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Walle (Bremen)

Stadtteil von Bremen
Fernmeldeturm Bremen in Walle
Südblick von der Waller Heerstraße
Im gelben Kreis der Bremer Dom
Stadtteil von Bremen
Walle
Häfen (Bremen)BlocklandBlumenthal (Bremen)BorgfeldBurglesumFindorff (Bremen)GröpelingenHäfen (Bremen)Häfen (Bremen)HemelingenHorn-LeheHuchting (Bremen)Mitte (Bremen)Neustadt (Bremen)OberneulandObervielandÖstliche VorstadtOsterholz (Bremen)SchwachhausenSeehausen (Bremen)Strom (Bremen)VahrVegesackWalle (Bremen)WoltmershausenWeserBremerhavenNiedersachsenStadt Bremen, Stadtteil Walle hervorgehoben
Über dieses Bild
Basisdaten  Rang 
Fläche: 12,239 km² 13/23
Einwohner: 29.954 11/23
Bevölkerungsdichte: 2.447 Einwohner je km² 12/23
Ausländeranteil: 22,3 % 4/23
Arbeitslosenquote: 15,1 % 6/23
Koordinaten: 53° 6′ N, 8° 47′ OKoordinaten: 53° 6′ 7″ N, 8° 47′ 6″ O
Ortsteile: Utbremen
Steffensweg
Westend
Walle
Osterfeuerberg
Hohweg
Überseestadt
Stadtbezirk: West
Ortsamt: West
Website: Ortsamt West
Alle Flächenangaben[1] mit Stand vom 31. Dezember 2014.

Alle demographischen Angaben[2][3][4] mit Stand vom 31. Dezember 2016.

Walle ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk West.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und OrtsteileBearbeiten

Walle liegt am rechten Weserufer direkt westlich vom Stadtzentrum von Bremen. Die benachbarten Stadtteile sind im Nord-Westen Gröpelingen, im Norden Blockland, im Nord-Osten Findorff, im Osten Mitte, im Süd-Westen Häfen und im Süden jenseits der Weser Woltmershausen.

UtbremenBearbeiten

Lage und GrößeBearbeiten

Der Ortsteil Utbremen wird begrenzt östlich durch die Bundesstraße 75/6, nordöstlich durch die Eisenbahnanlagen, nordwestlich durch die Hansestraße und südlich durch die Hans-Böckler-Straße. Östlich schließt der Stadtteil Mitte mit dem Stephaniviertel an, nördlich befindet sich der Stadtteil Findorff, nordwestlich die Waller Ortsteile Westend und Steffensweg und südlich der Waller Ortsteil Überseestadt.

Fläche: 0,56 km², 3.255 Einwohner[5]

ChronikBearbeiten

„Ut-Bremen“ – außerhalb Bremens – war die Bezeichnung der alten Utbremer Feldmark, die direkt vor der Bremer Stadtmauer lag, vor den westlichen Toren, dem Stephanitor und dem Doventor. Utbremen wurde 1072 erstmals erwähnt. Der Stephanitorsteinweg und die Doventorstraße sind die Erinnerungen an diese Verbindungen des Ortsteils Utbremen an Bremen. Die Utbremer Straße führte über den alten Panzenberg zum Dorf Walle.

1848 wurde die Feldmark Utbremen eingemeindet. Utbremen – damals auch als Doventorvorstadt bezeichnet – entwickelte sich. Die danach errichtete Eisenbahnlinien Weserbahn (1855) zum Weserbahnhof (1857/59) und nach Geestemünde (1862) verstärkte die Ansiedlungen in Utbremen. Die Hansestraße und der Haferkamp entstanden und dazwischen viele weitere Straßen mit ihrer Bebauung aus der sogenannten Gründerzeit nach 1870/71. Noch gab es dazwischen Bauernhöfe und am Haferkamp eine Mühle, die noch bis 1914 betrieben wurde und deren Rumpf noch in den 1930er Jahren stand. 1875 wurde an der Nordstraße eine Volksschule gebaut, die 1944 dauerhaft zerstört wurde. 1878 erfolgte die Einweihung der 1944 zerstörten neugotischen evangelischen Wilhadikirche an der Nordstraße als Filialkirche der Stephanikirchgemeinde. Nur ein Gedenkstein erinnert an den Standort.

Als Bremen 1888 dem Deutschen Zollverein beitrat, entwickelten sich die Freihäfen als Zollaußengebiet, und Utbremen wurde intensiv weiter ausgebaut. Bis in die 1920er Jahre entstand ein baulich geschlossenes Gebiet, bestehend aus zwei- bis viergeschossigen Wohn- und Geschäftshäusern. 1928 erfolgte der Bau des Volkshauses an der Nordstraße durch die Gewerkschaften. 1933 wurde ein 90 Meter hoher hölzerner Sendeturm errichtet, der später durch Blitzschlag zerstört und durch einen Stahlturm ersetzt wurde.

Am 18./19. August 1944 wurde im Zweiten Weltkrieg auch Utbremen fast vollkommen durch einen Luftangriff zerstört.

Nach dem Krieg war die Wohnungsnot in Utbremen sehr groß. Die Bevölkerung wohnte in Notunterkünften oder in den benachbarten Parzellengebieten, in den sogenannten „Kaisenhäusern“, benannt nach Bürgermeister Wilhelm Kaisen, der den Ausgebombten ein Wohnrecht in den Kleingartengebieten einräumte. Der Wiederaufbau begann bereits in den frühen 1950er Jahren durch mehrere Wohnungsbaugesellschaften, u. a. durch die GEWOBA, die schon in den 1920er Jahren hier gebaut hatte. Die Wohnblöcke – nach modernen Gesichtspunkten relativ einfach, aber hell und umgrünt – linderten die akute Wohnungsnot.

StraßenBearbeiten

Die Straßennamen nehmen Bezug auf

SteffenswegBearbeiten

Lage und GrößeBearbeiten

Der Ortsteil Steffensweg – überwiegend ein dichtbebautes Wohngebiet – wird begrenzt östlich durch den Grünzug Waller Grün und den Ortsteil Westend, nördlich durch die Bremerhavener- und Bremervörder Straße und den Ortsteil Walle, westlich durch die Nordstraße (Hafenrandstraße), das Überseetor und den Ortsteil Überseestadt und südlich durch Hansetor / Hansestraße und den Ortsteil Utbremen. Im Bereich zwischen der Schulze-Delitzsch-Straße, dem Steffensweg, der Hansestraße und der Nordstraße befindet sich ein kleines Gewerbegebiet mit überwiegend kleinständischen Handwerksbetrieben sowie einigen Supermärkten und Discountern.

Fläche: 0,38 km², 4.360 Einwohner[5]

Waller WiedBearbeiten

 
Die Rückseite einer Häuserreihe, die das Wohngebiet zum Hafen hin abschließt. Die zunächst architektonisch einheitlichen Häuser werden durch allerlei An- und Umbauten individualisiert.

Als geographisch eigenständig innerhalb des Ortsteils Steffensweg ist das Waller Wied oder Heimatviertel genannte Viertel anzusehen. Dieses Viertel mit dreieckiger Grundfläche ist vom Rest des Stadtteils Walle durch eine Hauptverkehrsstraße, die Nordstraße, getrennt, im Westen von der Hafenbahn begrenzt und öffnet sich nach Süden zum Industriegebiet der Häfen. „Eingezwängt zwischen Nordstraße und Hafenzaun“[6] wird es heute rundum von Lärmschutzwällen eingeschlossen.

Mit der Eröffnung des Freihafens 1888 und dem Bau der Hafenbetriebe und der Jutefabrik entwickelte sich dieser Ortsteil sehr rasant. Der Bremer Architekt Eduard Gildemeister entwarf 1889 die ersten Häuser für dieses Quartier gleich neben der Jute. Die zuziehenden Arbeiterfamilien – viele aus dem Osten – siedelten in den neuen Arbeiterhäusern. Bei einem Bombenangriff 1944 wurde das Viertel zerstört. Obwohl das Gebiet westlich der Nordstraße nach den Vorstellungen der Städteplaner ausschließlich Hafenareal werden sollte, gelang es den Bewohnern, ab 1950 dort wieder mit Billigung der Baubehörden Wohnhäuser zu errichten.[7]

ChronikBearbeiten

Bevor Walle ein selbstständiges Kirchspiel wurde, war es Teil der St. Stephani-Kirchgemeinde. Die Kirchstraße war deshalb der Steffensweg und der Ortsteil erhielt später den gleichen Namen. Weitere Informationen stehen im Abschnitt Geschichte.

StraßenBearbeiten

Die Straßennamen nehmen Bezug auf

WestendBearbeiten

Lage und GrößeBearbeiten

Der Ortsteil Westend – ein dichtbebautes Wohngebiet – wird begrenzt östlich durch die Bahnanlagen und dem Ortsteil Osterfeuerberg, nördlich durch die Geestemünder Straße und den Ortsteil Walle, westlich durch die Bremerhavener Straße / den Grünzug Waller Grün und den Ortsteil Steffensweg und südlich durch die Hanse- / Münchener Straße und den Ortsteil Utbremen. Zentral liegt der Wartburgplatz mit der Sparkasse Bremen - Filiale Walle.

Fläche: 0,62 km², 6.454 Einwohner[5]

ChronikBearbeiten

Am westlichen Ende entwickelte sich mit dem Bau des Freihafens nach 1888 der neue Ortsteil Westend. In der Nähe der Jutefabrik, die nach 1888 den Betrieb aufnahm, wurden die Arbeiterfamilien angesiedelt. Im sogenannten Generalsviertel wohnten hingegen die mittleren Beamten und Angestellten. Bis 1952 entstand an der Arndtstraße die ECA-Siedlung durch die GEWOBA nach Plänen von Hebebrand, Schlempp und Marschall (Frankfurt/M.) mit 250 kleinen Wohnungen in Reihenhauszeilen und dreigeschossigen Laubenganghäusern.[8]

Weiteres in der allgemeinen Chronik zum Stadtteil Walle

StraßenBearbeiten

Die Straßennamen nehmen Bezug auf

WalleBearbeiten

Lage und GrößeBearbeiten

Der Ortsteil Walle – primär ein Wohngebiet – wird im Osten durch die Bahnanlagen und den Ortsteil Hohweg begrenzt, im Norden durch den Winterweg und den Stadtteil Gröpelingen, im Westen durch die Hafengebiete und im Süden durch den Waller Ring und die Ortsteile Westend und Steffensweg.

Fläche: 1,56 km², 8.016 Einwohner [5]

ChronikBearbeiten

Informationen stehen im Abschnitt Geschichte.

OsterfeuerbergBearbeiten

Lage und GrößeBearbeiten

Der Ortsteil Osterfeuerberg – primär ein Wohngebiet – wird begrenzt östlich durch die Bahnanlagen und den Stadtteil Findorff, nördlich durch die Bahnanlagen und den Ortsteil Hohweg, und westlich durch die Bahnanlagen und den Ortsteil Westend.

Fläche: 0,67 km², 5.057 Einwohner[5]

ChronikBearbeiten

Der Osterfeuerberg war ein Dünenhügel am rechten Weserufer. 1860 wurde zur Deckung des Sandbedarfs für das benachbarte Bahngelände dieser Hügel abgebaut. Ein unbefestigter Weg – die heutige Osterfeuerbergstraße – diente als Wegeverbindung nach Burg, bevor 1821 die Chaussee von Utbremen durch das Dorf Walle diese Aufgabe übernahm. Als Richtplatz für Bremen diente der Galgenberg bis 1811 und noch viele Jahre später fanden sich Knochen der Hingerichteten. Ein Pulvermagazin wurde danach an dieser Stelle gebaut, welches 1879 nach Grambke verlegt wurde, als die Wohnbebauung auch in Osterfeuerberg sich verstärkte. Um 1900 wurde am Pulverberg eine Schule gebaut.

Schon 1862 trennte die Bahnlinie von Bremen nach Geestemünde Osterfeuerberg von den anderen Waller Ortsteilen. Als dann 1914 die Bahn in Hochlage angelegt wurde, kamen Unterführungen an die Stellen der meisten Bahnübergänge, aber manche entfielen. Weitere Informationen stehen im Abschnitt Geschichte.

StraßenBearbeiten

Die Straßennamen nehmen Bezug auf

HohwegBearbeiten

Lage und GrößeBearbeiten

Der Ortsteil Hohweg – ein Gewerbe- und Kleingartengebiet – wird begrenzt östlich durch den Autobahnzubringer Überseehafen und den Ortsteil In den Hufen, nördlich durch die Kleine Wümme, das Maschinenfleet und den Ortsteil Blockland, westlich durch die Bahnanlagen und den Ortsteil Walle und südlich durch die Bahnanlagen und den Ortsteil Osterfeuerberg.

Nördlich der Bundesautobahn 27 befindet sich noch in Hohweg an der Grenze zu Blockland die Bremer Mülldeponie (auch Blocklanddeponie genannt), die nach unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 42 m[10] und 49 m ü. NHN[11] hoch ist. Damit überragt sie sogar die mit 32,5 m ü. NHN[12] höchste natürliche Erhebung Bremens im Ortsteil St. Magnus des Stadtteils Burglesum (Friedehorstpark).

Fläche: 4,68 km², 518 Einwohner[5]

ChronikBearbeiten

Informationen stehen im Abschnitt Geschichte.

StraßenBearbeiten

Die Straßennamen nehmen Bezug auf

  • die Natur wie Blumen, Bäume, Pflanzen und Vögel im Kleingartengebiet
  • Lokal- und Flurbezeichnungen wie Auf der Lämmerweide, Auf der Linthe, Bauernweg, Butjerweg, Der Alte Deich, Der Schirmdeich, Fahrwiesenweg, Fahrwiesendamm, Hagenweg, Heideweg, Hemsdamm, Hinter dem Neuenkamp, Hohweg, Hufeisenweg, Kuhlenkamp, Kuhkampweg, Maierskamp, Mittelkampsweg, Mittelwischweg, Neuenkampsweg, Osterwiesenweg, Schlickwiesenweg, Staatsweg, Wagenfeldsweg, Wiesenweg
  • frühere Bauern wie Behrensweg, Lampeweg, Meyersweg
  • Bremer Personen wie Heini-Holtenbeen-Weg,
  • Bremer Stadtteile wie Waller Straße
  • Bayern durch geografische Bezeichnungen wie Bayernstraße, Bernauer, Ingolstädter, Reichenhaller, Rosenheimer, Schongauer, Straubinger, Traunsteiner Straße
 
Holz- und Fabrikenhafen im Ortsteil Überseestadt

ÜberseestadtBearbeiten

Fläche: 3,89 km², 1.337 Einwohner[5]

Aufgrund der geänderten Nutzung des Überseehafengebietes wurden die stadtbremischen Verwaltungsbezirke durch das Ortsgesetz vom 24. März 2009 (BremGBl S. 93) neu geordnet. Dadurch wurde der frühere Ortsteil Handelshäfen aus dem Stadtteil Häfen ausgegliedert und als Ortsteil Überseestadt in den Stadtteil Walle eingegliedert.

Im Ortsteil Überseestadt befindet sich noch ein gewerblich genutztes Hafenbecken, bestehend aus dem Getreidehafen und dem Holz- und Fabrikenhafen. Hier werden hauptsächlich Getreide, Futtermittel, Mehl und Forstprodukte umgeschlagen. In geringem Umfang findet auch Containerumschlag statt. Die Hafenanlieger sind, wie der Name Fabrikenhafen andeutet, überwiegend verarbeitende Betriebe.

Auf dem aufgegebenen und zugeschütteten Hafenbecken des ehemaligen Überseehafens sowie rund um den Europahafen wird das Stadtentwicklungskonzept Überseestadt realisiert. Unter anderem soll dem Konzept zufolge der Europahafen in einen Yachthafen mit Wohnbebauung an der Kaje umgewandelt werden. Inzwischen befinden sich in der Überseestadt unter anderem der Großmarkt sowie im ehemaligen Speicher XI die Hochschule für Künste Bremen, das Hafenmuseum und das Bremer Zentrum für Baukultur.

Einfahrt zu den Handelshäfen, gegenüber der Waterfront (ehemals Space Park) und dem Veranstaltungszentrum Pier 2. Hinter dem Leuchtturm (auch Mäuseturm genannt) geht es flussabwärts in Richtung Vegesack

Politik, VerwaltungBearbeiten

BeiratBearbeiten

Der Beirat Walle tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie z. B. Schulen. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene direkt gewählten Vertretern zusammen. Die Beiratswahlen finden alle 4 Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind und fasst hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse.

OrtsamtBearbeiten

Das Ortsamt ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. 1979 wurde das Ortsamt West (Waller Heerstr. 99) eingerichtet für die Beiräte Gröpelingen, Walle und Findorff. Es unterstützt den Beirat bei seiner politischen Arbeit. Es soll bei allen örtlichen Aufgaben, die von öffentlichem Interesse sind, mitwirken. Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt.
Ortsamtsleiterin ist seit Mai 2013 Ulrike Pala.

GeschichteBearbeiten

MittelalterBearbeiten

1139 wurde das Dorf Walle erstmals urkundlich erwähnt und 1179 wurde der „Hof zu Walle“ genannt. Die Herren zu Walle waren erzbischöfliche Dienstmänner und bremische Ratsmänner und Vögte. Um 1200 wurde Engelbert von Walle und 1244 dann der gewalttätige Alard von Walle als Ritter erwähnt. Als um 1500 diese namensgebende Familie ausstarb, wechselte das Gut oft seine Besitzer. Um das Gut hatten sich inzwischen andere Bauern angesiedelt. Ab 1524 bestand deshalb das eigene Kirchspiel Walle. 1547 hatte sich im Schmalkaldischen Krieg der kaiserliche Feldhauptmann Jobst von Cruningen mit seinen 4000 dänischen Landsknechten auf dem Gut einquartiert, die von den bremischen Bürgerkompanien vertrieben wurden.

1635 – im Dreißigjährigen Krieg – pachtete der protestantische Ritter Christoph Ludwig Raschen, brandenburgischer Oberstleutnant und schwedischer Diplomat, das Gut mit dem Hof Walle. 1641 wurde der Ritter von den Kaiserlichen entführt und kehrte erst nach Jahren wieder krank zurück und verstarb bald darauf. 1658 wurde der Kirchturm der ehemaligen Michaeliskapelle über dem Grabgewölbe des Ritters Raschen errichtet.

Von 1700 bis 1900Bearbeiten

Ab 1658 entstand die Waller Kirche im Stil der Renaissance. Das originale Kirchenschiff wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und von 1952 bis 1956 durch einen Neubau nach Plänen von Julius Schulte-Frohlinde ersetzt, der beschädigte barocke Turm von 1726 blieb erhalten.

Der mittelalterliche Galgen im süd/östlichen Walle wurde 1811 abgebrochen. 1812 kam es in Walle zur ersten Volkszählung, nach der dort 493 Einwohner lebten. 1821 entstand gegen den Widerstand der Bauern die Waller Chaussee von Utbremen nach Burg. Auf dem ehemaligen Galgenberg wurde 1828 das städtische Pulverlager errichtet. Die Familie Achelis kaufte 1833 das Gut Walle samt anliegenden Grundstücken und gestaltete darauf einen Park, den heutigen Waller Park.

1848 erfolgte die Eingemeindung der Feldmark Utbremen in die Stadt Bremen. Die Eisenbahnstrecke Bremen–Geestemünde, die durch Walle führte, wurde 1862 eröffnet. 1875 folgte die Eröffnung des Waller Friedhofs. Bis zu diesem Zeitpunkt war Walle noch sehr dörflich geprägt durch seine Bauernkaten und Kötnerhäuser. Hinter dem Waller Gut wurde der dörfliche Friedhof durch einen städtischen Friedhof ergänzt. Neue Planstraßen entstanden, zunächst in Utbremen und dann folgend in den nördlicheren Ortsteilen (Reuter-, Elisabeth-, Dietrich-, Burchardstraße).

1885 wurden Teile (28 Hektar) der Landgemeinde Walle und 1902 die weiteren Gebiete eingemeindet. 1896 entstand die Elisabethschule in Utbremen.
1888 entstand nach der Eröffnung des Freihafens die große Jute-Spinnerei und Weberei Bremen an der Nordstraße, die um 1895 bereits über 2000 Arbeiter beschäftigte, von denen viele in Walle wohnten. Katholische Familien aus Polen, Böhmen, Schlesien und Galizien zogen in dieser Zeit zu. Deshalb wurde hier 1898 die neoromanische St.-Marien-Kirche als zweite katholische Kirche in Bremen am Steffensweg/Ecke St. Magnus-Straße gebaut. Ab 1899 führte die Straßenbahn bis Walle-Bogenstraße.

Von 1900 bis 1945Bearbeiten

Von 1903 bis 1905 wurde am Steffensweg/Ecke Bremerhavener Straße eine Volksschule mit 16 Klassen gebaut, die im Krieg beschädigt aber erhalten blieb. Daneben entstand 1905 der damals größte Wasserturm Europas mit einem Fassungsvermögen von 3.000 m³. Nur ein Betonsockel blieb nach dem Krieg erhalten. 1913 kam es an der St.-Marien-Schule zu einem Schulmassaker. 1914 eröffnete der Haltepunkt Waller Bahnhof an der Eisenbahnlinie Bremen-Bremerhaven.

Die Volksschule Schleswiger Straße wurde 1920 in eine Reformschule umgewandelt und 1924 die zweite Waller Versuchs- und Reformschule an der Helgolander Straße eröffnet. 1928 war die Übergabe des Waller Parks als Volkspark, im gleichen Jahr erfolgte die Eröffnung des Waller Seebads und der Bau des Volkshauses an der Nordstraße durch die Gewerkschaften. Dieses Haus wurde im April 1933 von SA-Männern besetzt, und die Plastiken des Bildhauers Bernhard Hoetger an der Gebäudefassade wurden von ihnen zerstört. Im Innern stellt seit 1985 ein Wandbild von Rolf Wienbeck dieses Thema künstlerisch dar.[13]

 
Zerstörtes Walle; Blick nach Südosten Richtung Zentrum. Der Hochbunker Zwinglistrasse in der Mitte zwischen Utbremer (links) und Wartburgstraße

1933 wurde in Utbremen ein 90 Meter hoher Sendeturm aus Holz errichtet der später durch einen Blitzschlag zerstört und durch einen Stahlturm ersetzt wurde.
Horst Hackenbroich, Inhaber eines Fischgeschäfts am Steffensweg 184 musste 1940 als sogenannter Halbjude das Geschäft aufgeben. Er überstand seine Inhaftierung von 1943 bis 1945 im KZ Buchenwald.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde bei dem schweren Luftangriff auf Bremen in der Nacht vom 18. zum 19. August 1944 Walle großflächig zerstört.

Nach 1945Bearbeiten

Die Bevölkerung wohnte nach dem Krieg in Notunterkünften oder in den benachbarten Parzellengebieten.

Der Wiederaufbau begann ab 1950. Unter dem Namen Westliche Vorstadt entstand von 1953 bis 1955 in Utbremen, Steffensweg und Westend durch die GEWOBA, die Bremer Treuhand und die Schoß nach Plänen von Max Säume, Günther Hafemann, Wilhelm Wortmann, Bernhard Wessel, Werner Hebebrand, Walter Schlempp und Günther Marschall eine größere, "aufgelockerte" Wohnsiedlung. Das Waller und Utbremer Grün führen durch das gesamte Gebiet.[14] 1954 entstand am Steffensweg an Stelle der zerbombten kath. Marienkirche eine neue Kirche mit Gemeindehaus.

1955 wurde an der Schifferstraße in Utbremen das erste Bremer Hochhaus errichtet. 1960 betrug die Einwohnerzahl in Walle 47.750. Die Mülldeponie an der Autobahn 27 nahm 1969 ihren Betrieb auf.[10] 1975/76 erfolgte der Bau des höchsten Gebäudes im Stadtteil, das Hochhaus Almatastraße mit 69 m Höhe. 1986 wurde der Fernmeldeturm Bremen (auch "Waller Spargel" genannt) fertiggestellt. 1991 erfolgte die Erweiterung der Mülldeponie auf ihre jetzige Größe.[15]

Bekanntheit erreichte der Stadtteil in den 1990er Jahren durch die deutschen und internationalen Titelgewinne der Damen-Handballmannschaft des TuS Walle Bremen, welcher den Stadtteil im Vereinsnamen trug und seinen Vereinssitz im Hohweg hatte.

1998 eröffnete die Eislaufhalle Paradice und 1999 das Einkaufszentrum Walle-Center. Seit 2002 liegt an der Waller Heerstraße ein Sanierungsgebiet.

Das Arbeiterviertel Walle war und ist politisch eine Hochburg der Sozialdemokratie.

Einwohnerentwicklung[16]Bearbeiten

Orts-/Stadtteil 1812 1855 1885 1975 1995 2007 2015
Utbremen 3.975 3.222 3.171 3.255
Steffensweg 5.719 4.569 4.305 4.360
Westend 8.017 6.694 6.470 6.454
Walle 493 950 3.755 8.581 7.701 7.862 8.016
Osterfeuerberg 5.930 5.319 5.027 5.057
Hohweg 3.111 1.008 580 518
Überseestadt 1.337
Stadtteil 35.332 28.513 27.415 28.997

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Volkshaus um 1928
 
Speicher XI: Fachbereich Kunst und Design der HfK Bremen

BauwerkeBearbeiten

Denkmale, KunstBearbeiten

  • Gedenkstein als Erinnerung an die soziale und politische Geschichte des ehemaligen Spielplatzes an der Bürgermeister-Deichmann-Straße von Conrad Hasselmann (1984); Inhalte: Anti-Kriegs-Demonstrationen vom Ersten Weltkrieg, Ermordung des Reichsbanner-Mitgliedes Johannes Lücke durch SS-Männer sowie Bücherverbrennung vom Mai 1933 durch die NS-Machthaber.[19]
  • Kriegerdenkmal 1870/71, errichtet 1872 auf dem Waller Friedhof und 1899 zum Ritter-Raschen-Platz versetzt
  • Pferdebrunnen IV von 1977, seit 2006 auf den Waller Dorfplatz an der Stiftstraße, Ecke Achternbergstraße von Gerhard Lange[20]

Parks, GrünanlagenBearbeiten

 
Waller Friedhof: Denkmal für die Gefallenen bei der Beseitigung der Räterepublik
  • Der Waller Friedhof von 1875 mit einer Größe von 29 Hektar mit dem Mausoleum Knoop, den Grabmälern von Gartenarchitekt Wilhelm Benque und AG Weser-Gründer Carsten Waltjen sowie den Denkmälern von 1920 für die Opfer von 1919, als die Bremer Räterepublik beseitigt wurde.
    • Kapelle und Krematorium des Waller Friedhofs wurden 1957 nach Plänen von Otto Bartning gebaut.[21]
  • Der Waller Park – ein ehemaliger Adelssitz aus dem 15. Jahrhundert und dann Gutspark der Familie Achelis – wurde 1928 für die Öffentlichkeit umgestaltet.
  • Das riesige Kleingartengebiet Hohweg.
  • Das Utbremer Grün entstand ab 1953 und ist als Teil des Grünzuges West ein zirka 1,6 Kilometer lange Verbindung zum Bremer Westen.
  • Der kleine Hilde-Adolf-Park in der Überseestadt.

Kultur und FreizeitBearbeiten

  • Das Waldau Theater an der Waller Heerstraße 165 mit Boulevardkomödien, Märchen, Musicals und Plattdeutschem Schauspiel im Spielplan besteht seit 1928 und dient heute der Bremer Musical Company und der European Musical Academy (EUMAC, einer staatlich anerkannten Musical-Schule) als Heimat.
  • Das Blaumeier-Atelier an der Travemünder Straße
  • Das Kulturhaus Walle „brodelpott“ in der alten Schule von 1901 an der Schleswiger Straße Nr. 4 mit der Bibliothek Walle, einer Musikschule, dem Kulturhaus-Café sowie mit dem Hafenarchiv im historischen Speicher XI im Hafenmuseum in der Überseestadt.[22]
  • Die Kulturwerkstatt Westend
  • Das Waller Seebad und Aquadrom
  • Die Eislaufhalle Walle

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

AllgemeinBearbeiten

  • Das Ortsamt West, Waller Heerstraße 99
  • Das Polizeirevier Walle, Waller Heerstraße 97

SchulenBearbeiten

  • Die Schule an der Vegesacker Straße im Westend war ein Förderzentrum
  • Die Schule am Pulverberg, Schleswiger Straße 10, ist eine Grundschule als Ganztagsschule
  • Die Schule an der Nordstraße, ist eine Grundschule
  • Die Schule an der Melanchthonstraße, ist eine Grundschule
  • Die St.-Marien-Schule, Hauffstraße 2 im Westend, ist eine private katholische Grundschule
  • Die Oberschule Helgolander Straße 67 im Westend ist eine Gesamtschule und Ganztagsschule der Sekundarstufe I mit ca. 520 Schülern.
  • Die Oberschule am Waller Ring (Sek. I), Bremerhavener Straße 83 mit ca. 800 Schüler; die Schule erhielt 2007 einen modernen Anbau.
  • Das Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen, Meta-Sattler-Straße 33 in Utbremen, hat einen beruflichen Schwerpunkt.
  • Das Schulzentrum des Sekundarbereichs II am Rübekamp 37-39 ist ein Gymnasium und eine berufliche Schule für Lebensmittel- und Biotechnologie, wie auch für Ernährung.
  • Das Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Grenzstraße 90 im Westend ist eine Handels- und Höhere Handelsschule, eine Kfm. Berufsschule für Kreditinstitute, Versicherungen und Industrie und ein Berufliches Gymnasium Wirtschaft
  • Das Schulzentrum des Sekundarbereichs II Walle, Lange Reihe 81, ist ein Gymnasium, und eine berufliche Schule für Gesundheit
  • Die Allgemeine Berufsschule, Steffensweg 171
  • Die Berufsschule für den Großhandel, Außenhandel und Verkehr, Ellmersstraße 24
  • Die Technikerschule Bremen, Schongauer Straße 2
  • Die EUMAC-European Musical Academy, Waller Heerstr. 165

SozialesBearbeiten

  • Die ca. 15 Kindergärten
  • Das Jugendfreizeitheim Walle, Waller Heerstraße 229/Waller Straße
  • Die Pfadfinder DPSG Roland von Bremen Helgolander Straße 62
  • Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Eutiner Straße 15
  • Die makemedia-studios, Waller Heerstraße 46
  • Die Ausbildungsbegleitende Hilfen, Waller Heerstr. 164
  • Das Jugendwohnheim Kleine Marsch, Wittmunder Str. 18
  • Das AWO – Dienstleistungszentrum Walle, Wartburgstr. 11, ist eine Altentagesstätte
  • Die AWO-Kindertagesstätte Anna Stiegler, Waller Str. 6
  • Das Sozialzentrum Walle, Reuterstr. 23–27
  • Das Café Klatsch, Helgolander Straße 73
  • Sowie Einrichtungen der Arbeitslosenberatung, für Behinderte, Gesprächskreise, für Gesundheitsberatung und Suchthilfen, Nachbarschaftstreffs etc.

KirchenBearbeiten

SportBearbeiten

Anlagen

  • Das Hallen- und Freizeitbad Westbad, Waller Heerstraße 293a
  • Die Eissporthalle Paradice, Waller Heerstraße 293a, von 1998
  • Stadion am Panzenberg, Landwehrstraße 6 (Utbremen)

Vereine

  • Bremer Eishockey Club, Waller Heerstraße 293
  • Bremer Sport Verein, Vegesacker Str. 84b
  • Eis- und Rollsportverein Bürgerweide Bremen, Waller Heerstraße 293
  • Eisstock- und Schlittschuhclub Bremen, Anna-Stiegler-Straße 45
  • Hanseatischer Fechtclub Bremen, Lange Reihe 81
  • Landessportbund Bremen und Bremer Sportjugend, Auf der Muggenburg 30
  • Schwimmverein Weser, Waller Heerstraße 293a
  • TV Bremen-Walle 1875, Hans-Böckler-Straße 1a
  • TuS Walle Bremen, Hohweg 50
  • TanzCentrum Gold und Silber Bremen e. V., Waller Heerstraße 46
  • Wanderverein Bremen, Steuerbord 1
  • Reitverein Walle, Mittelwischweg 1

Wirtschaft und VerkehrBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Walle ist im Wesentlichen ein Wohnstandort mit einem Zentrum für Einkaufen und Dienstleistungen im Ortsteil Westend und entlang der Utbremer Str. /Waller Heerstraße. Die Wirtschaft wird geprägt durch den angrenzenden Stadtteil Häfen mit der Überseestadt und mit seinen industriellen und gewerblichen Betrieben der Hafenwirtschaft.

Das Gewerbegebiet Bayernstraße, direkt am Autobahnzubringer HB-Überseestadt zwischen Bayernstraße bis Bernauer Straße mit zirka 60 Hektar Fläche, beherbergt Betriebe von der chemischen Industrie, über den Großhandel für Verpackungen und Werkzeuge bis hin zum Metallbau, dem Schausteller- und Speditionsgewerbe sowie dem Garten- und Landschaftsbau.

Ein kleineres Gewerbegebiet liegt zwischen der Utbremer Straße und den Bahngleisen (Norderneystraße).

Das Walle-Center an der Waller Heerstraße entstand 2000 und beherbergt Läden, Büros und seit 2007 das Ortsamt West.

VerkehrBearbeiten

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Folgende Stadtbahn- und Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) durchqueren Walle:

  • In der Längsrichtung von Norden nach Süden

Darüber hinaus

  • Buslinie 20: Hohweg – Walle – Hafengebiet – Hauptbahnhof
  • Buslinie 26: Walle (Emder Straße) – Findorff – Mitte (Hauptbahnhof) – Huckelriede.
  • Buslinie 28: Walle (Emder Straße) – Utbremen – Findorff – Universität Bremen

EisenbahnBearbeiten

Walle ist über den Bahnhof Bremen-Walle an der Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven und der Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen an das Netz der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen angeschlossen. Es bestehen u. a. direkte Verbindungen nach Bremen-Nord, Bremen Hauptbahnhof und Verden (Aller)[23]

StraßenBearbeiten

Rad- und WanderwegeBearbeiten

  • In der Längsachse führt von Bremen-Mitte durch Walle nach Gröpelingen in einem Grünzug ein Rad- und Wanderweg.
  • Die Waller Straße und der Waller Damm führen vorbei an den Kleingartengebieten Hohweg in die Waller Feldmark, zum Blockland und zur Wümme mit dem Wümme-Radweg.

PersönlichkeitenBearbeiten

In alphabetischer Reihenfolge

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Walle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 449-01: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung
  2. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 173-01: Bevölkerung nach Geschlecht
  3. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 173-61: Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen und Geschlecht
  4. Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de - Tabelle 255-60: Arbeitslose nach ausgewählten Personengruppen und Arbeitslosenziffer
  5. a b c d e f g http://www.statistik-bremen.de/tabellen/kleinraum/stadt_ottab/143.htm. Abgerufen am 13. April 2018.
  6. Walle – In Walle wohn'se alle. aus "Bremen und seine Stadtteile", Edition Temmen. Focke-Museum, abgerufen am 5. Juni 2015 (zitiert). ISBN 3-86108-685-9
  7. architekturführer bremen – Wiederaufbau Waller Wied
  8. Architekturführer Bremen: b.zb: 321
  9. Monika Porsch: Bremer Straßenlexikon. 2003. Auflage. Carl Schünemann, Bremen, ISBN 978-3-7961-1850-0, S. 68.
  10. a b Caroline Süss: Panoramablick und Fakten bei der Bergtour. In: weser-kurier.de. Weser Kurier, 24. Mai 2012, abgerufen am 4. Juni 2015.
  11. Herbert Farr: Deutschlands höchste Gipfel, 2009, S. 32–35, ISBN 978-3-8370-3316-8, auf books.google.de
  12. Statistisches Jahrbuch 2014. S. 25. statistik.bremen.de, abgerufen am 12. Mai 2015 (PDF; 3,51 MB).
  13. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 210
  14. Architekturführer Bremen: b.zb: 173
  15. Bockland-Deponie 2009. In: nwv-bremen.de. NWV Bremen, abgerufen am 5. Juni 2015.
  16. http://www.statistik-bremen.de/tabellen/kleinraum/stadt_ottab/143.htm. Abgerufen am 13. April 2018.
  17. Architekturführer Bremen: b.zb: 389
  18. Architekturführer Bremen: b.zb: 392
  19. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 210f.
  20. https://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-bremen.de/werke/pferdebrunnen-iv-1977-blockland-art2184kior.html
  21. Architekturführer Bremen: b.zb: 33
  22. Über uns. Das Kulturhaus. In: kulturhauswalle.de. Kulturhaus Walle – Brodelpott, abgerufen am 5. Dezember 2015.
  23. Streckennetz Regio-S-Bahn/Niedersachsen. In: nordwestbahn.de. NordWestBahn, Dezember 2014, abgerufen am 5. Dezember 2015 (PDF, 88 kB).