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Sieben Tage Frist

Film von Alfred Vohrer (1969)

Sieben Tage Frist ist ein deutscher Kriminalfilm des Regisseurs Alfred Vohrer aus dem Jahre 1969. Er entstand nach dem Roman Sieben Tage Frist für Schramm von Paul Henricks.

Filmdaten
OriginaltitelSieben Tage Frist
Sieben Tage Frist Logo 001.svg
ProduktionslandBundesrepublik Deutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1969
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieAlfred Vohrer
DrehbuchErnst Flügel
ProduktionRoxy Film
(Luggi Waldleitner)
MusikHans-Martin Majewski
KameraErnst W. Kalinke
SchnittSusanne Paschen
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

InhaltBearbeiten

Mysteriöse Vorgänge in einem norddeutschen Internat: Nachts gehen Schüler heimlich aus, bis der Schüler Kurrat plötzlich spurlos verschwindet. Kurze Zeit später verschwinden auch noch der Lehrer Stallmann und Kurrats Vater spurlos. Alle Ereignisse wurden ausgelöst durch eine Ohrfeige, die der Lehrer Fromm dem Schüler Kurrat gab.

Nachdem einige der spurlos Verschwundenen ermordet aufgefunden werden, kann der kaltschnäuzige Inspektor Klevenow den Fall lösen. Die wirklichen Gründe für die Verbrechen liegen weit zurück in der Vergangenheit.

ProduktionBearbeiten

 
Joachim Fuchsberger, Horst Tappert, Hilde Brand, Regisseur Alfred Vohrer und Konrad Georg (v.l.n.r) im Rahmen der Uraufführung in Kiel

Sieben Tage Frist ist der erste Film, den Alfred Vohrer für Luggi Waldleitners Roxy Film drehte, nachdem Vohrer für Horst Wendlandts Rialto Film 14 Edgar-Wallace-Filme inszeniert hatte. Der Film war der siebente und letzte gemeinsame Film von Joachim Fuchsberger und Alfred Vohrer. Er ist ein prototypisches Beispiel für Alfred Vohrers Regiestil: Bewegte Kamera, schnelle Zooms, „Bedeutung“ in die Szenen inszenieren.

Die Dreharbeiten fanden vom 12. Januar bis zum 25. März 1969 im Studio Bendestorf und in Schleswig-Holstein statt. Als Internat diente das Plöner Schloss, andere Szenen wurden am Strand von Sankt Peter-Ording gedreht. Die Uraufführung des Films fand am 3. April 1969 im Metro-Kino im Kieler Schloßhof statt.

KritikBearbeiten

Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete Sieben Tage Frist als „umständlich konstruierte[n] Krimi unter der routinierten, auf möglichst modische Filmattribute bedachten Regie Vohrers.“[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sieben Tage Frist – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Klaus Brüne (Hrsg.): Lexikon des Internationalen Films. Band 7. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 3457.