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Jay Clayton (2017)

Walter J. „Jay“ Clayton[1] ist ein US-amerikanischer Wirtschaftsanwalt und seit dem 4. Mai 2017 Vorsitzender der Securities and Exchange Commission.

In seiner beruflichen Karriere lag sein Schwerpunkt auf Fusionen und Börsengängen. Er war bis zu seinem Eintritt in den Regierungsdienst Partner bei der Kanzlei Sullivan & Cromwell und war bei mehreren großen Börsenprojekten federführend. So bereitete er unter anderem den Börsengang des Onlinehändlers Alibaba vor und war an dem Kauf von Anleihen der Investmentbank Lehman Brothers an die Großbank Barclays beteiligt.

Im Januar 2017 wurde bekannt, dass Donald Trump, zu diesem Zeitpunkt designierter Präsident der Vereinigten Staaten, Clayton als Vorsitzenden der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) vorschlägt.[2] Am 2. Mai 2017 erfolgte die Bestätigung des Senats. Seit dem 4. Mai 2017 ist Jay Clayton Vorsitzender der Securities and Exchange Commission.[3] Er ist damit der 32. Vorsitzende der Behörde und folgt auf Mary Jo White, die nach der Wahl Trumps ankündigte, ihr Amt mit dem Ende der Regierungszeit Obamas niederzulegen.

WeblinksBearbeiten

  • sullcrom.com – Profil von Jay Clayton auf der Seite von Sullivan & Cromwell (englisch)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leslie Picker: Donald Trump Nominates Wall Street Lawyer to Head S.E.C. In: NYTimes.com. 4. Januar 2017, abgerufen am 5. Januar 2017 (englisch).
  2. Trump macht Wall-Street-Anwalt zum Chefaufseher. In: Zeit Online. 4. Januar 2017, abgerufen am 4. Januar 2017.
  3. Vereinigte Staaten: Wall-Street-Anwalt als Chef der Börsenaufsicht bestätigt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 3. Mai 2017, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 7. Mai 2017]).