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GeschichteBearbeiten

Ein Großsteingrab und Funde von Brandurnen belgen, dass die Gegend bereits in der frühen Steinzeit, aber auch in der späteren Bronze- und Eisenzeit, besiedelt war.

Das Dorf Engter wurde 1147 als „Engthere“ erstmals in einer Urkunde des Bischofs von Osnabrück erwähnt und 1183 als „Engethere“. Der Name könnte sich auf „eng“, also enge Stelle, wohl eher aber auf „Eng“, von „Ang“, gleich „nasse Wiese“ beziehen.[1]

Engter und die angrenzenden Ortsteile gehörten bis 1229 zum Kirchspiel Bramsche, bis in Engter eine eigene Kirche errichtet wurde. Zur Kirchengemeinde St. Johannis gehören die Ortsteile Kalkriese, Schleptrup, Lappenstuhl und Evinghausen. In Engter gibt es die Grund- und Hauptschule Engter.[2]

Am 1. Juli 1972 wurde Engter in die Stadt Bramsche eingegliedert.[3]

Heute leben rund 2.400 Menschen in dem Ortsteil.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Wohnbevölkerung der Gemeinde Engter mit Gebietsstand vom 27. Mai 1970[4]:

Datum Einwohner
17. Mai 1939 841
13. September 1950 1494
6. Juni 1961 1582
27. Mai 1970 1791

Persönlichkeiten aus EngterBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Wilbrand Fisse-Niewedde: Die Kirche in Engter 1229–1929. Selbstverlag, Engter, 1929; Rackhorst’sche Buchhandlung, Osnabrück, 1929; DNB 57472172X

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.te-gen.de/index.php?id=250
  2. GHS-Engter
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 254.
  4. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindestatistik Niedersachsen 1970. Teil 2: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit, Heft 5: Regierungsbezirk Osnabrück, Hannover 1973, S. 26.