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Kinder des Zorns 5 – Feld des Terrors

Film von Ethan Wiley (1998)

Kinder des Zorns 5 – Feld des Terrors ist ein US-amerikanischer Horrorfilm des Regisseurs Ethan Wiley aus dem Jahr 1998. Der Film wurde direkt für den Videomarkt produziert und ist der fünfte Teil der Kinder des Zorns-Filmreihe.

Filmdaten
Deutscher TitelKinder des Zorns 5 – Feld des Terrors
OriginaltitelChildren of the Corn V: Fields of Terror
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1998
Länge79 Minuten
AltersfreigabeFSK 18[1]
Stab
RegieEthan Wiley
DrehbuchEthan Wiley
ProduktionJeff Geoffray
Walter Josten
MusikPaul Rabjohns
KameraDavid Lewis
SchnittPeter Devaney Flanagan
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

In Devinity Falls, ein verschlafen wirkendes Dorf in Nebraska, bemächtigt sich der Dämon von Er, der immer im Hintergrund steht eines Nachts Ezekial, eins der Kinder von Farmer Luke Enright. Unter seinem Einfluss beginnen die anderen Kinder daraufhin alle zu töten, die über 18 Jahre alt sind. Zunächst werden die umliegenden Farmer und durchfahrende Besucher zu ihren Opfern.

Die vier College-Schüler Alison, Greg, Tyrus und Kir verirren sich auf einem Ausflug nach Devinity Falls, wo die Einwohner des Ortes noch nichts von der Besessenheit der Enright-Kinder ahnen. Für sie war der Farmer immer nur ein Eigenbrödler, der seine Adoptivkinder für sich arbeiten lässt. Die wiederum würden jemanden anbeten, den sie Er, der immer im Hintergrund steht nennen. Als Alison diesen Namen hört, erschreckt sie und will sofort wieder weg von hier. Da ihr Auto nicht fahrbereit ist, wollen sie schnell zum Bus eilen, doch dieser ist bereits abgefahren. Erst am nächsten Morgen könnten sie weiterreisen und so übernachten die Vier in einem leerstehenden Haus. Hier berichtet Alison von ihrem Bruder Jacob, der ihre Familie verlassen hatte um zu dem zu gehen, der immer im Hintergrund steht, deshalb wäre sie so erschrocken, als sie im Dorf diesen Namen hörte. Kurz darauf entdecken die Vier im Maisfeld vor dem Haus die verstümmelten Leichen von zwei Freunden, die ihnen vorausgefahren waren. Alison ist davon überzeugt, dass ihr Bruder hier auf Enrights Farm lebt und begibt sich mit ihren Freunden dorthin. Unter „Bewachung“ der Kinder wird Alison zu Luke Enright gebracht, der vorgibt ein Prophet und der Retter der Kinder zu sein, die von ihren Eltern missbraucht oder verstoßen worden sind. Als Alison tatsächlich Jacob begegnet, erfährt sie von ihm, dass er hier sehr glücklich wäre und sogar eine Frau hätte, die bald ein Kind von ihm bekommen würde. Schweren Herzens nimmt Alison Abschied von ihrem Bruder, der ihr beim Weggehen ein Buch übergibt, dass ihr „ihre Religion“ erklären würde. Alison beginnt darin zu lesen und kommt zu der Erkenntnis, dass ihr Bruder, da er am nächsten Tag seinen 18. Geburtstag hat, in Gefahr sein könnte.

Jacob soll sich in die ewige Flamme (ein brennendes Maissilio) stürzen, um mit Ihm, der immer im Hintergrund steht eins zu werden und aus seiner Asche neues Leben unter ihnen entstehen zu lassen. Doch Jacob weigert sich. An seiner Stelle meldet sich unerwartet Kir, die ebenfalls in Jacobs Buch gelesen hatte und nun endlich zu wissen meint, warum sie hier sei. Sie hat vor kurzem ihren Freund verloren und ist sich sicher, das er nun auf sie warten würde. Kir klettert das Silo empor und springt in den feurigen Untergang.

Alison hat inzwischen den Sheriff verständigt, der nun hofft eine Handhabe zu haben, um gegen Luke Enright vorzugehen. Er veranlasst, dass sein Maissolo, in dem seit Monaten ein Schwelbrand vor sich hin glimmt, gelöscht werden soll, doch die Feuerwehrmänner können nichts gegen die Flammen tun, die sich gegen sie aufbäumen und sie am Ende sogar töten. Als der Sheriff und Luke durch Ezekials dämonischen Einfluss umgebracht werden, versucht Alison zu entkommen. Dazu muss auch sie einige der Kinder töten, die sie an der Flucht hindern wollen. Im Maisfeld findet sie ihren sterbenden Bruder Jacob, der hier von den Kindern für seine Weigerung bestraft worden war. Jacob gibt Alison noch den Rat, Feuer mit Feuer zu bekämpfen, bevor er seinen Verletzungen erliegt. Die älteren Kinder machen weiter Jagd auf Alison und ihre Freunde, wobei nur Alison das Massaker überlebt. Sich an die Worte ihres Bruders erinnernd wirft Alison Kanister mit Düngemittel, die sie auf der Farm gefunden hat, in das brennende Maissilo. Die folgende Explosion zerstört die „ewige Flamme“ und bringt sie zum Erlischen. Alison verlässt mit den jüngeren Kindern die Farm und bringt sie in Sicherheit, weg von allen dämonischen Mächten und Ezekials Einfluss, der noch vor der Explosion in das Maissilio gestürzt und dort verbrannt war.

Einige Wochen später geht Alison zu Lilys (Jacobs Frau). Ihre Eltern möchten, dass Alison das Baby ihres Bruder zu sich nimmt, weil Lily selbst noch ein Kind ist und zu jung schon jetzt Mutter zu sein. Alsion nimmt das Kind auf den Arm und singt ihm ein Schlaflied. Da zeigt sich, dass das grün-orangene Licht des Silofeuers in seinen Augen leuchtet.

HintergrundBearbeiten

Das Budget des Films lag bei 1,65 Mio US-Dollar.[2] Der Film wurde in Ventura, Kalifornien gedreht.[3]

Im Gegensatz zu den ersten Folgen wird hier Er, der hinter den Reihen geht in der deutschen Synchronisation mit Er, der immer im Hintergrund steht übersetzt.

KritikenBearbeiten

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, „der fünfte Aufguss der dünnen Horrorgeschichte von Stephen King“ nutze die Handlung „nur als Alibi für eine Abfolge von Metzel-Sequenzen“.[4]

Das Videoportal nightmare-horrormovies.de meinte, dass man dem Film anmerke, dass er direkt für den Videomarkt produziert wurde. Trotz eines Budget von 1,65 Mio Dollar sei es jedoch verwunderlich, „wofür das Geld ausgegeben wurde. Denn: Die akustischen Effekte sind arm und alt. Man setzt auf laute Geräusche, um den Zuschauer zu erschrecken. Die Spezieleffekte der 80er sind besser als in diesem Film, obwohl man mit damaliger Technik doch so Einiges schaffen konnte. Leider sieht man auch nicht viel ‚Geschnetzel‘, sondern nur das Resultat bzw. Blut in der Landschaft und auf den Kindern. Die Schauspieler sind nicht überzeugend - weder die Opfer noch die Kinden. Dialoge sind relativ schlecht, bedienen das Klischee, sind banal und tragen kaum zum Handlungslauf hinbei.“[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Kinder des Zorns 5 – Feld des Terrors. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, März 2009 (PDF; Prüf­nummer: 81 559 DVD).
  2. Box office / business for Children of the Corn V: Fields of Terror, abgerufen am 21. Oktober 2008.
  3. Filming locations for Children of the Corn V: Fields of Terror, abgerufen am 21. Oktober 2008.
  4. Kinder des Zorns 5 – Feld des Terrors. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  5. Filmkritik bei nightmare-horrormovies.de, abgerufen am 8. März 2018.