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Drei Schwedinnen in Oberbayern

deutsches Sexfilmlustspiel

Drei Schwedinnen in Oberbayern ist deutsches Sexfilmlustspiel aus dem Jahre 1977 von Sigi Rothemund (als Siggi Götz).

Filmdaten
OriginaltitelDrei Schwedinnen in Oberbayern
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1977
Länge93 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieSigi Rothemund (als Siggi Götz)
DrehbuchErich Tomek
(als Florian Burg)
Sigi Rothemund
ProduktionLisa Film (Karl Spiehs)
MusikGerhard Heinz
KameraFranz X. Lederle
SchnittEva Zeyn
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Irgendwo in Oberbayern. Dort führt Otto Gruber zusammen mit seiner Frau Olga das Hotel zur Post. Doch die Herberge läuft alles andere als gut, und Otto hat jede Menge Schulden gemacht. Jetzt hat auch noch der „preußische“ Finanzmakler Müller-Meyerfall kurzfristig die ohne Wissen seiner herrischen Gattin aufgenommenen Kredite gekündigt, und Otto muss sehen, wie er schnellstens den Laden wieder in Schwung bringt. Fesche, hübsche und freizügige Mädchen müssen her, meint Otto, denn schon immer galt: Sex Sells! Wer würde sich da besser eignen als hübsche, blonde Schwedinnen, von denen es ja immer heißt, sie seien allen sexuellen Vergnügen aufgeschlossen, überall und zu jeder Zeit und besonders im Freien in Gottes weiter Natur? So reist Otto mit seinem Spezi Alois zu einer Fremdenverkehrsmesse nach Stockholm, um dort für das Hotel Gruber zu werben, aber auch um auf Mädchenpirsch zu gehen.

In einem Nachtclub lernen Otto und Alois die hübschen Blondinen Birgit, Vivi und Ulla kennen, die alle drei die beiden mit ihrem sexy Gesangsauftritt augenblicklich verzaubern. Die drei Schwedinnen erklären sich bereit, Otto und Alois aus der schwedischen Hauptstadt in die bajuwarische Einöde zu folgen. Sie sollen einerseits mit nackten Tatsachen für ein ausgebuchtes Haus sorgen, was ihnen bald auch gelingt, andererseits aber auch den zähen Kreditgeber solange sexuell becircen, bis dieser „weichgekocht“ ist. Kaum in der tiefsten bayerischen Provinz angekommen, machen die knapp bekleideten Frauen die dortige Männerwelt nur mit ihrem Spaziergang durch das Dorf zum nächsten Badesee völlig wuschig. Der Pfarrer ergreift angesichts der nackten Tatsachen, die er bei den im See planschenden Mädels sehen muss, sogleich Reißaus. Bald aber kommt Olga Ottos Machenschaften auf die Spur und angelt sich selbst den „Saupreiß“, nachdem sie sich persönlich von seiner Manneskraft überzeugt hat, und brennt mit ihm durch.

ProduktionsnotizenBearbeiten

Die 22 Drehtage umfassenden Dreharbeiten zu Drei Schwedinnen in Oberbayern fanden vom 4. Juli bis zum 28. Juli 1977 in Reith, Alpach (Tirol) und München statt. Die Fertigstellung des Films erfolgte am 15. September 1977, uraufgeführt wurde Drei Schwedinnen in Oberbayern am 7. Oktober 1977 im Münchner Stachus-Kino-Center.[1]

Das Drehbuch verfasste Lisa-Film-Produktionsleiter Erich Tomek unter dem Pseudonym Florian Burg, zusammen mit Sigi Rothemund. Otto W. Retzer hatte die Aufnahmeleitung, Carl Schenkel war Regieassistent. Die Kostüme entwarf Rolf Albrecht.[2]

Vorbilder und NachwirkungenBearbeiten

Schwedische Skandalfilme wie Sie tanzte nur einen Sommer (1951) und Das Schweigen (1963) initiierten das Klischee von den besonders freizügigen Schwedinnen. Nach Drei Schwedinnen in Oberbayern produzierte Karl Spiehs noch Hurra, die Schwedinnen sind da (1978) und Drei Schwedinnen auf der Reeperbahn (1980), während sein Schweizer Produzentenkollege Erwin C. Dietrich darauf mit fünf Sechs-Schwedinnen-Filmen (1979–1983) reagierte.[3]

KritikBearbeiten

„Eine schwachsinnige Posse.“

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutsches Institut für Filmkunde (Hrg.): Deutsche Filme 1977, zusammengestellt von Rüdiger Koschnitzki. S. 10
  2. Roman Schliesser: Die Supernase. Karl Spiehs und seine Filme, Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2006, S. 50
  3. Roman Schliesser: Die Supernase. Karl Spiehs und seine Filme, Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2006, S. 130
  4. Drei Schwedinnen in Oberbayern. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.