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Liste der Bahnhöfe in der Freien Hansestadt Bremen

Wikimedia-Liste
Bremen 1884,
oben: Der Bürgerpark
darunter: Venloer bzw. Hamburger Bahnhof
darunter: Staats- bzw. Centralbahnhof
unten: Altstadt und Weser

Die Liste der Bahnhöfe in der Freien Hansestadt Bremen enthält alle bestehenden und ehemaligen Bahnhöfe in der Freien Hansestadt Bremen, die sich aus den beiden Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven zusammensetzt. Der erste Bremer Bahnhof wurde 1847 eröffnet, die ersten Bahnhöfe auf heutigem Bremerhavener Stadtgebiet folgten 1862 (im damaligen Geestemünde) und 1896 (im damaligen Lehe).

Inhaltsverzeichnis

Bestehende BahnhöfeBearbeiten

Land BremenBearbeiten

Im Land Bremen bestehen 23 betriebene Bahnhöfe mit Personenverkehr, davon sind 18 komplett barrierefrei ausgebaut (Stand 2014). Die Realisierbarkeit von sieben neuen Stationen soll nach dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) geprüft werden.[1]

BremenBearbeiten

 

Der erste Bahnhof wurden in Bremen bereits 1847 als Hannoverscher Bahnhof für die Bahnstrecke Wunstorf–Bremen in Betrieb genommen. Dieser Bahnhof wurde 1889 zugunsten des Centralbahnhofs abgerissen. Seit 1847 gab es auch einen Bahnhof Sebaldsbrück. 1862 wurde eine durchgehende Bahnstrecke Bremen–Geestemünde eröffnet. Als Güterbahnhof folgte der Weserbahnhof 1857/1859.

Bremer Hauptbahnhof

 
Bremen Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof Bremen von 1891, früher Centralbahnhof oder auch Staatsbahnhof genannt, ist der wichtigste Bahnhof der Stadt Bremen und der Freien Hansestadt Bremen als Land. Er wurde geplant von Hubert Stier. Der Hamburger Bahnhof wurde danach abgebrochen.

Weitere Bahnhöfe und Haltepunkte in Bremen sind

  1. Bremen-Aumund, Bahnhof der Farge-Vegesacker Eisenbahn
  2. Bremen-Blumenthal von 1888, Bahnhof der Farge-Vegesacker Eisenbahn
  3. Bremen-Burg an der Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven
  4. Bremen-Farge, Bahnhof der Farge-Vegesacker Eisenbahn
  5. Bremen-Hemelingen von 1873, Bahnhof der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg
  6. Bremen-Kirchhuchting, Haltepunkt der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn
  7. Bremen-Klinikum Bremen-Nord/Beckedorf, Haltepunkt der Farge-Vegesacker Eisenbahn
  8. Bremen-Kreinsloger (in Rönnebeck), Haltepunkt der Farge-Vegesacker Eisenbahn
  9. Bremen-Lesum, Haltepunkt an der Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen
  10. Bremen-Mahndorf an der Bahnstrecke Bremen–Hannover
  11. Bremen-Mühlenstraße in Blumenthal, Haltepunkt der Farge-Vegesacker Eisenbahn
  12. Bremen-Neustadt, Bahnhof der Bahnstrecke Bremen–Oldenburg
  13. Bremen-Oberneuland, Haltepunkt der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg
  14. Bremen-Oslebshausen an der Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven
  15. Bremen-Schönebeck, Haltepunkt der Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen
  16. Bremen-Sebaldsbrück von 1847 an der Bahnstrecke Bremen–Hannover
  17. Bremen-St. Magnus, Haltepunkt der Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen
  18. Bremen-Turnerstraße in Rönnebeck, Haltepunkt der Farge-Vegesacker Eisenbahn
  19. Bremen-Vegesack ist ein Kopfbahnhof aus dem 19. Jahrhundert an der Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen
  20. Bremen-Walle an der Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven

Dazu kommen die Güterbahnhöfe (Gbf) und Rangierbahnhöfe (Rbf) (Abkürzungen in Klammern):

  1. Gbf Bremen-Farge
  2. Gbf Bremen-Farge-Ost
  3. Gbf Bremen-Grolland (HBG HB-Grolland)
  4. Gbf Bremen-Mitte
  5. Gbf Bremen-Inlandshafen (HBI HB-Inlandshafen)
  6. Gbf Bremen-Klöckner-Hütte (HBK HB Klöckner-Hütte)
  7. Gbf Bremen-Neustadt (HBN HB Neustadt)
  8. Rbf Gröpelingen
  9. Rbf Rablinghausen

BremerhavenBearbeiten

 

In Geestemünde wurde 1862 der erste Bahnhof im heutigen Bremerhaven für die neue Bahnstrecke nach Bremen errichtet. 1896 folgte der Ausbau der Bahnlinie nach Cuxhaven mit Haltepunkte in Lehe und in Speckenbüttel sowie eine Nebenstrecke nach Bederkesa, die seit 1990 einer Museumsbahn dient. Der bestehende Bahnhof in Lehe stammt von 1914.

Bremerhavener Hauptbahnhof

 
Bremerhaven Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof Bremerhaven, ab 1. Juli 1914 Bahnhof Geestemünde--Bremerhaven, ist der wichtigste Bahnhof der Seestadt Bremerhaven. Er entstand 1913/14 und ersetzte den alten Geestemünder Bahnhof von 1862 für die Geestebahn, der zum Güterbahnhof wurde.

Weitere Bahnhöfe und Haltepunkte in Bremerhaven sind

  1. Bremerhaven-Columbusbahnhof von 1927 für viele Auswandererzüge mit dem direkten Umstieg auf die Schiffe. Von 1958 bis 1960 Neubau der Fahrgastanlage mit dem Bahnhof (heute nur vereinzelte Bedienung für Kreuzfahrtschiffe).
  2. Bahnhof Bremerhaven-Lehe in Lehe, an der Bahnstrecke Bremerhaven–Cuxhaven
  3. Bremerhaven-Speckenbüttel an der Bahnstrecke Bremerhaven–Cuxhaven, (stillgelegt, Reaktivierung geplant)
  4. Bremerhaven-Wulsdorf an der Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven
  5. Bahnhof Schaufenster Fischereihafen
  6. Güterbahnhof Kaiserhafen von 1980
  7. Güterbahnhof Nordhafen von 1971

Frühere BahnhöfeBearbeiten

BremenBearbeiten

 
Bremen Parkbahnhof von 1905

Kleinbahn Bremen–TarmstedtBearbeiten

  1. Der Bremer Parkbahnhof der Kleinbahn Bremen–Tarmstedt, auch Kleinbahn Jan Reiners genannt, befand sich an der Stelle der heutigen Stadthalle. Er war von 1900 bis 1956 in Betrieb und wurde 1960 abgerissen.
  2. Der Bahnhof Bremen Hemmstraße in Bremen-Findorff
  3. Der Haltepunkt Borgfeld auf dem bremenseitigen Wümmedeich in Borgfeld war von 1900 bis 1956 in Betrieb; ein Gebäude ist noch erhalten.
     
    Hannoverscher Bahnhof von 1847
  4. Der Haltepunkt Bremen-Horn in Horn war von 1900 bis 1956 in Betrieb und hatte eine kleine Gastwirtschaft. Heute wird das gesamte Gebäude als Restaurant benutzt[2].

Andere BahnhöfeBearbeiten

  1. Hamburger Bahnhof siehe bei Venloer Bahnhof.
  2. Der Hannoversche Bahnhof entstand bis 1847 nach Plänen von Baurat Mohr und Alexander Schröder. Er stand beim Gelände des heutigen Hauptbahnhofs Bremen. Er hatte einen klassizistischen Mittelteil mit Dreiecksgiebeln und zwei Seitentürme. Bäume, Wege und Laternen gestalteten den Bahnhofsvorplatz. Er wurde 1885 abgerissen und östlich davon wurde bis 1889 der heutige Centralbahnhof gebaut.
     
    Haltepunkt Bremen-Horn von 1902
  3. Farge-Ost war ein Bahnhof der Farge-Vegesacker Eisenbahn und Endbahnhof der Niederweserbahn
  4. Bahnhof Rekum an der Niederweserbahn
  5. Der Neustadtsbahnhof wurde 1867 im neugotischen Stil in der Neustadt für die Oldenburger Bahn gebaut. Er wurde 1931 durch einen Klinkerbau ersetzt. Er ist als Haltepunkt erhalten.
  6. Bahnhof Bremen-Huchting an der Bahnstrecke Bremen–Oldenburg
  7. Der Venloer Bahnhof oder Hamburger Bahnhof entstand 1873 auf der Bürgerweide Bremen für die Bahnstrecke HamburgVenlo bzw. Osnabrück. 1889 wurde der Bahnhof im Zusammenhang mit dem Bau des Hauptbahnhofs abgerissen.
     
    Weserbahnhof
  8. Der Weserbahnhof war ein 1857/1859 erbauter Güterbahnhof im Bremer Freihafen für die Verlängerung der Eisenbahnlinie von Hannover nach Bremen von 1848 in Richtung des Freihafens. Der Bahnhof wurde 1929 von der Bremer Lagerhaus-Gesellschaft übernommen und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach 1945 wurde er verändert wieder aufgebaut. Seine Nebengebäude dienen heute dem Unternehmen Kellogg's. Der Weser Tower steht heute in der Nähe des damaligen Bahnhofs.

BremerhavenBearbeiten

  1. Der Geestemünder Bahnhof stand von 1862 bis 1913 und wurde im Zuge des Neubaus des heutigen Bremerhavener Hauptbahnhofs abgerissen
  2. Der Zollinlandbahnhof in Bremerhaven war ab 1896 ein Güter- und Rangierbahnhof für die Kaiserhäfen.
  3. Bahnhof Wulsdorf-Süd und Haltepunkt Wulsdorf-West an der ehemaligen Niederweserbahn

Ranking der BahnhöfeBearbeiten

Das aktuelle Ranking der von der Deutschen Bahn betriebenen Bahnhöfe[3] in Bremen zeigt sich wie folgt:

Bf-Nr Ort Kategorie 2012
855 Bremen Hbf 2
856 Bremen Neustadt 5
857 Bremen-Burg 4
858 Bremen-Hemelingen 6
859 Bremen-Lesum 5
860 Bremen-Mahndorf 5
861 Bremen-Oberneuland 6
862 Bremen-Oslebshausen 5
863 Bremen-Schönebeck 5
864 Bremen-Sebaldsbrück 5
865 Bremen-St Magnus 6
866 Bremen-Vegesack 5
867 Bremen-Walle 4
868 Bremerhaven Hbf 3
870 Bremerhaven-Lehe Pbf 5
871 Bremerhaven-Wulsdorf 6

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Senator für Umwelt, Bau und Verkehr: Schienenpersonalverkehr im Land Bremen, Bericht der Verwaltung vom 24. April 2014.
  2. http://www.roma-bremen.de/html/ristorante.html
  3. Bahnhofskategorieliste 2013. (PDF, 300 kB) DB Station&Service AG, Januar 2013, archiviert vom Original am 29. Juli 2013; abgerufen am 30. Januar 2013.