Laurel und Hardy: Schrecken aller Spione

Film von Edward Sedgwick (1943)

Schrecken aller Spione (Originaltitel: Air Raid Wardens; auch bekannt als Bombenkerle) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Edward Sedgwick mit dem Komikerduo Laurel und Hardy in den Hauptrollen.

Film
Deutscher TitelSchrecken aller Spione / Bombenkerle
OriginaltitelAir Raid Wardens
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1943
Länge 67 Minuten
Stab
Regie Edward Sedgwick
Drehbuch Martin Rackin,
Harry Crane,
Jack Jevne,
Charley Rogers
Produktion B. F. Zeidman für
Metro-Goldwyn-Mayer
Musik Nathaniel Shilkret
Kamera Walter Lundin
Schnitt Cotton Warburton
Besetzung
Synchronisation

HandlungBearbeiten

Die USA im Zweiten Weltkrieg: Stan Ollie sind mit diversen Versuchen gescheitert sich als Ladeninhaber eine Existenz aufzubauen. Sie melden sich freiwillig zur Armee, werden aber abgelehnt. Bei ihrer Rückkehr spricht sie der örtliche Luftschutzwart Dan Madison auf Vorschlag seiner Frau Peggy Parker an und fragt sie ob sie nicht bei der örtlichen Luftangriffswache mitmachen wollen. Sie willigen ein und kleben Plakate für die Gründungsversammlung. Zurück in ihrem letzten Laden treffen sie auf den neuen Pächter, der ihnen eine Partnerschaft anbietet. Nachdem es bei einem Probealarm der Luftangriffswache im Haus von Joe Bledsoe zu einer Auseinandersetzung mit diesem kommt müssen sie flüchten werden aber von ihm gestellt und mit einer Whiskeyflasche bewusstlos geschlagen. Daraufhin müssen Stan und Ollie die Luftangriffswache verlassen. Weil sie in den Räumen hinter dem Laden wohnen bekommen sie mit, dass ihr Geschäftspartner Teil eines deutschen NaziSpionageringes ist, der die Fabrik in die Luft sprengen will. Dies soll parallel zu einem überraschenden Zwischenfall passieren, der anlässlich des Besuchs von Major Scanlon die Einsatzbereitschaft der Luftangriffswache zeigen soll. Stan und Ollie verfolgen die Männer und können gerade noch rechtzeitig die Luftangriffswache alarmieren. Diese kann die Sprengung im letzten Moment verhindern und die Spione festnehmen.

SynchronisationBearbeiten

Der Film wurde zwei mal synchronisiert, Die erste Fassung entstand 1958[1] in den Studios des MGM Synchronisations-Atelier in Berlin. Laurel und Hardy wurden von ihren damaligen Stammsprechern Walter Bluhm und Arno Paulsen gesprochen. Die zweite Fassung entstand 1975[2] für die ZDF - Reihe "Lachen sie mit Stan und Ollie". Sie entstand in den Studios der Beta-Technik in München. Das Buch schrieb Wolfgang Schick gemeinsam mit Ottokar Runze. Schick übernahm auch die Regie. Stan Laurel wurde wie seit 1936 fast immer von Walter Bluhm gesprochen. Michael Habeck sprach in der gesamten Reihe für Oliver Hardy.

Darsteller Rolle 1958 1975
Stan Laurel Stan Walter Bluhm Walter Bluhm
Oliver Hardy Ollie Arno Paulsen Michael Habeck
Edgar Kennedy Joe Bledsoe Benno Hoffmann Kurt E. Ludwig
Jacqueline White Peggy Parker n.n. Heidi Treutler
Stephen McNally Dan Madison Ottokar Runze Christian Wolff
Nella Walker Millicent Norton Friedel Schuster Marianne Wischmann
Donald Meek Eustace Middling Alfred Balthoff Erich Ebert
Henry O’Neill Rittenhause Kurt Waitzmann Reinhard Glemnitz
Howard Freeman J.P. Norton Erich Poremski Horst Sachtleben
Paul Stanton Captain Biddle Friedrich Joloff n.n.
Robert O’Connor Charlie Beaugart Reinhard Kolldehoff n.n.
William Tannen Joseph n.n. n.n.
Russell Hicks Major Scanlon n.n. n.n.
Philip Van Zandt Herman n.n. n.n.
Frederick Worlock Otto n.n. n.n.
Don Costello Heydrich n.n. n.n.

KritikenBearbeiten

Der Film-dienst schrieb wenig überzeugt, dass die Komiker sich in diesem „Grotesk-Lustspiel“ ganz in den Dienst der patriotischen Heimatfront stellen würden: „Dabei wirkt der Humor oft recht erzwungen, und nur in wenigen Szenen amüsieren die Komiker mit ihren absurden Einfällen.“[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. "Dick und Doof - Schrecken aller Spione (1958) in der deutschen Synchronkartei. Abgerufen am 1. Mai 2021
  2. "Dick und Doof - Schrecken aller Spione (1975) in der deutschen Synchronkartei. Abgerufen am 1. Mai 2021
  3. Schrecken aller Spione. (filmdienst.de [abgerufen am 9. August 2018]).