Martin Lindow (Schauspieler)

deutscher Schauspieler

Martin Lindow (* 30. November 1965 in Lippstadt[1]) ist ein deutscher Schauspieler. Seinen Durchbruch hatte er 1995 als Provinzpolizist Sigi Möller in der Krimireihe Polizeiruf 110. Weitere Bekanntheit brachte ihm die Rolle des Tom Wells in Der Fahnder ein.

Martin Lindow mit Joachim Król und Wiebke Puls auf den Nibelungenfestspielen 2004

LebenBearbeiten

Martin Lindow besuchte das Humboldt-Gymnasium in Essen und sammelte bereits während seiner Schulzeit erste Theatererfahrung in Laienspielgruppen. Seine Schauspielausbildung absolvierte er von 1986 bis 1989 an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Essen und am Schauspielhaus Hamburg. Bei den Nibelungenfestspielen Worms spielte er 2004 den Siegfried.

Nach ersten Gastrollen in Fernsehserien (u. a. Die Kommissarin) hatte Lindow seinen Durchbruch an der Seite von Oliver Stritzel und Andrea Sawatzki als Provinzpolizist Sigi Möller in acht Folgen der Krimireihe Polizeiruf 110. Für die Folge 1A Landeier erhielt er 1996 den Adolf-Grimme-Preis (zusammen mit Dirk Salomon, Thomas Wesskamp und Oliver Stritzel). 1997 spielte er neben Meret Becker in der Krimikomödie Diamanten küßt man nicht den Alarmanlagen-Spezialisten Robert. Nach der Rolle des Dirk in elf Krimis der Reihe Die Straßen von Berlin verkörperte Lindow von 1999 bis 2005 den Fahnder Thomas Wells. Er spielte auch in einigen Tatort-Krimis mit sowie als Anwalt neben Senta Berger in der Folge Willkommen im Club (2006) der TV-Reihe Unter Verdacht. Von 2007 bis 2010 verkörperte er in der ARD-Serie Rennschwein Rudi Rüssel die Rolle des Daniel Fröhlich. Seit 2014 ist Martin Lindow als Vater Walter der Familie Heins in mehreren Fernsehwerbespots der Deutschen Telekom zu sehen.[2] Er lebt in Essen.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Martin Lindow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. vollfilm - Martin Lindow. Abgerufen am 6. April 2021.
  2. Deutsche Telekom - Familie Heins, Werbefilm, 2014 bei crew united, abgerufen am 6. April 2021.