bingo-Spiel, ein verunglückter Käserad-Laster sowie ein Miniatur-Blinkenlights im Hamburg-Teil. Auch gibt es dort eine Jet-Tankstelle, die die realen aktuellen Benzinpreise ihres Vorbildes in der Hamburger Amsinckstraße anzeigt.[22]

Durch rund 200 Schalter können die Besucher Vorgänge auf der Anlage steuern. Diese sogenannten Knopfdruckaktionen sind für viele Besucher ein Highlight. Zum Beispiel startet ein Bergwerkszug, Windräder drehen sich, im Volksparkstadion fällt das nächste Tor, ein Space Shuttle startet oder ein Hubschrauber hebt ab. Ein Schalter ermöglicht es dem Besucher sogar, die Produktion einer kleinen Tafel Schokolade in einer Fabrik zu beobachten und das fertige Produkt selbst zu probieren.[23]

Bei bestimmten Führungen ist auch ein Blick hinter die Kulissen möglich, wo sich auch detaillierte Figuren befinden, die vom normalen Publikumsbereich aus nicht eingesehen werden können.

Knuffingen AirportBearbeiten

 
Blick über den Flughafen Knuffingen

Nach sechsjähriger Planungs- und Bauzeit ist am 4. Mai 2011 als besonderer Anlagen-Abschnitt der Modellflughafen „Knuffingen Airport“ für die Besucher offiziell in Betrieb genommen worden. Seine Gebäude ähneln dem Hamburger Flughafen. Wie im fiktiven Hauptort Knuffingen gibt es auch hier eine Simulation einer Berufsfeuerwehr mit vier Flugfeldlöschfahrzeugen. Auf der 14 Meter langen Startbahn können Flugzeugmodelle auf einem unsichtbaren Schlitten maßstäblich realistisch beschleunigt werden und mittels zweier Führungsstangen auch scheinbar vom Boden abheben und in einer (Wolken-)Wand verschwinden. Durch die Führungsstangen ist je nach Startphase eine horizontale Neigung der Flugzeuge der Wirklichkeit angenähert möglich.

Anzutreffen sind hier die verschiedensten gängigen Verkehrsflugzeuge einschließlich Boeing 747 und Airbus A380, in den Lackierungen vieler Fluggesellschaften auf der ganzen Welt. Sogar Modelle der noch relativ neuen Flugzeuge Airbus A350 und Boeing 787 „Dreamliner“ starten und landen in Knuffingen. Außerdem gibt es eine Concorde in British Airways-Lackierung, ein Space Shuttle, eine Biene und das aus Star Wars bekannte Raumschiff „Millennium Falcon“.

Die Bewegung der Flugzeuge am Boden ist mit Hilfe einer an das Car-System angelehnten Technik realisiert. Die Fahrzeuge im Flughafen erzählen eigene kleine Geschichten mit aufeinander abgestimmten auftanken, be- und entladen vor und nach der Landung beginnend von den Flugzeugparkpositionen.

Im Unterschied zu den anderen Landschaften ist die Eisenbahn am Flughafen kaum sichtbar. Nur unterirdisch gibt es einen Airport-Bahnhof, an dessen nicht nur S-Bahnen, sondern auch Fernverkehrszüge halten.

Nach Angaben der Betreiber stecken in den 150 Quadratmetern neben 150.000 Arbeitsstunden auch rund 3,5 Millionen Euro an Kosten. Die Fläche ist nicht nur mit vielen rollenden Flugzeugmodellen, sondern auch mit hunderten Autos, Fluggastbrücken, Parkhaus, Flughafenhotel, U-Bahn und Einzelfiguren ausgestattet.

MaßstabstreueBearbeiten

 
Hinter den Kulissen: Durchgang unter den Alpen

Einige der Wirklichkeit ganz oder teilweise nachempfundene Bauwerke entsprechen nicht dem der Anlage zugrunde liegenden Generalmaßstab der verwendeten Nenngröße H0 von 1:87, sondern sind teils deutlich verkleinert dargestellt. So misst die Start- und Landebahn des Verkehrsflughafens in der Länge etwa 14 Meter statt der maßstäblich angezeigten 30 bis 45 Meter sowie in der Breite deutlich weniger als die verhältnismäßigen 50 bis 70 cm. Die Nachbildungen des Heinrich-Hertz-Turms und der Michaeliskirche sind jeweils deutlich niedriger als die geforderten Höhen von 3,20 Meter beziehungsweise 1,50 m. Der Fußballplatz in der Arena ist mit einer dem Maßstab 1:150 entsprechenden Länge von 70 cm ebenfalls kürzer als die der Spurweite entsprechenden 1,20 Meter und auch entsprechend schmaler. Die Anstiegswinkel der Deiche sind gegenüber der Wirklichkeit deutlich überspitzt, um eine geringere Breite zu erfordern. Das Schloss Neuschwanstein ist im Maßstab 1:120 gebaut. In dem neuen „Abschnitt Hafencity und Elbphilharmonie“ wurde ebenfalls ein anderer Maßstab verwendet. Die Gebäude sind alle auf einem Grundriss von 1:120, deshalb mussten sie gestaucht und einige Stockwerke sogar ganz weggelassen werden, damit die Figuren (welche auch dort im Maßstab 1:87 sind) in die Gebäude passen. Die Elbphilharmonie selbst wird im Maßstab 1:130 nochmals etwas kleiner. Wenn man sich Gebäude von unten nach oben anschaut, wirken sie viel größer, als wenn man von oben auf die Gebäude herabschaut.

BesucherzahlenBearbeiten

Am 5. Dezember 2012 kam der zehnmillionste Besucher in das Miniatur Wunderland,[24] am 2. Dezember 2016 der fünfzehnmillionste.[25] Rund drei Viertel der Besucher kommen aus Deutschland, das übrige Viertel aus dem Ausland, vor allem aus Dänemark, der Schweiz, Österreich, England, den USA und aus China.[26]

AuszeichnungenBearbeiten

2010 erhielten die Unternehmensgründer Frederik und Gerrit Braun sowie Stephan Hertz für ihr soziales Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.[27] 2012 wurde das Miniatur Wunderland für den Michelleti Award in der Kategorie „bestes Technik- und Industriemuseum Europas“ nominiert.

Präsenz in den MedienBearbeiten

 
Die Alpen – Schweiz
 
Echtwasser mit fahrenden Schiffen in Skandinavien

Der 106-minütige Spiegel-TV-Dokumentarfilm Miniatur Wunderland – Hinter den Kulissen der größten digitalen Modelleisenbahn der Welt aus dem Jahr 2004 gibt Einblicke in die Planungen, den Aufbau und den Alltag des Miniatur Wunderlandes.[28]

Mehrfach wurden die Hamburger nach Fertigstellung der verschiedenen Ausbaustufen von einem Reporterteam der Eisenbahn-Romantik vom SWR besucht. Auch ihnen wurde ein Blick hinter die Kulissen gewährt. Zahlreiche Fernsehsender, Zeitschriften und Zeitungen berichteten bereits über das Miniatur Wunderland.

Im Mai 2009 drehte der Rapper Samy Deluxe den Videoclip zu seinem gesellschaftskritischen Lied Stumm im Miniatur Wunderland. Innerhalb von nur einer Nacht wurden ungefähr 100 Sequenzen aufgenommen, in denen eine Miniaturfigur durch die Anlage „läuft“ (Stop-Motion).[29]

Am 5. Dezember 2009 fand die Außenwette der Fernsehsendung Wetten, dass..? im Miniatur Wunderland statt.[30]

Die Handlung mehrerer Folgen der Hamburger Krimiserie Großstadtrevier spielte im Miniatur Wunderland.[31][32]

Unter lebhaftem Medieninteresse wurde 2013 nach einjähriger Bauzeit ein Modell der Elbphilharmonie noch vor der Fertigstellung des Originalbauwerks eröffnet. Das markante Wellen-Dach über dem Großen Konzertsaal kann per Knopfdruck aufgeklappt werden, woraufhin ein Miniatur-Orchester zu sehen ist.

Im Mai 2014 wurde in Kooperation mit dem Rapper Das Bo ein Musikvideo anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gedreht.[33]

Im Jahr 2015 wurde gemeinsam mit der Sängerin Helene Fischer eine Aktion für Ein Herz für Kinder gestartet, bei der über 450.000 Euro (Stand 01/2016) gesammelt wurden. Die Aktion wurde unter anderem in der Ein Herz für Kinder Gala präsentiert.[34]

Im Januar 2016 brachte das Miniatur Wunderland gemeinsam mit Google MiniView heraus – eine Miniaturversion von Google Street View. Die Aktion fand weltweit Anklang.[35]

Einmal im Jahr gibt es die „Ich kann es mir nicht leisten“-Aktion. Wenn ein Besucher an diesem Tag an der Kasse sagt, dass er sich den Eintritt nicht leisten kann, kann er die Anlage ohne Nachfrage kostenlos besichtigen. Während dieser Aktion kann es zu längeren Wartezeiten kommen.[36]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Miniatur Wunderland. Hinter den Kulissen der größten digitalen Modellbahn der Welt. GeraNova 2004, ISBN 3-89724-590-6.
  • Frederik und Gerrit Braun: Kleine Welt, großer Traum. Die Erfolgsgeschichte der Gründer des Miniatur Wunderlandes. Atlantik Verlag, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-00167-9.
  • Die bis jetzt neunteilige Sonderheft-Serie Miniatur Wunderland. Eisenbahn-Kurier (EK), Freiburg im Breisgau.
    • Miniatur Wunderland 0 – Idee, Planung, Bau. Ein Traum wurde wahr. Eine Reise durchs Wunderland. Die Attraktion in Hamburgs Speicherstadt. 2002
    • Miniatur Wunderland 2 – Der neue Bauabschnitt. Car-System und Feuerwehr. Vom Hafen bis zur Nordseeküste. Großstadt mit Hamburger Motiven. Die zweite Reise durchs Wunderland. 2003
    • Miniatur Wunderland 3 – Im Lichtermeer der Großstadt. Die dritte Reise ins Wunderland. 2004
    • Miniatur Wunderland 4 – Skandinavien. Die vierte Reise ins Wunderland. 2005
    • Miniatur Wunderland 5 – Blick hinter die Kulissen. 2006
    • Miniatur Wunderland 6 – Die Schweizer Alpen im Miniatur Wunderland. 2008
    • Miniatur Wunderland 7 – Flughafen- und Flugzeugtechnik, Knuffingen Airport ... 2011
    • Miniatur Wunderland 8 – Technik, Bau und Betrieb. 2012
    • Miniatur Wunderland 9 – Bauabschnitt Italien. 2017

Filme (Auswahl)Bearbeiten

  • Miniatur-Wunderland. Teil 1. Dokumentarfilm, 28:37 Min., Deutschland, 2002, Buch und Moderation: Hagen von Ortloff, Produktion: SWR, Reihe: Eisenbahn-Romantik Folge 475, Erstsendung: 22. Dezember 2002 bei SWR Fernsehen, online-Video mit Inhaltsangabe von SWR.
  • Miniatur Wunderland – Hinter den Kulissen der größten digitalen Modellbahn der Welt. Dokumentarfilm, Deutschland, 2003, 106 Min., Buch und Regie: Mate Spörl, Produktion: Spiegel TV, Erstsendung: 2. April 2004 bei SpOn, Inhaltsangabe von Spiegel TV.
    Kurzfassung: 30 Min., Erstsendung: 22. Dezember 2003 bei Sat.1.
  • Las Vegas in der Speicherstadt – Miniatur-Wunderland. Teil 2. Dokumentarfilm, Deutschland, 2004, 29:15 Min., Buch und Moderation: Hagen von Ortloff, Produktion: SWR, Reihe: Eisenbahn-Romantik Folge 540, Erstsendung: 31. Oktober 2004 bei SWR Fernsehen, online-Video mit Inhaltsangabe von SWR.
  • Skandinavien in der Speicherstadt – Miniatur-Wunderland. Teil 3. Dokumentarfilm, Deutschland, 2006, 29:10 Min., Buch und Moderation: Hagen von Ortloff, Kamera: Andreas Stirl, Produktion: SWR, Reihe: Eisenbahn-Romantik Folge 622, Erstsendung: 26. November 2006 bei SWR Fernsehen, online-Video mit Inhaltsangabe von SWR.
  • Alpenglühen im Wunderland – Miniatur-Wunderland. Teil 4. Dokumentarfilm, Deutschland, 2008, 29:03 Min., Buch und Moderation: Hagen von Ortloff, Kamera: Andreas Stirl, Produktion: SWR, Reihe: Eisenbahn-Romantik Folge 675, Erstsendung: 4. Mai 2008 bei SWR Fernsehen, online-Video mit Inhaltsangabe von SWR.
  • Die Welt im Maßstab 1:87. Miniatur-Wunderland. Dokumentarfilm, Deutschland, 2012, 42:06 Min., Buch und Regie: Anne Mensing und Steffen Vogel, Produktion: Spiegel TV, Reihe: Will ich wissen!, Erstsendung: 10. Januar 2012 bei SpOn,[37] Inhaltsangabe und online-Video.
  • Faszination Mini-Erde. Die Welt im Modellformat. Dokumentarfilm, Deutschland, 2014, 13:57 Min., Buch und Regie: Michael Petsch, Produktion: ZDF, Erstsendung: 21. April 2014 bei ZDF, Inhaltsangabe vom ZDF, mit Online-Video aufrufbar bis zum 28. Juni 2020.
  • 24 Stunden im Wunderland – Die Nordreportage Dokumentarfilm, Deutschland, 2018, 28:30 Min., Produktion NDR, Buch: Ralph Alexowitz, Erstsendung: 30. April 2018 im NDR Fernsehen, YouTube-Video, Inhaltsangabe vom NDR, Online-Video in der ARD-Mediathek aufrufbar bis zum 30. April 2019.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Worlds Largest Miniature Railway / On The Road (Ep. 20). In: YouTube-Kanal Guinness World Records: OMG!, 17. März 2013, abgerufen am 16. April 2013, (englisch).
  2. Kurz-Video: Miniatur Meisterwerk eröffnet – Italien-Abschnitt im Miniatur Wunderland – Erste Impressionen. In: YouTube-Kanal, Miniatur Wunderland TV. 28. September 2016, abgerufen am 6. August 2018.
  3. Miniatur Wunderland: Das Miniatur Wunderland bricht seinen eigenen Weltrekord. In: Homepage. Miniautur Wunderland, 14. August 2019, abgerufen am 7. September 2019.
  4. Wie kam es zu der Idee? In: Miniatur Wunderland, aufgerufen am 6. August 2018.
  5. Simone Meyer: Ein Märchen im Maßstab 1:87. Hanseatische Lebensart: Frederik und Gerrit Braun haben Hamburgs Miniatur-Wunderland erschaffen. In: Die Welt. 18. Februar 2006, abgerufen am 31. Januar 2016 (Artikel zur Gründung des Miniatur Wunderlands).
  6. Kundenportrait: Miniatur Wunderland Hamburg GmbH. In: Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg. Archiviert vom Original am 25. Oktober 2009; abgerufen am 31. Januar 2016.
  7. Aussage von F. Braun im Miniatur Wunderland-Forum, 25. März 2003.
  8. Johannes Ritter: Verspätungen am Knuffingen Airport: Die Zwillingsbrüder Frederick und Gerrit Braun haben in Hamburg die größte Modelleisenbahn der Welt gebaut. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Januar 2012, Seite 16: „Subventionen von der Stadt Hamburg haben Sie dafür nicht bekommen. ‚Wir haben auch keine beantragt‘, betont Frederick Braun nicht ohne Stolz.“ (online-Beleg.)
  9. Eigenen Weltrekord gebrochen: Jetzt sind wir noch größere Modelleisenbahn der Welt. (Memento vom 1. Januar 2018 im Internet Archive). In: miniatur-wunderland.de, 10. September 2015.
  10. Bella Italia im Wunderland. Unser 9. Abschnitt wurde heute feierlich eröffnet. (Memento vom 6. Januar 2018 im Internet Archive). In: miniatur-wunderland.de, 28. September 2016.
  11. NDR: Miniatur Wunderland wächst immer weiter. Abgerufen am 15. August 2019.
  12. Venedig im Miniatur Wunderland, welt.de, 21. Februar 2018
  13. Monaco und die Provence. In: miniatur-wunderland.de, aufgerufen am 8. September 2019.
  14. https://www.miniatur-wunderland.de/wunderland-entdecken/welten/kirmes/
  15. Südamerika. In: miniatur-wunderland.de, aufgerufen am 16. August 2019.
  16. Die Zukunft des Wunderlandes. Mit Blick nach vorn. In: miniatur-wunderland.de, aufgerufen am 6. August 2018.
  17. Österreich / Zahlen & Fakten zu Österreich. In: miniatur-wunderland.de, aufgerufen am 6. August 2018.
  18. Skandinavien / Zahlen & Fakten zu Skandinavien. In: miniatur-wunderland.de, aufgerufen am 6. August 2018.
  19. Video: Die kleine Elbphilharmonie: Der Tag der Eröffnung. In: YouTube-Kanal von Miniatur Wunderland, 25. November 2013, 4:16 Min.
  20. Bella Italia 2.1 • Der 9. Bauabschnitt des Miniatur Wunderlandes. In: italien.miniatur-wunderland.de, aufgerufen am 6. August 2018.
  21. Wochenbericht Nr. 191. Abgerufen am 4. August 2019.
  22. ad.quarter: JET Tankstellen : Schlauer ist das. Abgerufen am 4. August 2019.
  23. Knopfdruckaktionen. Abgerufen am 4. August 2019.
  24. Zehnmillionster Besucher im Miniatur Wunderland. (Memento vom 18. Januar 2013 im Internet Archive) In: NDR.de, 5. Dezember 2012.
  25. dpa/let/josi: Miniaturwunderland feiert den 15-millionsten Besucher. (Memento vom 6. August 2018 im Webarchiv archive.today). In: Hamburger Abendblatt, 2. Dezember 2016.
  26. Pressemitteilung: Miniatur Wunderland erwartet 15 Millionsten Besucher. In: presse.miniatur-wunderland.de, 1. Dezember 2016
  27. Miniatur Wunderland-Macher für soziales Engagement ausgezeichnet. In: Stadt Hamburg, 26. März 2010.
  28. online-Video, registrierungspflichtig, DVD: ISBN 3-937901-00-0.
  29. Stephan Hertz: Modelleisenbahn meets Hip-Hop: Samy Deluxe. 7. Juli 2009, Video.
  30. Martina Goy: Modellbahn-Spektakel bei „Wetten, dass...?“ In: Die Welt, 6. Dezember 2009.
  31. TV Tipp: „Verschollen im Paradies“ - das Großstadtrevier im Miniatur Wunderland am 30.12. um 18.50 Uhr in der ARD. In: miniatur-wunderland.de, 10. September 2013, aufgerufen am 6. August 2018.
  32. TV Tipp: Das Großstadtrevier im Wunderland! am 24. Juli 2013 von 22.00 Uhr bis 22.15 Uhr im NDR. In: miniatur-wunderland.de, 12. Juli 2013, aufgerufen am 6. August 2018.
  33. Kurzvideo: Das Bo präsentiert WM-Song. In: YouTube, 30. Mai 2014.
  34. Farbenspiel im Wunderland – Das Benefizkonzert im Maßstab 1:87. In: Miniatur Wunderland. 11. November 2015, abgerufen am 31. Januar 2016 (Pressemitteilung).
  35. Miniview: Miniatur Wunderland. In: Google Maps.
  36. Kurzvideo: Ich kann es mir nicht leisten. In: YouTube-Kanal von Miniatur Wunderland, 2. Januar 2018, aufgerufen am 6. August 2018.
  37. Video: Die Welt im Maßstab 1:87. Miniatur-Wunderland. In: SpOn, 10. Januar 2012.

Koordinaten: 53° 32′ 38″ N, 9° 59′ 20″ O