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Liste der Baudenkmale in Potsdam/O

Wikimedia-Liste

Dieser Teil der Liste beinhaltet die Denkmale in Potsdam, die sich in Straßen befinden, die mit O beginnen. Stand der Liste ist der 31. Dezember 2012.

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Liste der Baudenkmale in Potsdam:

Denkmale der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)

Kernstadt nach Straßennamen:
ABCDEFGHIJKLMNOPRSTUVWYZ

Ohne Straßenangabe

Baudenkmale in den Ortsteilen

BaudenkmaleBearbeiten

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales
ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09156199,T Potsdam West
Olympischer Weg 1
(Lage)
Villa Carlshagen mit Garten, Vorgarten und Resten der Einfriedung Das heutige Aussehen der Villa Carlshagen entstand durch den Um- und Ausbau einer um 1870 errichteten kleinen Turmvilla. Der Architekt Friedrich Wilhelm Göhre gestaltete das Wohngebäude 1909/1910 im klassizistischen Stil und fügte einen Gästetrakt, eine Terrasse, ein ovales Speisezimmer und eine Eingangshalle hinzu. Auftraggeber war der ehemalige Eigentümer und jüdische Bankier Carl Hagen. Nach Hagens Tod 1938 mussten die Erben das Anwesen an die Stadt Potsdam verkaufen. Von 1945 bis 1990 war in der Villa eine Kinderklinik für Radiologie des Bezirkskrankenhauses untergebracht. Nach der Wende erfolgte die Rückübertragung an die Erbengemeinschaft, die 2007 an den stadteigenen Unternehmensverbund ProPotsdam verkaufte. Seit 2012 ist die IHK Potsdam Eigentümer (Stand: August 2016).
Das dreizehnachsige Gebäude ist ein- und zweigeschossig mit Mansardwalmdach. Das ausgebaute Dachgeschoss wird über Gauben belichtet. Ein viergeschossiger Treppenturm und ein Risalit mit vorgelagerter Eingangshalle betonen den Mittelteil der Westseite. Auf der Gartenseite im Osten tritt ein halbovaler Vorbau aus der Gebäudemitte. Hinter den drei rundbogigen Fenstertüren verbirgt sich das ovale Speisezimmer. Der dreiachsigen Nordseite ist ein Altan vorgelagert. Mit Säulen, Pilastern, Quaderungen sowie halbkreisförmigen Lünetten und rechteckigen Reliefs über den Fensterverdachungen sind schmückende Elemente gesetzt. Von der ehemaligen Einfriedung sind Reste entlang der Zeppelinstraße erhalten. Die Mauer ist aus roten Voll- und gelben Verblendziegeln. Ziergitter mit Blumenornamenten verbinden Pfeiler mit bekrönenden Aufsätzen aus Keramik.
09156655 Berliner Vorstadt
Otto-Nagel-Straße 9
(Lage)
Wohnhaus Wollner mit Einfriedung Das Wohngebäude wurde 1875/76 im Auftrag des Rentiers Hermann Wollner errichtet. Nach dem Entwurf des Hofbau- und Hofmaurermeisters Ernst Petzholtz entstand ein Kleinmiethaus im spätklassizistischen Stil mit zwei abgeschlossenen Wohnungen. Der fünfachsige Putzbau ist zweigeschossig mit sehr flachem Walmdach. Zwischen den risalitartig gestalteten Gebäudeseiten springt eine Loggia mit doppelter Säulenstellung hervor. Das Loggiadach mit Balusterbrüstung ist als Balkon nutzbar. Die untere Wohnung hat zur Straßenseite relativ große Fensteröffnungen. Die kleineren Fenster des Obergeschosses sind durch Hermenpilaster geteilt.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ulrike Bröcker: Die Potsdamer Vorstädte 1861–1900. Von der Turmvilla zum Mietwohnhaus. 2. Auflg. Wernersche, Worms 2005, ISBN 3-88462-208-0, S. 130f, S. 278f.