Isone

Gemeinde in der Schweiz
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Isone
Wappen von Isone
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bellinzonaw
Kreis: Kreis Sant’Antonino
BFS-Nr.: 5009i1f3f4
Postleitzahl: 6810
Koordinaten: 719624 / 109851Koordinaten: 46° 7′ 46″ N, 8° 59′ 11″ O; CH1903: 719624 / 109851
Höhe: 748 m ü. M.
Fläche: 12,9 km²
Einwohner: 398 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 31 Einw. pro km²
Website: www.isone.ch
Isone

Isone

Karte
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Häuser von Isone
Alte Scheune

Isone (dt. veraltet: Son) ist eine politische Gemeinde im Kreis Sant’Antonino, im Bezirk Bellinzona im Kanton Tessin in der Schweiz.

GeographieBearbeiten

Isone ist hauptsächlich durch den Standort der Grenadierschule (heute Ausbildungszentrum Spezialkräfte) der Schweizer Armee bekannt. Die Grenadiere sind eine Truppengattung des Kommandos Spezialkräfte, welche seit 1973 in Isone ausgebildet werden. Vorher fand die Ausbildung in Losone statt.

Isone war der Standort des am 30. Juni 1978 stillgelegten Landessender Monte Ceneri.

GeschichteBearbeiten

Das Kapitel des Dom zu Como war ab 1296 als Besitzer von Gütern (Weiden) in Isone bezeugt.

GemeindefusionBearbeiten

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der sieben Gemeinden im Vedeggiotal von den Stimmberechtigten von fünf Gemeinden gutgeheissen: Bironico, Camignolo, Medeglia, Rivera und Sigirino hätten sich demnach zur Gemeinde Monteceneri zusammenschliessen müssen. Isone und Mezzovico-Vira lehnten die Fusion ab. In der Folge verzichtete der Staatsrat darauf, dem Grossen Rat eine zwangsweise Fusion der beiden ablehnenden Gemeinden zu beantragen. Monteceneri wird also nur aus den fünf zustimmenden Gemeinden gebildet; Isone bleibt selbstständig.

BevölkerungBearbeiten

2018 betrug die Zahl der Einwohner von Isone 398.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1709 1801 1850 1900 1950 1980 2000[2] 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2017
Einwohner 617 608 789 750 682 371 353 367 384 377 397 394 385 378

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

SportBearbeiten

  • Società Atletica Isone-Medeglia[5]
  • Associazione Sportiva Isone[6]

LiteraturBearbeiten

  • Giuseppe Chiesi, Fernando Zappa: Terre della Carvina. Storia e tradizioni dell'Alto Vedeggio., Armando Dadò, Locarno 1991.
  • Virgilio Gilardoni: Inventario delle cose d’arte e di antichità. Edizioni dello Stato. Bellinzona 1955, S. 221–222; Idem,
  • Raimondo Locatelli, Adriano Morandi: Alto Vedeggio ieri e oggi: i sette Comuni da Sigirino a Isone. Edizioni Rivista di Lugano, Lugano 2005.
  • Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007.
  • Agostino Robertini und andere: Isone. In: Il Comune. Edizioni Giornale del Popolo, Lugano 1978, S. 181–192.
  • August Spicher: Geologie und Petrographie des obern Val d’Isone. Schweizer. mineral. petrogr. Mitteilungen. Band 20, Heft 1. Zürich 1940.
  • Graziano Tarilli: Isone. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 12. Februar 2007, abgerufen am 31. Dezember 2019.
  • Celestino Trezzini: Isone. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 4: Hoescheller – Jestetten. Attinger, Neuenburg 1927, S. 368 (Digitalisat).
  • Waffenplatz Isone: Einweihung 29. März 1973. Isone 1973[7].

WeblinksBearbeiten

 Commons: Isone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Graziano Tarilli: Isone. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 30. Januar 2017.
  3. a b c d Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 275.
  4. Waffenplatz in portal.dnb.de (abgerufen am: 9. Mai 2016.)
  5. Società Atletica Isone-Medeglia
  6. Associazione Sportiva Isone
  7. Waffenplatz Isone: Einweihung 29. März 1973.