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Fallbach

Gemeinde in Österreich
(Weitergeleitet von Friebritz)
Fallbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Fallbach
Fallbach (Österreich)
Fallbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mistelbach
Kfz-Kennzeichen: MI
Fläche: 30,42 km²
Koordinaten: 48° 39′ N, 16° 25′ OKoordinaten: 48° 39′ 0″ N, 16° 25′ 0″ O
Höhe: 248 m ü. A.
Einwohner: 821 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 27 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2133
Vorwahl: 02524 8466
Gemeindekennziffer: 3 16 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fallbach 30
2133 Fallbach
Website: [1]
Politik
Bürgermeister: Josef Kerbl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
14
1
14 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Fallbach im Bezirk Mistelbach
AltlichtenwarthAsparn an der ZayaBernhardsthalBockfließDrasenhofenFalkensteinFallbachGaubitschGaweinstalGnadendorfGroßengersdorfGroßebersdorfGroßharrasGroßkrutHausbrunnHerrnbaumgartenHochleithenKreuttalKreuzstettenLaa an der ThayaLadendorfMistelbachNeudorf im WeinviertelNiederleisOttenthalPillichsdorfPoysdorfRabensburgSchrattenbergStaatzStronsdorfUlrichskirchen-SchleinbachUnterstinkenbrunnWildendürnbachWilfersdorf (Niederösterreich)Wolkersdorf im WeinviertelNiederösterreichLage der Gemeinde Fallbach im Bezirk Mistelbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Fallbach ist eine Gemeinde mit 821 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Fallbach liegt im nördlichen Weinviertel in den südlich der Laaer Ebene gelegenen Hügeln in Niederösterreich, etwa zehn Kilometer südsüdöstlich von Laa an der Thaya.

Die Fläche der Gemeinde umfasst 30,42 Quadratkilometer. 21,53 Prozent der Fläche sind bewaldet.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Fallbach (181)
  • Friebritz (39)
  • Hagenberg (198)
  • Hagendorf (209)
  • Loosdorf (194)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Fallbach, Friebritz, Hagenberg, Hagendorf und Loosdorf.

GeschichteBearbeiten

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, zwischen 2. und 20. April 1945, wurde Fallbach Schauplatz heftiger und wechselvoller Kämpfe zwischen Truppen der Wehrmacht und der Roten Armee, welche zwischen Fallbach und Altenmarkt stattfanden. Mehrere Zivilisten wurden dabei getötet und zahlreiche Gebäude zerstört oder zumindest beschädigt. Am 21. April 1945 wurde Fallbach von der Roten Armee besetzt. In Loosdorf fanden Infanterie- und Panzerkämpfe über vier Tage statt, ehe am 22. April die Sowjets die Ortschaft einnahmen. Auf der Ruine Hanselburg konnte sich eine kleine Einheit der Waffen-SS jedoch bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 halten.[2]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

1971 hatte der Ort 1062 Einwohner, seitdem ist die Einwohnerzahl sinkend und betrug im Oktober 2008 nur noch 826.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

MuseenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

SportBearbeiten

Der USC Fallbach ist der in Hagendorf spielende Sportverein mit den Sektionen Tennis und Fußball. Der Verein wurde 1970 gegründet. Die Fußballkampfmannschaft spielt in der 2. Kreisklasse Pulkautal. Besonderer Wert wird auf die Jugendarbeit gelegt. Im Moment spielen ca. 100 Aktive in Fallbach Fußball im Alter von 7 bis 40 Jahren.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 26, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 70. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 343. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 40,76 %.

PolitikBearbeiten

Bürgermeister der Gemeinde ist Josef Kerbl, Amtsleiter Gerald Meissl.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung:[4] ÖVP 14, SPÖ 1, andere keine Sitze.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über blauem Wellenschildfuß, darin drei silberne Wellenleisten, gespalten von Gold und Grün, vorne ein konischer roter Turm mit fünf Zinnen, geöffnetem schwarzem Rundbogentor und schwarzem Fenster, hinten fünf gebundene goldene Ähren.“

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Heeresgeschichtliches Museum/Militärhistorisches Institut (HGM/MHI), Militärgeschichtliche Forschungsabteilung (MilFoA), Studiensammlung, Bestand 1945, Schachtel 5, Fasz. 45/9, Gemeindeberichte Niederösterreich, Bezirk Mistelbach
  3. Eintrag über Schloss Hagenberg auf NÖ-Burgen online – Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Fallbach. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 1. März 2019.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Fallbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien