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LebenBearbeiten

Eugen Ruge ist der Sohn des DDR-Historikers Wolfgang Ruge, der von den sowjetischen Machthabern in das sibirische Lager 239 deportiert worden war; seine Mutter ist Russin.[3] Eugen Ruge kam im Alter von zwei Jahren zusammen mit seinen Eltern nach Ost-Berlin. Nach einem Mathematikstudium und erfolgreichem Diplom an der Humboldt-Universität zu Berlin wurde Eugen Ruge wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde der Akademie der Wissenschaften der DDR.

1986 begann er mit seiner Tätigkeit als Schriftsteller, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor. 1988 siedelte er in die Bundesrepublik über.

Seit 1989 wirkt er hauptsächlich als Autor für Theater, Funk und Film. Neben seinen Übersetzungen mehrerer Tschechow-Stücke und der Autorentätigkeit für Dokumentarfilme und Theaterstücke hatte er zeitweise eine Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin inne. 2011 debütierte er als Romanautor mit dem Titel In Zeiten des abnehmenden Lichts, für den er den Deutschen Buchpreis erhielt.

Eugen Ruge ist Vater von vier Kindern und lebt in Berlin und auf Rügen.

WerkeBearbeiten

TheaterstückeBearbeiten

Alle Bühnentexte von Eugen Ruge sind im Merlin Verlag erschienen.

BücherBearbeiten

HörspieleBearbeiten

  • Vom Umtausch ausgeschlossen. (RB 1992; Regie: Gottfried von Einem)
  • Restwärme. (ORB 1993; Regie: Barbara Plensat)
  • Mir nichts Dir nichts. (SDR/ORB 1993; Regie: Günther Rücker)
  • Halb und Halb. (ORB 1996; Regie: Jürgen Dluzniewski)
  • Ruhestörung – ein Anfall. (SDR 1997; Regie: Peter Brasch)
  • Böhme stirbt in Neustrelitz. (SFB-ORB 2002; Regie: Gabriele Bigott)
  • Labyrinth. (RBB 2006; Regie: Gabriele Bigott)
  • Familienbildnis mit Katze. (RBB 2008; Regie: Gabriele Bigott)
  • Ingenieur Andrées Ballonfahrt zum Nordpol. (MDR 2008; Regie: Walter Adler)
  • In Zeiten des abnehmenden Lichts. Nach dem gleichnamigen Roman. (SWR 2012; Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann)[11]
  • Metropol. Nach dem gleichnamigen Roman. MDR und Argon Verlag 2019[12]

ÜbersetzungenBearbeiten

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FilmeBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Régine Robin: Les quatre générations du roman d'Eugen Rugen "Quand la lumière décline", Kap. 2.2. in Un Roman d'Allemagne. Stock, Paris 2016, S. 132 – 137 (frz.)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Laut Bekanntgabe des Preisträgers am 10. Oktober 2011 im Frankfurter Römer. Live-Übertragung durch Deutschlandradio Kultur.
  2. Mitteilung (Memento des Originals vom 12. Oktober 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-buchpreis.de auf der Seite des Deutschen Buchpreises, abgerufen am 10. Oktober 2011.
  3. Andreas Fanizadeh: „Wir waren keine Deutschen“. In: taz.de. 17. Dezember 2017, abgerufen am 17. Dezember 2017 (Interview).
  4. „Versuch über eine aussterbende Sprache“. 25. Februar 2018, abgerufen am 18. März 2018 („Die vielleicht letzte Dresdner Rede auf Deutsch“, Dresdner Neueste Nachrichten, 26. Februar 2018, S. 8).
  5. Dossier zu den wichtigsten Begriffen im Roman In Zeiten des abnehmenden Lichts: Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-stormarn.de
  6. Besprechung der englischen Ausgabe von In Zeiten des abnehmenden Lichts, in: The New York Times, 13. August 2013: http://www.nytimes.com/2013/08/14/books/in-times-of-fading-light-spans-generations-in-germany.html?ref=books&_r=0
  7. Besprechung der englischen Ausgabe von In Zeiten des abnehmenden Lichts, in: The Independent, 2. August 2013: http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/books/reviews/book-review-in-times-of-fading-light-by-eugen-ruge-trans-anthea-bell-8744053.html
  8. Besprechung der englischen Ausgabe von In Zeiten des abnehmenden Lichts, in: The Times Literary Supplement, 22. Juli 2013: Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 26. Juli 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.the-tls.co.uk
  9. Besprechung der englischen Ausgabe von In Zeiten des abnehmenden Lichts, in: The Boston Globe, 11. Juli 2013: http://www.bostonglobe.com/arts/books/2013/07/11/book-review-times-fading-light-eugen-ruge/8199kIFyzPbJAAxz9rfaVI/story.html
  10. Besprechung der englischen Ausgabe von In Zeiten des abnehmenden Lichts, in: The Guardian, 6. Juli 2013:https://www.theguardian.com/books/2013/jul/06/times-fading-light-ruge-review
  11. Sendebeschrieb auf der Website des Senders SWR2 abgerufen am 16. Dezember 2012.
  12. https://www.mdr.de/kultur/themen/lesezeit-eugen-ruge-metropol-100.html, abgerufen am 5. November 2019
  13. In Zeiten des abnehmenden Lichts. In: moviepilot.de. Abgerufen am 4. November 2019.
  14. Medienboard – Förderentscheidungen Film. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.medienboard.de. Archiviert vom Original am 9. Juni 2016; abgerufen am 9. Juni 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.medienboard.de
  15. Preisträger des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg (Memento des Originals vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mwk.baden-wuerttemberg.de (PDF; 7 kB)
  16. Kühn sein und belohnt werden. Artikel zum Alfred-Döblin-Preis 2009 in der taz vom 8. Juni 2009, abgerufen am 9. Oktober 2011
  17. Video aspekte-Literaturpreisträger: Eugen Ruge (14. Oktober 2011) in der ZDFmediathek, abgerufen am 26. Januar 2014. (offline)
  18. Dirk Knipphals: Deutscher Buchpreis für Eugen Ruge: Was will man mehr. In die tageszeitung, 11. Oktober 2011