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Powerbank

mobile Zusatzbatterie zur Energieversorgung mobiler Geräte
Powerbank mit Ladezustandsanzeige (blaue LEDs)
typische Anschlüsse: USB (Ausgang) und Micro-USB (Eingang)
Powerbank u. a. mit Adapter für Lightning (Schnittstelle)
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Eine Powerbank ist ein mobiler Zusatzakkumulator zur Energieversorgung mobiler Geräte wie Tabletcomputer und insbesondere Smartphones. Sie ist ein mobiler Energiespeicher, aber kein Ladegerät, da die Ladeelektronik zum Aufladen der angeschlossenen Geräte in den entsprechenden Geräten direkt verbaut ist.[1]

AllgemeinesBearbeiten

Die fortschreitende Miniaturisierung und der Trend zu immer flacheren mobilen Endgeräten setzt der Kapazität der in die Geräte integrierbaren Akkumulatorzellen technische Grenzen. Um die Verwendungsdauer der Geräte bei rechenintensiven Anwendungen zu verlängern, wurden zusätzliche, extern anschließbare Speicher entwickelt. Weit verbreitet sind Powerbanks, die dafür geeignete Geräte über den USB-Port laden können. Es werden aber auch entsprechend größere und leistungsfähigere Geräte angeboten, die über ein Adaptersystem handelsübliche Laptops oder Notebooks mit den dort üblichen Spannungen, z. B. 12 V oder 19 V versorgen können.

TechnischesBearbeiten

Eine Powerbank ist gewöhnlich mit einem oder mehreren Lithium-Polymer- oder Lithium-Ionen-Akkuzellen ausgerüstet. Sie enthält eine Schaltung zur Stabilisierung von Ausgangsspannung und Ausgangsstrom sowie oft eine Anzeige für den Betriebs- bzw. Ladezustand. Die Stromabgabe an angeschlossene Geräte erfolgt über einen oder mehrere USB-Anschlüsse (Typ A), geladen wird gewöhnlich über einen Micro-USB-Anschluss an einem Rechner oder einem externen Netzteil. Die möglichen Lade- und Entladeströme sind nicht standardisiert und können von den USB-Spezifikationen unter Umständen stark abweichen. Powerbanks mit anderen Ausgängen sind technisch durchaus möglich, z. B. für FireWire oder Thunderbolt, jedoch in der Praxis kaum anzutreffen.

Powerbanks mit USB-Ausgängen sind mit nominellen Kapazitäten (= elektrische Ladungsmenge) zwischen unter 1000 mAh bis weit über 20.000 mAh erhältlich, der abgebbare Strom kann zwischen 500 mA und über 3 A variieren. Die Kapazitätsangaben beziehen sich in der Regel auf den verbauten Akku, nicht auf die entnehmbare elektrische Energie. Für USB-Powerbanks ist die Ausgangsspannung entsprechend dem benutzten Steckverbinder über die gängigen USB-Standards durchgehend auf nominell 5 V fixiert. Daraus ergibt sich über die Definition der elektrischen Leistung (Strom mal Spannung samt Nutzungszeit) ein theoretisches Energiespeichervermögen von 5 Wh bis 100 Wh. (Zum Vergleich, ein Elektro-Leichtfahrzeug wie der Renault Twizy stellt mit seinen Zellen real nutzbare 6100 Wh zur Verfügung.) Stehen mehrere Anschlüsse zur Verfügung, dann sind diese häufig nicht gleichwertig, sind also für eine unterschiedliche maximale Stromabgabe spezifiziert. Der Ladewirkungsgrad kann weit unter 50 % liegen, aber auch hochwertige Geräte erreichen selten mehr als 70 %.

SonderfunktionenBearbeiten

 
Dedizierte Ausgänge
 
Digitale Ladezustandsanzeige

Zur Komfortausstattung können beispielsweise eine eingebaute Taschenlampe oder die digitale Anzeige des Lade- und Betriebszustands gehören. Eine Powerbank ist als Pufferbatterie geeignet, wenn sie gleichzeitig ge- und entladen werden kann. Nicht jede Powerbank ist für das Laden von Geräten des Herstellers Apple geeignet, manche funktioniert nur mit einem proprietären Ladekabel dieses Herstellers. Einige Powerbanks weisen zwei oder mehr Ausgänge auf, von denen oft einer dediziert für iPhones oder iPads vorgesehen ist.

Es werden auch hochstromfähige Powerbanks angeboten, die dediziert oder als Zusatzfunktion zur Starthilfe bei PKW eingesetzt werden können.

WeblinkBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans-Heinrich Pardey: Powerbank: Reservetank für Smartphone und Tablet. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 20. November 2018]).