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Das MacBook Pro (MBP) ist ein Macintosh-Notebook des Unternehmens Apple. Die Produktreihe wurde von Steve Jobs am 10. Januar 2006 auf der Macworld Expo vorgestellt. Die neuen Laptops lösten das 15- und 17-Zoll-Modell des PowerBook G4 ab. Das Design basiert auf dem von Jonathan Ive entwickelten Design der G4-PowerBooks. 2005 kündigte Apple an, von PowerPC-Prozessoren zu Intel-CPUs zu wechseln. Das MacBook Pro markierte den ersten mobilen Mac, der mit dem Core Duo einen Intel-Prozessor besaß.[1]

MacBook Pro
MacBook Pro 15 Zoll (4. Generation)

MacBook Pro 15 Zoll (4. Generation)

Entwickler Apple
Verkaufsstart 10. Januar 2006
Vorgänger PowerBook G4
Verbunden MacBook,
MacBook (Retina),
MacBook Air
Technische Daten
System-on-a-Chip Intel
Massenspeicher 80 bis 4096 GB
Prozessor 2 bis 8 Kerne
Arbeitsspeicher 0,5 bis 32 GB
Bildschirm 13,3 16:10-Format
15,4″ 16:10-Format
17″ 16:10-Format
Aktuelles Betriebssystem macOS
Konnektivität

Funkverbindungen

Anschlüsse

Akku
Typ Lithium‑Polymer
Website
Webseite

Das MacBook Pro richtet sich im Gegensatz zum MacBook und MacBook Air auch an professionelle Anwender, was unter anderem durch die Möglichkeit eines 15-Zoll großen Bildschirms und bei diesem Modell auch einer eigenen Grafikkarte unterstrichen wird. Es stellt das obere Ende der MacBook-Reihe dar.

Inhaltsverzeichnis

Erste GenerationBearbeiten

Anfang 2006Bearbeiten

 
MacBook Pro 15-Zoll
 
MacBook Pro 17-Zoll im geschlossenen Zustand
 
Ein geöffnetes MacBook Pro mit hochgeklappter Rückschale: links die Festplatte, rechts das CD/DVD-Laufwerk, in der Mitte der fehlende Akku (weiße Unterlage sichtbar), oberhalb davon zwei Lüfter.

Die erste Generation des MacBook Pro wurde von Steve Jobs auf der Macworld Expo am 10. Januar 2006 vorgestellt und war ab April 2006 mit einer Bildschirmdiagonale von 15,4″ im Handel erhältlich. Am 24. April 2006 wurde ein Modell mit 17″-Bildschirm ergänzt.[2]

Nach dem 2006 angekündigten Wechsel zu Intel ist das MacBook Pro der erste Macintosh mit einer Intel-CPU, in dem Fall Core Duo-Prozessoren. Der Einführungspreis des 15,4″-MacBook Pro mit 1,83 GHz-Prozessor lag bei 2099 €/2999 CHF, der des 17″-MacBook Pro bei 2599 €/3699 CHF. Kurz darauf wurde es ohne Mehrpreis mit einer schnelleren Prozessortaktung von 2,0 oder 2,16 GHz ausgeliefert.

Wesentliche Neuerungen erfuhren auch die Bildschirme. Sie sind im Breitbildformat und erreichen mit 300 cd/m² nahezu die Helligkeit der Apple Cinema Displays. Eine spiegelnde („glossy“) Ausführung des Bildschirms war bei beiden Größen erhältlich.

Eine weitere Neuerung ist der MagSafe-Ladeanschluss: Das Netzkabel wird nicht mehr mechanisch mit seinem Stecker im Notebook gehalten, sondern mit einem Magneten. Sollte man versehentlich am Stromkabel hängenbleiben, wird lediglich der Kontaktstecker abgezogen, ohne dass der Rechner mitgerissen oder der Stecker bzw. die Buchse beschädigt wird. Während das 15,4″-Modell 2 USB-Anschlüsse hat, verfügt das Notebook mit 17″-Bildschirm über drei USB-Anschlüsse und die beim kleineren Modell erst ab Oktober 2006 verbaute FireWire-800-Schnittstelle. Für den Anschluss eines externen Bildschirms war ein DVI-auf-VGA-Adapter im Lieferumfang enthalten. Ein Mikrofon und zwei Lautsprecher sind eingebaut. Über die Anschlüsse können digitale Audiogeräte angeschlossen werden. In der Mitte des oberen Bildschirmrahmens befindet sich eine iSight-Kamera (mit 640 × 480 Pixeln Auflösung).

Der bislang übliche PC-Card- oder PCMCIA-Slot wurde mit dem MBP auf den ExpressCard/34-Slot umgestellt. Vorhanden sind darüber hinaus Bluetooth 2.1, Wi-Fi 4, eine Festplatte mit Sudden Motion Sensor (Bewegungssensor) und ein Infrarot-Sensor für die Fernbedienung Apple Remote. Der DVD-Brenner besaß im 15,4″-Modell keine Double-Layer-Fähigkeit (nur bei den 17-Zöllern) und nur vierfache Brenngeschwindigkeit.

Die Tastatur ist je nach Umgebungshelligkeit wahlweise hintergrundbeleuchtet. Der Bildschirm passt sich dank der in den seitlichen Lautsprechern verborgenen Lichtsensoren ebenfalls der Umgebungshelligkeit an.

Als einfaches optisches Unterscheidungsmerkmal der ersten Versionen kann die kleine grün-leuchtende Statusanzeige für die iSight-Kamera dienen: Sie ist seit Oktober 2006 hinter der Oberfläche des Displayrahmens verbaut und ausgeschaltet nicht zu erkennen. Im Vorgängermodell sitzt die grüne Leuchtdiode gut sichtbar im Gehäuse.

Ende 2006Bearbeiten

Am 24. Oktober 2006 wurde die verbesserte Folgeversion des MacBook Pro vorgestellt. Statt des Core Duos wurden nun Core 2 Duo-Prozessoren verwendet. Außerdem erhielt jetzt auch das 15″-Modell eine FireWire-800-Schnittstelle. Der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt und auch der Festplattenspeicher wurde vergrößert.

Mitte 2007Bearbeiten

Die 15,4″-Varianten besitzen nun einen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Der 17-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1920 × 1200 Bildpunkten verwendete weiterhin die zuvor übliche Kathodenröhre (engl. CCFL). Die Vorteile der LED-Beleuchtung sind ein geringerer Stromverbrauch, bessere Farbwiedergabe und verbesserte Umweltverträglichkeit. Die Notebooks hatten einen schnelleren Grafikchip (Nvidia Geforce 8600M GT) sowie einen schnelleren Intel-Chipsatz erhalten.

Ende 2007Bearbeiten

Ab 1. November 2007 konnten neue Prozessoren der neuen Santa-Rosa-Generation optional konfiguriert werden. Die optionalen Festplattenkonfigurationen wurden ebenfalls überarbeitet.[3]

Anfang 2008Bearbeiten

Diese überarbeiteten MacBook Pros waren mit den neuen Penryn-Intel-Chips in 45-nm-Bauweise ausgestattet. Diese brachten 6 MB Cache-Speicher, eine höhere Taktfrequenz und den neuen Befehlssatz SSE4 mit sich. Außerdem verbrauchen die neuen Prozessoren weniger Energie als ihre Vorgänger und sind so besser für den mobilen Einsatz geeignet. Der VRAM der Grafikchips wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen verdoppelt.

Bei diesen Modellen wurden die Festplatten vergrößert. Der Bildschirm des 17-Zoll-MacBook-Pro konnte nun optional mit einer Auflösung von 1920 × 1200 Pixeln und LED-Hintergrundbeleuchtung bestellt werden, wodurch sich die angegebene Akkulaufzeit um eine halbe Stunde auf fünf Stunden verlängerte.

Neu war außerdem das Trackpad mit Multi-Touch-Funktionalität. Damit ist es möglich, das MacBook Pro – ähnlich wie beim iPhone – durch Gesten zu steuern.[4]

Die Preise wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich gesenkt.

Ende 2008Bearbeiten

Mit der Einführung des Unibody-Designs Ende 2008 wurde die 15,4″-Variante eingestellt. Das 17″-Modell, für das es noch keinen Nachfolger gab, wurde im alten Design und mit weniger Konfigurationsmöglichkeiten weiterverkauft. Optional war erstmals eine SSD-Festplatte erhältlich.

Technische DatenBearbeiten

Produktion eingestellt
  • Ein Punkt zeigt, dass es sich um eine von mehreren Optionen handelt.

Daten, die kursiv und grau geschrieben sind, können nur auf der Internetseite konfiguriert werden. Geräte mit solchen Sonderausstattungen werden als built-to-order (BTO) bezeichnet, weil sie pro Bestellung extra angefertigt werden, wodurch die Lieferzeit in der Regel länger ist.

Zweite Generation (Unibody)Bearbeiten

Ende 2008: 13″, 15″Bearbeiten

 
MacBook Pro 13-Zoll
 
MacBook Pro 15-Zoll
 
Schnittstellen im 15″-Unibody-MacBook Pro, von links nach rechts: MagSafe, Gigabit-Ethernet, FireWire-800, 2× USB 2.0, Mini-DisplayPort, Line in (3,5-mm-Klinkenstecker), Line out / Kopfhörer (3,5-mm-Klinkenstecker) mit zusätzlichem Kontakt für die Fernbedienung in Apple-Kopfhörern und gleichzeitig optischer Digitalausgang, ExpressCard-34-Slot, rechts Knopf und LEDs für den Akkuladezustand
 
Mit neueren Modelljahren wurden die Anschlüsse aktualisiert
 
Einbindung in ein DJ-Pult

Mit der zweiten Generation wurde das Design überarbeitet.

Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium gearbeitet (gefräst, gebohrt und gelasert). Apple bezeichnet diese Konstruktion als Unibody. Ein neues Großformat-Trackpad aus Glas kommt ohne separate Taste aus, denn das ganze Trackpad ist die Taste (ähnlich wie beim Click Wheel des iPods). Es unterstützt Multi-Touch-Gesten mit bis zu vier Fingern. Zum Aufklappen verwendet es keine Taste mehr, sondern eine Einkerbung im Gehäuse, an der man das Display anhebt. Diese war schon vom MacBook Air bekannt und wurde auch in den folgenden Generationen verwendet.

Um den Hochglanz-LCD-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung befindet sich ein schwarzer Rahmen. Eine Glasscheibe bedeckt die komplette Vorderseite.

In diesen Modellen wird eine neue Grafikkarten-Generation eingeführt. Erstmals werden gegen Aufpreis SSDs verbaut, welche weitaus schneller als herkömmliche Festplattenlaufwerke sind. Dadurch werden Aufgaben wie das Hochfahren des Computers oder das Öffnen von Programmen schneller und mit weniger Verzögerungen absolviert. Die Schreibgeschwindigkeit ist ebenfalls höher, wodurch auch aufwendige Aufgaben wie der Export von Videos weitaus schneller abgeschlossen werden.

Zeitgleich wurde eine kleinere 13″-Variante eingeführt, welche viele Eigenschaften des größeren Modells übernimmt, jedoch nur „MacBook“ hieß. Die aktualisierte Auflage zur WWDC 2009 hieß „MacBook Pro“.

Die günstigste Variante des 15″-Modells wurde noch bis Mitte 2009 verkauft. Die beiden höherpreisigen Modelle wurden Anfang 2009 durch welche mit schnelleren Prozessoren ersetzt.

Anfang 2009: 15″, 17″Bearbeiten

Die teureren Varianten des MacBook Pro 15″ haben leistungsstärkere Prozessoren bekommen. Außerdem wurde ein 17″-Modell eingeführt, das erstmals einen fest verbauten Akku aufweist. Es kann auf Wunsch mit entspiegeltem Display geordert werden. Dieses Display besitzt, wie die Vorgängermodelle und das MacBook Air, einen Aluminiumrahmen.

Mitte 2009Bearbeiten

 
MacBook Pro 13-Zoll

Zur WWDC stellte Apple am 9. Juni 2009 eine aktualisierte Version vor. Der Akku wird nun in allen Modellen fest verklebt. Die Lebensdauer wird mit etwa 1000 Zyklen angegeben. Gegen Aufpreis war nun auch das 15″-Gerät mit entspiegeltem Bildschirm lieferbar.

Das 13″-Alu-MacBook wurde durch das MacBook Pro 13″ ersetzt, welches nun ebenfalls einen FireWire-800-Anschluss besitzt. Anstelle des Express-Card-Slots haben die beiden kleineren Modellen einen SD-Kartenleser verbaut. Nur das 17″-Modell behält den Express-Card-Slot.

Die Prozessoren sind etwas schneller.

Mitte 2010Bearbeiten

In den 15″- und 17″-Modellen werden Prozessoren der neuen Intel-Core-i-Serie verbaut. Das 13″-MacBook-Pro erhält leicht schnellere Prozessoren, die jedoch weiterhin der Core 2 Duo-Generation angehören. Die Akkulaufzeit erhöhte sich um drei Stunden beim 13″-Gerät, ein bis zwei Stunden beim 15″-Gerät, und bis zu eine Stunde beim 17″-Gerät. Das MagSafe-Ladekabel ist nun nach hinten abgewinkelt.

Die Grafikprozessoren wurden durch neue Nvidia-Chips (320M oder GT 330M) und die integrierten Grafikeinheiten der Intel-Prozessoren ersetzt. Optional war eine höhere Bildschirmauflösung von 1680 × 1050 Pixeln (spiegelnd oder matt) beim 15″-Modell erhältlich. Das Multi-Touch-Trackpad unterstützt nun systemweit „Scrollen mit Nachlauf“, wodurch der Scrollvorgang nicht abrupt endet, sondern wie zuvor schon beim iPhone oder der Magic Mouse bis zum Stillstand zunehmend langsamer wird.

Der Mini-DisplayPort führt nun auch das Audio-Signal. Mit einem Adapter auf HDMI können Bild und Ton über ein einziges Kabel an Fernseher oder Projektoren übertragen werden.

Anfang 2011Bearbeiten

In dieser Version wurden Intel Core i5- bzw. i7-Prozessoren der Sandy-Bridge-Mikroarchitektur verwendet. Bei den 15″- und 17″-Modellen wurde dabei die Anzahl der Kerne auf 4 verdoppelt. In allen Modellen kam die integrierte Intel HD Graphics 3000 zum Einsatz; in den 15″/17″-Modellen arbeitet zusätzlich eine dedizierte Grafikkarte von AMD.

Die Akkulaufzeiten wurden aufgrund realistischerer Mess-Methoden mit sieben Stunden angegeben, es sollten aber die gleichen Laufzeiten wie bei den älteren Modelle erreicht werden. Die neue FaceTime-HD-Kamera unterstützte nun die HD-Auflösung von 720p (1280 × 720 Pixel).

Der Mini-DisplayPort wurde durch einen funktionaleren Thunderbolt-Anschluss ersetzt, welcher äußerlich die gleiche Form besitzt und auch mit älteren Kabeln und Adaptern funktioniert. Es konnten 2 × 8 GB Arbeitsspeicher statt maximal 8 GB RAM eingesetzt werden. Die Taktrate dessen wurde von 1066 MHz auf 1333 MHz erhöht.

Ende 2011Bearbeiten

Die Prozessoren sind leicht höher getaktet. Die Ausstattung der Grafikkarten wurde verbessert. Beim 13″-Modell wurden auch die Festplattenoptionen verbessert. Alle Komponenten basieren weiterhin auf der bisherigen Technik.

Diese Modelle unterstützen erstmals AirPlay.

Ab diesem Modell unterstützen die MacBooks offiziell nur noch Mac OS 10.7 (Lion) und höher. Entgegen den Herstellerangaben kann Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) auf diesem Modell aufgrund der großen Ähnlichkeiten zur Hardware von Anfang 2011 ab Version 10.6.7 jedoch weiterhin genutzt werden.

Mitte 2012: 13″, 15″Bearbeiten

 
Innenleben des 13″-Modells

Diese verbesserten Modelle wurden zeitgleich mit der dritten Generation vorgestellt. Sie waren eine kostengünstigere Alternative und boten weiterhin ältere Anschlüsse. Ihre Prozessoren wurden ebenfalls auf die Ivy-Bridge-Architektur aktualisiert. Die USB-Schnittstellen beherrschen jetzt USB 3.0. Alle MacBook Pro von 2012 verfügen über eine Intel-HD-Graphics-4000-Grafikeinheit. Die 15″-Geräte besitzen zusätzlich eine NVIDIA GeForce GT 650M Grafikkarte. Das leistungsschwächste MacBook Pro mit 13″ verfügt über einen Intel-Core-i5-Prozessor. Alle übrigen Modelle sind mit einem Intel-Core-i7-Prozessor ausgestattet.

Die 17″-Variante entfällt.

Das 13″-Modell wurde noch bis zur Einführung der vierten Generation im Oktober 2016 verkauft. Zu Beginn betrug der Grundpreis 1249 €. Ende 2013 wurde der Preis auf 1199 € und Mitte 2014 auf 1099 € gesenkt. Von Anfang 2015 bis zur Einstellung kostete es wieder 1199 €.

ProblemeBearbeiten

Bei den 15″ und 17″-Modellen, die zwischen Februar 2011 und Dezember 2013 verkauft wurden, können Probleme bei der Videowiedergabe auftreten. Für dieses Problem bietet Apple ein Reparaturprogramm an. Es ist bis 4 Jahre nach Kaufdatum gültig.[6]

Technische DatenBearbeiten

Produktion eingestellt
  • Ein Punkt zeigt, dass es sich um eine von mehreren Optionen handelt.

Daten, die kursiv und grau geschrieben sind, können nur auf der Internetseite konfiguriert werden. Geräte mit solchen Sonderausstattungen werden als built-to-order (BTO) bezeichnet, weil sie pro Bestellung extra angefertigt werden, wodurch die Lieferzeit in der Regel länger ist.

Dritte Generation (Retina)Bearbeiten

Mitte 2012: 15″, Ende 2012: 13″Bearbeiten

 
MacBook Pro Retina auf dem Vorgänger
 
Seitenansicht
 
links: MagSafe 2; rechts: MagSafe
 
Lieferumfang

Die dritte Generation wurde in Form des 15-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display am 11. Juni 2012 auf der WWDC von Phil Schiller vorgestellt. Gleichzeitig wurden die Modelle ohne Retina-Display mit verbesserter Technik weiterverkauft. Das Modell mit 13 Zoll folgte am 23. Oktober.

Während die Vorgänger noch TN-Panels verwendeten, arbeiten die Retina-Displays mit IPS-Technik und bieten eine vierfache Auflösung.

Alle MacBook Pro von 2012 verfügen über Intel-Prozessoren der Ivy-Bridge-Generation und über eine Intel-HD-Graphics-4000-Grafikeinheit. Die 15″-Geräte besitzen zusätzlich eine NVIDIA GeForce GT 650M Grafikkarte. Das leistungsschwächste MacBook Pro mit 13″ verfügt über einen Intel-Core-i5-Prozessor. Alle übrigen Modelle sind mit einem Intel-Core-i7-Prozessor ausgestattet. Die USB-Schnittstellen beherrschen jetzt USB 3.0.

Das 15″-Retina-MacBook-Pro ist 25 % flacher und leichter.

Die Geräte werden ausschließlich mit Flash-Speicher angeboten. Der Arbeitsspeicher basiert auf der sparsameren DDR3L-Technik anstelle von DDR3. Er ist fest verlötet und nicht erweiterbar, im Gegensatz zum nur eingesteckten Flash-SSD-Speicher, für den es im freien Markt Ersatzmodule gibt.[8]

Anschlüsse für Ethernet-Netzwerkkabel und FireWire entfallen, optische Laufwerke werden nicht mehr verbaut (Thunderbolt-Adapter für Gigabit-Ethernet und FireWire sowie ein externes optisches Laufwerk werden angeboten). Als Stromanschluss wird MagSafe 2 verbaut, welcher flacher und länger ist. Ältere MagSafe-Netzteile können über einen separat erhältlichen Adapter verwendet werden.

Die Geräte verfügen über einen Umgebungslichtsensor, der eine automatische Regelung der Bildschirmhelligkeit sowie Tastaturbeleuchtung ermöglicht.[9]

Anfang 2013Bearbeiten

Alle Prozessoren takten 0,1 GHz schneller. Bedeutender ist, dass die Preise flächendeckend gesenkt wurden:[10]

  • Die 13″-Retina-Variante mit 128 GB Festplattenspeicher kostet nun 1499 € (zuvor 1749 €).
  • Die 13″-Retina-Variante mit 256 GB Festplattenspeicher kostet nun 1699 € (zuvor 2049 €).
  • Die 15″-Retina-Variante mit 256 GB Festplattenspeicher kostet nun 2199 € (zuvor 2279 €).

Auch die built-to-order Optionen für größere Festplatten sind günstiger.

Ende 2013Bearbeiten

Im Gegensatz zu den Modellen von Anfang 2013 gab es Ende 2013 tiefgehendere Änderungen. Dazu zählt die Verwendung der neuen Haswell-Prozessoren von Intel. Das 13″-Modell ist jetzt 1 mm dünner (vorher 19 mm, jetzt 18 mm) und daher rund 50 g leichter (vorher 1,62 kg, jetzt 1,57 kg). Ansonsten ist das Design unverändert. Bei den 13″-Modellen wird der integrierte Intel Iris Grafikchip und bei den 15″-Modellen der integrierte Iris Pro Grafikchip verwendet. Optional kann beim 15″-Modell eine zusätzliche NVIDIA GeForce GT 750M mit 2 GB bestellt werden. Die Akkulaufzeit wurde bei beiden Modellen verlängert.

In Deutschland wurden die Preise gegenüber dem Vorgänger um 200 € gesenkt:

  • 13″ mit Retina: 1299 € bis 1799 €
  • 15″ mit Retina: 1999 € bis 2599 €

Mitte 2014Bearbeiten

Alle 13″-Modelle haben nun 8 GB DDR3L-RAM und können optional mit 16 GB konfiguriert werden. Die 15″-Modelle sind jetzt mit 16 GB DDR3L-RAM ausgestattet. Die Taktrate der Prozessoren wurde jeweils um 0,2 GHz angehoben (Haswell-Refresh).

Preisanpassungen:

  • Die 15″-Variante mit 512 GB Festplattenspeicher kostet nun 2499 € (zuvor 2599 €).
  • In der Schweiz wurden die Preise flächendeckend gesenkt:
    • 13″ mit Retina: 1399 bis 1949 CHF (zuvor 1449 bis 1999 CHF)
    • 15″ mit Retina: 2149 bis 2699 CHF (zuvor 2249 bis 2899 CHF).

Anfang 2015: 13″, Mitte 2015: 15″Bearbeiten

Das sogenannte „Force Touch Trackpad“ wurde vom neuen MacBook übernommen. Außerdem wurden beim 13″-Modell Intel Prozessoren der Broadwell-Generation verwendet. Die Taktraten der Prozessoren in den 15″-Modellen wurden leicht erhöht, jedoch wurden hier aufgrund von Lieferproblemen seitens Intel weiterhin ältere Haswell-Prozessoren verbaut. Anstelle von DDR3L Arbeitsspeicher bietet jedes MacBook Pro von 2015 LPDDR3 Arbeitsspeicher, welcher noch einmal sparsamer ist. Beim 13″-Modell wurde dessen Taktrate von 1600 MHz auf 1866 MHz erhöht, was beim 15″-Modell nicht der Fall ist. Die dedizierten Grafikkarten basieren auf einer neuen Generation, welche nicht mehr von Nvidia, sondern von AMD geliefert wird. Der eingebaute Flash-basierte SSD-Speicher ist nun doppelt so schnell. Die Akkulaufzeit wurde um jeweils eine Stunde erhöht. Aufgrund der größeren Akkus sind die Geräte minimal schwerer.

Die Preise wurden aufgrund des Wechselkurses in Deutschland und Österreich angehoben:

  • Die 13″-Variante mit 128 GB Festplattenspeicher kostet nun 1449 € (zuvor 1299 €).
  • Die 13″-Variante mit 256 GB Festplattenspeicher kostet nun 1649 € (zuvor 1499 €).
  • Die 13″-Variante mit 512 GB Festplattenspeicher kostet nun 1999 € (zuvor 1799 €).
  • Die 15″-Variante mit 256 GB Festplattenspeicher kostet nun 2249 € (zuvor 1999 €).
  • Die 15″-Variante mit 512 GB Festplattenspeicher kostet nun 2799 € (zuvor 2499 €).

Die 15″-Variante wurde noch bis zum 12. Juli 2018 verkauft und zusammen mit der Einführung neuer Touch Bar-Modelle eingestellt.[11]

ProblemeBearbeiten

 
Das Ablösen der Antireflexbeschichtung wurde als „Staingate“ bekannt.

Bei allen MacBook Pro der dritten Generation kann sich bei der Nutzung die Antireflexbeschichtung lösen. Im September 2016 begann Apple ein Reparaturprogramm, das für Geräte bis 3 Jahre nach dem Kaufdatum gilt.[12] Im November 2017 wurde das Programm auf 4 Jahre verlängert.[13]

Bei den 15″-Modellen, die bis Dezember 2013 verkauft wurden, können Probleme bei der Videowiedergabe auftreten. Für dieses Problem bietet Apple ein Reparaturprogramm an. Es ist bis 4 Jahre nach Kaufdatum gültig.[14]

Im Juni 2019[15] wurde eine Rückrufaktion für das 15″-Modell von Mitte 2015 gestartet, da der Akku überhitzen und folglich in Brand geraten kann. Betroffen sind hauptsächlich Geräte, die von September 2015 bis Februar 2017 verkauft wurden.[16]

Technische DatenBearbeiten

Produktion eingestellt
  • Ein Punkt zeigt, dass es sich um eine von mehreren Optionen handelt.

Daten, die kursiv und grau geschrieben sind, können nur auf der Internetseite konfiguriert werden. Geräte mit solchen Sonderausstattungen werden als built-to-order (BTO) bezeichnet, weil sie pro Bestellung extra angefertigt werden, wodurch die Lieferzeit in der Regel länger ist.

Vierte Generation (Touch Bar)Bearbeiten

2016Bearbeiten

Zur Keynote am 27. Oktober 2016 wurden drei neue Modelle des MacBook Pro vorgestellt.[17] Die auffälligste Neuerung der beiden besser ausgestatteten Modelle ist die individualisierbare OLED-Leiste „Touch Bar“ mit Touch ID. Einheitlich hingegen ist die Einführung der „Butterfly“-Tastatur, wie sie aus dem MacBook bekannt ist, hier in der zweiten Generation. In allen Modellen werden Intel-Skylake-Prozessoren verbaut. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Force-Touch-Trackpad beim 13″-Modell 46 % größer und beim 15″-Modell sogar doppelt so groß. Das Display ist 25 % heller (500 cd/m²) als zuvor. Mit dem P3-Farbraum kann es mehr Farben darstellen und auch der Kontrast wurde erhöht. Der Speicher besitzt nun eine Lesegeschwindigkeit von 3,2 GB pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von 2,2 GB pro Sekunde. Auch die Lautsprecher wurden verbessert, wobei die Löcher seitlich der Tastatur beim 13″-Modell vorwiegend dekorativen Zwecken dienen, während sich dahinter beim 15″-Modell die Lautsprecher befinden. Beide Modelle sind leichter, dünner und besitzen ein kleineres Gehäuse bei gleicher Displaygröße, wobei das 13″-Modell mit 14,9 mm noch etwas dünner als das 15,5 mm hohe 15″-Modell ist. Neben dem bisherigen Silber ist es nun auch in Spacegrau erhältlich. Mit der neuen Generation wurden viele der bisherigen Anschlüsse entfernt, darunter ältere Versionen wie Thunderbolt 2 und USB A, aber auch HDMI, der magnetische Ladeanschluss MagSafe 2 und der SD-Karten-Steckplatz. Das Logo auf der Rückseite ist nicht mehr beleuchtet, sondern besteht aus Metall und ist farblich an das Gerät angepasst. Der Akku kann über einen der Thunderbolt-Anschlüsse geladen werden. Auch der Lieferumfang wurde reduziert. So ist kein Verlängerungskabel und kein Mikrofasertuch mehr enthalten. Die Möglichkeit, das Kabel am Netzteil aufzuwickeln, entfällt. Ladekabel und Netzteil können nun unabhängig voneinander verwendet werden. Durch die Nutzung des USB-C-Standards kann das MacBook Pro nun auch beispielsweise über eine Powerbank geladen werden.

 
MacBook Pro 15-Zoll
 
MacBook Pro 15-Zoll (links) neben einem Surface Book (rechts)
 
Nahaufnahme der „Touch Bar“
 
Verpackung
 
Thunderbolt-3-Anschluss mit entsprechendem Stecker

13″-Modell mit 2 AnschlüssenBearbeiten

  • Das 13″-Basis-Modell bietet keine Touch Bar.
  • Intel Core i5- und i7-Prozessoren mit zwei Kernen und Iris Graphics 540
  • zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • wahlweise 256 GB / 512 GB / 1 TB PCIe-Flash Speicher

13″-Modelle mit 4 AnschlüssenBearbeiten

  • Besitzt eine individualisierbare OLED-Leiste mit Touch ID und ersetzt die Funktionstasten.
  • Intel Core i5- und i7-Prozessoren mit zwei Kernen und Iris Graphics 550
  • vier Thunderbolt 3 Anschlüsse
  • wahlweise 256 GB / 512 GB / 1 TB PCIe-Flash Speicher

15″-Modelle mit 4 AnschlüssenBearbeiten

  • Ebenfalls mit einer individualisierbaren OLED-Leiste und Touch ID.
  • Intel Core i7-Prozessoren mit vier Kernen und HD Graphics 530 (IGP) und Radeon-Pro (dGPU)
  • vier Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • wahlweise 256 GB / 512 GB / 1 TB / 2 TB PCIe-Flash Speicher

2017Bearbeiten

Eine verbesserte Version wurde am 5. Juni 2017 auf der WWDC vorgestellt. Die größte Änderung sind die Core-i-Prozessoren der siebten Generation. Inoffiziell sollen auch kleinere Probleme behoben worden sein, zum Beispiel soll eine verbesserte Tastatur verhindern, dass die Tasten wie bei der vorherigen Generation vereinzelt klemmen.[18]

Die 15″-Modelle erhielten neue, besser ausgestattete Grafikkarten (die erste Ziffer benennt die Generation, die anderen beiden die Ausstattung):

  • Radeon Pro 555 (zuvor 450) beim Basismodell
  • Radeon Pro 560 (zuvor 455) beim 512-GB-Modell

Das 13″-Modell mit 2 Anschlüssen ist nun mit 128 GB Flash-Speicher für 1499 € erhältlich. Der Preis mancher Varianten wurde erhöht:

  • Die 256-GB-Version des 13″-Modells mit 2 Anschlüssen kostet nun 1749 € (zuvor 1699 €).
    • Schweiz: 1729 CHF (zuvor 1699 CHF).
  • Die 512-GB-Version des 13″-Modells mit 4 Anschlüssen kostet nun 2249 € (zuvor 2199 €).
    • Schweiz: 2249 CHF (zuvor 2199 CHF).
  • Die 256-GB-Version des 15″-Modells kostet nun 2799 € (zuvor 2699 €).
    • Schweiz: weiterhin 2699 CHF.
  • Die 512-GB-Version des 15″-Modells kostet nun 3299 € (zuvor 3199 €).
    • Schweiz: 3199 CHF (zuvor 3149 CHF).

2018: 13″ mit 4 Anschlüssen, 15″Bearbeiten

Am 12. Juli 2018 wurde ohne gesonderte Pressekonferenz eine überarbeitete Ausgabe veröffentlicht. Die 13″-Modelle ohne Touch Bar blieben unverändert. Zu diesem Anlass wurde das 15″-MacBook Pro von 2015 eingestellt, welches bis dahin noch verkauft wurde.[11]

Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Einführung von Intel-Core-Prozessoren der 8. Generation, genannt Coffee-Lake, und eine erneut überarbeitete Tastatur, welche den „Butterfly“-Mechanismus der dritten Generation verwendet. Die neuen Prozessoren beinhalten zwei Kerne mehr als die der Vorgänger. Das 13″-Modell erhält damit zum ersten Mal mehr Kerne, beim 15″-Modell wurde die Anzahl der Kerne zuletzt 2011 erhöht. Laut Apple sei die neue Tastatur leiser beim Tippen, wurde offiziell aber nicht mit dem Ziel entwickelt, die mit den Modellen von 2016 und 2017 weiter anhaltenden Probleme[19] bezüglich der Zuverlässigkeit zu beheben.[20] Beim Zerlegen des Gerätes fand iFixit heraus, dass dieser Effekt durch den Einsatz einer Silikon-Dichtung erzielt wird, welche auch die Zuverlässigkeit verbessern könnte.[21]

Weiterhin erhalten alle neuen MacBooks die vom iPad Pro bekannte True-Tone-Technologie, bei der sich die Farben des Displays an das Umgebungslicht anpassen. Der Akku beider Geräte wurde vergrößert.[22] Die Lautsprecher wurden überarbeitet.[22] Beide Versionen sind geringfügig dünner als ihre Vorgänger.[22] Wie bereits beim iMac Pro der 1. Generation werden die neuen MacBook Pro mit einem Apple T2-Koprozessor ausgestattet. Dieser steuert den Startvorgang und fügt weitere Sicherheitsmerkmale hinzu, er kümmert sich um die Anbindung der Kamera, regelt den Zugriff auf die SSD und gegebenenfalls deren Verschlüsselung, steuert den System Management Controller (SMC), regelt die Anbindung an den Audio-Controller und ist für die sichere Speicherung der Daten des Fingerabdrucksensor zuständig. Außerdem ermöglicht der T2-Koprozessor das Aktivieren von Siri mit den Worten „Hey Siri“ ohne eine Taste zu betätigen. Des Weiteren unterstützen die neuen MacBook Pro Bluetooth 5.0. Die 15″-Variante nutzt statt LPDDR3 nun den DDR4 Arbeitsspeicher, wodurch dieser optional auf 32 GB erweitert werden kann. Diese Technik verbraucht allerdings mehr Strom. Beide Modelle können mit höchstens doppelt so viel Flash-Speicher als bisher bestellt werden. Das 15″-Modell erhält neue, dedizierte AMD-Grafikkarten, welche etwas höher getaktet sind und in der Grundausstattung mehr Speicher besitzen.[23]

Seit Ende November 2018 konnte das 15″-Modell mit 512 GB Flash-Speicher gegen Aufpreis mit Radeon-Pro Vega-Grafikkarten bestellt werden.

Am 20. März 2019 wurden die Preise diverser höherer Sonderausstattungen gesenkt.[24]

2019Bearbeiten

Mai

Am 21. Mai 2019 wurden neue Modelle mit 4 Anschlüssen vorgestellt.

Dabei wird eine neue Version der Butterfly-Tastatur eingesetzt, welche keine eigene Generationsnummer besitzt, jedoch nach der ersten, zweiten, aktualisierten zweiten und dritten Generation die fünfte Auflage ist. Sie verwendet andere Materialien, was ein weiterer Versuch ist, die anhaltenden Zuverlässigkeitsprobleme zu beheben.

Die 13″-Modelle erhalten leicht verbesserte Prozessoren mit einem um 0,1 GHz erhöhten Basistakt. Die maximalen Taktraten im Turboboost sind teilweise mehr als 0,1 GHz gestiegen, doch insgesamt sind die Prozessoren aufgrund der gleichen Coffee-Lake-Architektur der 8. Generation keine grundlegende Neuerung.

In den 15″-Modellen werden nun Intel-Core-i-Prozessoren der 9. Generation verwendet. Die Variante für 2799 € enthält einen Core i9, während man beim Vorgänger für diesen Preis einen Core i7 bekam. Es ist auch das erste MacBook mit einem 8-Kern-Prozessor.

Juli

Am 9. Juli 2019 wurde das 13″-Modell mit 2 Anschlüssen aktualisiert.[25] Zu den Neuerungen gehören die Touch Bar mit Touch ID, welche zuvor den höherpreisigen Modellen vorenthalten war. Damit einhergehend erhält es den T2-Koprozessor anstelle eines T1. Außerdem werden nun Intel-Core-i-Prozessoren der 8. Generation mit 4 statt 2 Kernen und besserem Grafikprozessor verbaut. Die Displays unterstützen True Tone. Der Akku wurde im Vergleich zum Vorgänger ein wenig verkleinert. Damit beschränken sich die Unterschiede zum Modell mit 4 Anschlüssen neben den unterschiedlichen Prozessor-Optionen nur noch auf die wenigeren Anschlüsse und die leicht höhere Akkukapazität beim günstigeren Modell.

Am gleichen Tag wurden die Preise für SSD-Upgrades bei den restlichen Macs reduziert.[26]

Weiterhin wurden die Preise des MacBook Pro 15″ in Deutschland und Österreich gesenkt:

  • Die 256-GB-Version des 15″-Modells kostet nun 2699 €[27] (zuvor 2799 €).[28]
  • Die 512-GB-Version des 15″-Modells kostet nun 3199 €[27] (zuvor 3299 €).[28]

ProblemeBearbeiten

Die neue Butterfly-Tastatur konnte zu diversen Problemen führen. Am verheerendsten ist dabei, dass die Tasten durch Schmutz- und Staubteilchen blockiert werden können. Mit Druckluftspray ließ sich das Problem manchmal, jedoch nicht immer beheben. Seit der Einführung im MacBook 2015 wurde die Tastatur mit jeder Revision verbessert, weswegen bereits vier verschiedene Versionen existieren. Nach mehreren Petitionen[29] und Sammelklagen[30] stellte Apple ein Austauschprogramm für alle MacBooks mit einer Butterfly-Tastatur aus den Modelljahren 2015 bis 2017 bereit.[31] Mit der Veröffentlichung des MacBook Pro 2019 wurden sowohl die Modelle von 2018 als auch 2019 in dieses Programm aufgenommen.[32] Das Modell mit 2 Thunderbolt-Anschlüssen von 2019 ist seit Veröffentlichung ebenfalls im Programm eingetragen.[33]

Nutzer der ersten Modelle mit Touch Bar beschwerten sich über ein Knacken unbekannter Herkunft. Betroffene Modelle wurden von Apple innerhalb der Garantiezeit repariert oder ausgetauscht.[34] Im Januar 2019 wurde bekannt, dass das im MacBook Pro mit Touch Bar ab 2016 verbaute Flachbandkabel zur Verbindung des Retina-Displays mit dem Display-Controller zu kurz und zu dünn ist, was im normalen Alltagsbetrieb zu Kabelbrüchen und Displayschäden führen kann. Um dieses Problem zu beheben, muss die gesamte Displayeinheit ausgetauscht werden.[35] Am 21. Mai 2019 wurde dazu ein kostenloses Reparaturprogramm von Apple zur Verfügung gestellt.[36]

Das MacBook Pro von 2018, insbesondere die Core-i9-Variante, erhitzte laut ersten Erfahrungsberichten unter Last sehr stark und konnte dadurch Aufgaben teilweise langsamer abschließen als der Vorgänger. Symptomatisch waren große Schwankungen des Prozessortaktes, was laut Apple auf ein softwareseitiges Problem zurückzuführen ist und mit einem ergänzenden Update für macOS 10.13.6 speziell für dieses Modell behoben wurde.[37]

Im Modell von 2018 verwendet Apple den Apple T2-Koprozessor, welcher dem ARM-basierten Apple A10 Fusion ähnelt und diverse leichtere Aufgaben erledigt und für mehr Sicherheit sorgen soll. Er wurde 2017 bereits im iMac Pro und Mac mini und 2018 auch im MacBook Air verwendet. Dieser bereitete jedoch diverse softwareseitige Probleme, wie wiederholtes Neustarten (Problem ist auf Kernel panic zurückzuführen), Audioprobleme[38] und die Verhinderung von Reparaturen durch Drittanbieter.[39] Durch Updates wird versucht, diese Probleme zu reduzieren. Explizit ist das ergänzende Update für macOS 10.14.5 zu nennen, welches auf die Behebung von Problemen im Zusammenhang mit dem T2-Chip gerichtet ist.[40]

Technische DatenBearbeiten

Produktion eingestellt Aktuell
  • Ein Punkt zeigt, dass es sich um eine von mehreren Optionen handelt.

Daten, die kursiv und grau geschrieben sind, können nur auf der Internetseite konfiguriert werden. Geräte mit solchen Sonderausstattungen werden als built-to-order (BTO) bezeichnet, weil sie pro Bestellung extra angefertigt werden, wodurch die Lieferzeit in der Regel länger ist.

WeblinksBearbeiten

  Commons: MacBook Pro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Presseerklärung von Apple (Memento des Originals vom 8. Januar 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.apple.com (englisch)
  2. Webseite des MacBook Pro aus dem Jahr 2006, technische Daten, archive.org (Memento vom 26. Juli 2006 im Internet Archive)
  3. MacBook Pro (Late 2007, 2.4/2.2GHz) – Technical Specifications. Abgerufen am 1. März 2019.
  4. Herstellerangaben von April 2008 unter archive.org (Memento vom 30. April 2008 im Internet Archive)
  5. Inside the MacBook Pro’s 3 GB RAM limitation, ZDNet (Englisch)
  6. MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme. In: apple.com. 19. Mai 2017, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  7. How to Upgrade MacBook Pro RAM (2009, 2010, 2011, 2012): EveryMac.com. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  8. MacBook Pro 15" Retina Display Mid 2012 Teardown. In: ifixit.com. 13. Juni 2012, abgerufen am 15. Juli 2018 (englisch).
  9. MacBook Pro mit Retina Display – Features. In: apple.com
  10. Apple: Macbook Pro Retina wird günstiger und schneller – Golem.de. In: golem.de. 13. Februar 2013, abgerufen am 14. Juli 2018.
  11. a b Apple stops selling 2015 MacBook Pro. In: 9to5mac.com. 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  12. Defekte Antireflexbeschichtung: Apple tauscht MacBook-Displays mit Bildschirmflecken. In: ifun.de. 17. September 2016, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  13. Display-Flecken auf MacBook und MacBook Pro: Apple verlängert Austauschprogramm erneut. In: heise.de. 20. November 2017, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  14. MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme. In: apple.com. 19. Mai 2017, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  15. Apple startet Akku-Rückruf für Mac Book Pro. In: itmagazine.ch. 21. Juni 2019, abgerufen am 22. Juni 2019.
  16. Rückrufprogramm für die Batterie des MacBook Pro (15 Zoll) – Apple Support. Abgerufen am 22. Juni 2019.
  17. Trio-Premiere für Macbook Pro: Apple zeigt neue Notebook-Dimension. In: n-tv.de. Abgerufen am 27. Oktober 2016.
  18. MacBook Pro 2017: Apple ändert Tastatur. In: heise.de. 29. Juni 2017, abgerufen am 14. Juli 2018.
  19. Serviceprogramm für Tastaturen des MacBook und MacBook Pro – Apple Support. Abgerufen am 13. Juli 2018 (deutsch).
  20. Apple's new MacBook Pros have the latest Intel processors and quieter keyboards – The Verge. In: theverge.com. 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  21. The Great Apple MacBook Pro Cover Up. In: ifixit.com. 13. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  22. a b c MacBook Pro 13" Touch Bar 2018 Teardown. 16. Juli 2018, abgerufen am 1. März 2019.
  23. Apple MacBook Pro with Touch Bar updated with max 32 GB RAM, ‘improved’ third-generation keyboard, True Tone, and new Intel chips. In: 9to5mac.com. 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  24. Stephan Wiesend: Mac Mini, Macbook Air und Macbook Pro: Upgrade-Preise werden niedriger. 20. März 2019, abgerufen am 23. März 2019 (deutsch).
  25. Benjamin Mayo: $1299 entry-level MacBook Pro now features 8th-gen Intel processors, Touch ID and Touch Bar. In: 9to5Mac. 9. Juli 2019, abgerufen am 9. Juli 2019 (amerikanisches Englisch).
  26. Benjamin Mayo: Apple significantly lowers Mac SSD upgrade pricing, 1 TB MacBook Air now available. In: 9to5Mac. 9. Juli 2019, abgerufen am 9. Juli 2019 (amerikanisches Englisch).
  27. a b MacBook Pro kaufen - Apple (DE). 6. April 2019, abgerufen am 9. Juli 2019.
  28. a b MacBook Pro kaufen - Apple (DE). 9. Juli 2019, abgerufen am 9. Juli 2019.
  29. MacBook-Tastatur: Petition fordert Austausch aller Butterfly-Keyboards. In: Macnotes.de. 4. Mai 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018.
  30. Klemmende Keyboards: US-Sammelklage gegen Apple wegen Tastaturproblemen. In: heise.de. 13. Mai 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018.
  31. Serviceprogramm für Tastaturen des MacBook und MacBook Pro. In: apple.de. 22. Juni 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018.
  32. FOCUS Online: Cupertino: Apple weitet Austausch von Macbook-Tastaturen aus. Abgerufen am 26. Mai 2019.
  33. Jordan Kahn: Apple's new MacBook Air and Pro models are eligible for free keyboard repairs. In: 9to5Mac. 9. Juli 2019, abgerufen am 9. Juli 2019 (amerikanisches Englisch).
  34. MacBook Pro 2016: Erneut Berichte über „nerviges lautes Knacken“. In: maclife.de. 11. Juli 2017, abgerufen am 26. Dezember 2018.
  35. Ena Clarke: #Flexgate: Neue Schwachstelle beim MacBook Pro mit Touchbar. Yahoo-Finanzen, 23. Januar 2019.
  36. Flexgate: Apple muss MacBook Pro kostenlos reparieren. 21. Mai 2019, abgerufen am 26. Mai 2019.
  37. Apple's MacBook Pro Heating Problem Gets a Software Fix / WIRED. In: wired.com. 24. Juli 2018, abgerufen am 10. Dezember 2018 (englisch).
  38. heise online: 2018er Macs mit T2-Chip: Musiker klagen über Audioprobleme. Abgerufen am 26. Mai 2019.
  39. Apple bestätigt – T2-Chip blockiert einige Reparaturen neuer Macs durch Drittanbieter. Abgerufen am 26. Mai 2019.
  40. heise online: Apple behebt Firmwareproblem bei T2-Sicherheitschip. Abgerufen am 26. Mai 2019.
  41. MacBook Pro (13 Zoll, 2016, Zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  42. MacBook Pro (13 Zoll, 2017, Zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  43. MacBook Pro (13 Zoll, 2019, Zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse) - Technische Daten. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  44. MacBook Pro (13 Zoll, 2016, Vier Thunderbolt 3 Anschlüsse) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  45. MacBook Pro (13 Zoll, 2017, Vier Thunderbolt 3 Anschlüsse) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  46. MacBook Pro (13 Zoll, 2018, Vier Thunderbolt 3 Anschlüsse) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  47. MacBook Pro (13 Zoll, 2019, Vier Thunderbolt 3 Anschlüsse) - Technische Daten. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  48. MacBook Pro (15 Zoll, 2016) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  49. MacBook Pro (15 Zoll, 2017) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  50. MacBook Pro (15 Zoll, 2018) – Technische Daten. Abgerufen am 23. Februar 2019.
  51. MacBook Pro (15 Zoll, 2019) - Technische Daten. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  52. Ben Schwan: MacBook Pro mit Touch Bar: Verlötete SSD auch beim 15-Zoll-Modell, Wartungsport entdeckt. heise.de, 18. November 2016, abgerufen am 27. November 2016.