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Feldkirchen bei Mattighofen

Gemeinde in Österreich
Feldkirchen bei Mattighofen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Feldkirchen bei Mattighofen
Feldkirchen bei Mattighofen (Österreich)
Feldkirchen bei Mattighofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 34,64 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 13° 3′ OKoordinaten: 48° 4′ 10″ N, 13° 2′ 44″ O
Höhe: 509 m ü. A.
Einwohner: 1.990 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 57 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 5142, 5143
Vorwahl: 07748
Gemeindekennziffer: 4 04 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Feldkirchen 45
5143 Feldkirchen bei Mattighofen
Website: www.feldkirchen-mattighofen.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Danninger (FPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
9
8
2
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Feldkirchen bei Mattighofen im Bezirk Braunau am Inn
AltheimAspachAuerbachBraunau am InnBurgkirchenEggelsbergFeldkirchen bei MattighofenFrankingGeretsbergGilgenberg am WeilhartHaigermoosHandenbergHelpfau-UttendorfHochburg-AchHöhnhartJegingKirchberg bei MattighofenLengauLochen am SeeMaria SchmollnMattighofenMauerkirchenMiningMoosbachMoosdorfMunderfingNeukirchen an der EnknachOstermiethingPaltingPerwang am GrabenseePfaffstättPischelsdorf am EngelbachPolling im InnkreisRoßbachSt. Georgen am FillmannsbachSt. Johann am WaldeSt. Pantaleon (Oberösterreich)St. Peter am HartSt. RadegundSt. Veit im InnkreisSchalchenSchwand im InnkreisTarsdorfTreubachÜberackernWeng im InnkreisOberösterreichLage der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Feldkirchen bei Mattighofen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 1990 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Feldkirchen bei Mattighofen liegt auf 509 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,6 km, von West nach Ost 6,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 34,6 km². 23,1 % der Fläche sind bewaldet, 70,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 39 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Aich (30)
  • Altheim (80)
  • Aschau (176)
  • Außerpirach (9)
  • Bamberg (27)
  • Burgkirchen (10)
  • Edt (24)
  • Emerding (39)
  • Feldkirchen bei Mattighofen (295)
  • Gerberling (8)
  • Gietzing (19)
  • Gstaig (88)
  • Hafenberg (16)
  • Haiderthal (44)
  • Hansried (6)
  • Haselpfaffing (22)
  • Hennergraben (4)
  • Holz (15)
  • Höslrein (48)
  • Innerpirach (32)
  • Jetzing (7)
  • Kampern (78)
  • Kendling (2)
  • Klöpfing (25)
  • Oichten (134)
  • Öppelhausen (81)
  • Ottenhausen (168)
  • Otterfing (39)
  • Primsing (31)
  • Quick (23)
  • Renzlhausen (61)
  • Revier Renzlhausen (24)
  • Sattlern (36)
  • Sperledt (9)
  • Vormoos (109)
  • Wenigaschau (14)
  • Wexling (15)
  • Wiesing (87)
  • Willersdorf (55)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aschau, Feldkirchen bei Mattighofen, Gstaig, Vormoosen und Wiesing.

WappenBearbeiten

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Rot eine goldene Krone mit von Silber und Blau waagrecht gerautetem Stirnreif. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb. Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 18. Juni 1973.

Die Krone verweist auf die einstige Bedeutung Feldkirchens als Mittelpunkt eines schon in der Karolingerzeit bestandenen Königsgutes; die Rauten im Stirnreif der Krone erinnern an die ehemalige Zugehörigkeit des Innviertels zu Bayern. Das Wappen wurde von Martin Stachl aus Braunau am Inn entworfen.[3]

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 757 entstand in Mattighofen eine königliche Pfalz. 1007 wurde der Mattigau an das Bistum Bamberg geschenkt und von dort an durch Franken und Schwaben erneut besiedelt. Lange Jahre gehörte Mattighofen und damit auch Feldkirchen zu Bayern. Durch den Frieden von Teschen im Jahre 1779 kam das gesamte Innviertel zu Österreich.

PolitikBearbeiten

Bürgermeister ist seit 2015 Johann Danninger (FPÖ).[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1743 Einwohner, 2001 dann 1832 Einwohner. Da sowohl Geburtenbilanz als auch Wanderungsbilanz positiv sind, stieg die Bevölkerungszahl auf 1.891 im Jahr 2011 und weiter auf 1.978 im Jahr 2018.[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersonenBearbeiten

VereinslebenBearbeiten

 
Blick zur Ortschaft Vormoos

Die Bandbreite der Vereine in Feldkirchen umfasst folgende Vereinigungen:

Gesellschaft und Soziales
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Selbsthilfe-Verein für Brandfälle
  • Elternverein
  • Kameradschaftsbund
  • Seniorenvereinigungen: Seniorenbund, Seniorenring, Pensionistenverband, Plattenclub Aschau
  • Landjugendgruppe
  • Jagdgesellschaft Feldkirchen
  • Ortsbauernschaft, Ortsbäurinnen
Kultur, Sport und Freizeit
  • Ortsmusikkapelle
  • Chöre: Chor Con Brio, Kirchenchor, Singgruppe Feldkirchen
  • Theater-Verein
  • Volksbildungswerk Feldkirchen
  • Turn- und Sportunion mit den Sektionen Turner, Stockschützen, Tennis, Fußball, Tischtennis
  • Imkerverein
  • Pferdefreunde
  • FSAT (Fahrverein Steyrer Alt-Traktoren)
Tradition und Folklore

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Jährliche Veranstaltungen der örtlichen Vereine sind

  • Arena Fever, zweitägiges Fest der Turn- und Sportunion
  • dreitägige Gstaiger Dult der Zeche Gstaig
  • Frühjahrskonzert der Musikkapelle Feldkirchen
  • Mountain Power Night, Discoparty der Zeche Vormoos
  • Mega Stadl Party, Discoparty der Zeche Aschau
  • Manitu, Discoparty der Landjugend
  • Kegelmeisterschaft des Plattenclubs Aschau
  • Vereinsturnier der Sektion Stockschützen

Der Adventmarkt in Feldkirchen findet jedes zweite Jahr statt.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Feldkirchen bei Mattighofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen.
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Land Oberösterreich, Geschichte und Geografie, Wappen. Abgerufen am 6. April 2019.
  4. Land Oberösterreich, Statistik, Wahlen. Abgerufen am 6. April 2019.
  5. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 6. April 2019.