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Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler

Tourismusprojekt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler, kurz Märkische Technikstraße, ist ein Projekt der Erschließung alter Industriedenkmäler in der märkischen Region, um die Industriegeschichte anhand von konkreten Beispielen darzustellen.

Getragen wird das Projekt vom Förderverein Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler e.V., der 1996 in Hagen gegründet wurde und sich 2003 umbenannte in WasserEisenLand e.V. Die Geschäftsstelle befindet sich in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen.

DenkmalroutenBearbeiten

Insgesamt wurden bisher zehn Denkmalrouten erarbeitet:

Das Volme-Tal in HagenBearbeiten

 
Hagen Hauptbahnhof
 
Lange Riege in Hagen-Eilpe

Route: Hagen[1] Mit Schaupunkten im Tal der Volme:

  1. Ehemalige Schraubenfabrik und Gesenkschmiede
  2. Bahnhof, Berliner Platz
  3. Ehemalige Textilfabrik Elbers
  4. Ehemaliges Verwaltungsgebäude
  5. Ehemalige Klingenschmieden in Eilpe
  6. Kettenfabrik Wippermann
  7. Fabrikantenvilla und Kutscherhaus Lücköge
  8. Schmiede Dahl
  9. Hof mit ehemaliger Kornmühle und ehemaliger Schmiede (Krummewiese/Rummenohl)

Die "Hohe Limburg" und das NahmertalBearbeiten

 
Die Brenscheider Kornmühle
 
Die Brenscheider Ölmühle

Route: Hagen, Nachrodt-Wiblingwerde[2]

  1. Ehemalige Schloßbrauerei
  2. Lennewehr Hohenlimburg
  3. Ehemalige Walze Hohenlimburg
  4. Walzwerk Firma Giebel
  5. Ehemaliges Verwaltungsgebäude eines Kupferhammers
  6. Ehemaliges Fabrikantenhaus Nahmertal
  7. Selbachs Hammer
  8. Brenscheider Kornmühle
  9. Brenscheider Ölmühle

Die Ennepe, von der Talsperre bis nach HagenBearbeiten

 
Löher Mühle (Löhrmühle)
 
Bahnhof Milspe
 
Der Kruiner Tunnel
 
Herrenhaus Haus Harkorten
 
Die Villa Post in Hagen

Route: Halver, Ennepetal, Gevelsberg, Hagen[3]

  1. Löher Mühle (Löhrmühle)
  2. Straßenbrücke über die Ennepe bei Nordeln
  3. Ehemalige Schmiede und Backhaus in Oberbuschhausen
  4. Brücke über den Ennepe-Obergraben in Osenberg
  5. Ehemalige Schmiede in Burg
  6. Gießerei Kruse in Altenvoerde
  7. Bahnhof Milspe
  8. Kruiner Tunnel
  9. Ehemalige Fabrik für Zigaretten-Verpackungsmaschinen (Firma Niepmann)
  10. Ehemalige Kleineisenschmiede in Gevelsberg
  11. Ehemalige Brennerei Niedernberg & Krüner
  12. Ehemalige Kaffeemühlenfabrik in Westerbauer
  13. Haus Harkorten in Westerbauer
  14. Ehemalige Harkortfabrik in Westerbauer
  15. Ehemaliges Stellwerk
  16. Kontorgebäude Firma Schenker in Kückelhausen
  17. Villa Post in Wehringhausen
  18. Bahnhof, Berliner Platz
  19. Ehemalige Schraubenfabrik und Gesenkschmiede

Die historische Altstadt in LüdenscheidBearbeiten

 
Eisenbahnzug im Geschichtsmuseum der Stadt Lüdenscheid

Route: Lüdenscheid[4]

  1. Ehemaliges Fabrikgebäude Firma Berg
  2. Fabrikgebäude Firma Kremp & Hüttemeister
  3. Arbeitersiedlung
  4. Umspannhaus
  5. Dampfkesselanlage der Firma Brauckmann & Pröbsting
  6. Umspann- und Brunnenhaus
  7. Eisenbahnzug im Stadtmuseum

Die Hönne in BalveBearbeiten

 
Bahnhofsgebäude Binolen
 
„Alte Schmiede“ und Hönne-Brücke in Volkringhausen
 
Luisenhütte, Wocklum

Route: Balve[5]

  1. Klusensteiner Mühle im Hönnetal
  2. Kalköfen Horst in Eisborn
  3. Bahnhofsempfangsgebäude Binolen
  4. Kalkofen Grübeck
  5. Brücke und ehemalige Schmiede in Volkringhausen
  6. Huf- und Wagenschmiede Beckum
  7. Wocklumer Mühle
  8. Luisenhütte Wocklum
  9. Trafo-Häuschen
  10. Kalköfen
  11. Kornmühle Langenholthausen

Industriekultur an der RuhrBearbeiten

 
Das Cuno-Kraftwerk
 
Das Koepchenwerk am Hengsteysee
 
Der Ruhr-Viadukt in Herdecke
 
Gelände der Henrichshütte, Bereich Stahlwerk
 
Birschel-Mühle, Hattingen
 
Blick vom Unterwasser auf das Kraftwerk Hohenstein
 
Schleuse Dahlhausen

Route: Herdecke, Hagen, Wetter, Witten, Hattingen[6]

  1. Koepchenwerk
  2. Eisenbahnviadukt Herdecke
  3. Fassaden der Kesselhäuser 6 und 7 des Elektromark-Kraftwerkes
  4. Stollenmundloch Vereinigte Eulalia
  5. Bahnhof Volmarstein, heute nur noch ohne Personenverkehr
  6. Kraftwerk Harkort
  7. Werkhalle und Fassadenteile der ehemaligen Firma Brünninghaus
  8. Straßenfassaden des Wohnhauses für die Firma Bönnhoff, sowie die Werkhalle
  9. Bahnhof Wetter
  10. Wasserkraftwerk Hohenstein
  11. Eisenbahnviadukt Witten
  12. Ehemaliger Bahnhof Bommern-Tal
  13. Wasserwerk
  14. Industriemuseum Zeche Nachtigall (auf der ehemaligen Zeche Nachtigall)
  15. Schleusenwärterhäuschen, Kanal und Wehr
  16. Ehemaliges Brückenwärterhaus im Ruhrtal
  17. Brennerei Sonnenschein
  18. Ehemalige Mühle am Lohmannswehr
  19. Wasserturm der Firma Luhn & Pulvermacher und Dittmann & Neuhaus
  20. Ehemaliges Kontorgebäude eines Hammerwerkes bzw. einer späteren Pfannenschmiede in Blankenstein
  21. Henrichshütte
  22. Ehemaliges Bessemer-Stahlwerk
  23. Ehemalige Färberei
  24. Ruhrschleuse Winz
  25. Ehemalige Mühle und Silo
  26. Hauptbahnhof Hattingen
  27. Schleuse Dahlhausen

LennerouteBearbeiten

 
Bahnhofsgebäude Werdohl

Route: Hagen, Iserlohn, Altena, Werdohl, Plettenberg[7]

  1. Ehemalige Papierfabrik Buschmühle in Garenfeld
  2. Firma Andernach & Bleck in Halden
  3. Werkstattgebäude Marktstraße in Hohenlimburg
  4. Ehemalige Schlossbrauerei Hohenlimburg
  5. Lennewehr Hohenlimburg
  6. Hoesch-Siedlung, Oststraße / Oeger Straße / Oeger Holz
  7. Brücke über die Lenne in Stenglingsen
  8. Dampflok Carl
  9. Bahnhof Altena
  10. Steinerne Brücke
  11. Arbeitersiedlung, Werdohler Straße 12–32
  12. Turbine und Generator der Firma Elektromark in Elverlingsen
  13. Fabrikhalle und Uhrenturm Wilhelmsthal
  14. Kraftwerk und Wehr Wilhelmsthal
  15. Bahnbrücke über die Lenne in Ohle
  16. Bahnhof Werdohl
  17. Fußgängerbrücke „Schnapsbrücke“ über die Lenne in Werdohl
  18. Portal des Eisenbahntunnels
  19. Lennebrücke Hilfringhausen
  20. Bahnhof Plettenberg-Eiringhausen
  21. Reiter-Stellwerk Bahnhof Plettenberg
  22. Bahnbrücke über die Lenne in Siesel
  23. Sieseler Tunnel

Siehe auch: Lenneroute (Radwanderweg)

Plettenberg, die Bahn und der Transport auf SchienenBearbeiten

Route: Plettenberg[8]

  1. Bahnbrücke über die Lenne in Ohle
  2. Bahnhof Plettenberg-Eiringhausen
  3. Reiter-Stellwerk Bahnhof Plettenberg
  4. Bahnbrücke über die Lenne in Siesel
  5. Sieseler Tunnel
  6. Ehemaliges Stationsgebäude, Haltepunkt 1
  7. Bahnhof Plettenberg-Oberstadt

Vom Erzabbau zur NadelBearbeiten

 
Vorderansicht des Bremecker Hammers
 
Ahlenschmiede der Fabrikanlage Maste-Barendorf

Route: Plettenberg, Neuenrade, Lüdenscheid, Altena, Iserlohn[9]

  1. Bärenberger Stollen
  2. Rennofen Gut Berentrop
  3. Bremecker Hammer in Brüninghausen
  4. Drahtrolle „Am Hurk“ in Evingsen
  5. Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Vom Kemnader See durch das MuttentalBearbeiten

Schwerpunkte liegen in Witten[10]:

  1. Wasserturm Firma Luhn & Pulvermacher-Dittmann & Neuhaus
  2. Ehemaliges Brückenwärterhaus im Ruhrtal
  3. Brennerei Sonnenschein
  4. Schleusenwärterhäuschen, Kanal und Wehr
  5. Bergbauwanderweg Muttental
  6. Industriemuseum Zeche Nachtigall (auf der ehemaligen Zeche Nachtigall)
  7. Zeche Fortuna ins Westen
  8. Zeche Egbert
  9. Wetterschornstein Buchholz

LiteraturBearbeiten

  • Märkischer Kreis, Stadt Hagen, Ennepe-Ruhr-Kreis (Hrsg.): Märkische Straße technischer Kulturdenkmäler im Märkischen Kreis, in Hagen, im Ennepe-Ruhrkreis. 1. Auflage. Hans-Herbert Mönnig Verlag, Iserlohn 1991, ISBN 3-922885-49-7 (mit Übersichtskarte).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten