Köln-Mülheim (Stadtbezirk)

Stadtbezirk 9 von Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Mülheim ist der Stadtbezirk 9 von Köln. Er umfasst die Stadtteile Buchforst, Buchheim, Dellbrück, Dünnwald, Flittard, Höhenhaus, Holweide, Mülheim und Stammheim.

Wappen von Mülheim
Wappen von Köln
Mülheim
Stadtbezirk 9 von Köln
Abgrenzung Stadtbezirk Mülheim in Köln
Koordinaten 50° 57′ 44″ N, 7° 0′ 15″ OKoordinaten: 50° 57′ 44″ N, 7° 0′ 15″ O.
Fläche 52,20 km²
Einwohner 150.709 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte 2887 Einwohner/km²
Adresse der
Verwaltung
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Website Bürgeramt Mülheim
Gliederung
Stadtteile

Buchforst, Buchheim, Dellbrück, Dünnwald, Flittard, Höhenhaus, Holweide, Mülheim und Stammheim

Politik
Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs (SPD)
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2015

Der Stadtbezirk 9 trägt den Namen seines bevölkerungsreichsten Stadtteils Mülheim.

Zu Zeiten des alten Postleitzahlensystems hatten die Stadtteile des Bezirks die Zeichenkette '5000 Köln 80'.

LageBearbeiten

Der Stadtbezirk grenzt im Norden an Leverkusen, im Osten an Bergisch Gladbach und im Süden an die Stadtbezirke Kalk und Innenstadt. Im Westen stellt der Rhein die Grenze zum Stadtbezirk Nippes dar.

GeschichteBearbeiten

Ehemalige OberbürgermeisterBearbeiten

Während der Zeit der Kreisfreiheit der Stadt Mülheim am Rhein haben zwei Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt geleitet. Zum einen war dies Friedrich Wilhelm Steinkopf, der von 1876 bis 1908 amtierte. Bernhard Clostermann war Oberbürgermeister von 1909 bis zur Eingliederung in die Stadt Köln im Jahr 1914.

Zweiter WeltkriegBearbeiten

Am Mittag des 14. Oktober 1944 wurde die damalige Mülheimer Brücke bei einem Luftangriff der USAAF zerstört.[1]

Am 28. Oktober 1944 flogen Bomber der Royal Air Force einen schweren Luftangriff auf Köln-Mülheim und andere Stadtteile Kölns. Die fünf großen Kirchen in Mülheim (Friedenskirche, St. Clemens, Liebfrauenkirche, Herz-Jesu-Kirche und die evang. Lutherkirche), die Bahnstrecke zwischen Mülheim und Köln-Kalk und vieles mehr wurden zerstört.[2]

PolitikBearbeiten

Sitzverteilung in der
Bezirksvertretung Köln-Mülheim 2020
       
Insgesamt 19 Sitze
Bezirksvertretungswahl 2020
in Prozent
 %
30
20
10
0
28,4
27,3
19,8
8,5
5,8
4,1
4,1
2,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+11,1
−6,1
−5,1
+0,8
+1,6
+0,6
+4,1
−6,8

VerkehrBearbeiten

Der Bezirk ist mit den Bahnstrecken Köln HbfKöln-MülheimLeverkusenDüsseldorf und Köln Hbf – Köln-Mülheim – Leverkusen-Opladen – Solingen HbfWuppertal, den S-Bahn-Linien S 6 nach Essen über Düsseldorf und Leverkusen und S 11 nach Bergisch Gladbach sowie mit den Stadtbahnlinien 3, 4, 13 und 18 erschlossen. Am Bahnhof Köln-Mülheim halten S-Bahn-Züge, Regionalbahn-Züge und Regional-Express-Züge (darunter befinden sich direkte Verbindungen nach Aachen, Bonn, Düsseldorf, Wuppertal und ins Ruhrgebiet). Es besteht Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahn, die hier im Tunnel verkehrt.

An das Fernstraßennetz ist der Bezirk durch die Bundesautobahnen 3, 4 und die Bundesstraßen 8, 51 und 506 angebunden.

LiteraturBearbeiten

  • Landeskonservator Rheinland; Denkmälerverzeichnis 12.7 Köln Stadtbezirk 9 (Mülheim), Köln 1979

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Köln-Mülheim (District) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

FußnotenBearbeiten

  1. www.bunkerarchaeologie.de
  2. Kölner Stadtanzeiger 24. Oktober 2014: Mülheim liegt nach Bombenangriff in Schutt und Asche