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Kaindorf an der Sulm

ehemalige Gemeinde in Österreich

Kaindorf an der Sulm ist eine ehemalige Marktgemeinde im Bezirk Leibnitz (Steiermark) mit 2552 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2015) und einer Fläche von 6,55 km². Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie mit 1. Jänner 2015 gemeinsam mit der zuvor ebenfalls selbständigen Gemeinde Seggauberg in die Stadtgemeinde Leibnitz eingemeindet.[1] Grundlage dafür war das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[2]

Kaindorf an der Sulm (Ehemalige Gemeinde)
Ortschaft Grottenhof; Kaindorf; Kogelberg
Historisches Wappen von Kaindorf an der Sulm
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Katastralgemeinde Grottenhofen;
Kaindorf an der Sulm; Kogelberg
Kaindorf an der Sulm (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Leibnitz (LB), Steiermark
Gerichtsbezirk Leibnitz
Koordinaten 46° 47′ 45″ N, 15° 32′ 24″ OKoordinaten: 46° 47′ 45″ N, 15° 32′ 24″ Of1
Höhe 340 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 2552 (1. Jänner 2015)
Gebäudestand 814 (2001f1)
Fläche d. KG 6.55 (2015)dep1
Postleitzahl 8430 Leibnitz
Vorwahl +43/3452 (Leibnitz)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 61053
Ortschaftskennziffer 15496, 15497, 15498
Katastralgemeinde-Nummer 66121, 66128, 66130
Zählsprengel/ -bezirk Kaindorf an der Sulm, Grottenhof-Kogelberg (61053 006, 007)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Leibnitz
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Inhaltsverzeichnis

GliederungBearbeiten

Die ehemalige Gemeinde bestand aus drei Katastralgemeinden (Fläche 2015):

  • Grottenhof (262,67 Hektar)
  • Kaindorf an der Sulm (208,67 ha)
  • Kogelberg (183,66 ha)

Zur Gemeinde gliederte sich in drei Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2019[3]):

Nachbargemeinden bis Ende 2014Bearbeiten

Tillmitsch
Heimschuh   Gralla
Seggauberg Leibnitz

GeschichteBearbeiten

Seit 1. Juni 1951 führte die Gemeinde Kaindorf den Zusatz an der Sulm (wegen Verwechslungen mit der Gemeinde Kaindorf bei Hartberg).
Am 22. September 2013 wurde in einer Bürgerbefragung mit knapper Mehrheit von 391 Stimmen (Pro) zu 388 (Contra) Stimmen der freiwilligen Fusion mit der Stadtgemeinde Leibnitz zugestimmt. Eine damit verbundene Umbenennung auf den Ortsnamen Groß-Kaindorf wurde nicht verwirklicht.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die Kreuzkogelwarte ist ein zwei Kilometer westlich des Ortes gelegener historischer Aussichtspunkt auf dem Kogelberg. Der untere gemauerte Teil von 1849/50 wurde 1988/89 bereits ein zweites Mal durch ein hölzernes Stockwerk erhöht.[4]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

PolitikBearbeiten

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
66,51 %
(+8,86 %p)
25,25 %
(-13,65 %p)
8,24 %
(+4,78 %p)
2005

2010


PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Mit der Gemeinde verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 5 Z 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  4. Andreas Brudnjak: Aussichtswartenführer für die Steiermark. Die schönsten Aussichtswarten von Bad Aussee bis Radkersburg. Kral Verlag, Berndorf 2014, ISBN 978-3-9902424-5-2, S. 166–169.
  5. Fachschule für Weinbau und Kellerwirtschaft und Weingut Silberberg

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kaindorf an der Sulm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien