Manfred Borges

deutscher Schauspieler

Manfred Borges (* 1. Oktober 1928 in Blankenburg (Harz)) ist ein deutscher Theaterschauspieler, der auch in über 100 Film- und Fernsehproduktionen der DEFA und des DFF mitspielte.

Leben und WerkBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte Borges als Darsteller an der Mitteldeutschen Volksbühne, ehe er sich für einen Schauspielunterricht bei Staatsschauspieler Gustl Weigert in München entschied. Anschließend, so war zumindest seine Planung, sollte er ein Studium an der Otto-Falckenberg-Schule beginnen, doch seine Wahl fiel dann auf das zuvor neu gegründete Deutsche Theaterinstitut in Weimar, wo er von 1947 bis 1951 unter Professor Maxim Vallentin promovierte. Nach einer kurzen Mitgliedschaft im „Jungen Ensemble“ wurde Borges 1952 eines der Gründungsmitglieder des Maxim-Gorki-Theaters unter der Intendanz Maxim Valentins, dem er 45 Jahre als Ensemblemitglied angehörte. Seitdem arbeitet er dort als ständiger Gastdarsteller.

Seit 1953 spielte er auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen der DEFA und des DFF mit, wie in Slatan Dudows Der Hauptmann von Köln oder Das Schiff auf der Donau. 1960 erhält er den Kunstpreis der DDR. Auch nach der Wende gelingt es ihm, weiterhin vor der Kamera zu stehen, wie beispielsweise in dem Fernsehfilm Der Preis der Schönheit.

Am Berliner Kriminal Theater spielt er den Richter im Agatha-Christie-Klassiker Zeugin der Anklage unter der Regie von Wolfgang Rumpf.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

TheaterBearbeiten

HörspieleBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten