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Frank Wörndl Ski Alpin
Frank Wörndl 1990 Paraguay stamp.jpg
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 28. Juni 1959 (60 Jahre)
Geburtsort Sonthofen, Deutschland
Größe 176 cm
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom, Super G
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 Calgary 1988 Slalom
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 Crans-Montana 1987 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 21. Dezember 1978
 Gesamtweltcup 22. (1987/88)
 Riesenslalomweltcup 10. (1987/1988)
 Slalomweltcup 16. (1986/87)
 

Frank Wörndl (* 28. Juni 1959 in Sonthofen) ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer.

BiografieBearbeiten

In seiner Karriere gewann Wörndl kein einziges Weltcuprennen. Doch 1987 in Crans-Montana wurde er Weltmeister im Slalom. Bei den Olympischen Spielen 1988 konnte er an den Erfolg anknüpfen, er gewann Silber im Slalom von Calgary, wobei er nach dem ersten Lauf sogar geführt hatte und nur um 0,06 sec. von Alberto Tomba geschlagen wurde. Allerdings schien seine Karriere bereits als 15-Jähriger zu Ende zu sein, als er nach einem FIS-Slalom übers Ziel auf einen Parkplatz schoss, in einen PKW krachte und sich den linken Oberschenkel brach. Seitdem ist sein linkes Bein um fast 3 cm kürzer.[1] Zwischen 1979 und 1985 gewann Wörndl fünf Deutsche Meisterschaften, davon vier im Slalom und eine im Riesenslalom.

Für den Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 1988 erhielt er – wie alle deutschen Medaillengewinner – das Silberne Lorbeerblatt.

Nach seiner Laufbahn wurde Frank Wörndl Fernsehkommentator beim ZDF und bei Eurosport. Seit 2007 leitet er das Sportstudio Get Fit in Sonthofen. Seit 2011 ist Frank Wörndl auch in der Musik aktiv. Sein Après-Ski-Hit „Auf geht's – Skifahren ist Leidenschaft“ kam im Winter 2011 auf den Markt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. «Silber: Frank Wörndl, das Phänomen auf Ski», Sport Zürich, Nr. 25 vom 29. Februar 1988, Seite 7.