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Menne ist ein Stadtteil von Warburg im nordrhein-westfälischen Kreis Höxter im Regierungsbezirk Detmold mit 834 Einwohnern.[1]

Menne
Stadt Warburg
Koordinaten: 51° 31′ 16″ N, 9° 7′ 16″ O
Höhe: 209 m
Fläche: 4,57 km²
Einwohner: 834
Bevölkerungsdichte: 182 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 34414
Vorwahl: 05641
Karte
Lage von Menne in Warburg

Der Stadtteil Menne liegt ca. 5 km nördlich der Kernstadt Warburg in einer Senke[1] und grenzt neben der Kernstadt an die Warburger Stadtteile Hohenwepel, Ossendorf und Nörde.

GeschichteBearbeiten

In den Corveyer Traditionen des Klosters Corvey wird der Name Menne um das Jahr 836 das erste Mal urkundlich erwähnt.[2][1] Andere Schreibweisen des Namens sind Menni oder Menny.[3]

Menne war eine selbstständige Gemeinde, die dem Amt Warburg-Land angehörte, bis sie durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz am 1. Januar 1975 in die Stadt Warburg eingegliedert wurde.[4]

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Frühlingskonzert des Musikvereins (zwei Wochen vor Ostern)
  • Schützenfest des Schützenvereins Menne e. V. Anfang Juli eines jeden Jahres
  • Sportfest des Sportvereins Menne 1922 e.V. Ende Juli eines jeden Jahres
  • Sommerfest des Club Menne 1977 e.V. im August jeden Jahres
  • Lichterfest des Tennisclub Menne im August jeden Jahres
  • Traditioneller Weihnachtsball (jedes Jahr am 25. Dezember)

LiteraturBearbeiten

  • Beckermann, Johannes (1995): Menne im 30-jährigen Krieg : 1618–1648. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 4 (1995), S. 71–84
  • Blome, Heinrich (1986): Menne. In: Mürmann, Franz (Hrsg.): Die Stadt Warburg 1036–1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt. Band 2. Warburg: Hermes, S. 463–466. ISBN 3-922032-07-9.
  • Blome, Heinrich (1994): Papenheim – eine Wüstung bei Menne: Beiträge zur Geschichte des einstigen Dorfes, der Kirche und der Familie der Raben und Herren von Pappenheim. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 3 (1994), S. 41–58.
  • Blome, Heinrich (1995): Auswanderer aus Menne im 19. Jahrhundert. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 6 (1995), S. 137–149.
  • Blome, Heinrich (1997): Geschichte der Kirche und der Pfarrgemeinde "St. Antonius von Padua" zu Menne. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 11 (1997), S. 293–422.
  • Blome, Heinrich (2000): Wasserversorgung in Menne. Vom Brunnen zum Wasserhahn. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 17 (2000), S. 553–565.
  • Lohr, Siegfried Hermann (1994): Gut Menne. Ein Beitrag zur Geschichte und wirtschaftlichen Entwicklung von den Anfängen bis heute. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 2 (1994).
  • Pollmann, Hans-Otto (2007): Ein Siedlungsplatz mit Hausgrundrissen der Wartbergkultur in Warburg-Menne, Kr. Höxter. In: Archäologisches Korrespondenzblatt.
  • Steffens, Josef (1995): Die Eisenbahn in Menne: ein Beitrag zur Geschichte des Baues der Eisenbahnlinien und des Betriebes der Bahnstation Menne. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 6 (1995), S. 117–135.
  • Strümper, Walter (1996): Die Post in Menne. Ein Beitrag zur Geschichte eines Bördedorfes. In: Menner Chronik und Heimatblätter. 7 (1996), S. 162–176.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Kurzporträt des Stadtteils Menne auf der Internetseite der Stadt Warburg. Abgerufen am 23. Mai 2013.
  2. Blome 1986: 463.
  3. Heimatverein Menne mit einem Abdruck einer Abschrift der Corveyer Traditionen. Abgerufen am 23. Mai 2013.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 328.