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Liebe ist nur ein Wort

Film von Alfred Vohrer (1971)

Liebe ist nur ein Wort ist ein Film von Alfred Vohrer, der sich inhaltlich an den gleichnamigen Roman Johannes Mario Simmels anlehnt. Es ist der zweite von sechs Filmen, die Alfred Vohrer nach Romanen von Johannes Mario Simmel für Roxy Film inszeniert.

Filmdaten
OriginaltitelLiebe ist nur ein Wort
ProduktionslandBundesrepublik Deutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1971
Länge111 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieAlfred Vohrer
DrehbuchManfred Purzer
ProduktionLuggi Waldleitner (Roxy Film)
MusikErich Ferstl
KameraCharly Steinberger
SchnittJutta Hering
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Der 21-jährige Oliver Mansfeld ist der Sohn eines korrupten Großindustriellen. Er versucht verspätet, in einem Internat sein Abitur zu absolvieren. Hals über Kopf verliebt er sich in die zehn Jahre ältere Verena Angenfort. Allerdings ist diese mit einem viel älteren Bankier verheiratet, der Geschäfte mit Olivers Vater macht. Verena und Oliver beginnen eine heftige, aber kurzlebige Affäre. Mansfeld durchschaut nicht rechtzeitig das Netz aus Intrigen und Verstrickungen um ihn herum und begeht schließlich Selbstmord.

KritikBearbeiten

Lexikon des internationalen Films: Der kritisch gemeinte Versuch, den Stellenwert der Liebe in einer von Wohlstandsdenken und Pseudomoral bestimmten Gesellschaft darzulegen, endet wegen Klischeepsychologie, Sentimentalitäten und Milieu-Schick nur in trivialer Unterhaltung.[1]

AuszeichnungenBearbeiten

Der Schauspieler Malte Thorsten erhielt 1972 als bester Nachwuchsschauspieler den Bundesfilmpreis.

NeuverfilmungBearbeiten

Unter der Regie von Carlo Rola wurde der Roman als Fernsehfilm neu umgesetzt und am 17. März 2010 erstmals im ZDF ausgestrahlt. In der Neuverfilmung spielen Nadeshda Brennicke (Verena Lord), Miroslav Nemec (Manfred Lord) sowie Vinzenz Kiefer (Oliver Mansfeld).[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Liebe ist nur ein Wort. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. Neuverfilmung (Memento des Originals vom 29. Juni 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zdf.de auf ZDF.de