Dokumente und Debatten

Dokumente und Debatten ist der Name einer Reihe von Sondersendungen des Deutschlandradios. Dokumente und Debatten versteht sich als ein Sonderkanal, der zahlreiche Sonderübertragungen und sportliche Ereignisse sendet und auch Übertragungen verschiedener Tagungen ausstrahlt. Wenn kein eigenes Programm ausgestrahlt wird, wird das Programm vom Deutschlandfunk übernommen.

Funkturm-Icon der Infobox
Dokumente und Debatten
Senderlogo
Hörfunksender (Öffentlich-rechtlich)
Programmtyp Dokumentationskanal
Empfang Internet, DAB+, DVB-S, DVB-C
Empfangsgebiet bundesweit
Sendestart 1. Januar 2015
Sendeanstalt Deutschlandradio
Intendant Stefan Raue
Liste von Hörfunksendern
Website

Im Zuge einer Markenstrukturreform führte das Deutschlandradio zum 1. Mai 2017 für seine Radiosender neue Logos ein. Zudem wurden Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen umbenannt. Deutschlandradio Kultur tritt seit 1. Mai 2017 als Deutschlandfunk Kultur auf, DRadio Wissen als Deutschlandfunk Nova. Die Umstellung der Internetauftritte ist bereits Ende April 2017 erfolgt.[1][2][3]

ProgrammBearbeiten

Die Sendungen stammen in der Regel aus dem Programmangebot des Deutschlandfunks und von Deutschlandradio Kultur. Dazu gehören unter anderem die Diskussionsrunden „Pariser Platz“, „Landmarken“, „tonart.E“ oder „ZEIT-Forum der Wissenschaft“. Auch Bundestagsdebatten werden übertragen.

Des Weiteren sind auf Dokumente und Debatten Fernsehproduktionen der ARD, von Phoenix und dem ZDF zu hören. Das sind speziell die Diskussionsrunden Presseclub, Maybrit Illner. Anne Will, hart aber fair und Günther Jauch. Am Wochenende wird die Phoenix-Sendung „Im Dialog“ übertragen.

Außerdem werden Seewetterberichte und die Wasserstandsvorhersage für die deutsche Nordseeküste nach folgendem Plan gesendet:

  • 01:05 Uhr: Wasserstand, Seewetter und nautische Meldungen
  • 06:40 Uhr: Nur Seewetter
  • 18:10 Uhr: Wasserstand, Seewetter, Wettertrend und nautische Meldungen

EmpfangBearbeiten

Das Programm von Dokumente und Debatten wird seit dem 1. Januar 2015 nur noch digital verbreitet. Es ist über DAB+ und DVB-S sowie als Livestream empfangbar. In den Kabelnetzen sind die ehemaligen Frequenzen von Dokumente und Debatten von Deutschlandfunk Nova übernommen worden. Die frühere analoge Verbreitung über Frequenzen der Mittelwelle und der Langwelle war im Zeitraum 2013/2014 eingestellt worden.

LogosBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutschlandradio.de: Neue Markenarchitektur ab 1. Mai 2017
  2. Deutschlandradio.de: Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova - Deutschlandradio-Programme ab 1. Mai mit neuen Namen
  3. DWDL.de: Neuer Look für Deutschlandfunk, 2live bei 1live