Melanie Kretschmann

deutsche Schauspielerin

Melanie Kretschmann (* 1975 in Hamburg) ist eine deutsche Theaterschauspielerin und Regisseurin. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Mitglied des Ensembles des Schauspiel Köln.

Melanie Kretschmann (2013)

WerdegangBearbeiten

Kretschmann absolvierte zwischen 1994 und 1996 eine Ausbildung an der Theaterschule Lassaàd-LeCoq in Brüssel und studierte anschließend bis 1998 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Erste Engagements hatte sie dann an der Baracke des Deutschen Theaters unter Thomas Ostermeier sowie von 2000 bis 2003 als festes Ensemblemitglied am Theater Basel. Ferner ist Kretschmann Mitglied im Ensemble des Wiener Burgtheaters.[1] Außerdem arbeitete sie am Thalia Theater Hamburg, dem Deutschen Theater in Berlin, dem Schauspielhaus Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie am Maxim Gorki Theater Berlin.[2]

Melanie Kretschmann ist mit dem Regisseur und Kölner Intendanten Stefan Bachmann verheiratet. Das Paar hat drei Söhne und eine Tochter. Sie ist die Cousine der Schauspieler Marek Harloff und Fabian Harloff.

Bundesweites Aufsehen erregten im Jahr 2018 Mobbing-Vorwürfen gegen Kretschmann. Laut Schauspielern soll sie unter Deckung ihres Ehemannes eine belastende Arbeitsatmosphäre am Kölner Theater verschuldet haben, was sie indes zurückwies.[3]

FilmografieBearbeiten

TheaterBearbeiten

Kretschmann spielte u. a. in folgenden Theaterrollen:

InszenierungenBearbeiten

ProjekteBearbeiten

Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin im Schauspiel Köln leitet sie das Projekt CARLsGARTEN, welcher sich im Carlswerk in Köln-Mülheim, direkt neben dem sogenannten DEPOT des Schauspiel Köln befindet.[35] Melanie Kretschmann ist seit 2015 Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste[36].

SonstigesBearbeiten

2014 L.A. Blues von Tom Noga. Sprecherin. Hörspiel[37] mit Josef Ostendorf, Lana Cooper, Denis Moschitto, Ronald Kukulies, Melanie Kretschmann, Sebastian Graf, Mira Partecke, Markus John, Anna Bergfeld, Ben Falkenroth, Nina Heinrichs.

1992 Douglas Gordon Monument to X 1992. Darstellerin.[38][39]

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Melanie Kretschmann auf der Website des Burgtheaters Wien (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.burgtheater.at
  2. Kretschmann (Memento des Originals vom 4. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gorki.de beim Gorki Theater
  3. Stefan Keim: Mobbing-Vorwürfe und fiese Gerüchte am Theater Köln. In: DIE WELT. 4. Juni 2018 (welt.de [abgerufen am 5. März 2021]).
  4. Blutsfreundschaft, Filmtipps.at
  5. Kottan ermittelt: Rien ne va plus (2010). Abgerufen am 4. November 2018.
  6. Christiane Kühl: Exhibitionisten der Wahllosigkeit. In: Die Tageszeitung: taz. 15. Februar 1999, ISSN 0931-9085, S. 23 (taz.de [abgerufen am 27. Februar 2020]).
  7. Thea Adler: Girlies und zugleich Vollweiber (neues deutschland). Abgerufen am 27. Februar 2020.
  8. DER SPIEGEL: Theater: Ute Rauwald - DER SPIEGEL - Kultur. Abgerufen am 27. Februar 2020.
  9. Cornelia Niedermeier: Spanner über den Dächern. In: Die Tageszeitung: taz. 23. Juni 1999, ISSN 0931-9085, S. 14 (taz.de [abgerufen am 27. Februar 2020]).
  10. "Hörst du mein heimliches Rufen" im Düsseldorfer Schauspielhaus. (theaterkompass.de [abgerufen am 4. November 2018]).
  11. Georg Kasch: Berghain Boogie Woogie – Angela Richter nimmt das Publikum mit auf einen Drogentrip. Abgerufen am 4. November 2018.
  12. Stefan Keim: Brain and Beauty – Angela Richter hat in Beverly Hills recherchiert und bringt ihr Schönheitschirurgen-Material in Köln auf die Bühne. Abgerufen am 4. November 2018.
  13. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.burgtheater.at
  14. Schauspiel Köln: Schauspiel Köln - Jens Albinus. Abgerufen am 4. November 2018.
  15. Martin Krumbholz: Habe die Ehre – Ibrahim Amirs bitterböse Parallelgesellschaftskomödie am Schauspiel Köln von Stefan Bachmann aufgeführt. Abgerufen am 4. November 2018.
  16. The Shadow - SPIEGEL
  17. Parzival - Besetzung - Schauspiel Köln
  18. Sascha Westphal: Geächtet – Stefan Bachmann unterwirft sich am Schauspiel Köln Ayad Akhtars Stück und befreit es damit. Abgerufen am 5. November 2018 (deutsch).
  19. Schauspiel Köln: Schauspiel Köln - Tyll, nach dem Roman von Daniel Kehlmann in einer Bühnenfassung von Julian Pörksen und Stefan Bachmann. Abgerufen am 5. November 2018.
  20. Schauspiel Köln: Schauspiel Köln - Ein grüner Junge, nach dem Roman von Fjodor Dostojewskij - 11.11.2018, 16.00. Abgerufen am 4. November 2018.
  21. Schauspiel Köln - Medea, nach Hans Henny Jahnn - 15.06.2019, 19.30 - 22.30. Abgerufen am 16. Juni 2019.
  22. Wajdi Mouawads "Vögel" am Schauspiel Köln - Der Nahostkonflikt als vielsprachiges Familiendrama. Abgerufen am 2. November 2019 (deutsch).
  23. Andreas Wilink: Vögel – Schauspiel Köln – Wajdi Mouawads Familien-Geschichts-Tragödie von Stefan Bachmann inszeniert. Abgerufen am 2. November 2019 (deutsch).
  24. Premierenkritik - Frank Castorf inszenierte Carl Sternheim. Abgerufen am 23. Januar 2020.
  25. Christian Bos: Schauspiel Köln: Frank Castorfs nervenaufreibender, wunderbarer Sechs-Stunden-Abend. 20. Januar 2020, abgerufen am 23. Januar 2020 (deutsch).
  26. Schauspiel Köln - Aus dem bürgerlichen Heldenleben, nach Carl Sternheims »Die Hose«, »Der Snob«, »1913«, »Das Fossil« sowie dem Roman »Europa« - 24.01.2020, 18.00 - ca. 23.30. Abgerufen am 23. Januar 2020.
  27. Schauspiel Köln: Schauspiel Köln - Wir wollen Plankton sein, von Julian Pörksen. Abgerufen am 5. November 2018.
  28. report-k.de Redaktion: „Wir wollen Plankton sein“: Uraufführung im Schauspiel Köln / Bühne / Kultur / / report-k.de - Kölns Internetzeitung. Abgerufen am 5. November 2018 (deutsch).
  29. Auf der Suche nach der Langsamkeit - Theater Pur. Abgerufen am 5. November 2018.
  30. Schauspiel Köln: Schauspiel Köln - Rot, von John Logan Deutsch von Corinna Brocher. Abgerufen am 5. November 2018.
  31. Schauspiel Köln - Kinder der Nacht, nach dem Roman LES ENFANTS TERRIBLES von Jean Cocteau - 30.03.2019, 20.00. Abgerufen am 11. März 2019.
  32. Martin Krumbholz: Hochdruckgebiet. In: sueddeutsche.de. 28. Januar 2019, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 11. März 2019]).
  33. Tilman Strasser: Kinder der Nacht – Am Schauspiel Köln inszeniert Melanie Kretschmann packend und einfallsreich Helene Hegemanns Bühnenadaption des Rausch-Romans von Jean Cocteau. Abgerufen am 11. März 2019 (deutsch).
  34. Geschwisterliebe und Mord aus Eifersucht. Abgerufen am 11. März 2019 (deutsch).
  35. CARLsGARTEN, Website des Schauspiel Köln
  36. Deutsche Akademie der Darstellenden Künste | Mitglieder/ Satzung. Abgerufen am 4. November 2018.
  37. Johannes Mayr: «L.A. Blues» von Tom Noga. Schweizer Radio und Fernsehen SRF, 15. Januar 2014, abgerufen am 12. November 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  38. Tempo at MoMA QNS - Museum of Modern Art. Abgerufen am 13. November 2019 (amerikanisches Englisch).
  39. Weekend Update. Abgerufen am 13. November 2019.
  40. NESTROYPREIS Der Wiener Theaterpreis - Beste deutschsprachige Aufführung - Winterreise. Abgerufen am 27. Februar 2020.
  41. 06 04 2012 um 18:43 von Norbert Mayer: Die schwarze Schräge von Elfriede Jelinek. 6. April 2012, abgerufen am 27. Februar 2020.