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Gemeine Schafgarbe

Art der Gattung Schafgarben (Achillea)
Gemeine Schafgarbe
Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)

Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Anthemideae
Gattung: Schafgarben (Achillea)
Art: Gemeine Schafgarbe
Wissenschaftlicher Name
Achillea millefolium
L.

Die Gemeine Schafgarbe oder Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist auch die namensgebende Art für die schwierige Gruppe Achillea millefolium agg.

Merkmale der ArtengruppeBearbeiten

 
Zungenblüten sind selten rosafarben

Es sind ausdauernde, krautige Pflanzen oder Halbsträucher, die eine Wuchshöhe von sieben bis 100 Zentimetern erreichen. Das dünne und waagrechte Rhizom bildet bis zu 50 Zentimeter lange unter- oder oberirdische Ausläufer mit sterilen Trieben. Die Laubblätter sind zwei- bis vierfach fiederteilig und haben über 15 Fiederpaare erster Ordnung. Die unteren Blätter sind gestielt, die oberen sind sitzend und haben vergrößerte basale Fiedern. Die Stängelblätter haben einen lanzettlichen bis linealischen Umriss und sind drei- bis zwölfmal so lang wie breit. Ihre Fiedern sind einander genähert oder berühren sich sogar. Die Grundblätter sind stärker geteilt als die Stängelblätter.

Der doldenrispige Gesamtblütenstand enthält zahlreiche körbchenförmige Teilblütenstände. Die Blütenkörbchen besitzen eine 3 bis 6 Millimeter hohe becherförmige Hülle, deren Durchmesser breiter als 2 Millimeter ist. Die mehrreihig angeordneten Hüllblätter sind hautrandig. Die Blütenkörbchen enthalten Röhren- und Zungenblüten. Es gibt vier bis sechs Zungenblüten, deren Zunge circa so lang wie breit ist und ein Drittel so lang bis gleich lang wie die Hülle. Die Kronröhre der Zungenblüten ist höchstens so lang wie die Zunge (Ausnahmen: Achillea setacea und Achillea collina). Die Zungenblüten sind oberseits weiß, selten rosa. Die Röhrenblüten sind ebenfalls weißlich oder rötlich. Die Blütezeit reicht meist von Mai bis Juni.

 
Achillea collina, Herbarbeleg
 
Achillea roseoalba, Herbarbeleg
 
Achillea setacea

Kleinarten der ArtengruppeBearbeiten

Fischer[1] führte 2005 folgende Kleinarten auf:

Weitere Kleinarten der Artengruppe sind[3]:

  • Achillea apiculata Orlova: Sie kommt im nördlichen europäischen Russland vor.[3]
  • Achillea asiatica Serg.: Sie kommt im nördlichen und östlichen europäischen Russland vor.[3]
  • Achillea carpatica Dubovik: Sie kommt in der Slowakei und in der Ukraine vor.[3]
  • Achillea euxina Klokov: Sie kommt in der Ukraine vor.[3]
  • Achillea inundata Kondr.: Sie kommt in Rumänien, in der Ukraine und in Russland vor.[3]
  • Achillea nigrescens (E. Mey.) Rydb.: Sie kommt im nördlichen europäischen Russland vor.[3]
  • Achillea stepposa Klokov & Krytzka: Sie kommt in der Ukraine und in Russland vor.[3]

Eigentliche Gewöhnliche SchafgarbeBearbeiten

MerkmaleBearbeiten

Die Eigentliche Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium s. str.) hat längliche Grund- und untere Stängelblätter. Diese stehen dicht bis entfernt. Die Fiedern der Blätter sind höchstens zweimal so lang wie breit. Die Laubblattspindel (Rhachis) ist ganzrandig und besitzt nie Zwischenfiedern.

Der Hauptschirm ist weniger dicht und nie von seitlichen Schirmkorbrispen übergipfelt. Er hat einen Durchmesser von vier bis 15 Zentimetern. Die Internodien in der Stängelmitte sind sehr selten verkürzt.

Die Art bildet keine Proazulene. Diese Sippe ist hexaploid.

 
Achillea millefolium subsp. millefolium
besitzt weiße Blüten
 
Achillea millefolium subsp. sudetica
besitzt violette Blüten

VorkommenBearbeiten

Die Gewöhnliche Schafgarbe kommt ursprünglich in Eurasien, in Nord- und Mittelamerika vor.[4] In Südamerika, Afrika, Australien, Neuseeland und in Hawaii ist sie ein Neophyt.[4]

Als Standort werden Wiesen, (Schaf-)Weiden, Halbtrockenrasen, Acker- und Wegränder bevorzugt. In den Alpen steigt sie auf Höhenlagen von etwa 1900 Metern. In den Allgäuer Alpen steigt sie in Vorarlberger Teil an der Üntschenspitze in Gipfelnähe bis zu einer Höhenlage von 2139 Metern auf.[5] Sie ist fast kosmopolitisch verbreitet. Nur in mediterranen Gebieten ist sie selten.

Die Gemeine Schafgarbe gehört zu den Wurzelkriechern und Pionierpflanzen. Sie gilt als Bodenfestiger und Nährstoffzeiger vor allem für stickstoffhaltige Böden.

UnterartenBearbeiten

Traditionell werden bei der Eigentlichen Gewöhnlichen Schafgarbe zwei Unterarten unterschieden, die jedoch keine einheitlichen Sippen sind. Die genauere Erforschung ist noch nicht abgeschlossen.[1]

  • Sudeten-Schafgarbe (Achillea millefolium subsp. sudetica (Opiz) Weiss) hat meist dunkelbraun berandete Hüllblätter. Die Zungen sind oft (dunkel)rosa und meist so breit bis breiter als lang. Die Kronröhre ist kürzer als die Zunge. Sie erreicht eine Wuchshöhe von acht bis 60 Zentimetern. Die Chromosomenzahl ist 2n = 54, seltener 18.[6] Sie wächst in supalpinen bis alpinen Rasengesellschaften. In den Allgäuer Alpen steigt sie von 900 Metern bis zu einer Höhenlage von 2090 Metern am Diedamskopf-Gipfelgrat im Vorarlberger Teil auf.[5] Sie zerfällt in Österreich in mindestens zwei Sippen.[1]
  • Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium subsp. millefolium) hat grünlich bis hellbraun berandete Hüllblätter. die Zungen sind weiß bis rosa, selten dunkelrosa. Die Wuchshöhe beträgt 20 bis 100 Zentimeter. Sie wächst auf Wiesen und Halbtrockenrasen sowie an Wegrändern auf nährstoffreichen, frischen bis mäßig trockenen, lockeren Böden in der collinen bis montanen (subalpinen) Höhenstufe. Diese Sippe ist sehr vielgestaltig und uneinheitlich. Wahrscheinlich ist es eine aus mehreren Unterarten bestehende Gruppe von Kleinarten.[1] Die Chromosomenzahl ist 2n = 54.[6]

VerwendungBearbeiten

 
Gewöhnliche Schafgarbe in Form der Krautdroge (Millefolii herba)
 
Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die Gemeine Schafgarbe wird als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet.

Als Arzneidroge werden oberirdische Teile der Gemeinen Schafgarbe wie Stängel, Blätter und die Blüten genutzt (Schafgarbenkraut, lat. Millefolii herba; Schafgarbenblüte, lat. Millefolii flos). Sie können als Aufguss oder als Frischpflanzenpresssaft verarbeitet werden. Zubereitungen aus Schafgarbenkraut wirken gallenflussanregend (choleretisch), antibakteriell, zusammenziehend (adstringierend) und krampflösend (spasmolytisch).[7]

Innerlich wird Schafgarbenkraut vorwiegend bei Anorexie (Appetitlosigkeit) und dyspeptischen Beschwerden verwendet (Völlegefühl, krampfartigen Erscheinungen im Verdauungstrakt, Flatulenzen [Blähungen]). Weitere Anwendungsgebiete sind schmerzhafte Krampfzustände psychovegetativen Ursprungs im kleinen Becken der Frau, hierzu werden aus dem Schafgarbenkraut Sitzbäder bereitet.[7]

Volksheilkundlich wird Schafgarbenkraut zur Anregung der Gallensaftproduktion eingesetzt[8] sowie bei Blasen- und Nierenerkrankungen und Menstruationsbeschwerden.[9] Äußerlich werden Schafgarbenauszüge aufgrund ihrer antibakteriellen und adstringierenden Wirkung bei Entzündungen,[10] Wunden, Hämorrhoiden und zur Minderung übermäßiger Schweißbildung verwendet, eine Wirksamkeit ist nicht belegt.[9] Gesichert gilt die hepatoprotektive (die Leber schützende) Eigenschaft von Achillea millefolium und deren Extrakten.[11]

Weiters soll die Gemeine Schafgarbe schweißtreibend und blutdrucksenkend (vor allem bei Arterieller Hypertonie [Bluthochdruck] mit Neigung zur Thrombose) sein und gegen Fieber helfen.[12]

Schon im Altertum war die Schafgarbe bekannt als Heilpflanze bei den Germanen, den Indianern Amerikas und den Chinesen, die sie auch für das Schafgarbenorakel verwendeten. In der Ilias wird sie genannt als Mittel zur Wundheilung und zur Stillung von Blutungen.[13]

Die Gemeine Schafgarbe enthält hauptsächlich folgende Inhaltsstoffe, da verschiedene Chemotypen existieren, in sehr variablen Mengen: ätherische Öle (enthält etwa Campher, α- und β-Pinen, 1,8-Cineol, α-Caryophyllen und Sabinen), azulenogene Sesquiterpenlactone (Proazulene) der Guajanolid-Reihe und nichtazulenogene Sesquiterpenlactone der Germacranolid-Reihe.
Als Begleitstoffe treten Flavonoide, Cumarine, Polyine, Kaffeesäurederivate und stickstoffhaltige Verbindungen (Achillein) auf.[10][8] Chamazulen und andere Azulene bilden sich erst bei der Wasserdampfdestillation aus Proazulenen. Für das Guajanolid Achillinin A wurden zytotoxische Eigenschaften beschrieben.[14]

In früheren Zeiten wurde Schafgarbe zum Gelbfärben von Wolle verwendet. Dazu verwendete man getrocknete Blätter, Stängel und Blüten. Die Wolle musste vor dem Gelbfärben mit Alaunen gebeizt werden.[15]

NamensherkunftBearbeiten

Der Gattungsname Achillea geht auf Achilleus, den sagenhaften Helden des trojanischen Krieges zurück, der die Pflanze als Droge entdeckt und zur Wundheilung verwendet haben soll (Ilias, 11. Gesang, Vers 822ff.), während der Artname millefolium (= Tausendblatt) auf die fein zerteilte Blattspreite anspielt.

Weitere bekannte Namen sind: Achilleskraut, Blutstillkraut, Gänsezungen, Grützblume, Kachel, Zangeblume, Feldgarbenkraut, Grundheil.

Darüber hinaus bestehen bzw. bestanden auch die häufig nur regional gebräuchlichen Bezeichnungen Achillenkraut, Barbune (mittelhochdeutsch), Bauchwehkraut (Österreich o. d. Ems.), Wilder Bienenpfeffer, Bolick, Dusendblad (Oldenburg, Ostfriesland, mittelniederdeutsch), Edelgarb, Fasankraut (Österreich), Fase, Feldgarbe, Gabl (mittelhochdeutsch), Gachheil (mittelhochdeutsch), Gachelkraut (Österreich), Gahrl (mittelhochdeutsch), Gärwel (mittelhochdeutsch), Gahel (mittelhochdeutsch), Garawa (althochdeutsch), Garb (mittelhochdeutsch), Garbe (mittelhochdeutsch und später), Garbenkraut, Garbewurz (Schweiz), Garwa (althochdeutsch), Garwe (mittelhochdeutsch), Garwel (mittelhochdeutsch), Graue Genge, Gerbel, Gertel (mittelhochdeutsch), Gerwel, Gliedkraut, Gollenkraut (Salzburg), Gor (Siebenbürgen), Gotteshand (Österreich), Gransine (mittelhochdeutsch), Graw (mittelhochdeutsch), Grensing (Göttingen), Grillenkraut (Salzburg), Grünsingkraut, Grüttblom (Mecklenburg), Guer (Siebenbürgen), Harwe (althochdeutsch), Hasenschardele (Loccum, mittelniederdeutsch), Heil allen Schaden (Straßburg), Herigottruckenkraut (Österreich), Reine Jase (Sachsen), Judenkraut, Jungfrauaugbroen, Jungfrauenaug, Jungfraukraut, Kachl (Kärnten), Kachelkraut (Kärnten), Karbe, Karpenkraut, Karwekraut (Schlesien), Katzenkraut (Eifel, Dreis), Katzenagel (mittelhochdeutsch), Katzenschwanz (Eifel), Katzenohl (Eifel), Kelke (Mark Brandenburg), Kerbel (mittelhochdeutsch), Kervele (mittelhochdeutsch), Lämmlizungen (Kanton Graubünden, St. Gallen), Margarethenkraut (Österreich), Mannsleuterl, Nisch/Nischkraut (Schweiz[16]), Poorblöme (Spiekeroog), Quer (Siebenbürgen), Rälk (Münsterland), Reinfase, Weiss Reinfaren, Relicken, Relek (Bremen, Unterweser), Releke (Hannover), Relik (Sachsen), Relitz (Altmark), Rels (Fallersleben), Rippel (Schlesien), Weiss Reinfert (Saschiz in Siebenbürgen), Röhlk (Mecklenburg, Norddithmarschen, Helgoland), Röhlke (Hamburg), Röleke (Mecklenburg), Rölitz (Altmark), Rölk (Holstein, Mecklenburg), Rölken (Pommern, Bremen, Unterweser), Rötlich (Grafschaft Mark), Rohlegg (Oldenburg), Rohlei (Oldenburg), Roleg (Bremen, Unterweser), Roleggen (Münsterland), Rolegger (Münsterland), Rolick (niederdeutsch), Rolyk (mittelhochdeutsch), Rülkers (Wangerooge), Rüppel, Rulk (Münsterland), Sachfrist, Sägkraut, Schabab, Schabgrab (mittelhochdeutsch), Schapfgerwe, Schafgarbe (Schweiz), Schaffgarbe (mittelhochdeutsch), Schafkarwe (Schlesien), Schafrippe, Schafschier, Schafzunge (Eifel, Daun), Schapgarbe (Göttingen), Schapgarwer (Mecklenburg, Ostfriesland), Schenken, Schiufkraut (Siebenbürgen), Schnitzelquäck (Eifel, Altenahr), Schofgarb (mittelhochdeutsch), Schweinbauch, Schelkraut (Werfen), Tausendaugbraun, Tausendblatt (Pommern), Tausendplat (mittelhochdeutsch), Tausendspalt (mittelhochdeutsch), Tusendblat (mittelniederdeutsch), Tusendplat (mittelniederdeutsch), Wuntkrut und Zeiskraut.[17]

GeschichteBearbeiten

 
«Millefolium» «garbe» - Achillea millefolium. Herbarius Moguntinus 1484. Weitere historische Abbildungen: [18][19][20][21][22][23][24][25]

Dioskurides nannte zwei Pflanzen, die später als Schafgarbe gedeutet wurden, das

  • «achilleion» mit den Heilwirkungen: Wundheilung, Entzündungshemmung, Blutstillung, als Tampon auch an der Gebärmutter; die Abkochung innerlich gegen Blutflüsse und Dysenterie und das
  • «stratioton chiliophyllon» (tausendblättriges Stratioton) mit den Heilwirkungen: Blutstillung, Heilung von Wunden und Fisteln.[26]

Galen charakterisierte eine Pflanze mit Namen «millefolium» kurz als trocknend und wundheilend.[27]

Im spätantiken Kräuterbuch Pseudo-Apuleius wurden für das «millefolium» folgende Anwendungen genannt:

  1. Die Wurzel gegen Zahnschmerz.
  2. Das Kraut in Fett zerrieben als Auflage zur Heilung von Schnitt- und Stichwunden („vulnera de ferro facta“).
  3. Das Kraut mit Butter zerrieben als Auflage gegen Schwellungen („tumores“).
  4. Das Kraut mit Essig getrunken gegen Probleme beim Wasserlassen („urinae difficultates“).[28]

Hildegard von Bingen übernahm in ihrer Physica die Angaben früherer Autoren zur Wundheilung der von ihr «garwa» genannten Schafgarbe und fügte als weitere Indikation Dreitagefieber hinzu. Die «garwa» sollte zusammen mit einer Pflanze namens «polypodium» (gedeutet als Gewöhnlicher Tüpfelfarn) in Wein gekocht werden und das Durchgesiebte sollte man dem Kranken vor dem erwarteten Anfall des Dreitagefiebers eingeben.[29]

Eine Elsässer Handschrift aus dem 1. Viertel des 15. Jh. fügte den bekannten Anwendungen der Schafgarbe zwei neue Anwendung hinzu: „Garwel waſſer iſt gut getruncken fur die wurme vnd iſt gut getruncken dem der ſine varwe verloren het von blutende.“[30]

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Schafgarbe von den Hallenser Klinikern Georg Ernst Stahl und Friedrich Hoffmann als Allheilmittel betrachtet, das sie insbesondere bei „nervöser Atonie“, bei Koliken mit Blähungen und bei Bleichsucht („passiver Hämorrhagie“) einsetzten.[31][32] Und noch im 19. Jh. wurde die Pflanze in Deutschland in der Kategorie Tonica oder Roborantia als Mittel zur allgemeinen Kräftigung geführt.[33]

BilderBearbeiten

LiteraturBearbeiten

Zeitgenössische LiteraturBearbeiten

  • Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.
  • Siegmund Seybold (Hrsg.): Schmeil-Fitschen interaktiv. (CD-Rom), Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2001/2002, ISBN 3-494-01327-6.

Historische LiteraturBearbeiten

  • Plinius. Naturalis Historia. (Ausgabe König) Bd. XXV, § 42.
  • Heidelberg Cpg 620, Rezeptsammlung – Nordbayern um 1450, Blatt 75r-95v „Galgant-Gewürz-Traktat“. Blatt 90v Tausent pleter. Digitalisat Zur komplizierten Entstehungs- und Überlieferungs-Geschichte des „Galgant-Gewürz-Traktats“ siehe: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. III, Sp. 476–479: G. Keil. Henrik Harpestraeng und Bd. VI, Sp. 988–990: William C. Crossgrove. Niederdeutscher Gewürztraktat.
  • Herbarius Moguntinus. Mainz 1484, Cap. 85 Digitalisat
  • Gart der Gesundheit. (Mainz 1485). Ausgabe Augsburg (Schönsperger) 1485, Cap. 254 Digitalisat
  • Hieronymus Brunschwig. Kleines Destillierbuch. Straßburg 1500, Blatt 54r Digitalisat
  • Otto Brunfels. Ander Teyl des Teütschen Contrafayten Kreüterbůchs. Straßburg 1537, S. 21 Digitalisat
  • Hieronymus Bock. New Kreütter Buch. Straßburg 1539, Buch I, Cap. 160 Digitalisat
  • Leonhart Fuchs. New Kreütterbuch. Straßburg 1543, Cap. 278 Digitalisat

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Manfred A. Fischer (Red.): Exkursionsflora für Österreich. 2005, S. 898ff.
  2. a b c d e f Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. Unter Mitarbeit von Angelika Schwabe und Theo Müller. 8., stark überarbeitete und ergänzte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 935–936.
  3. a b c d e f g h i j k l m Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). – In: W. Greuter & E. von Raab-Straube (ed.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Achillea millefolium agg. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  4. a b Achillea im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 20. Februar 2018.
  5. a b Erhard Dörr, Wolfgang Lippert: Flora des Allgäus und seiner Umgebung. Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 602.
  6. a b Achillea millefolium bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  7. a b Monographie der Kommission E; Bundesanzeiger Nr. 22a vom 1. Februar 1990. Text hier einsehbar.
  8. a b E. Teuscher: Biogene Arzneimittel. 5. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 1997. ISBN 3-8047-1482-X. S. 250 f.
  9. a b Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis - Band 2 (Hrsg.: F. von Bruchhausen), 5. Auflage, Springer Verlag 1992, S. 48 ff.
  10. a b T. Dingermann, K. Hiller, G. Schneider, I. Zündorf: Schneider Arzneidrogen. 5. Auflage. Elsevier, 2004. ISBN 3-8274-1481-4. S. 233 f.
  11. M. Akram: Minireview on Achillea millefolium Linn. In: The Journal of membrane biology. Band 246, Nummer 9, September 2013, ISSN 1432-1424, S. 661–663, doi:10.1007/s00232-013-9588-x, PMID 23959026 (Review).
  12. David Hoffmann: Natürlich gesund – Kräutermedizin. Über 200 Kräuter und Heilpflanzen und ihre Wirkung auf die Gesundheit. Hrsg.: Element Books. 1. Auflage. Element Books, Shaftesbury, England, Vereinigtes Königreich 1996, Teil Drei: Das Pflanzenverzeichnis, S. 53 (256 S., englisch: The Complete Illustrated Holistic Herbal. Shaftesbury, England 1996. Übersetzt von Mosaik Verlag).
  13. Dieter Schittenhelm: Schafgarbe, Darstellung der Website naturmedizin.lauftext.de, abgerufen am 13. Oktober 2013
  14. Y. Li, M. L. Zhang, B. Cong, S. M. Wang, M. Dong, F. Sauriol, C. H. Huo, Q. W. Shi, Y. C. Gu, H. Kiyota: Achillinin A, a cytotoxic guaianolide from the flower of Yarrow, Achillea millefolium. In: Bioscience, Biotechnology, and Biochemistry. Band 75, Nummer 8, 2011, ISSN 1347-6947, S. 1554–1556, doi:10.1271/bbb.110234, PMID 21821943.
  15. E. Prinz: "Färberpflanzen - Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin" Verlag Schweizerbart, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-510-65258-7, S. 53.
  16. Alfred Helfenstein: Das Namengut des Pilatusgebietes. Keller, Luzern 1982, ISBN 3-85766-004-X, S. 42 (Nieschwald).
  17. Carl Jessen, Die deutschen Volksnamen der Pflanzen, Verlag von Philipp Cohen Hannover 1882, Seite 6 f.
  18. Achillios Wiener Dioskurides 6. Jh. (Bildlink)
  19. Stratiotes chiliophyllos Wiener Dioskurides 6. Jh. (Bildlink)
  20. Miriofillon – Millefolium. Pseudo-Apuleius. Kassel 9. Jh. (Bildlink)
  21. Vitus Auslasser 1479 (Bildlink)
  22. Millefolium garb. Gart der Gesundheit Mainz 1485 (Bildlink)
  23. Achillea. Hortus sanitatis Mainz 1491 (Bildlink)
  24. Leonhart Fuchs 1543, Kapitel 278, Garben (Bildlink)
  25. Schafripp. Kreuterbuch Hieronymus Bock Ausgabe 1546 (Bildlink)
  26. Julius Berendes: Des Pedanios Dioskurides aus Anazarbos Arzneimittellehre. Stuttgart 1902, Buch IV, Kapitel 36: achilleios (Digitalisat) und Buch IV, Kapitel 101: stratiotes chiliophyllos (Digitalisat).
  27. Galen. De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus. Buch VII, Kapitel XII/29 (Nach Kühn 1826, Bd. XII, S. 81): millefolium (Digitalisat).
  28. Pseudo-Apuleius, 4. Jh., Druck Rom 1481 Digitalisat
  29. Hildegard von Bingen. Physica. Buch I, Kapitel 113: garwa Druck Straßburg 1533, S. 53: Millefolium Digitalisat.
  30. Frankfurt, ms. Germ. Qu. 17, Bl. 344rb. Digitalisat
  31. Georg Ernst Stahl. Materia medica. Band II, Simplicia. Dresden 1731, S. 154: Schaafs-Garbe Digitalisat.
  32. Jean-Louis Alibert. Nouveaux éléments de thérapeutique et de matière médicale Paris 1804, Band I, S. 137 2. Aufl. Paris 1808, Bd. I, S. 137 Digitalisat.
  33. Theodor Husemann. Handbuch der gesamten Arzneimittellehre. 2. Aufl. Springer, Berlin 1883, S. 661 Digitalisat.