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Kirsten Muster

deutsche Rechtsanwältin und Politikerin (AfD)

LebenBearbeiten

Muster legte ihr Abitur 1979 in Otterndorf ab und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Kiel. Ihre Referendarausbildung durchlief sie am Oberlandesgericht Stuttgart. Muster promovierte 1990 an der Universität Kiel zum Dr. iur. mit dem Thema Die Reinigung der Evangelischen Landeskirche in Baden 1945–1950. Nach wissenschaftlicher Mitarbeit bei Eberhard Schmidt-Aßmann am öffentlich-rechtlichen Lehrstuhl der Universität Heidelberg führt sie seit 2003 als Rechtsanwältin eine eigene Kanzlei.[2]

Ihr Mann Michael Muster, ebenfalls Rechtsanwalt, Die-blaue-Partei-Gründungsvorsitzender und auch zuvor AfD-Mitglied, war Abteilungsleiter im sächsischen Finanz- und Justizministerium.[3] Das Paar lebt in Moritzburg und hat zwei Kinder.

Politisches EngagementBearbeiten

Muster wurde 2014 bei der Landtagswahl in Sachsen per Landesliste der AfD Sachsen in den Landtag gewählt.[4] Am 26. September 2017 verließ sie zusammen mit der damaligen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Frauke Petry und dem parlamentarischen Geschäftsführer Uwe Wurlitzer die AfD-Fraktion, behielt aber ihr Mandat.[5] Am 1. Oktober 2017 trat sie aus der AfD aus und in Die blaue Partei ein.[1]

Sie ist (Stand Oktober 2017) Mitglied in folgenden Landtagsausschüssen:

  • Wahlprüfungsausschuss[6]
  • Verfassungs- und Rechtsausschuss[7]
  • Ausschuss für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien[8]

Ein erneuter Einzug in den Landtag nach der Landtagswahl in Sachsen 2019 am 1. September 2019 gelang nicht.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Abgeordnetensuche (6. Wahlperiode 2014 - 2019). In: landtag.sachsen.de. Abgerufen am 16. November 2017.
  2. AfD-Internetseite: Lebenslauf (Memento des Originals vom 4. September 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kirsten-muster.de, abgerufen am 1. September 2014.
  3. Anne Hähnig, Martin Machowecz und Stefan Schirmer: Landtagswahl in Sachsen: Frauke und die 13 Zwerge. In: Zeit Online. 4. September 2014, abgerufen am 7. September 2014.
  4. Vorläufiges amtliches Wahlergebnis
  5. Petry kündigt Austritt aus AfD an. Augsburger Allgemeine vom 26. September 2017
  6. Ausschuss. Abgerufen am 17. April 2018.
  7. Ausschuss. Abgerufen am 17. April 2018.
  8. Ausschuss. Abgerufen am 17. April 2018.