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Liste der Baudenkmale in Potsdam/B

Wikimedia-Liste

Dieser Teil der Liste beinhaltet die Denkmale in Potsdam, die sich in Straßen befinden, die mit B beginnen. Stand der Liste ist 31. Dezember 2013.

Distinctive emblem for cultural property.svg
Liste der Baudenkmale in Potsdam:

Denkmale der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)

Kernstadt nach Straßennamen:
ABCDEFGHIJKLMNOPRSTUVWYZ

Ohne Straßenangabe

Baudenkmale in den Ortsteilen

BaudenkmaleBearbeiten

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales
ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09155025 Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 1
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1775
Baumeister: Georg Christian Unger
09155026 Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 2
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1775
Baumeister: Georg Christian Unger
09155027 Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 3
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1775
Baumeister: Georg Christian Unger
09155028 Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 4
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1775
Baumeister: Georg Christian Unger
09155029 Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 5
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1775
Baumeister: Georg Christian Unger
Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 6
(Lage)
siehe Lindenstraße 44/44a
09155031 Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 7
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155032 Nördliche Innenstadt
Bäckerstraße 8
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
Nördliche Innenstadt
Bahnhofstraße 127
(Lage)
siehe Wetzlarer Straße 1
09156069 Babelsberg Nord
Baldurstraße 6
(Lage)
Haus Matthies Das Einfamilienhaus entstand 1936 nach Plänen Egon Eiermanns in der Formensprache des Neuen Bauens.
Berliner Vorstadt
Behlertstraße 3a, 4
(Lage)
siehe Berliner Straße 135
Berliner Vorstadt
Behlertstraße 4a
(Lage)
siehe Parkanlage Neuer Garten mit Marmorpalais und Schloss Cecilienhof, Schlosspolierhaus
09156550 Nauener Vorstadt
Behlertstraße 4c
(Lage)
Fabrikgebäude der pharmazeutischen Fabrik E. Taeschner
09157134 Nauener Vorstadt
Behlertstraße 9
(Lage)
Christuskirche mit gepflasterter Zuwegung und Einfriedung Die evangelisch-lutherische Christuskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wurde vom Baugeschäft A. Grabkowsky und Söhne im neugotischen Stil errichtet. In dem Familienunternehmen des wohl namengebenden Vaters, Hofmaurermeister August Grabkowsky,[1] fertigte der Architekt Georg Grabkowsky die Entwürfe für die Christuskirche. Die Grundsteinlegung erfolgte im August 1902, die Weihe im Oktober 1903.[2] Das Kirchengebäude fügt sich zwischen zwei direkt angrenzende Wohnhäuser in die Bauflucht ein. Der rote Ziegelbau ist dreiachsig mit schiefergedecktem Kreuzdach. Die Schauseite zur Behlertstraße wurde als Turmfassade gestaltet. Der Glockenturm im Mittelteil ist als doppelter Giebelturm ausgebildet. Er wird von einer Laterne mit hoch gezogener, kegelförmiger Spitze und einer abschließenden Kreuzblume bekrönt. Die Filialtürme an den Ecken erhielten Kegeldächer mit Kreuzblumen. Spitzbogige Lanzett-Drillingsfenster und spitzbogige Drillingsfenster belichten den Innenraum. Über dem Portal schmückt ein Christus-Bildnis mit zwei flankierenden Lutherrosen und der Namenszug „Evang.-Luth. Christuskirche“ das Bogenfeld. Darüber erhebt sich ein Wimperg. Die bei zahlreichen gotischen Kirchen übliche Fensterrose mit filigranem Maßwerk zeigt sich als Blindfenster mit schlichtem Blendmaßwerk. Im Innenraum wird dieser Bereich von der Schuke-Orgel bedeckt. Hinter den als Lanzett-Drillingsfenster gestalteten Schallfenstern verbergen sich die von Kaiserin Auguste Viktoria gespendeten Glocken aus dem Bochumer Verein. Ein Metallzaun begrenzt das Grundstück zur Straßenseite. In das Mosaikpflaster wurde das Motiv der Lutherrose verlegt.
09155740 Nauener Vorstadt
Behlertstraße 12
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155741 Nauener Vorstadt
Behlertstraße 13
(Lage)
Villa
09156272,T Nauener Vorstadt
Behlertstraße 18, 18 a, 19, 20
(Lage)
„Luisenhaus-Stiftung“ mit Hof- und Freiflächen und straßenseitiger Einfriedung, Waschhaus, Wohnhaus, Koch- und Haushaltsschule, Pensionshaus
09156119 Nauener Vorstadt
Behlertstraße 29
(Lage)
Fabrikgebäude der pharmazeutischen Fabrik E. Taeschner
09155742 Nauener Vorstadt
Behlertstraße 31
(Lage)
Palais Lichtenau mit Gartenanlage Das klassizistische Gebäude wurde von 1796 bis 1797 unter König Friedrich Wilhelm II. erbaut.
09155743 Nauener Vorstadt
Behlertstraße 32
(Lage)
Brückenpächterhaus Im Auftrag Friedrich Wilhelms II. errichtete Andreas Ludwig Krüger 1792 ein Wohnhaus, das der König 1795 dem Brückenpächter Johann Friedrich Wucherer schenkte. Das Haus war eingeschossig, siebenachsig mit Bohlenbinderdach. Die Schauseite im Nordosten zur Behlertstraße schmückte ein Rundbogenrelief mit Ceres-Motiv aus der Werkstatt des Bildhauers Johann Christoph Wohler (1748–1799). Im Jahr 1848 erwarb Friedrich Wilhelm IV. das Gebäude. Er ließ es 1849/50 unter Leitung von Johann Heinrich Haeberlin umbauen und schenkte es dem Haushofmeister Arnold Kurs. Auf wen der Entwurf des Umbaus letztendlich zurückgeht, ist nicht gesichert. Er könnte von Friedrich Wilhelm IV. stammen, aber auch von Friedrich August Stüler oder Ludwig Ferdinand Hesse.[3] Das Wohnhaus wurde um ein Geschoss aufgestockt und um einen einachsigen Anbau mit Thermenfenster im Erdgeschoss sowie einer Loggia im Obergeschoss erweitert. Die in der Loggia auf einem Postament platzierte Figur stellt die Proserpina mit Fackel dar. Auf der Westseite ragt ein viergeschossiger Turm mit dreifach gekuppelten Rundbogenfenstern und vier bekrönenden Eckvasen aus dem flachen Walmdach heraus. Im Mittelrisalit auf der Nordostseite blieb das Rundbogenrelief des Vorgängerbaus erhalten und wurde um zwei flankierende Medaillons sowie um ein Relief im Dreiecksgiebel ergänzt.[4]
09156708 Babelsberg Nord
Behringstraße 83
(Lage)
Wohnhaus mit Gartenanlage
09155902 Babelsberg Nord
Bendastraße 9
(Lage)
Kolonistenhaus in der alten „Kolonie Nowawes“
09156828 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße
(Lage)
Straßenzug in der II. Barocken Stadterweiterung
09155586 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 1
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Brandgassenüberbauung
09155587 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 2
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155588 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 3
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155589 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 4
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155590 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 5
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Brandgassenüberbauung
09155591 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 6
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Brandgassenüberbauung
09155592 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 7
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne rechten Seitenflügel
09155593 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 8
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155594 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 9
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155595 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 10
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155596 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 11
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Quergebäude
09155597 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 12
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Brandgassenüberbauung
09155598 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 14
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155599 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 15
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155600 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 16
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155601 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 17
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155602 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 18
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155603 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 19
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Brandgassenüberbauung
09155604 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 20
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Brandgassenüberbauung
09155605 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 21
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155606 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 22
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Seitenflügel
09155607 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 23
(Lage)
Barockes Typenhaus, einschließlich Quergebäude
09155608 Nördliche Innenstadt
Benkertstraße 24
(Lage)
Barockes Typenhaus, ohne Brandgassenüberbauung
09155876 Babelsberg Süd
Benzstraße 5
(Lage)
Mietwohnhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155877 Babelsberg Süd
Benzstraße 6, 6a
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155878 Babelsberg Süd
Benzstraße 14, 14a
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155879 Babelsberg Süd
Benzstraße 17
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155880 Babelsberg Süd
Benzstraße 22
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09156258 Babelsberg Süd
Benzstraße 23, 23a
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155881 Babelsberg Süd
Benzstraße 27
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155882 Babelsberg Süd
Benzstraße 29
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155883 Babelsberg Süd
Benzstraße 32
(Lage)
Kolonistenhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155884 Babelsberg Süd
Benzstraße 33
(Lage)
Mietwohnhaus in der „Kolonie Nowawes“
09155004 Berliner Vorstadt
Berliner Straße
(Lage)
Gebäudeteile des Berliner Tores Das erste, 1722 errichtete Berliner Tor aus Holz[5] stand an der Einmündung der heutigen Charlottenstraße in die Berliner Straße. In der Regierungszeit Friedrichs II. erfolgte eine Stadterweiterung in Richtung Berliner Vorstadt und die Versetzung eines Teilstücks der Stadtmauer stadtauswärts. An der Einmündung der heutigen Türkstraße in die Berliner Straße wurde nach dem Entwurf des Baumeisters Jan Bouman 1752/53 ein Berliner Tor aus Stein errichtet. Als Vorbilder dienten der Arco di Tito in Rom und der Arco delle Scalette in Vicenza.[5] Auf der stadtauswärts liegenden Schauseite wurde die Durchfahrt von je zwei korinthischen Säulen auf Postamenten flankiert. Der Schlussstein an der Archivolte zeigte den Kopf eines römischen Soldaten und darüber die römische Zahl MDCCLII (1752). Den Torbau bekrönten vier Figuren römischer Soldaten des Hofbildhauers Gottlieb Heymüller. In den Torhäusern war auf der Ostseite die Wache untergebracht und auf der Westseite der „Thoreinnehmer“ sowie der „Visitator“.[6] Die seitlich anschließenden Torhäuser wurden 1896 abgerissen und durch viertelkreisförmige Seitenwände mit geschlossenen Arkadenbögen ersetzt. Die Wände bekrönten Figuren vom abgebrochenen Neu-Wassertor,[5] das ehemals an der Nordostseite des Bassins stand. Wegen des zunehmenden Straßenverkehrs auf der Neuen Königstraße (später Berliner Straße) erfolgte die 1901 abgeschlossene Versetzung des Tores wenige Meter stadteinwärts, sodass die Fahrzeuge beidseitig um das nun freistehende Tor fahren konnten. Die Seitenwände blieben an ihrem Platz. Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde das Tor beschädigt und 1952 abgetragen. Um 1978 auch die nordwestliche Seitenwand. Die südöstliche Wand blieb erhalten.
09155712 Berliner Vorstadt
Berliner Straße
(Lage)
Glienicker Brücke mit Kolonnaden und Bastionen Die von 1906 bis 1907 errichtete Brücke verbindet Berlin-Wannsee und Potsdam.
09155033 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 10
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155034 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 11-12
(Lage)
Kaserne der Leib-Eskadron der Garde du Corps
09157232 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 26a, 26b
(Lage)
Zwei Mietwohnhäuser mit Hofpflasterung
09155713,T Berliner Vorstadt
Berliner Straße 27, Schiffbauergasse 1, 4a-i, 5, 16
(Lage)
Kaserne des Leib-Garde-Husaren-Regiments mit Mannschaftsgebäude, Reit- und Stallanlagen, vier Reithallen Ehemalige Kasernenanlage des Leib-Garde-Husaren-Regiments zwischen der heutigen Nuthestraße, Berliner Straße und Schiffbauergasse.
1822 Bau ausgedehnter Stallungen unter Johann Georg Karl Hampel nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel.
1839–1841 entstand nach dem Entwurf von Hampel unter Schinkels Mitwirkung das Hauptgebäude (an der heutigen Berliner Straße) im normannischen Stil, dem Ludwig Persius 1841 einen Zinnenkranz aufsetzte.
1915 kam nach Entwurf von Robert Klingelhöffer eine weitere Reithalle hinzu.
09155714 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 27a
(Lage)
Offiziersspeiseanstalt Ehemaliges Offizierskasino des Leib-Garde-Husaren-Regiments. Der neugotische Backsteinbau entstand 1886/87 nach Entwürfen des Intendantur- und Baurats Ferdinand Schönhals.
09155715 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 29
(Lage)
Villa Tummeley mit Gartenanlage und Resten der Einfriedung Die Villa wurde 1847/48 nach Plänen von Moritz Gottgetreu im Stil der Tudorgotik errichtet und 1885 in Renaissanceformen umgebaut.
09156120,T Berliner Vorstadt
Berliner Straße 31
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus und Remise
Berliner Vorstadt
Berliner Straße 46
(Lage)
siehe Berliner Straße 114/115
09156609 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 47, 48
(Lage)
Fabrikgebäude der „Ostermann'schen Lichterfabrik“
09156121 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 76
(Lage)
Villa Kampffmeyer Bauherr: Kurt Kampffmeyer, Mühlenbesitzer
Baujahr: 1924/25
Architekten: Carl Mohr, Paul Weidner, Berlin
Ausführung: Adolf & Friedrich Bolle, Berlin
09155716 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 86
(Lage)
Villa Schöningen mit Gartenanlage und Einfriedung Das Haus im italienischen Villenstil entwarf Ludwig Persius 1843 für Kurd Wolfgang von Schöning, den Hofmarschall des Prinzen Carl von Preußen.
09156122 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 88
(Lage)
Tankstelle der „NITAG“
09156711 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 98-101
(Lage)
Dienstgebäude der ehemaligen Wasserstraßendirektion Kurmark Im Zuge der Umgestaltung der Reichshauptstadt durch Albert Speer wurde die „Wasserstraßendirektion Kurmark“ (1935–1939 „Wasserbaudirektion Kurmark“) von Berlin nach Potsdam verlegt. In der damaligen Neue Königstraße 74–77 entstand zwischen 1938 und 1940 ein Verwaltungsgebäude mit zwei Seitenflügeln und einem Querriegel nach dem Entwurf des Architekten Werner March. Der zweigeschossige Vierflügelbau umschließt einen begrünten Innenhof, den March mit Georg Potente gärtnerisch gestaltete.[7] Die fast 70 Meter lange Fassade an der heutigen Berliner Straße ist 21-achsig. Ein über fünf Fensterachsen laufender Balkon, schlusssteinähnliche Schmuckelemente auf den Faschen und ein Dachreiter mit Uhr betonen die Mittelachse.[8] Eine vorgelagerte Freitreppe führt zum Haupteingang. Neben dem ehemaligen Präsidialgebäude des DRK in der Babelsberger August-Bebel-Straße 89, ist die ehemalige Wasserstraßendirektion der einzige Verwaltungsbau in Potsdam, der in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die sowjetischen Streitkräfte das Dienstgebäude.[9] Zwischen 1950 und 1953 wurde der Vierflügelbau um einen H-förmigen Anbau und 1955 um einen Querriegel erweitert, sodass zwei weitere Innenhöfe entstanden. Ab 1955/56 beherbergte der Gebäudekomplex das Deutsche Zentralarchiv der DDR, ab 1973 Zentrales Staatsarchiv der DDR sowie die zum Ministerium des Innern gehörende Staatliche Archivverwaltung und von 1990 bis zum Umzug nach Berlin-Lichterfelde 1996 das Bundesarchiv, Abteilung Potsdam. 1993 zog das Bundesvermögensamt, seit 2005 Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Potsdam, in die Räumlichkeiten. Außerdem ist seit 1998 das Hauptzollamt Potsdam (Tizianstraße 13) in dem Komplex untergebracht.
09156716 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 102
(Lage)
Landhaus, Wohnhaus des Bildhauers Louis Castan Den Ursprungsbau in der damaligen Neuen Königstraße 38, später Berliner Straße 102, kaufte 1844 der Obertelegraphist Johann Christian Kluge. Ludwig Persius gestaltete das Wohnhaus um. In den Jahren 1865 und 1869 wechselte das Gebäude den Eigentümer. 1875 erwarb es der Bildhauer Louis Castan, der mit seinem Bruder Gustav das Wachsfigurenkabinett Castans Panoptikum in Berlin betrieb. Nach dem Entwurf des Ingenieurs Edmund Rohde wurde der zweigeschossige Bau 1907 um ein Geschoss aufgestockt, der Fassadenbereich unter dem flachen Walm-/Satteldach mit einer Leistenschalung verkleidet und die hochrechteckigen Fensteröffnungen des zweiten Obergeschosses mit Zierbrettern gerahmt. Vom Umbau durch Persius ist unter anderem der Altan erhalten geblieben, der im Erdgeschoss ursprünglich als Rundbogen gestaltet war sowie die Rundbogenfenster des Erdgeschosses und des ersten Obergeschosses.[10]
09156717 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 109
(Lage)
Villa Hoffmann Bauherr: Max Hoffmann, Brauereibesitzer
Baujahr: 1888/89
Architekt: unbekannt
Ausführung: Wilhelm Meier
09157202 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 114/115, Rubensstraße 1, Berliner Straße 46
(Lage)
Schulkomplex (ehemalige Königliche Handels- und Gewerbeschule für Mädchen, heute Oberstufenzentrum III „Johanna Just“), bestehend aus Schulgebäude (Berliner Straße 114/115, Rubensstraße 1) und Turnhallentrakt mit Wohnhaus der ehemaligen Königlichen Waschanstalt (Berliner Straße 46)
09156710,T Berliner Vorstadt
Berliner Straße 117
(Lage)
Villa Rabe mit Nebengebäuden und Einfriedung
09156124 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 124a
(Lage)
Wohnhaus Meyerheine
09156610 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 125
(Lage)
Mietwohnhaus mit Einfriedung
09155718,T Berliner Vorstadt
Berliner Straße 130
(Lage)
Villa von Kleist mit Hofgebäuden, Vorgarten und straßenseitiger Einfriedung Die Villa wurde um 1824 für den Kommandeur des Leib-Garde-Husaren-Regiments, Oberst-Lieutnant (ab 1826 Oberst) und Flügeladjutant Carl von Malachowski (1783–1844) errichtet. Der Architekt ist unbekannt. Die Führungsposition Malachowskis und die Fassadengliederung des Hauses lassen jedoch einen von Karl Friedrich Schinkel beeinflussten und vom Architekten im Militärökonomie-Departement des Kriegsministeriums Carl Hampel († um 1842) realisierten Entwurf vermuten. Der Ursprungsbau war eingeschossig mit Souterrain und Satteldach. Er hatte zwei flache, von Pilastern gerahmte Eckrisalite an den Türen und Fenster mit Faschen. Im rückwärtigen Hof wurden zwei Remisen auf quadratischen Grundrissen und steilen Satteldächern errichtet.[11] Das Anwesen wechselte mehrfach den Besitzer. 1894 erfolgte der Bau eines Mittelrisalits. 1910 erwarb der namengebende Kammerherr Ewald von Kleist (1868–1938) die Villa und ließ sie durch den Architekten Otto Rehnig umgestalten. Der Mittelrisalit wurde mit einem polygonalen Standerker erweitert, das Satteldach zum Mansardwalmdach mit beidseitigen Giebeln ausgebaut und an die Rückseite des Hauses ein Treppenturm angefügt.[11] 1924 kaufte der Rittergutbesitzer Otto Wrede (Dr. jur.) das Anwesen. 1947 ging es in das Eigentum der Garantie und Kreditbank und 1951 an die Stadt Potsdam, die es an die Deutsche Investitionsbank, Filiale Brandenburg übertrug, deren Rechtsnachfolgerin ab 1968 die Staatsbank der DDR war. Von 1990 bis 1997 nutzte die Deutsche Bundesbank das Gebäude als Potsdamer Filiale und nach Sanierungs- und Umbauarbeiten in den Jahren 1998 bis 2000 diente es der Bank als Seminargebäude. Das dem Land Brandenburg gehörende Anwesen ist seit 2009 Sitz des in Potsdam gegründeten Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS).[12]
09155735 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 133
(Lage)
Villa mit Gartenanlage, sogenannte Rote Villa Das Eckhaus Berliner Straße/Otto-Nagel-Straße errichtete 1872/73 die Potsdamer Firma Gebr. Petzholtz. Den Entwurf fertigte Hofbau- und Hofmaurermeister Ernst Petzholtz. Das in der damaligen Neue Königstraße 49 b, später 107,[13] stehende Haus erwarb nach Fertigstellung 1873 ein „Herr von Ziethen“, Rittmeister im Garde-Husaren-Regiment[14] und 1892 der Gastwirt Gustav Lübnitz, der die Gaststätte „Zur gemütlichen Klause“ einrichtete. Im selben Jahr baute Petzholtz für Lübnitz das nördlich angrenzende Stallgebäude zu Wohnräumen um.[15] Bis 1999 wurde die „Rote Villa“ von verschiedenen Betreibern gastronomisch genutzt. Nach Leerstand und Sanierung sind in dem Haus seit 2004 Büro- und Wohnräume untergebracht.

Das aus zwei unterschiedlich hohen Bauteilen zusammengesetzte Gebäude ist dreigeschossig mit Flachdach sowie zweigeschossig mit ausgebautem Dachgeschoss und flachem Walmdach. Der backsteinsichtige Bau erhielt einen roten Farbanstrich, der dem Haus die Bezeichnung „Rote Villa“ gab. In hellem Farbton gehaltene Fenstereinfassungen und Gesimse – das Gesims zwischen Erd- und Obergeschoss mit Blattornament – heben sich von der Farbgebung der Wandflächen ab. Hölzerne Kreuzstockfenster im Erdgeschoss und paarweise angeordnete Rundbogenfenster im Obergeschoss belichten die Innenräume. Ein stilisierter Zinnenkranz unterhalb der Dachtraufe, oktogonale Ziertürmchen an den Ecken und ein getreppter Ziergiebel mit Figurennische geben dem Gebäude ein burgenhaftes Erscheinungsbild. Der überdachte, auf der Südwestseite liegende Eingangsbereich ist über eine Freitreppe erreichbar.

09156125 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 135, Behlertstraße 3a, 4
(Lage)
Kaserne der Garde du Corps mit Reit- und Stallanlagen, zwei Mannschaftsgebäuden Ehemalige Kasernenanlage zwischen der heutigen Berliner Straße, Behlertstraße, Mangerstraße und Otto-Nagel-Straße. Die 1891 bis 1893 im Stil der Neorenaissance errichteten Gebäude für das Regiment der Gardes du Corps entstanden nach Plänen des Garnisonbauinspektors Robert Klingelhöffer.
09155719 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 136
(Lage)
Villa Ritz mit Gartenanlage und Einfriedung Bauherr: Johann Friedrich Ritz, Geheimer Kämmerer. Erbaut für seine Ehefrau Henriette Rahel Baranius
Baujahr: 1798–1800
Architekt: Michael Philipp Boumann
Ausführung: Johann Gottlob David Brendel, Hofzimmermeister
09155720 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 143
(Lage)
Rektorenwohnhaus (der Frank'schen Stiftung) Der Ursprungsbau wurde 1800 als eingeschossiges Wohnhaus errichtet. Ab den 1840er Jahren waren in dem Gebäude die Rektoren der Frank’schen Stiftung untergebracht, die im angrenzenden Nachbarhaus Berliner Straße 144 die „Erziehungsanstalt für verwahrloste Knaben“[16] leiteten. Wegen Baufälligkeit wurde das Rektorenhaus 1935 abgebrochen, 1936 zweigeschossig wieder aufgebaut und bis 2007 für schulische Zwecke genutzt.[17] Der traufständige Putzbau ist fünfachsig mit Satteldach. Über der Tür im leicht vorspringenden Mittelteil belichtet ein Halbrundfenster im Obergeschoss das Innere des Hauses.
09155721 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 144
(Lage)
Wohnhaus Brendel mit Fassadenrelief („Frank’sche Stiftung“) Das zwischen 1790 und 1792 errichtete Gebäude diente dem Hofzimmermeister Johann Gottlob David Brendel (1753–1803) als Wohnhaus. Es wurde 1826 testamentarisch dem Potsdamer Armen- und Arbeitshaus übertragen. Mit dem angrenzenden Haus Berliner Straße 143 ging das Gebäudeensemble in den 1840er Jahren an die vom Hofapotheker Johann Ferdinand Frank (1775–1830) begründete „Frank’sche Stiftung“, die eine „Erziehungsanstalt für verwahrloste Knaben“[16] einrichtete. Zu Beginn der NS-Zeit wurde die Stiftung 1933 aufgelöst und in eine „Hilfsschule für Schwachbegabte“ umgewandelt. Zu DDR-Zeiten „Walter-Junker-Schule“, beherbergten die Häuser Berliner Straße 143 und 144 von 1992 bis 2007 die Fröbelschule (Förderschule für Erziehungshilfe), benannt nach dem Pädagogen Friedrich Fröbel. 2008 wurde das Gebäude als Mietwohnhaus umgenutzt.

Der siebenachsige Putzbau ist dreigeschossig mit Satteldach. Im Erdgeschoss gliedern Lisenen und eingeschnittene Halbkreisbögen die Fassade. An den hochrechteckigen Fensteröffnungen sind Fensterläden angebracht. Im ersten Obergeschoss schmücken Fensterverdachungen auf Konsolen die ebenfalls hochrechteckigen Fenster. Das Relief zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss schuf der Bildhauer und Schadow-Schüler Johannes Eckstein. Allegorien der Jahreszeiten zeigen Saturn, Flora, Pomona und Bacchus.[17]

09155722 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 148
(Lage)
Zivil-Waisenhaus mit Gartenanlage und Einfriedung Die von Wilhelm von Türk 1822 in Potsdam gegründete „Civilwaisenhaus-Stiftung“ hatte ihren Sitz zunächst in der Nähe des Berliner Tors und zog 1844 in die Neue Königstraße 61, später Berliner Straße 148. Als das Haus baufällig wurde, errichtete Baumeister Carl Gerndt 1858–1862 auf dem Grundstück ein neues Civil-Waisenhaus zur Unterbringung von bis zu 50 verwaisten Jungen, deren Väter größtenteils Staats- und Kommunalbeamte waren. Die Stiftung führte ihre Fürsorgearbeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs fort und stellte sich anschließend unter die Obhut des Landesausschusses für Innere Mission (LAFIM). Zu DDR-Zeiten übernahm der Staat die Kindererziehung. Im Haus wohnten zunächst Handwerkslehrlinge[18] und ab den 1950er Jahren kirchliche Mitarbeiter. Ab 1962 fanden Ausbildungskurse zum Fürsorger, bzw. zur Fürsorgerin statt. 1978 wurde der Stiftungsname in „Evangelisches Diakoniewerk Wilhelm-von-Türk-Stiftung“ umgewandelt und von 1983 bis 1991 diente das Gebäude als „Ausbildungsstätte für Gemeindediakonie und Sozialarbeit“. Neben der Stiftung als Eigentümerin hat seit 1992 auch der Landesausschuss für Innere Mission (LAFIM) seinen Sitz in dem Haus.[19]

Der auf nahezu quadratischem Grundriss errichtete Putzbau ist neunachsig, zweigeschossig mit Mezzanin und flachem Walmdach. Der Gebäudekomplex umgibt einen überdachten Lichthof. Die Fassade ist schlicht gehalten. Über dem südostseitigen Haupteingang mit vorgelagerter Freitreppe weist der Schriftzug „Civil-Waisenhaus“ auf die ursprüngliche Bestimmung des Hauses. Die darunter stehenden Worte „Lasset uns Gutes thun und nicht muede werden“[20] sind dem Galaterbrief entnommen.

09155723 Berliner Vorstadt
Berliner Straße 155
(Lage)
Seitenflügel des Armen- und Arbeitshauses
09156560 Nauener Vorstadt
Bertha-von-Suttner-Straße 7
(Lage)
Mietwohnhaus mit Remise, Vorgarten und Einfriedung Bauherr: Emil Götz, Tischlermeister
Baujahr: 1883/84
Baumeister: Emil Lilie, Maurermeister
09156611,T Nauener Vorstadt
Bertha-von-Suttner-Straße 14
(Lage)
Villa mit Stallgebäude, Vorgarten und Einfriedung
09156612 Nauener Vorstadt
Bertha-von-Suttner-Straße 22
(Lage)
Mietwohnhaus mit Seitenflügel, Hof und Vorgarten sowie Einfriedung
09156126,T Nauener Vorstadt
Bertinistraße 1, 1a, 3-5
(Lage)
Landhaus Mendelssohn-Bartholdy mit Gärtnerwohnhaus, Waschhaus, Stallgebäude, Gartenanlage mit Platanenallee Das Haus entstand 1906 nach Entwürfen Paul Schultze-Naumburgs unter Einbeziehung eines älteren Gebäudes.
09156613 Nauener Vorstadt
Bertinistraße 6
(Lage)
Villa Starck mit Gartenanlage
09157025 Nauener Vorstadt
Bertinistraße 15
(Lage)
Wohnhaus mit Einfriedung
09155744,T Nauener Vorstadt
Bertinistraße 16, 16a
(Lage)
Villa Gutmann mit wertvollen Innenräumen, insbesondere Arabicum, Turnhalle, barockem Deckengemälde und Anbau (Torbau), Wirtschaftsgebäude, Eiskeller, Straßenunterführung zum seeseitigen Grundstücksteil mit Resten des Bootshauses sowie Villengarten Bauherr: Herbert M. Gutmann, Bankier
Baujahr: ab 1914 Um- und Anbauten eines vorhandenen Wohngebäudes
Architekt: Reinhold Mohr
09157085 Nauener Vorstadt
Bertinistraße 18/19
(Lage)
Wachturm der ehemaligen „Grenzübergangsstelle Wasser, Nedlitz“ mit Resten der Sperranlage (Spundwand-Stichkanal)
09157240 Nauener Vorstadt
Bertiniweg 2-10 (gerade)
(Lage)
Villengrundstück Alexander (vormals Jacobs) mit Resten der Villa, den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden und dem aus Nutz-, Obst- und Landschaftsgarten gebildeten Villengarten mit den dazugehörigen baulichen Anlagen und Zeugnissen der künstlerischen Gestaltung
09156561,T Nauener Vorstadt
Beyerstraße 4
(Lage)
Villa mit Remise und Einfriedung
09156782 Nauener Vorstadt
Birkenstraße 10
(Lage)
Mietwohnhaus
09156075 Babelsberg Süd
Blumenweg 1-24
(Lage)
Selbsthilfe-Siedlung Blumenweg
Babelsberg Süd
Blumenweg 28, 30, 32
(Lage)
siehe Paul-Neumann-Straße 8-62 (gerade)
09156123 Berliner Vorstadt
Böcklinstraße 3d
(Lage)
Müllerwohnhaus
09156614 Berliner Vorstadt
Böcklinstraße 15, 16
(Lage)
Wohnhaus des Malers und Architekten Wilhelm Schmid, „Etappenhaus“
09156829 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße
(Lage)
Straßenzug in der II. Barocken Stadterweiterung
09155259 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 1
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1785
Baumeister: Johann Rudolf Heinrich Richter
09155260 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 2
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155261 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 3
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155262 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 4
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155263 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 5
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155264 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 6
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155265 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 7
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155266 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 8
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1786
Baumeister: Johann Rudolf Heinrich Richter
09155267 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 9
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155268 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 10
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155269 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 11
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155270 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 12
(Lage)
Barockes Typenhaus, aufgestockt
09155271 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 13
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155272 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 14
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155273 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 15
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155274 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 16
(Lage)
Barockes Typenhaus, aufgestockt
09155275 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 17
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155276 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 18
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155277 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 19
(Lage)
Barockes Typenhaus, aufgestockt
09155278 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 20
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155279 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 21
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155280 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 22
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155281 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 23
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155282 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 24
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
09155283 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 25
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155284 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 26
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155285 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 27
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155286 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 28
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
09155287 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 28a
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155288 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 29
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155244 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 30, 31
(Lage)
Kaufhaus Hirsch (Fassade)
09155289 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 32
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155290 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 33
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155291 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 34
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155292 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 35
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155293 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 36
(Lage)
Barockes Typenhaus
09156310 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 37
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1776
Baumeister: Carl von Gontard
09156311 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 38
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155294 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 39
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155295 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 40
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155296 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 41
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155297 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 42
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155298 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 43
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155299 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 44
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155300 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 45
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155301 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 46
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155302 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 47
(Lage)
Barockes Typenhaus, aufgestockt
09155303 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 47a
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus
09155304 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 48
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
09155245 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 49-52
(Lage)
Kaufhaus Lindemann, später Karstadt, mit Gedenktafel für den Vereinigungsparteitag der Kreisorganisationen von KPD und SPD zur SED Das Warenhaus Potsdam wurde um das Jahr 1905 als Filiale des Warenhausunternehmens Paul Lindemann & Co. im Jugendstil errichtet und in den Jahren 1928/1929 umfassend umgebaut. Von Herbst 2003 bis März 2005 umgebaut und unter der Bezeichnung „Stadtpalais Potsdam“ wiedereröffnet.
09155305 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 53
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155306 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 54
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155307 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 55
(Lage)
Barockes Typenhaus, aufgestockt
09155308 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 56
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
09155309 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 57
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
09155310 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 58
(Lage)
Barockes Typenhaus, aufgestockt
09155311 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 59
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155312 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 60
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155313 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 61
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155314 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 62
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
09155315 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 63
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155316 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 64
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155317 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 65
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155318 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 66
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155319 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 67
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155320 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 68
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155321 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 69
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155322 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 70
(Lage)
Barockes Typenhaus mit Gedenktafel für Theodor Storm
09155323 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 71
(Lage)
Barockes Typenhaus
09155324 Nördliche Innenstadt
Brandenburger Straße 72
(Lage)
Bürgerliches Wohnhaus Baujahr: 1785
Baumeister: Johann Rudolf Heinrich Richter
09156842 Nördliche Innenstadt
Breite Straße
(Lage)
Straßenzug in der Altstadt
09155217 Nördliche Innenstadt
Breite Straße
(Lage)
Obelisk des Neustädter Tores
09155218 Nördliche Innenstadt
Breite Straße
(Lage)
Alte Litfaßsäule
Nördliche Innenstadt
Breite Straße 1a
(Lage)
siehe SPSG Marstall (darin Filmmuseum) Das Gebäude wurde 1685 als Orangerie am Stadtschloss errichtet und ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Das darin untergebrachte Filmmuseum Potsdam ist 1981 als „Filmmuseum der DDR“ eröffnet worden.
09156177 Nördliche Innenstadt
{ Breite Straße 1a} { data-sort-value="Breite Straße 01aa" }
(Lage)
Kinoorgel (im Filmmuseum) Welte-Kinoorgel
09155143 Nördliche Innenstadt
Breite Straße 8-12
(Lage)
Bürgerliche Wohnhäuser mit Kaserne „Hiller-Brandtsche Häuser“ Friedrich II. ließ die Bürgerhäuser hinter der einem englischen Vorbild nachempfundenen einheitlichen Fassade 1769 nach Plänen Georg Christian Ungers errichten.
Nördliche Innenstadt
Breite Straße 9
(Lage)
siehe Lindenstraße 34
09155144 Nördliche Innenstadt
Breite Straße 14
(Lage)
Predigerwitwenhaus Das erste, von Kurfürstin Dorothea gestiftete Predigerwitwenhaus wurde um 1674 auf den Grundmauern eines ehemaligen Forst- und Schulzenhauses[21] errichtet. Das 1682 eröffnete Haus beherbergte Witwen und Waisen, vorzugsweise von reformierten Predigern und Schulbediensteten. Wahrscheinlich fertigte Johann Gregor Memhardt den Entwurf für das im Stil des holländischen Palladianismus gestaltete Gebäude, und Joachim Ernst Bläsendorf führte ihn aus. Nach Abriss des baufälligen Hauses erfolgte 1826/1827 ein Neubau in klassizistischen Formen nach den Plänen des Regierungs- und Baurats Carl Wilhelm Redtel (1783–1853).[22] Mit der Ausführung waren „Bauinspektor Brandt“ und Christian Heinrich Ziller betraut. Das Predigerwitwenhaus wurde bis 2006 als Wohnstift genutzt und von der evangelischen Kirche an einen privaten Investor verkauft, der es als Mietwohnhaus umbauen ließ.

Der neunachsige Putzbau ist dreigeschossig mit Satteldach. Die Fassade des Erdgeschosses erhielt einen Quaderputz. Über einem Gurtgesims gliedern Pilaster die beiden oberen Geschosse. Der Dreiecksgiebel über dem dreiachsigen Mittelrisalit blieb vom Vorgängerbau erhalten. Das Giebelfeld schmücken Blattornamente und die Herrschaftsinsignien des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Der Kurhut bekrönt das in einer Rollwerkkartusche dargestellte Kur-Zepter. Darunter steht in einer runden Nische die Büste des Kurfürsten, die vermutlich aus der Werkstatt des niederländischen Bildhauers Bartholomeus Eggers stammt. Für die Platzierung der Figurennische wurde Karl Friedrich Schinkel beratend hinzugezogen.[23]

09156698 Nördliche Innenstadt
Breite Straße 26
(Lage)
Café „Seerose“ einschließlich der Umfeldgestaltung
Nördliche Innenstadt
Breite Straße 28
(Lage)
siehe SPSG, Dampfmaschinenhaus „Moschee“ Das ehemalige Dampfmaschinenhaus an der Neustädter Havelbucht entstand auf Wunsch König Friedrich Wilhelms IV. Es wurde in den Jahren von 1841 bis 1843 nach Plänen von Ludwig Persius zum Betreiben der Großen Fontäne vor dem Schloss Sanssouci errichtet.
09155219 Nördliche Innenstadt
Burgstraße
(Lage)
Gedenktafel an der Stelle des Geburtshauses General von Yorck
09155035 Nördliche Innenstadt
Burgstraße 32
(Lage)
Pfarrhaus Das Haus für den lutherischen Prediger der Heilig-Geist-Kirche wurde 1781 nach Plänen Georg Christian Ungers erbaut.
09155036 Nördliche Innenstadt
Burgstraße 33
(Lage)
Pfarrhaus Das Haus für den reformierten Prediger der Heilig-Geist-Kirche wurde 1781 nach Plänen Georg Christian Ungers erbaut. [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:52.397198,13.069036!/D:Nördliche Innenstadt
Burgstraße 33, Pfarrhaus!/|BW]]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ulrike Bröcker: Die Potsdamer Vorstädte 1861–1900. Von der Turmvilla zum Mietwohnhaus. 2. Auflg. Worms 2005, S. 289 (Grabkowsky, August).
  2. SELK: Bausteinsammlung 2014. Christuskirche Potsdam. PDF abgerufen am 20. November 2016.
  3. Laut Stefan Gehlen gehen die verschiedentlichen Zuschreibungen an Ludwig Ferdinand Hesse auf Hans Kania zurück, vgl. Kania-Kartei 14, fol. 79., Archiv der Stadtverwaltung Potsdam. Der von Kania auf 1853 datierte Umbau hat sich jedoch auch als falsch erwiesen. Auf einem 1850 von Johann Heinrich Haeberlin angefertigten Situationsplan ist das umgebaute Haus bereits dokumentiert. Vgl. Stefan Gehlen: Wohnhaus Kurs. In: Andreas Kitschke: Ludwig Ferdinand Hesse (1795–1876). Hofarchitekt unter drei preußischen Königen. 1. Auflg., München 2007, S. 244.
  4. Stefan Gehlen: Wohnhaus Kurs. In: Andreas Kitschke: Ludwig Ferdinand Hesse (1795–1876). Hofarchitekt unter drei preußischen Königen. 1. Auflg., München 2007, S. 243f.
  5. a b c Olaf Thiede, Jörg Wacker: Chronologie. Potsdam und Umgebung. 2. Band, Potsdam 2007, S. 555, 556, 560.
  6. Heinrich Ludwig Manger: Baugeschichte von Potsdam, besonders unter der Regierung Friedrichs des Zweiten. Nicolai, Berlin/Stettin 1789, S. 162f.
  7. Die Ausführung übernahm die Firma Willi Baumann (Gartengestaltung), Neubabelsberg, vgl. Jörg Wacker: Georg Potente (1876–1945). Die Entwicklung vom Gartengestalter zum Gartendenkmalpfleger zwischen 1902 und 1938 in Potsdam-Sanssouci. Dissertation, Universität Potsdam 2003, S. 22.
  8. Paul Sigel, Silke Dähmlow, Frank Seehausen, Lucas Elmenhorst: Architekturführer Potsdam. Berlin 2006, S. 90.
  9. Amtsblatt für die Landeshauptstadt Potsdam, Jg. 16, Nr. 10, Potsdam 2005, S. 21.
  10. Stefan Gehlen: Wohnhaus Kluge. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Ludwig Persius. Architekt des Königs. Potsdam 2003, S. 168.
  11. a b Paul Sigel, Silke Dähmlow, Frank Seehausen, Lucas Elmenhorst: Architekturführer Potsdam. Berlin 2006, S. 87.
  12. IASS Potsdam: Kleist-Villa und Bank. Abgerufen am 19. Januar 2017.
  13. Plan der Residenzstadt Potsdam und Umgebung, 1912.
  14. Allgemeiner Wohnungsanzeiger für die Königliche Residenzstadt Potsdam und Umgebung auf das Jahr 1882, S. 68.
  15. Ulrike Bröcker: Die Potsdamer Vorstädte 1861–1900. Von der Turmvilla zum Mietwohnhaus. 2. Auflg. Worms 2005, S. 251.
  16. a b Julius Haeckel: Geschichte der Stadt Potsdam. Potsdam 1912, S. 232.
  17. a b Paul Sigel, Silke Dähmlow, Frank Seehausen, Lucas Elmenhorst: Architekturführer Potsdam. Berlin 2006, S. 86.
  18. Frieder Burkhardt: An der Protokollstrecke. Das Civil-Waisenhaus. In: Sigrid Grabner, Hendrik Röder, Thomas Wernicke (Hrsg.): Potsdam 1945–1989. Zwischen Anpassung und Aufbegehren. Berlin 1999, S. 143.
  19. Wilhelm-von-Türk-Stiftung: Die Geschichte der Wilhelm-von-Türk-Stiftung. Abgerufen am 30. November 2016.
  20. Lutherbibel, revidierte Fassung 1912: Galater, Kapitel 6, Vers 9.
  21. Das zwischen 1540 und 1545 erstmals erwähnte Haus kann auch ein Lust- und Jagdschloss gewesen sein. Vgl. Olaf Thiede, Jörg Wacker: Chronologie. Potsdam und Umgebung. 2. Band, Potsdam 2007, S.495.
  22. Sigel, Dähmlow, Seehausen, Elmenhorst: Architekturführer Potsdam. Berlin 2006, S. 12, vgl. Dehio Brandenburg, 2012, S. 849. Aufgrund einer von „Bauinspektor Brandt“ und Christian Heinrich Ziller unterschriebenen Fassadenzeichnung hält Friedrich Mielke Baurat Redtel als entwerfenden Architekten für unwahrscheinlich, vgl. Friedrich Mielke: Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam. Frankfurt a. M./Berlin/Wien 1981, S. 113, S. 362.
  23. Friedrich Mielke: Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam. Frankfurt a. M./Berlin/Wien 1981, S.114.