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Nörde ist ein nördlicher Stadtteil von Warburg im nordrhein-westfälischen Kreis Höxter. Er ist am Rande des Eggegebirges sowie am Westrand der Warburger Börde in landschaftlich reizvoller Umgebung gelegen.

Nörde
Stadt Warburg
Koordinaten: 51° 31′ 56″ N, 9° 5′ 56″ O
Höhe: 209 m
Fläche: 6,44 km²
Einwohner: 750
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 34414
Vorwahl: 05642
Karte
Lage von Nörde in Warburg

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Für den heutigen Ortsnamen Nörde gibt es folgende historische Bezeichnungen: Norde, Noerde, Noyrde.

In kirchlicher Hinsicht gehörte Nörde ursprünglich zur Pfarrei Ossendorf. 1430 gestattete der Fürstbischof Dietrich III. dem Kloster Hardehausen den Bau einer der hl. Maria gewidmeten Kapelle. Von 1769 ab wurde in Nörde regelmäßig Gottesdienst durch Geistliche aus Ossendorf gehalten, ab 1896 durch einen ständigen eigenen Geistlichen. 1930/32 wurde die Kirche von 1863 durch einen Neubau ersetzt.

Ein Schützenverein besteht in Nörde seit 1736, ein Musikverein seit 1919.

Am 1. Januar 1975 wurde Nörde in die Stadt Warburg eingegliedert.[1] Der Ortsteil besitzt 732 Einwohner.

VerkehrBearbeiten

Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind Diemelstadt, Marsberg und Warburg an der A 44.

Nörde liegt an der 1853 eröffneten Bahnstrecke Hamm–Warburg, die in Nörde von der 1876 eröffneten Bahnstrecke Holzminden–Scherfede unterquert wurde. Am 2. Juni 1984 wurde letztere stillgelegt, in der Folgezeit auch der an der Hauptstrecke gelegene Bahnhof abgebrochen.

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

1695 wurde der Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun in Nörde geboren. Sein Geburtshaus wurde 1971 abgebrochen.

LiteraturBearbeiten

  • Leifeld, Josef (1986): Nörde. In: Mürmann, Franz (Hrsg.): Die Stadt Warburg 1036–1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt. Band 2. Warburg: Hermes, S. 437–440. ISBN 3-922032-07-9.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 328.