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Marco Grüttner (* 17. Oktober 1985 in Ludwigsburg) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht seit der Saison 2016/17 beim SSV Jahn Regensburg unter Vertrag.

Marco Grüttner
Marco gruettner.jpg
im Trikot des VfB Stuttgart (2013)
Personalia
Geburtstag 17. Oktober 1985
Geburtsort LudwigsburgDeutschland
Größe 185 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
TSV Grünbühl
GSV Erdmannhausen
0000–2004 SGV Freiberg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2004–2006 SG Sonnenhof Großaspach 55 (14)
2006–2007 TSV Schwieberdingen 30 (24)
2007–2009 SGV Freiberg 65 (38)
2009 SSV Ulm 1846 15 0(4)
2010–2011 VfR Aalen 32 0(7)
2011–2013 Stuttgarter Kickers 64 (29)
2013–2016 VfB Stuttgart II 100 (20)
2016– SSV Jahn Regensburg 63 (36)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 26. März 2019

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Der Sohn des ehemaligen Oberligatorhüters Raimund Grüttner begann das Fußballspielen beim GSV Erdmannhausen und wechselte in der Jugend zum SGV Freiberg. Mit Freiberg erreichte Grüttner das Endspiel um den DFB-Junioren-Vereinspokal 2003/04. Auf dem Weg ins Finale besiegten die Freiberger A-Junioren unter anderem den Nachwuchs des VfB Leipzig, des Karlsruher SC und des SV Werder Bremen, bevor das Endspiel gegen Hertha BSC mit 0:5 verloren wurde.

Im Sommer 2004 wechselte Marco Grüttner zur SG Sonnenhof Großaspach in die Verbandsliga Württemberg, wo er sich in die Stammelf spielte und am Ende der Saison mit der Mannschaft die Meisterschaft gewann und in die Oberliga Baden-Württemberg aufstieg. Nachdem er eine weitere Spielzeit für Großaspach in der Oberliga spielte, schloss sich Grüttner dem Verbandsligisten TSV Schwieberdingen an. Dort wurde er mit 24 Treffern Torschützenkönig der Verbandsliga und trug maßgeblich zum Aufstieg seiner Mannschaft in die Oberliga bei, da er beim 3:2 und 1:2 in den Aufstiegsspielen gegen die TSG Weinheim zudem drei Tore erzielte und auch im entscheidenden Elfmeterschießen traf.

Nach dem Jahr in Schwieberdingen zog es den Stürmer zurück zum Oberligisten SGV Freiberg, wo er sich nach einer erfolgreichen Hinrunde im ersten Spiel nach der Winterpause den Fuß brach und mehrere Wochen pausieren musste. In der Saison 2008/09 erzielte Grüttner 25 Treffern und wurde damit Torschützenkönig der Oberliga Baden-Württemberg. Zur Saison 2009/10 wechselte Marco Grüttner zum Regionalligisten SSV Ulm 1846. Dort hatte Grüttner in einem halben Jahr vier verschiedene Trainer und kam dabei zwar in der Hinrunde auf 15 Regionalliga-Einsätzen und vier Tore, doch durfte er lediglich sieben Mal die vollen 90 Minuten spielen.

In der Winterpause 2010 wechselte er daraufhin zum Ligakonkurrenten VfR Aalen. Mit Aalen wurde Grüttner am Ende der Saison Meister und stieg in die 3. Liga auf. Zudem gewann er mit dem VfR Aalen durch ein 4:1 im Endspiel gegen den FV Illertissen den WFV-Pokal, wodurch man sich für die erste Runde des DFB-Pokals 2010/11 qualifizierte. Sein erstes Profispiel bestritt er am 31. Juli 2010, als er beim 1:2 gegen den TuS Koblenz am 2. Spieltag der Drittligasaison 2010/11 in der 78. Minute für Ralf Kettemann eingewechselt wurde. In der Folge stand er sowohl in der Liga als auch bei der 1:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 in der Aalener Startformation. Am 5. Oktober 2010 stieß Grüttner im Training bei einem Zweikampf in der Luft so mit Ersatztorwart Marcel Wehr zusammen, dass er noch auf dem Platz notärztlich versorgt und danach in die Klinik eingeliefert werden musste. Dort wurde bei ihm eine Schädelfraktur diagnostiziert, weswegen er bis Mitte Januar 2011 ausfiel. Sein Comeback gab er am 5. März 2011, als er bei der 0:2-Auswärtsniederlage bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig in der 60. Minute für Anton Fink eingewechselt wurde. Eine Woche später erzielte er mit dem Tor zum 2:1-Endstand in der 84. Minute im Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena sein erstes Tor in der 3. Liga. Am Ende der Saison, in der Grüttner insgesamt 17 Ligaspiele bestritt, erreichte Grüttner mit Aalen den Klassenerhalt.

 
Marco Grüttner bei den Stuttgarter Kickers

Zur Spielzeit 2011/12 wechselte Grüttner zum Regionalligisten Stuttgarter Kickers, bei denen er einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Nachdem er zu Beginn der Saison in allen Spielen zum Einsatz kam und gegen die Reserve des SC Freiburg zwei Tore schoss, zog er sich am sechsten Spieltag in der Begegnung gegen die zweite Mannschaft des FSV Frankfurt bei einem Kopfballduell mit einem Frankfurter Abwehrakteur einen Jochbein- und Augenhöhlenbruch zu. Der Offensivspieler musste aufgrund dieser Verletzung an seiner linken Gesichtshälfte operiert werden und einen Monat pausieren. Insgesamt bestritt er in seiner ersten Saison für die Kickers 27 Spiele, in denen er elf Tore erzielte, und erreichte mit der Mannschaft die mit dem Aufstieg in die 3. Liga verbundene Meisterschaft der Regionalliga Süd.

Im April 2013 unterzeichnete Marco Grüttner einen bis Juni 2016 datierten Vertrag bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart, der zur Saison 2013/14 in Kraft trat.[1]

Nachdem Stuttgart II in die Regionalliga abgestiegen war, wechselte Grüttner im Sommer 2016 zum Drittligisten SSV Jahn Regensburg.[2] Mit dem Verein stieg er 2016/17 in die 2. Bundesliga auf. Grüttner war mit 13 Toren in 36 Einsätzen daran beteiligt.

Im September 2018 wurde Grüttner vom DFB als fairster Profifußballer der Saison 2017/18 ausgezeichnet.[3]

Titel und ErfolgeBearbeiten

  • Meister der Regionalliga Süd: 2010 mit dem VfR Aalen, 2012 mit den Stuttgarter Kickers
  • WFV-Pokalsieger: 2010 mit dem VfR Aalen
  • Torschützenkönig der Oberliga Baden-Württemberg: 2009
  • Torschützenkönig der Verbandsliga Württemberg: 2007

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marco Grüttner wechselt zum VfB II@1@2Vorlage:Toter Link/www.vfb.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. vom 10. April 2013 auf VfB.de
  2. Marco Grüttner stürmt für den SSV ssv-jahn.de, am 15. Juni 2016, abgerufen am 28. Juli 2016
  3. Grüttner als fairster Profifußballer der Saison 2017/18 ausgezeichnet, transfermarkt.de, abgerufen am 11. September 2018