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Großstadtklein

deutscher Spielfilm von Tobias Wiemann (2013)

Großstadtklein ist ein Spielfilm des Regisseurs Tobias Wiemann aus dem Jahr 2013.

Filmdaten
OriginaltitelGroßstadtklein
Großstadtklein.png
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2013
Länge98 Minuten
AltersfreigabeFSK 6[1]
Stab
RegieTobias Wiemann
DrehbuchTobias Wiemann
ProduktionTil Schweiger,
Thomas Zickler
MusikDirk Reichardt,
David Jürgens
KameraMartin Schlecht
SchnittOlivia Retzer
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Die romantische Komödie handelt von dem Landei Ole, der von seiner Familie nach Berlin geschickt wird, um ein Praktikum als Zeichner bei einem Kalenderhersteller anzutreten. Über seinen eigenwilligen Cousin und Mitbewohner Rokko lernt er dort die junge, lebensfrohe Erzieherin Fritzi kennen, die mächtig Bewegung in das Leben seiner gesamten Familie bringt.

ProduktionBearbeiten

Der Film wurde von Mr. Brown Entertainment in Co-Produktion mit der Warner Bros. Filmproduktion und Seven Pictures in Zusammenarbeit mit Barefoot Films hergestellt. Die Dreharbeiten fanden zwischen Mai und Juli 2012 sowohl in Berlin als auch in Mecklenburg-Vorpommern (vor allem in Rieth) statt und wurden durch die Filmförderungsanstalt (FFA) und das Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) gefördert. Til Schweiger und Thomas Zickler traten als Produzenten in Erscheinung. In Deutschland war der landesweite Kinostart am 15. August 2013.

RezeptionBearbeiten

KritikenBearbeiten

„Das Regiedebüt von Tobias Wiemann überzeugt mit schwarzem Humor und verschrobenen – wenn manchmal auch ziemlich klischeehaften – Charakteren, die man einfach irgendwie liebhaben muss..“

Katharina Weiss in Die Welt Kompakt[2]

„Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und einer merkwürdigen Familie in einer wohlbekannten deutschen Hauptstadt: eine deutsche Komödie im Balanceakt zwischen Slapstick, Romance und »street credibility«“

„Immerhin scheint Großstadtklein eine Strategie zu haben: In dem Bestreben, unbedingt witzig, unterhaltsam und rührend sein zu wollen, erzählt der Film einfach jede Menge Geschichten auf einmal, in der Hoffnung, dass irgendetwas hängenbleiben möge. Damit die Zuschauer dabei nicht durcheinandergeraten, sind der Ausgang jeder dieser Geschichten so erwartbar, jede Figur so eindimensional und jeder Witz so simpel wie möglich gehalten. Dazu ein paar sentimentale Popsongs und genau die Postkarten-Bilder von Berlin, die jeder schon mal irgendwo gesehen hat, vor allem in deutschen Komödien. Niemand darf überfordert werden! Keine bösen Überraschungen! Umarme das Klischee!“

„GROSSSTADTKLEIN ist niemals brüllend komisch. Hier hat man es mit einem viel feineren Humor zu tun, der einem vielmehr ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubert und immer wieder den Gedanken ‚ja, das kenne ich irgendwoher‘ in den Kopf schiebt.“

„Besonders tiefschürfend kommt diese ‚Boy Meets Girl‘-Komödie mit Stadt-Land-Kontrast und kaputtem Familienhintergrund nicht daher, aber sie ist unterhaltsam und routiniert inszeniert, auch wenn das Drehbuch manchmal auf der Stelle tritt und sich die meisten Probleme viel zu schnell in Landluft auflösen. Stark sind, wie so oft in deutschen Filmen, die Schauspieler, denen man noch bessere Drehbücher wünschen würde. Allen voran überzeugt Jacob Matschenz als naiv-verschmitzter Dorfbubi, auch TV-Star Klaas Heufer-Umlauf zeigt als schnoddriger Städter komisches Talent. Dazu kann man über den herrlich drögen Markus Hering und den wie immer wunderbar wandelbaren Tobias Moretti herzhaft lachen.“

„Opas Puschenkino trifft Til Schweiger. Bei seiner romantischen Culture-Clash-Komödie Grossstadtklein wandelt Regiedebütdant Tobias Wiemann durchaus souverän auf den inszenatorischen Pfaden seines Mentors Schweiger, enttäuscht jedoch mit einer überzeichneten und klischeeüberladenen Geschichte.“

FilmmusikBearbeiten

  1. Eigenes Berlin – Gloria
  2. Riot – Reichardt, Dirk & David Jürgens Feat. Christian Neander
  3. Older Brother – Pepper Rabbit
  4. Where Do You Want To Go – Dirk Reichardt & David Jürgens
  5. All I Want – Kodaline / Garrigan, Stephen
  6. Simple Minds – Todsharow, Martin
  7. Golden Revolver – San Cisco
  8. Farewell Eternety – Dirk Reichardt & David Jürgens
  9. On The Road – Dirk Reichardt & David Jürgens
  10. Moves Like Water – Belasco Reinhören
  11. Windy Fields – Dirk Reichardt & David Jürgens
  12. Good Bye Brave World – Dirk Reichardt & David Jürgens
  13. (Feels Like) Heaven – Fiction, Factory / Patterson, Kevin
  14. Neon Blue – Reichardt, Dirk & David Jürgens Feat. Christian Neander
  15. Money Cash – Dirk Reichardt & David Jürgens
  16. Early Bird – Dirk Reichardt & David Jürgens
  17. Once – Stereolove
  18. Reflections – Dirk Reichardt & David Jürgens
  19. Angel – Todsharow, Martin
  20. Sky Is The Limit – Dirk Reichardt & David Jürgens
  21. Berlin Skylounge – Dirk Reichardt & David Jürgens
  22. Re:Stacks – Iver, Bon
  23. Clubz – Dirk Reichardt & David Jürgens
  24. Eigenes Berlin – Film-Demoversion – Gloria

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Großstadtklein. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juni 2013 (PDF; Prüf­nummer: 139 538 K).
  2. Katharina Weiss: „Großstadtklein“: Dorfrocker und Draufgängerbräute, Artikel auf welt.de, abgerufen am 22. September 2013.
  3. Ulrich Sonnenschein: „Kritik zu Großstadtklein“, Artikel auf www.epd-film.de, abgerufen am 1. Oktober 2015.
  4. Daniel Sander: Komödie „Grossstadtklein“: Kino HalliGalli?, Artikel auf Spiegel Online, 15. August 2013, abgerufen am 25. August 2013.
  5. Matthias: [1], Artikel auf splitted.de, abgerufen am 18. Februar 2014.
  6. Johannes von der Gathen: Starke Schauspieler, schwaches Drehbuch, Artikel auf Stern.de, 15. August 2013, abgerufen am 25. August 2013.
  7. Carsten Baumgardt: Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion, Artikel auf Filmstarts.de, abgerufen am 25. August 2013.