Stephen McNally

US-amerikanischer Schauspieler

Horace Stephen McNally (* 29. Juli 1911 in New York City, New York; † 4. Juni 1994 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

BiografieBearbeiten

McNally studierte Rechtswissenschaften an der Fordham University in New York City und arbeitete danach als Rechtsanwalt. Ende der 1930er Jahre wandte er sich, zunächst unter dem Namen Horace McNally, der Schauspielerei zu und gab 1940 sein Debüt in Schweigende Lippen, bei dessen Verfilmung er im Jahr 1948 wieder eine Rolle übernahm. 1942 zog er nach Kalifornien, um dort als Filmschauspieler Fuß zu fassen. Zunächst wurden ihm lediglich kleinere Nebenrollen angeboten. Er wurde überwiegend in Western, Krimis und Kriegsfilmen besetzt. Ende der 1950er Jahre wurde er kaum noch für Filmrollen engagiert und arbeitete verstärkt in Fernsehproduktionen mit, wo er zahlreiche Gastauftritte in verschiedenen Fernsehserien wie Detektiv Rockford – Anruf genügt und Fantasy Island hatte. McNallys Schauspielkarriere endete 1980, nachdem er in mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt hatte.

McNally war von 1941 bis zu seinem Tod mit Rita Wintrich verheiratet, aus der Ehe gingen acht Kinder hervor. Er starb im Juni 1994 im Alter von 82 Jahren an einem Herzinfarkt.[1]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Gregor Hauser: Mündungsfeuer: Die 50 besten B-Western der 50er Jahre und ihre Stars. Verlag Reinhard Marheinecke 2015, ISBN 978-3-932053-85-6. S. 238–241.
  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 205.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. The Associated Press: Stephen McNally, 82, Actor in Villain Roles. In: The New York Times. 11. Juni 1994, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 27. Mai 2019]).