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Horst Arnold (Politiker)

deutscher Politiker (SPD), MdL
Horst Arnold (2017)

Horst Arnold (* 8. April 1962 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Politiker der SPD, seit 2008 Mitglied des Bayerischen Landtags und seit 2018 Vorsitzender der bayerischen SPD-Landtagsfraktion.

LebenBearbeiten

Horst Arnold studierte von 1982 bis 1989 Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. Von 1989 bis zum 2. Januar 1992 war er Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Nürnberg. Vom 1. März 1992 bis zum 14. August 1999 war er Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg, danach bis zu seinem Amtsantritt als Landtagsabgeordneter am 20. Oktober 2008 Richter am Amtsgericht Fürth.

Arnold ist seit dem 1. Mai 1978 Mitglied der SPD. Ab 1992 war er stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Fürth, seit 2002 ist er deren Vorsitzender. Nach einer erfolglosen Kandidatur 2003 wurde er bei der Landtagswahl 2008 über die Wahlkreisliste Mittelfranken der SPD in den Bayerischen Landtag gewählt, dem er seitdem angehört. Im Landtag ist er Mitglied in den Ausschüssen für Recht, Verfassung und Parlamentsfragen sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.[1] Seit 2013 ist Arnold zudem der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.[2]

Ende September 2012 wurde bekannt, dass Arnold an einer Alkoholkrankheit leidet und sich in Therapie begeben wolle, deswegen wurde seine Nominierung für den Landtag ausgesetzt.[3] Die Krankheit hat er überwunden.[4] Im Januar 2013 wurde er erneut als Direktkandidat im Stimmkreis Stadt Fürth, Oberasbach, Stein und Zirndorf für den Bayerischen Landtag nominiert.[5] Zudem ist Arnold seit Juli 2017 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.[6] Zusätzlich war Arnold während der 17. Legislaturperiode des Bay. Landtages Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zur „Modellbauaffäre“ der früheren Staatskanzlei-Chefin Christine Haderthauer (CSU).[7]

Am 11. November 2017 wurde Arnold als Direktkandidat vom SPD-Kreisverband Fürth erneut für die Landtagswahl am 14. Oktober 2018 nominiert.[8] Mit der höchsten Gesamtstimmenzahl der SPD-Bewerber im Wahlkreis Mittelfranken zog er erneut in den Landtag ein.

Am 25. Oktober 2018 wurde er als Nachfolger von Markus Rinderspacher zum Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion gewählt. Er setzte sich mit 13 zu acht Stimmen gegen Florian von Brunn durch.[9]

Arnold wohnt in Fürth. Sein Abgeordnetenbüro befindet sich in der Hirschenstraße 24.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Horst Arnold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ausschüsse – Horst Arnold MDL. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  2. BayernSPD-Landtag Arbeitskreise. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 5. September 2017; abgerufen am 29. Juni 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bayernspd-landtag.de
  3. Landtagsabgeordneter bekennt sich zu seiner Sucht. Nordbayern. 23. September 2012. Abgerufen am 8. August 2017.
  4. Fürther SPD-Politiker: „Mindestens eine Flasche Wein am Tag“. Nordbayern. 11. März 2013. Abgerufen am 8. August 2017.
  5. Horst Arnold steht vor der Nominierung: SPD-Landtagsabgeordneter erneut als Direktkandidat vorgeschlagen — „Alles im Griff“, Fürther Nachrichten, 8. Januar 2013
  6. BayernSPD-Landtagsfraktion: Horst Arnold zum neuen stellvertretenden SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden gewählt. 12. Juli 2017, abgerufen am 14. Juli 2017.
  7. Volker Dittmar: Wahl 2018: Fürther SPD setzt auf Horst Arnold. In: Fürther Nachrichten vom 20. November 2017 – online abrufbar
  8. Volker Dittmar: Wahl 2018: Fürther SPD setzt auf Horst Arnold. In: Fürther Nachrichten vom 20. November 2017 – online abrufbar
  9. BR24: Arnold neuer SPD-Fraktionschef in Bayern. 25. Oktober 2018, abgerufen am 26. Oktober 2018.