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Drei Schwedinnen auf der Reeperbahn

deutsches Sex- und Filmlustspiel

Drei Schwedinnen auf der Reeperbahn ist ein deutsches Sex- und Filmlustspiel von Walter Boos.

Filmdaten
OriginaltitelDrei Schwedinnen auf der Reeperbahn
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1980
Länge79 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieWalter Boos
DrehbuchGeorg Elmer
ProduktionKarl Spiehs
MusikGerhard Heinz
KameraFranco Mazzolini
SchnittGisela Haller
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Bei diesem letzten der drei Schwedinnen-Filme (1977–1980) aus der Lisa-Film-Produktion von Karl Spiehs stehen sechs Internatsschüler und -schülerinnen im Mittelpunkt der Handlung, die aus ihrer weltfremden Einöde nahe Hamburgs, in der ihre Schule liegt, in die Elbmetropole reisen, um dort, auf der sündigen Meile und im Amüsierviertel von St. Pauli, mal richtig etwas erleben zu können. Die drei Mädels sind Schwedinnen, und eine von ihnen, die hübsche Lil, hat es sich in den Kopf gesetzt, ihren Lieblingslehrer Dr. Heilmann, auf den sie schon seit langem ein Auge geworfen hat, zu verführen. Der ist gerade zu Besuch bei seiner sehr erotischen, blonden Freundin Inga. Derweil schlendern Kirsten und Moni, die beiden anderen Mädels, über die Reeperbahn, die für die jungen Damen Aufregung und „große weite Welt“ verheißt. Eine Schlafstätte haben die drei Schwedinnen bei Lils Schwester Rita gefunden, die in Hamburg angeblich als Sekretärin bei einer schwedischen Im- und Exportfirma arbeitet. Doch für eine Sekretärin lebt Rita über ein erstaunlich luxuriöses Dasein und verfügt über eine ebensolche Wohnung. Niemand ahnt zunächst, dass die gut gewachsene Blondine als Callgirl für besonders betuchte Kundschaft arbeitet und sich einflussreichen Männern, darunter auch einem wichtigen Politiker, anbietet.

Auch Pit, Dicki und Atze, die deutschen Mitschüler der drei attraktiven Schwedinnen, wollen auf der sündigen Meile sich mal endlich ihre jungfräulichen Hörner abstoßen, haben sie doch bislang allesamt noch keinen rechten Stich bei der Damenwelt gemacht. Pit hat es sich fest in den Kopf gesetzt, Lil, in die er verliebt ist, zu erobern und versucht daher, seine Angebetete davon abzuhalten, sich mit Heilmann einzulassen. Doch die will zunächst so gar nichts von ihrem Mitschüler wissen und gibt sich in ihrer Vernarrtheit sogar Tagträumen hin. Darin sieht sie sich mit Heilmann mitten im schwärzesten Afrika, umgeben von Eingeborenen im Lendenschurz, einen sinnlichen Tanz vorführen … und das alles nur, weil man soeben im Erdkundeunterricht Kenia durchgenommen hatte. Dicki hingegen heißt nicht nur so, sondern er sieht auch noch so aus. Das Unglück will es, dass dieser tollpatschige Nerd stets auf einen Matrosen stößt, dem er bei seinen Abenteuern auf St. Pauli in die Quere kommt. Kirsten und Moni wiederum werden in einer Nachtbar abgezockt und müssen nun, um wieder an Geld zu kommen, vor einem veritablen Hamburger Senator blankziehen. Bald aber führen alle Handlungsstränge schlussendlich zusammen, und Pit bekommt endlich seine Lil. Auch die anderen beiden Jungs, Dicki und Atze, und die verbliebenen zwei Schwedinnen, Kirsten und Moni, beginnen sich für einander zu interessieren.

ProduktionsnotizenBearbeiten

Drei Schwedinnen auf der Reeperbahn wurde zwischen dem 11. März und dem 26. April 1980 in Hamburg sowie (für insgesamt lediglich rund vier Minuten Film im Rahmen der Tagtraumsequenz) in Kenia gefilmt. Die Uraufführung fand am 8. August 1980 statt.

Die Produktionsleitung hatte Otto W. Retzer. Rolf Albrecht sorgte für die Ausstattung und entwarf die Kostüme.

KritikBearbeiten

„Äußerst schlampig gemachter und alberner ‚Unterhaltungsfilm‘, der kein Klischee ausläßt.“

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten