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Go Trabi Go 2 – Das war der wilde Osten

Film von Wolfgang Büld (1992)

Go Trabi Go 2 – Das war der wilde Osten ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 1992. Wie im erfolgreichen Vorgänger Go Trabi Go (1991) sind erneut Wolfgang Stumph, Claudia Schmutzler und Marie Gruber in den Hauptrollen zu sehen.

Filmdaten
OriginaltitelGo Trabi Go 2 – Das war der wilde Osten
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1992
Länge93 Minuten
Stab
RegieWolfgang Büld,
Reinhard Klooss
DrehbuchStefan Cantz,
Reinhard Klooss
ProduktionGünter Rohrbach
MusikEkki Stein
KameraAxel Block
SchnittChristel Suckow
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Als die Familie Struutz aus ihrem Italien-Urlaub zurückkehrt, hat sich in Bitterfeld einiges verändert. Grund und Boden werden durch den US-Investor William Buck planiert und zum modernen Golfplatz umgebaut. Ein Neuanfang in der Großstadt Dresden wird nun versucht. Dabei kommt Udo Struutz die Erbschaft einer Gartenzwergfabrik zugute. An dem ehemaligen volkseigenen Betrieb „Rote Mütze“ hängt jedoch ebenso Bürgermeister Kuhn, der sich das Grundstück für ein Autobahnprojekt unter den Nagel reißen will.

Die Familie teilt sich auf und versucht sich Vorteile zu verschaffen. Tochter Jacqueline tourt durch Dresden, während Mutter Rita Bürgermeister Kuhn bezirzt, der sich jedoch mehr für seine Vogelbeobachtung zu interessieren scheint. Udo wird schließlich das Angebot gemacht, die Fabrik für eine symbolische Mark zu verkaufen. Andernfalls würde er enteignet – es sei denn, er kann eine Million Mark auftreiben, die als Investitionsbeweis gelten sollen und so die Enteignung verhindern könnten.

Kurz darauf trifft Udo den Abenteurer Charlie, der sich von seinem Ziel, den Osten mit Kondomen zu versorgen, schnell verabschiedet. Charlie steckt Udo jedoch mit seinem Unternehmergeist an und bringt ihn auf die Idee, zu dem Mann zu reisen, der das Haus der Struutz’ auf dem Gewissen hat: William Buck. In New York angekommen, macht Udo den Investor durch einen Wutausbruch auf sich aufmerksam und bekommt schließlich einen Auftrag für die Gartenzwergproduktion im Wert von über einer Million Dollar. Zurück in der Heimat kann Udo mit dem Scheck die Enteignung verhindern und es kommt zur Wiedervereinigung der Familie Struutz.

HintergrundBearbeiten

 
Die Augustusbrücke in Dresden, von der im Film Trabant „Schorsch“ von Skinheads auf einen Altmetallkahn gestoßen wird.

Während der Trabant in Go Trabi Go noch Mittelpunkt der Handlung war, steht er in der Fortsetzung eher im Hintergrund.

Die Dreharbeiten fanden von April bis Juni 1992 in den Bavaria Filmstudios sowie an Originalschauplätzen in Bitterfeld, Dresden, München und New York statt.

Go Trabi Go 2 – Das war der wilde Osten kam am 20. August 1992 in die deutschen Kinos, konnte jedoch nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Die Fernsehpremiere folgte am 5. November 1995 auf ProSieben.

KritikenBearbeiten

„Zahme Komödie, die sich letztlich besser auf Fremdenverkehrswerbung versteht als auf satirische Seitenhiebe gegen neue deutsche Realitäten.“

„Während der erste Trabi mit 1,5 Millionen Besuchern durchstartete, kam der zweite mangels Komik nie in Fahrt. Fazit: Als Satire gemeint, als Posse verpufft.“

„Nach dem Erfolg von Peter Timms Kinokomödie Go Trabi Go entstand schon im Jahr darauf diese Fortsetzung, die aber nicht mehr den Witz und vor allem die Originalität des Vorläufers erreicht. Dies liegt vor allem an der Regie von Koautor Reinhard Kloos und Wolfgang Büld, die statt hintergründigem Humor und Situationskomik wie in Teil eins nur alberne und vorhersehbare Schenkelklopfer-Witze produzierten. Daran kann auch die prominente Darsteller-Riege nichts ändern.“

DrehorteBearbeiten

Waren unteranderem in der Titelsequenz die Possendorfer Straße ,,K9013" mit dem Wanderwegweiser bei Karsdorf, Der Bahnübergang in Rabenau, Das ehemalige Schwimmbad in Kleinnaundorf, das Schloss Burgk als Bürgermeister Kuhns Wohnhaus, die Augustusbrücke und der Flughafen in Dresden, verschiedene Orte in der Sächsischen Schweiz und Dresden.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten