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Hamburg-Tatenberg

Stadtteil Hamburgs im Bezirk Bergedorf

Tatenberg (niederdeutsch: Totenbarg/Tatenbarg) ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Bergedorf und wurde 1315 erstmals urkundlich unter dem Namen „Tadekenberghe“ erwähnt. Tade ist darin eine Ableitung vom Begriff Tiet oder Diet mit der Bedeutung von Volk. Es war bis 1630 getrennt von Ochsenwerder eingedeicht, da ein Nebenarm der Bille, der Binnen Rehden, die Orte voneinander trennte.

Wappen von Hamburg
Tatenberg
Stadtteil von Hamburg
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Über dieses Bild
Koordinaten 53° 29′ 0″ N, 10° 5′ 0″ OKoordinaten: 53° 29′ 0″ N, 10° 5′ 0″ O
Fläche 3,1 km²
Einwohner 558 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte 180 Einwohner/km²
Postleitzahl 2....
Vorwahl 040
Bezirk Bergedorf
Verkehrsanbindung
Bus 222, 120, 124, 220
Quelle: [1]

Inhaltsverzeichnis

StatistikBearbeiten

  • Minderjährigenquote: 18,6 % [Hamburger Durchschnitt: 16,2 % (2016)].
  • Altenquote: 18,9 % [Hamburger Durchschnitt: 18,3 % (2016)].
  • Ausländeranteil: 5,2 % [Hamburger Durchschnitt: 16,7 % (2016)].
  • Arbeitslosenquote: 2,2 % [Hamburger Durchschnitt: 5,3 % (2016)].

Das durchschnittliche Einkommen je Steuerpflichtigen beträgt in Tatenberg 42.598 Euro jährlich (2013), der Hamburger Gesamtdurchschnitt liegt bei 39.054 Euro.[1]

PolitikBearbeiten

Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft gehört Tatenberg zum Wahlkreis Bergedorf. Die Bürgerschaftswahl 2015 führte zu folgendem Ergebnis[2]:

  • SPD 44,1 % (+7,6)
  • CDU 28,7 % (–10,7)
  • Linke 9,2 % (+3,5)
  • Grüne 7,1 % (–5,6)
  • AfD 4,7 % (+4,7)
  • FDP 2,7 % (+0,2)
  • Übrige 3,5 % (+0,3)

Bei der Bürgerschaftswahl 2011 war Tatenberg neben dem benachbarten Spadenland einer von nur zwei Hamburger Stadtteilen, in denen die CDU stärkste Partei geworden ist. 2015 verlor sie aber auch in diesen beiden Stadtteilen ihre Führungsposition an die SPD.

BauwerkeBearbeiten

In Tatenberg befindet sich die Tatenberger Schleuse, die eine Verbindung zur Dove Elbe herstellt.

Der Name als SymbolBearbeiten

Das Theaterstück Die zweite Existenz des Lagers Tatenberg des französischen Regisseurs Armand Gatti von 1964 machte den Ort bekannt. In seinem Film L'Enclos (Der Verschlag) verwendet Gatti Tatenberg ebenfalls als Ortsnamen.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Henry Bieber (1811–1882), Gutsbesitzer, Deichvogt und Vorsitzender des Gemeindevorstands
  • Hinrich Sillem († 1615), Hamburger Ratsherr und Gutsbesitzer in Tatenberg

Siehe auchBearbeiten

BelegeBearbeiten

  1. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (Hrsg.): Hamburger Stadtteil-Profile 2016 (= NORD.regional. Band 19). 2018, ISSN 1863-9518 (Online PDF 6,6 MB [abgerufen am 12. Februar 2018]).
  2. http://www.wahlen-hamburg.de/wahlen.php?site=left/gebiete&wahltyp=3#index.php?site=right/ergebnis&wahl=973&gebiet=91&typ=4&stimme=1&gID=2&gTyp=2

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hamburg-Tatenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien