Diskussion:Dreyfus-Affäre

Letzter Kommentar: vor 1 Jahr von Masegand in Abschnitt Asteroid

Neutralität

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Ich hab mal den Abschnitt Politische Bedeutung auskommentiert, da er mir in dieser Form nicht sehr neutral erscheint. Zwar finde ich persönlich eine Stärkung der Demokratie und die Trennung von Kirche und Staat wichtig. Aber ein Wikipedia Artikel sollte nicht so bewertend vorgehen.--Kingruedi 20:56, 13. Jan 2005 (CET)

Formulierung

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"Es gibt also keine staatliche Finanzierung der Kirche, alle Kirchenbauten gehören seitdem dem Staat und der Religionsunterricht an Schulen ist freiwillig. "

gehören wirklich alle Kirchenbauten dem Staat? das wiederspricht doch eher einer Trennung oder? werden die bauten den religionsgemeinschaften dann kostenlos zur benutzung zur verfügung gestellt, müssen sie diese mieten,.... ? --84.113.197.47 04:19, 23. Aug 2005 (CEST)

Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion

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Als Dreyfus-Affäre wurde der Fall des aus dem Elsass stammenden jüdischen Artilleriehauptmanns im französischen Generalstab Alfred Dreyfus bekannt, der in der III. Französischen Republik Ende des 19. Jahrhunderts wegen angeblicher Spionage zu Verbannung und Haft verurteilt wurde.

  • pro - wieder gestolpert, wieder was gelernt -- Achim Raschka 23:16, 23. Aug 2005 (CEST)
  • Pro, der Artikel verdient es (die Sache auch) -- €pa 18:11:24, 25. Aug 2005 (CEST)
  • Pro Durchaus. -- Jcr 10:40, 26. Aug 2005 (CEST)

Aber Schwarzkopien ?? Wasn dass? Das muss in dem Artikel wohl anders beschrieben werden. Gerhard51 23:52, 18. Dez 2005 (CET)

Nebenwirkungen

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Nach diesem riesigen Skandal hat die französiche Regierung kein Vertrauen mehr in Wehrleute für Widerspionage. Dies Abteil war von Abwehrministerum zu Innenministerum am 1. mai 1899 umgezogen worden (http://www.interieur.gouv.fr/rubriques/c/c3_police_nationale/c335_dst/index_html).


Korrekturen

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Der deutsche Militär hiess von Schwarzkoppen und Picquart war Major, nicht General. Werde dies korregieren.--Tresckow 03:24, 14. Apr 2006 (CEST) Soviel ich weiß, wurde Picquart nach Tunesien und nicht nach Algerien (was nahe liegen würde) versetzt.

Antijudaismus

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Ich habe den Begriff "Antisemitismus" in "Antijudaismus" abgeändert, da ersterer als anachronistisch zu betrachten ist. Vorbehalte, Feindschaft etc. von Seiten von Katholiken gegenüber Juden sind traditionell als "Antijudaismus" zu bezeichnen. Der Begriff "Antisemitismus" hat durch Hitler etc. eine stark rassistische Konnotation erfahren, die bei Katholiken zumindest damals wohl nicht so gegeben war. --Wikiferdi 07:59, 19. Mai 2006 (CEST)Beantworten

Katholische Kirche

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Ich habe "Katholische Kirche" in dem einen Fall in "zahlreiche Katholiken" abgeändert, da hier m. E. eine Pauschalisierung falsch und irreführend ist. Die Katholische Kirche ist eine Weltorganisation mit zentraler Leitung in Rom/Vatikan. Der politische Einfluss, der von Katholiken in Frankreich damals geltend gemacht wurde, beschränkt sich wohl auf französische Katholiken. Denkbar wäre auch eine Formulierung wie z. B. "Katholische Kirche Frankreichs". Aber auch in diesem Fall wäre es m. E. sinnvoll "Ross und Reiter" beim Namen zu nennen. D. h. welche führenden Persönlichkeiten innerhalb der kath. Kirche haben diese Position vertreten etc. Falls dies "zu aufwendig" ist, dann plädiere ich doch eben für eine nicht pauschalisierende Formulierung wie "zahlreiche Katholiken". --Wikiferdi 08:08, 19. Mai 2006 (CEST)Beantworten

Tag der Rehabilitierung

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Als Tag der Rehabilitierung wird der 11. Juli 1906 genannt, während hier (until his eventual exoneration on 12 July 1906) und hier (le 12 juillet 1906 la Cour de cassation cassa son jugement) der 12. Juli angegeben ist. Was ist richtig? --B. N. 18:33, 13. Jul 2006 (CEST)

PS. Auch der französische Staatspräsident ist übrigens der Meinung, es sei der 12. Juli gewesen: [1] ;-) --B. N. 20:43, 15. Jul 2006 (CEST)

Religionsunterricht in Frankreich

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Im Text steht, dass seit dem Gesetz von 1905 Religionsunterricht in Frankreich freiwillig ist. Nach allem was ich gehört habe existiert dieser dort überhaupt nicht. Meine Großmutter (Französin) war auf einer katholischen Privatschule und es gab dort Schulgottesdienste etc. aber nicht mal da so etwas wie Religionsunterricht. Das sollte überarbeitet werden... Louis88 84.174.39.99 18:06, 1. Sep 2006 (CEST)

eine kleine generelle semantische Anmerkung

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Im Kopf des Artikels wurde von "kontroversen Debatten" gesprochen. Das Adjektivattribut kontrovers habe ich aus dem Satz rausgeschnitten, da es schlicht überflüssig ist. Denn das Nomen Debatte impliziert bereits, dass ein Sachverhalt kontrovers (~strittig) ist; dies noch explizit hinzuzufügen ist eine weitverbreitete, aber sinnfreie sprachliche Verirrung. Gleiches gilt prinzipiell auch für die Konstruktionen "kontroverse Diskussion" oder "kontrovers diskutieren", aber das hat hier nun entgültig keinen Themenbezug mehr.

Überschneidungen mit dem Artikel zur Person von Dreyfus

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Die Überschneidungen scheinen mir nach meiner heutigen Bearbeitung der beiden Artikel (die ruhig getrennt beibehalten werden sollten) bereinigt.
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Gert pinkernell 21:01, 18. Mär. 2007 (CET)

Konkordat mit dem Vatikan

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Im Text findet sich der Satz "Mit dem Gesetz von 1905 kündigte die französische Regierung auch das Konkordat, das 1802 Napoleon mit dem Vatikan geschlossen hatte." Damit ist entweder das Konkordat von 1801 (1801, nicht 1802) gemeint oder die Organischen Artikel von 1802 oder beides gemeint. Wäre schon wenn das jemand korrigieren/klarstellen könnte, ich weiß es nämlich nicht. --Regani 17:15, 23. Mär. 2007 (CET)Beantworten

Ich denke, richtig ist 1801. Habe entsprechend korrigiert. Gert pinkernell 11:57, 25. Mär. 2007 (CEST)Beantworten

Politisch nicht übertragbar

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Weiterhin für schuldig hielten ihn vor allem konservative Politiker und Bourgeois, zahlreiche Katholiken und Angehörige der Armee. Auf der anderen Seite standen vor allem Republikaner, Sozialisten und linke Intellektuelle (ein Begriff, der erst jetzt geläufig wurde, meist zunächst in pejorativer Verwendung)

Das ist eine stark vereinfachende und historisch falsche Deutung: Die Welt wird hier in Links und Rechts == Gut und Böse geteilt:

  • vor allem Konservative (was waren damals in Frankreich Konservative; 100 Jahre nach der Revolution ?)
  • Burgeois: das ist eine völlig unangebrachte vulgärmarxistische Terminologie. Der Schreiber sollte sich einmal informieren, was der Begriff Burgeois == Bürger in der französischen Republik bedeutet !
  • Republikaner (gab es damals in Frankreich Antirepublikaner ?)
  • Angehörige der Armee (waren das in Frankreich die Antirepublikaner ??)

Hier wird eine politische Schablone aus dem Deutschland der Altachtundsechziger über das Frankreich der Jahrhundertwende gestülpt. Bitte korrigieren oder löschen !

Antirepublikaner (wenn man den Begriff so verwenden möchte) waren vor allem Monarchisten und Anarchisten. Dreyfuses Gegener saßen (zu Beginn) vor allem im Generalstab (die Genärele Gonse, Renouar, Mercier; Major Henry, Oberst Sandherr usw.)und zeichneten sich durch die Manipulation der Presse und des Rechtssystems (der code civile stellte ja eine große Errungenschaft des Rechts der Neuzeit dar) tatsächlich als Republikfeinde aus. Wobei es auch Armeeangehörige wie Picquart gab, die mit den illegalen Praktiken der Armeespitze nichts zu tun haben wollten.

Versetzung

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wurde dieser Armee-Mensch jetzt nach Algerien oder Tunesien versetzt? (nicht signierter Beitrag von 87.175.46.242 (Diskussion | Beiträge) 02:01, 5. Sep. 2009 (CEST)) Beantworten

Quellen

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Ich finde dem Artikel fehlen Quellenangaben. Wenigstens grundlegende Aussagen wie der Anfang der Affäre sollten mit Quellen belegt sein. (nicht signierter Beitrag von 134.96.3.93 (Diskussion) 16:08, 27. Dez. 2010 (CET)) Beantworten

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der link musste geändert werden, verschoben nach Bundeszentrale für politische bildung BpB, unterbereich: aus politik und zeitgeschichte. auf den seiten der zeitung lassen sich immer nur die aktuellen ausgaben finden, später dann NUR bei der BpB aufzurufen.-- Eisbaer44 19:15, 4. Feb. 2011 (CET)Beantworten

Neuheit!

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Einen bereits lesenswerten Artikel zum Schreibwettbewerb zu nominieren, ihn also _noch_ besser machen zu wollen, das hat es wohl auch noch nie gegeben. 91.57.247.13 23:04, 2. Sep. 2011 (CEST)Beantworten

Einige Anregungen (1. Okt. 2011)

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Der Artikel ist sehr lang geworden. Insgesamt werden die Affäre und ihre Bedeutung klar. Dennoch gibt es meiner Meinung nach einige Punkte, wo ich Verbesserungen anregen möchte:

1) Grundsätzlich macht die Gliederung auf mich, der ich hier allerdings oft übertrieben pingelig bin, einen zerfaserten Eindruck. Das ließe sich m. E. rasch beheben, indem man vier Hauptkapitel bildet:

  • Die Affäre
  • Der Kontext (= Kapitel 14)
  • Künstlerische Rezeption
  • Nachweise

2) Der letzte – gewichtige – Satz der Einleitung wird meines Erachtens nicht ausgeführt. Worin genau diese Auswirkungen bestehen, ist mir nicht klar geworden.

3) Die Dritte Republik wird als der fortschrittlichste europäische Staat gekennzeichnet. Das ist eine Wertung, die nicht in den Artikel gehört. Die Kriterien für „Fortschrittlichkeit“ bleiben dafür überdies im Dunkeln.

4) Den Satz

„Die relativ kleine jüdische Gemeinde jüdischer Franzosen hatte verglichen zu ihrem Anteil an der Bevölkerung großen Einfluss.“

finde ich ausgesprochen schlecht formuliert. Der Vergleich etwa zu Katholiken zeigt, wo die Musik spielt. Das sich Erarbeiten von Positionen in Staat, Armee oder Wirtschaft sagt noch nichts aus über die realen Möglichkeiten in Entscheidungssituationen aus. Das zitierte Buch mag eine solche These vom „relativ großen Einfluss von Juden in der Dritten Republik“ aufstellen. Ob diese These einer kritischen Betrachtung standhält und ob ihr nicht andere Autoren widersprechen, stelle ich anheim. Die Frage ist doch immer: Was lässt eine Gesellschaft, in der Diskriminierungen zum Alltag oder zur noch spürbaren Geschichte gehören, an Aufstiegsmöglichkeiten zu? Welche Aufstiegserfahrungen gibt es für diskriminierte Personenkreise? Oder mit anderen Worten: Wo ist also der jüdische Bauer Frankreichs? Wie verhält es sich im Übrigen mit dem „Einfluss“ der Protestanten in der Dritten Republik?

5) Der Leser bleibt meiner Meinung nach allein gelassen mit der Aussage, dass die Mehrheit der Historiker, die sich mit der Affäre befassten, den Beginn dieser Affäre nicht als ein antisemitisches Komplott betrachtet. Was sind für diese Mehrheitssicht die Argumente?


Diese Anmerkungen können die große Freude, die mir dieser Artikel bereitet hat, nicht trüben. Im Gegenteil – sie entspringen dem Wunsch anzuregen, aus Gutem noch etwas Besseres zu machen. Beste Grüße und viel Erfolg --Atomiccocktail 09:53, 1. Okt. 2011 (CEST)Beantworten

„Die relativ kleine jüdische Gemeinde jüdischer Franzosen hatte verglichen zu ihrem Anteil an der Bevölkerung großen Einfluss.“ Dieser Satz ist ein häufig von Antisemiten benutztes Argument. Auch die Nazis benutzten solche Behauptungen, um jüdische Mitbürger zu diskriminieren. Ebenso könnte man sagen die Adligen hätten … --Whoiswohme 13:42, 5. Nov. 2011 (CET)Beantworten

Die Einleitung...

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...ist jetzt ein Unding. In atemlosem Stakkato wird ein Wust an Informationen heruntergehaspelt, (als wichtigstes erscheint an erster Stelle das Signalwort "jüdisch" - unverlinkt, es geht aber doch um einen Offizier und nicht um einen Religionsgelehrten, Priester o.ä. ?) die dort nichts zu suchen haben, deplaziert sind. Die Einleitung sollte eine kurze, griffige Zusammenfassung präsentieren, für Einzelheiten ist weiter unten im Text - mit sorgfältiger Entwicklung der Gedanken - genügend Raum. --Oenie 23:38, 6. Okt. 2011 (CEST)Beantworten

"jüdisch" ist in diesem Fall wichtig, da der Fall Dreyfus eine massive antisemitische Komponente aufweist. Wäre Dreyfus nicht Jude gewesen, dann wäre der Fall vermutlich anders verlaufen. Zum Rest kann ich keine Aussage machen. --GiordanoBruno 00:06, 7. Okt. 2011 (CEST)Beantworten
Ja sicher. Aber Dreyfus war in seiner Funktion zunächst mal Offizier und nicht Jude. Abgesehen von diesem massiven, überdimensionierten Einleitungsblock: man sollte nicht gleich in der Einleitung das rassistische Schubladen-Stereotyp der Antisemiten treulich aufgreifen, für die an vorderster Stelle immer der Jude rangiert, ob es sich nun um einen Wissenschaftler, Juristen, Journalist, Geschäftsmann oder Handwerker handelt. Einen unvorbereiteten Leser schreckt so eine von Vorverständnis strotzende Einleitung jedenfalls ab. --Oenie 00:14, 7. Okt. 2011 (CEST)Beantworten

Kandidaturbereit?

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Kann der Artikel als zweiter des SW nun kandidieren? --Armin 08:20, 5. Nov. 2011 (CET)Beantworten

Picquart

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In der Einleitung wird Picquart erwähnt, ohne dass erläutert wird, um wen es sich handelt ("Picquart kehrte mit dem Rang eines Brigadegenerals in die Armee zurück."). --Malabon 22:04, 18. Nov. 2011 (CET)Beantworten

Begley II.

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Ich habe gesehen, dass der Begley hier als Literatur verwendet wird. Diese Werk entspricht aber nicht WP-Lit. Könnte sich mal einer der Kanditaten oder Kandidatinnen äußern, die das hier vertreten? Gruß--Orik 23:54, 25. Jan. 2012 (CET)Beantworten

Deutsch-französisches Geschichtsbuch

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Ich halte das Deutsch-französische Geschichtsbuch für keine zuverlässige Informationsquelle im Sinne unserer Regularien. Gewiss besteht über die Dreyfus-Affäre heute kein Dissens mehr, aber das muss mit wissenschaftlicher Literatur belegt werden: Handbücher, Überblickswerke, Forschungsberichte zur Dritten Republik stehen im Überfluss zur Verfügung. Das Deutsch-französische Geschichtsbuch ist in diesem Zusammenhang allenfalls eine Primärquelle, und deren Interpretation ist per definitionem Theoriefindung.
Oder anders gefragt: Gibt es eine zuverlässige Informationsquelle, die das Deutsch-französische Geschichtsbuch als Beleg für die offizielle Sichte heute anführt? Wenn ja, muss diese Quelle direkt zitiert werden, wenn nein, muss die Wikipedia dies auch nicht tun. Gruß, --Φ 10:26, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten

Ich habe nur gesehen, dass das Buch hier im Artikel erwähnt, aber nicht als Quelle verwendet wird. Habe ich was übersehen? Hier stellt sich mir eher die Frage, wie relevant das Werk ist und ob die Darstellung in diesem Umfang gerechtfertigt ist. --GiordanoBruno 10:34, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten
Die Einstellerin glaubt, dass gerade dieses Buch den Sachverhalt heute offiziell belegt. Ich sehe auch keine Relevanz gerade dieses Geschichtsbuch, aus hunderten vergleichbaren, anzuführen. --Otberg 10:50, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten

Filoump monierte in der KALP-Diskussion, dass der Stand der Vermittlung in heutigen Geschichtsbüchern fehle. Das franz.-dt. Geschichtsbuch sticht infsofern aus anderen Geschichtsbüchern heraus, als es sich um ein offizielles staatlich-wissenschaftliches Projekt anlässlich des 40 Jahrestages des dt-franz. Elyseevertrags handelt, an dem französische und deutsche Vertreter v. Ministerien, Wissenschaftler und Lehrer sowie Bevollmächtigte beider Verlage jahrelang arbeiteten. Es wird nunmehr in Frankreich u. Deutschland eingesetzt. Es gibt nicht hunderte, sondern kein einziges vergleichbares Geschichtsbuch. All das geht aus dem Text und den Einzelnachweisen hervor. Außerdem habe ich daraus Aussagen zu den intellektuellen Dreyfusards und ihren Gegner paraphrasiert bzw. zitiert. Wieso es sich bei so zahlreicher hochkarätiger wissenschaftlicher Beteiligung um eine hier nicht zitierfähige Primärquelle handeln soll, erschließt sich mir nicht. Die Rezeptionsgeschichte ist bisher noch nicht vollständig, und die Vermittlung im Bildungswesen gehört m.E. dazu. --Anima 13:42, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten

Liebe Anima, zitierfähig sind Primärquellen nach WP:Q grundsätzlich nicht, sondern nur wissenschaftliche Sekundärquellen, und zwar solche, „die für das Fachgebiet des jeweiligen Lemmas relevant sind“. Schulbücher gehören gewiss nicht dazu. Dass die Wissenschaft seit langem schon von Dreyfus' Unschuld ausgeht, ist im Artikel hinreichend belegt; obendrein könnte man noch die gängigen Überblicksdarstellungen zitieren, zB Rudolf von Albertini, Frankreich: Die Dritte Republik bis zum Ende des Ersten Weltkriegs (1870-1918), in: Theodor Schieder (Hrsg.), Handbuch der Europäische Geschichte, Bd. 6, Klett-Cotta, Stuttgart 1968, S. 245 ff., Madeleine Rebérioux, La République radicale , 1899-1914 (=Nouvelle histoire de la France contemporaine, Band 11), Editions du Seuil, Paris 1976; William Fortescue, The Third Republic in France, 1870-1940. Conflicts and Continuities, Routledge, New York 2000. Wozu braucht man da ein Schulbuch?
Wenn man dagegen den Stand der Vermittlung in heutigen Geschichtsbüchern aufnehmen will, sollte man besser aus einem Werk der Schulbuchforschung zitieren. Auf keinen Fall reicht es aber, ein einziges Werk zu nennen. Gerade weil es „heraussticht“, müssen hier noch weitere angeführt werden, damit man einen repräsentativen Querschnitt hinkriegt. So ganz allein ist solch ein Buch, das im Unterricht kaum eingesetzt wird, nicht aussagefähig. Gruß, --Φ 15:28, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten
Hallo Phi, ich glaube, wir drehen uns im Kreis. Warum ergänzt du nicht einfach die von dir genannten Quellen? Die Argumente hinsichtlich der Irrelevanz des französisch-deutschen Schulbuchs, das zahlreiche Vertreter staatlicher Stellen, Wissenschaftler, der Verlage usw. geschrieben haben, leuchten mir nicht ein. Es bringt dem Leser einen Mehrwert darüber informiert zu werden, was heute dazu in franz. u. dt. Schulen gelehrt wird und zwar auf höchstem Niveau. Dass dieses Niveau nicht von jedem Geschichtsbuch erreicht wird, ist unbestritten. Dass ein solches Buch in jahrelanger Kooperation entstanden ist, finde ich erwähnenswert, zumal am Schluss die gegensätzlichen Positionen noch einmal kurz u. knapp dargestellt sind. In dem Artikel steht wirklich an einigen Stellen Unwichtigeres. Ich würde jetzt gern weiter recherchieren, ob in F Schulen, Straßen usw. nach Dreyfus benannt sind und schlage vor, wir widmen uns wieder der Verbesserung des Artikels. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass beide Positionen, die hier vertreten werden, möglich sind (repräsentativ/hervorragend). Es müsste doch möglich sein, beides darzustellen. Gruß --Anima 22:46, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten
Liebe Anima,
ich habe momentan wenig Zeit und auch nicht alle der erwähnten Bücher zur Hand. Ich finde auch nicht, dass ein Schulbuch geeignet ist als Grundlage von Wikipedia-Artikeln, und von lesenswerten schon gar nicht. Ich sehe darin einen Präzedenzfall, dein Edit ist keine Verbesserung des Artikels. Deswegen nehm ich ihn unter Verweis auf WP:Q und auf die Mehrheitsmeinung in diesem Thread wieder raus. Freundliche Grüße, --Φ 22:55, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten
Hallo Phi, es handelt sich um keinen Präzendenzfall, sondern um eine relevante Information für diese spezielle Rezeptionsgeschichte. Dieses besondere Unterrichtswerk hat übrigens einen eigenen Wikiartikel Histoire/Geschichte. Deinen Verweis auf Wikipedia Quellen verstehe ich nicht. Natürlich kann im Kontext - nämlich hier: der heutige offizielle Stand für den Geschichtsuntericht beider Länder - ein solcher Verweis auf ein innovatives offizielles deutsch-französisches wissenschaftlich fundiertes Projekt mit Zitat sinnvoll sein. Es handelt sich hier sicherlich nicht um einen Freifahrtschein für Schüler o.a., die ihr Geschichtsbuch mit Seitenangabe und Zitat mal in einem Wikipedia-Artikel sehen möchten. Hier geht es nicht um eine Quelle für einen Teil des Artikelinhalts, sondern um die Tatsache, dass sich Regierungsvertreter, Wissenschaftler u.a. auf eine gemeinsame Dartstellung der Dreyfus-Affäre in F u. D geeinigt haben. Ich stelle jetzt hier eine überarbeitete Fassung vor und rege an, dass du, Phi, nochmal darüber nachdenkst (auch über deine Form des Reverts), frage, ob GiordanoBruno u. Ottberg den Passus ersatzlos streichen möchten, nach Voten der Teilnehmer in der Kalp-Diskussion und nach einer Dritten Meinung. Eine Mehrheitsmeinung sehe ich bisher hier nicht.
Ergänzung unter Rezeptionsgeschichte:
„2008 erschien der zweite Band des französisch-deutschen Lehrwerks Histoire/Geschichte für die Abschlussklassen des Lycée und die gymnasiale Oberstufe, an dem Regierungsvertreter, Wissenschaftler und Lehrer sowie Bevollmächtigte der beiden Verlage beteiligt waren. Es enthält auch Materialien und Fragestellungen zur Dritten Republik und zur Dreyfus-Affäre mit eindeutiger Parteinahme für die intellektuellen Dreyfusards, die sich den 1789 verkündeten Bürger- und Menschenrechten verpflichtet fühlten. Über die Gegenseite heißt es in dem Geschichtsbuch: „Die Antidreyfusards gaben der Staatsraison Vorrang vor den Rechten des Einzelnen. Sie formierten sich unter Einbeziehung konservativer Katholiken zu einer neuen nationalistisch-antisemitischen Rechten.“[1]
  1. Histoire/Geschichte. Europa und die Welt vom Wiener Kongress bis 1945. Hrsg. Daniel Henri, Guillaume de Quintrec, Peter Geis. Nathan und Klett, Leipzig (deutschsprach. Ausg.) 2008, ISBN 978-3-12-416511-4, S. 44ff, S. 50f, Zitat: S.50

  2. Freundliche Grüße --Anima 19:41, 30. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Ich kann leider immer noch nicht verstehen welche Relevanz dieses Schulbuch und sei es auch noch so einzigartig, für das Lemma hat. Als Sekundärliteratur ist es gemäß WP:Q ungeeignet, genauso wie als allgemeingültiger Beleg für die Rezeption der Affäre im französischen Bildungssystem. --Otberg 21:39, 30. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Wo steht allgemeingültig? Es ist ein Verweis. Die Rezeptionsgeschichte ist insgesamt noch dürftig und sollte erweitert werden. --Anima 23:22, 30. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Also ich würde mich gerne mal sehr allgemein dazu äussern. Ich halte Schulbücher generell für nicht relevant und für absolut ungeeignet. Viele Fachschaften in Gymnasien verwenden die Schulliteratur zu bestimmten Themenbereichen nicht, aber ausgerechnet in einem Lexikon taucht ein Schulbuch als Literatur wieder auf. Geht meiner Meinung nach gar nicht. Einziege Ausnahme wäre als Beleg einer bestimmten Textstelle wo anders keine gleichlautende Stelle in der Literatur oder Net bekannt ist. Aber als Literatur zum Thema würde ich auf Schulbücher generell verzichten --Yogi 00:27, 31. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Wenn das Schulbuch in der aktuellen Fachliteratur als wichtige Meinung für die moderne Rezeption zitiert werden sollte, kann es gerne auch in den Artikel aufgenommen werden. Allerdings weiß ich in puncto Laienverständlichkeit nicht, ob der Satz für jeden Leser klar ist: Die Antidreyfusards gaben der Staatsraison Vorrang vor den Rechten des Einzelnen. Sie formierten sich unter Einbeziehung konservativer Katholiken zu einer neuen nationalistisch-antisemitischen Rechten Das liebe ich so an Zitaten, wenn sie ohne weitere Deutung/Erklärung (aus der Fachliteratur) eingefügt werden. --Armin 00:45, 31. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    DM: Ich würde die Relevanz des Geschichtsbildes – ggf. auch verschiedener – in Schulbüchern bejahen (+ Prüfung, wie repräsentativ die einzelnen Titel/Auflagen für „das Schul-Geschichtsbild“ sind), sofern die dortigen Darstellungen nicht zu dem Geschichtsbild redundant sind, das im Artikel vertreten wird. Beim Vergleich des zur Diskussionen stehenden Absatz mit dem Artikel tendiert das Ergebnis mE zur Verneinung der Frage. --ggis 09:12, 31. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    DM: Geschichtsunterricht verläuft nicht so, dass Schüler das wiederzukäuen hätten, was in irgendwelchen Schulbüchern steht. Wir haben viel bessere Texte als Schulbücher, um hier die wichtigsten Linien der Rezeption nachzuzeichnen. Bitte wissenschaftliche Lit. für die Darstellung der Rezeption verwenden. Es gibt dazu genug. --Atomiccocktail 12:05, 31. Jan. 2012 (CET) Muss da Atomiccocktail grundsätzlich recht geben und heftigst wiedersrechen! Eine Schule in der Pädagogen sitzen die die Schüler das Schulbuch "wiederkäuen" lassen wäre keine Schule die meine Kinder betreten würden :-) Allerdinge gibt es die leider und das mehr als man es nur in fürchterlichsten Albträumen sehen will. Allerdings muss man hier auch einschränken, das es in Deutschland bzw. den für Bildung verantwortlichen Ländern eine lehrmittelfreiheit gibt. In NRW wird diese Prinzip sehr stark praktiziert, was jeder Vater all zu gut kennt wenn ein Kind die Schule wechselt. Meine Tochter hatte z.B. das Gymnasium wechseln müssen weil die LK´s die sie belegen wollte in ihr Schule nicht angeboten wurden. Gerade im Fach Geschichte hieß das auch, die Schulbücher und Lektüren die sie angeschafft hatte landeten bei ebay, ihre neue Schule hat in diesem Fach erst gar kein Geschichtsbuch für die Oberstufe, sondern hat sich im Ganzen für den Rückgriff auf Fachliteratur beschränkt. Mit Erfolg übrigens! Daher vermag ich zu glauben das in so einem Artikel ein Schulbuch weder als Literatur Hinweis noch als Beleg überhaupt tauglich ist, bzw. jede andere Sekundärliteratur besser ist. --Yogi 00:44, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Danke für die Beiträge. Nun gibt es wirklich ein mehrheitliches Votum. Werde den Text nicht wieder einstellen. Es ist ein Wiki, und hier geht ja nichts verloren. Vielleicht stellt sich nach einiger Zeit heraus, dass er doch für den Artikel geeignet ist. Ich gehe weiterhin davon aus, dass es sich hier nicht um Belegliteratur handelt, sondern um die Darstellung der Tatsache, dass dieses offiziöse Lehrbuch, gemeinsame franz-deutsche Positionen nicht nur zur Dreyfus-Affäre vorlegt und damit in beide Gesellschaften hineinwirkt. Mit freundlichen Grüßen --Anima 16:26, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Ich könnte mir das Geschichtsbuch als sinnvoll für einen Abschnitt "Rezeption" vorstellen, wenn das Thema denn ein deutsch-französisches wäre, wie etwa der Erste Weltkrieg oder der Ruhreinfall. Dass Dreyfus für die Deutschen spioniert haben soll, reicht m.E. nicht aus. Besten Gruß Ziko Mentorenprogramm 19:47, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Überprüfung des Auszeichnungsstatus vom 9. Januar bis 2. Februar 2012, Ergebnis: bleibt lesenswert

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    Als Dreyfus-Affäre bezeichnet man die Verurteilung des jüdischen Artillerie-Hauptmanns Alfred Dreyfus 1894 wegen angeblichen Landesverrats. Die Verurteilung basierte auf zweifelhaften Handschriftengutachten und rechtswidrigen Beweisen. Für die Wiederaufnahme des Verfahrens und den Freispruch Dreyfus' setzten sich zunächst nur Familienmitglieder und einige wenige Personen ein, denen im Verlauf des Prozesses Zweifel an der Schuld des Angeklagten gekommen waren.

    Der Artikel wurde im August 2005 in dieser Version als lesenswert bewertet. Da seitdem viel Zeit ins Land gegangen ist und der Artikel vor allem vor kurzem deutlich aus- und umgebaut wurde, sodass vom damaligen Artikel nichts mehr übrig ist, halte ich es für sinnvoll, den Status des Artikels zu überprüfen. Der Hauptautor konnte nicht informiert werden, da er seit zwei Monaten nicht mehr aktiv ist. Persönlich finde ich den Artikel exzellent, enthalte mich jedoch als Vorschlagender der Stimme. 88.130.198.222 18:42, 9. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    auf der disku der hauptautorin Benutzerin:BS Thurner Hof wurde von der IP noch nicht einmal eine info über diese kandidatur hinterlassen. das kann ich nicht verstehen, da die benutzerseite NICHT ausdrückt, dass die benutzerin abwesend ist. sie hat lediglich seit anfang november nicht mehr editiert. das verhalten der IP befremdet mich doch sehr. wer soll denn hier aus der kenntnis des artikels heraus in den nächsten 10 bis 20 tagen kleine verbesserungen am artikel vornehmen, um unsere möglicherweise noch kommenden verbesserungsvorschläge aufzunehmen und den artikel zur gelungenen kandidatur zu führen? oder bei nachfragen diese zu beantworten? --Jbergner 22:41, 9. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Warum sollte der Artikel nicht die Chance haben durch andere (hier) verbessert werden zu können oder gar eine höhere Auszeichnungsstufe zu erlangen? Auch andere Autoren können ggf. später, nachdem sie die Verbesserungsvorschläge auf der Disku gelesen haben, diese einarbeiten. Sehe hier nichts befremdliches am Vorgehen der IP und hatte selbst schon mal gefragt, ob der Artikel vorgeschlagen werden kann. --Armin 22:52, 9. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Exzellent - IP hin oder her, der Artikel ist seit 2005 lesenwert und hat in dem jetztigen Zustand ein Sternchen verdient. --Hephaion vormals BayernMuenchen 00:48, 10. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Ich habe den Artikel bisher nur überflogen, möchte aber jetzt schon anmerken, dass eine formale Anpassung der Einzelnachweise wünschenswert ist (vgl. Hilfe:Einzelnachweise#Literaturbelege): Ist eine Literaturangabe bereits im Abschnitt Literatur aufgeführt, kann die Angabe beim Einzelnachweis verkürzt werden im Format: „Autornachname: ''Titel.'' Erscheinungsjahr, S. xy.“ Zu den Formatierungsregeln für Literaturangaben siehe Wikipedia:Literatur#Format. Momentan sind die Einzelnachweise sehr uneinheitlich gestaltet. --Jamiri 09:42, 10. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    • In meinen Augen ist dieser Artikel ebenfalls exzellent Die Lektüre habe ich als Juror im Schreibwettbewerb sehr genossen, Unstimmigkeiten und Auslassungen sind mir nicht aufgefallen (und Fehler kann ich nicht beurteilen). Man könnte dem Artikel maximal die Länge und den Detailreichtum als zu erzählend ankreiden - aber gerade das hat meinen Lesespass deutlich erhöht. -- Achim Raschka 22:18, 10. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Exzellent - halte den Artikel für außerordentlich gut - und das bei diesem verworrenen Thema. Marcus Cyron Reden 22:22, 10. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    keine Auszeichnung Ich bin sicher, dass es keinen Sinn hat, diese Kandidatur zu machen, wenn die Hauptautorin fehlt. Bereits am 1. Oktober 2011 habe ich Anregungen formuliert für das, was noch zu tun ist.

    • Die Gliederung des Artikels ist – mit Verlaub – immer noch unter aller Kanone.
    • Einige meiner Anregungen und Anfragen wurden offenbar berücksichtigt. Manchmal aber auch nur, indem entsprechende Sätze gelöscht worden sind. In der Einleitung vom 1. Oktober 2011 fand sich bspw. der interessante Schlusssatz, dass die Affäre in Frankreich auch heute noch nachwirke. (Auswirkungen und Folgen der Affäre prägen bis heute Teile der politischen Kultur Frankreichs.) Das wäre ein sehr wichtiger Punkt gewesen, der am 1. Oktober 2011 völlig unbelegt und unausgeführt im Artikel stand. Jetzt ist davon nicht mehr die Rede. Fehlt also etwas Entscheidendes vom Gegenstand? Das kann uns nur die in der Materie bewanderte Hauptautorin sagen.
    • Eine Formulierung, die mir stark nach einer antisemitischen ausschaut, ist immer noch im Artikel zu finden. (Die relativ kleine jüdische Gemeinde jüdischer Franzosen hatte verglichen zu ihrem Anteil an der Bevölkerung großen Einfluss.)

    Allein schon aus diesen drei Gründen – Fehlen der Hauptautorin, möglicherweise das Fehlen eines wichtigen Aspektes (Auswirkungen heute), schlechte Gliederung – lege ich in Veto gegen die Kandidatur ein sage ich deutlich kontra. Im derzeitigen Zustand erscheint mir sogar ein „lesenswert“ fraglich, weil mir die Sache als nicht durchkomponiert, als nicht beherrscht erscheint. --Atomiccocktail 16:09, 11. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Du kannst hier kein Veto einlegen und das u.a. damit begründen, weil die Hauptautorin fehlt/inaktiv ist. Das widerspricht dem wiki Prinzip und verhindert weitere Verbesserungen am Artikel. Jeder kann Texte weiter bearbeiten und verbessern. Früher konnte hier jeder Artikel vorschlagen, die er als Leser gelungen fand, heute muss man bald schon einen Kniefall vorm Hauptautor machen und um Erlaubnis fragen. Als nächster Schritt muss wohl gefragt werden, ob man in dem Artikel editieren darf. Du hast keine groben inhaltlichen Fehler aufgezeigt, daher ist dein Veto für die spätere Auswertung auch wertlos. --Armin 16:56, 11. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Sehe ich zwar ganz anders. Kniefälle sind nirgendwo nötig. Aber ich hab das Veto einfach in ein kräftiges "Kontra" verändert. Die Argumente gegen die Kandidatur und aktuell gegen die Auszeichnung wiegen nach meiner Meinung schwer genug ... --Atomiccocktail 17:42, 11. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Meinetwegen, mit dem Kompromiss nun kann ich leben. Das Veto wäre so vom Auswerter eh nicht berücksichtigt worden. --Armin 17:48, 11. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Ja. Das Kontra bewirkt bereits jetzt aus formalen Gründen die Verlängerung der Kandidatur und damit die Chance, dass die genannten Schwächen - möglichst durch die Hauptautorin - abgestellt werden. --Atomiccocktail 17:53, 11. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Exzellent War mir schon vorher positiv aufgefallen. -- Linksfuss 21:31, 11. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    • Den haben wir im Schreibwettbewerb zu recht ganz weit oben plaçiert. Die auch schon von Achim bemängelte, sehrsehr detaillierte Beschreibung einzelner Vorgänge und Zusammenhänge wird durch andere Stärken mehr als ausgeglichen; dazu zähle ich die Einleitung (für den kurzatmigen Leser bereits vollauf ausreichend) und die Beleuchtung mehrerer grundsätzlicher Aspekte, die die Affaire bezüglich des Zustands der damaligen französischen Gesellschaft aufwarf. Auch ohne Anwesenheit von BS Thurner Hof: Exzellent. --Wwwurm Mien Klönschnack 23:10, 11. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    • Exzellent Minimale Fehlerchen habe ich selbst ausgebessert, sicher kann man bei einigen Punkten noch besser formulieren oder ein paar Details ergänzen - aber insgesamt ist das ein ausgezeichneter Artikel, der sich gut liest und alle wesentlichen Aspekte und Hintergründe gut beleuchtet. Sehr gut gefallen mir vor allem die Struktur mit den Kapiteln zu den Einzelaspekten und die kurzen Hinweise dazu, was aus den Protagonisten wurde. Dass die Hauptautorin nicht informiert wurde, ist nun wirklich überhaupt kein Argument gegen eine Auszeichnung, da stimme ich Armin P. zu. --Wahldresdner 20:08, 12. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Exzellent Flüssig lesbar, führt gut durch den aus zahlreichen Teilfällen bestehenden Fall, eine echte Fleißarbeit, die praktisch alle möglichen Aspekte abdeckt. Verbesserungspotenzial besteht nur bei:

    • Das Inhaltsverrzeichnis bzw. die Struktur der Überschriften und ihre Hierarchisierung könnte noch klarer werden.
    • „Louis Begley bezeichnet die Motivation Picquarts für diese Vertuschungsversuche als nicht nachvollziehbar“ – kann ich nicht nachvollziehen, Begley schreibt doch auf S. 106, Picquarts Verhalten „läßt sich mit seiner Vorleibe für selbstständiges Arbeiten erklären“, er habe eine „interessante Spur“ selbst verfolgen wollen.
    • Beim zweiten Prozess gegen Dreyfus fehlt die Angabe des Strafmasses. Unter Begnadigung ist dann aber die Rede vom Risiko, „dass dieses Militärgericht weniger milde urteilen würde.“
    • Unter Rehabilitierung muss klarer hervorgehoben werden, dass das Oberste Berufungsgericht ein ziviles Gericht war, während die zwei Verurteilungen Creyfus’ vor Militärgerichten erfolgten. Ohne diesen Unterschied wird demleser auch nicht verständlich, warum die Verhinderung einer „Rückverweisung an ein anderes Gericht“ für Dreyfus so wichtig war.
    • „Die Armee genoss in Frankreich generell große Achtung, weil sie als Garant der französischen Größe galt.“ – Damit ist das Ansehen und Vertrauen, das die Armee genoss, bestenfalls erst gestreift.
    • Es fehlt noch die Angabe, wie die offizielle (Schulbuch-)Schreibung zum Fall heute steht, Denkmäler, nach Dreyfus und anderen Protagonisten der Affäre benannte Straßen, Plätze, etc.

    Filoump 11:22, 15. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    • ExzellentToller Artikel der die Affäre ausführlich behandelt. Die Auswirkungen auf die heutige Zeit wären ein schöner Bonus. Meine mich zu erinnern das erst vor wenigen Jahren Ärger um den Ort einer aufzustellenden Dreyfu-Statue entstand. Kleine Korinthenkackerei am Rande, bei der Degradierung wurden ihm nicht Epauletten runtergerissen, diese Uniform hatte keine, sondern die Goldschnüre an den Ärmeln. Siehe auch die Darstellung des Vorgangs auf der englischen Wikipedia.--Tresckow 14:31, 20. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    • Exzellent Bin kein Fachmann für die 3. Republik, aber das ist doch sehr interessant dargestellt (mit fast schon zu großer Liebe zum Detail). Assoziationen zur dten. Geschichte (dabei nicht nur zur Zabern Affäre) stellen sich von selbst ein. U.a. etwas mehr Absätze, einheitlche Staffelung der Gliederung u. gelegentliche Wiederholungen von Jahresangaben anstatt nur Tag/Monat wären zur Übersichtlichkeit vielleicht noch gut, aber das sind Details, die unter dem Strich nicht ins Gewicht fallen.--Superikonoskop 19:00, 20. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Exzellent klarer Fall, bei aller Kritik, ich halte den Artikel für absolut Auszeichnungswürdig, weil absolut nichts fehlt und er ist mehr als sehr gut zu lesen. Wichtig ist, das durch den Artikel alle Zusammenhänge gut nachvollziehbar sind, und das sehe ich hier absolut ale gegeben! --Yogi 22:28, 21. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Abwartend Fleißig sicher, toll nicht. Der Artikel erzählt in ermüdender, oft sogar verwirrender Detailtreue alle Konspirationen, Intrigen, Fälschungen und Einzelpublikationen nach, die eigentliche Bedeutung der Affäre wird nur unzulänglich herausgearbeitet: Die Dreyfus-Affäre war der (!) endgültige Sieg der Demokratie in Frankreich, die zweite und eigentliche Gründung der Troisième République. Dass das nur ein „einzelner Aspekt der Dreyfus-Affäre“ gewesen sein soll, geht an ihrer Bedeutung meilenweit vorbei. Die Gewichtung sollte umgekehrt vorgenommen werden.
    Die Geringschätzung der politischen Bedeutung der Affäre zeigt sich auch daran, dass nicht mal ein Drittel der erwähnten Politiker und Publikationsorgane politisch eingeordnet werden. Ob ein Presseorgan nun nationalkonservativ-katholisch oder radical war, ob ein Politiker aufseiten der républicains stand oder der Monarchisten, ist entscheidend zur Beurteilung seiner Äußerungen und Handlungen. Ohne eine solche Einordnung bleibt für den Leser, wenn er sich nicht ohnehin mit der Sache auskennt, der Eindruck eines undurchschaubaren Sammelsuriums. Typisch für diesen Mangel an politischem Ordnungssinn ist die Bezeichnung von Léon Blum als bloßen „Zeitzeugen“ - als ob es in diesem Zusammenhang ganz gleichgültig wäre, dass er ein Marxist jüdischer Abstammung war.
    Verbesserungswürdig ist auch die Gliederung: Dass Dreyfus zwischendurch auf der Île de Ré interniert war, erfährt der Leser zB nicht in Abschnitt 1.6 Verurteilung und Verbannung, wo es hingehört, sondern überraschend erst unter 1.7.2 Die ersten Dreyfusarden. Oder dass es eine vom Generalstab angestoßene Pressekampagne gegen Dreyfus gab, steht nicht unter 1.4 Erste Berichterstattung in der Presse, sondern ebenfalls erst unter 1.7.2 Die ersten Dreyfusarden.
    Kleine Meckereien zum Schluss: Wieso wird die Chronologie der Dreyfus-Affäre als „Hauptartikel“ für den Abschnitt 1.1 Das belastende Schriftstück genannt, der doch viel ausführlicher ist? Was ist „eine angeblichen Espérance“? Bei der angeblich „temporären“ Republik fehlt die Quelle für das Zitat, das ich persönlich für unzutreffend halte. Warum gibt es keine Links auf den deutschen und den französischen Geheimdienst, auf die verschiedenen Ministerien, auf den Generalstab? Die Zitate sollten zudem gemäß WP:ZIT immer auch in der Originalsprache zitiert werden.
    Insgesamt: So bitte nicht. Aber vielleicht ändert sich ja noch was. --Φ 22:14, 26. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Zum jetzigen Zeitpunkt mehr als Lesenswert, aber noch nicht exzellent. Habe den Artikel seit dem 16.Januar stilistisch und in geringerem Maße inhaltlich bearbeitet und einige der hier genannten Kritikpunkte (Attomiccocktail, Filoump, Superkonoskop) aufgegriffen (siehe Kommentare in der Zusammenfassungszeile). Wie den Befürwortern, ist mir aufgefallen, dass die Historie hier teilweise zur spannenden Agentenstory wird, mit den Kirtikern meine ich aber, dass die genaue Darstellung (z.B. der Rolle des Kolonialismus, der Armee, der franz. Juden, der politischen Parteien u. religiösen, sozialen u. polit. Bewegungen u.a.m.) zu kurz kommt. Die verlinkten Artikel zum gesamten Komplex Dritte Republik sind in der Regel noch lückenhaft. Die französische Wikipedia ist da um Längen besser. Die Autorin hat gute Arbeit geleistet, interessant erzählt und sehr viel Literatur rezipiert, z.T. aber dort Meinungen übernommen, ohne sie dem jeweiligen Verfasser zuzuordnen und ihn einzuordnen. Ebenso werden die anderen Personen zu wenig charaterisiert, die Gliederung ist noch nicht stringent. Die Punkte, die Phi aufführt, sind mir auch aufgestoßen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich noch andere an der Überarbeitung beteiligen würden, vielleicht findet sich sogar ein Experte für die franz. Geschichte des ausgehenden 19. Jhs und beginnenden 20.Jhs. Exzellent wird der Artikel aus meiner Sicht im zeitlichen Rahmen der KALP-Kandidatur nicht. --Anima 20:40, 27. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Bitte auf der Diskussionsseite um eine Meinung dazu, ob das Histoire/Geschichte unter Rezeptionsgeschichte passt. Hatte eine Anregung von Filoump aufgenommen; siehe: Diskussion:Dreyfus-Affäre#Deutsch-französisches Geschichtsbuch. --Anima 21:44, 30. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    • Exzellent Ist mir im Prinzip eigentlich ja wurscht, wie der Artikel bewertet wird. Da ich mich aber derzeit persönlich in einer ähnlichen Lage wie Hptm. Dreyfus befinde (ich habe vor kurzem aufgrund einer bösartigen und hundsgemeinen Intrige meine Arbeit verloren und kämpfe nun darum, sie wieder zu gewinnen), hab ich an dem Ding ein paar Schönheitsreparaturen vorgenommen. Hab leider keinen Zola, der die Entlastungsschrift schreibt und hoff' auch, dass sich die Sache nicht über zwölf Jahre hinzieht, aber diesen Link hab ich an die maßgeblichen Stellen weitergeleitet -- vllt hilfts ja was. Die exzellente Bewertung gönn ich dem Artikel auf jeden Fall, auch wenn im Moment nur der Abschnitt vor dem Inhaltsverzeichnis für mich von Bedeutung ist. - Dank dem Trupp, der meine Vandalismen gesichtet hat ;) + LG HHM -- 87.139.87.138 09:12, 3. Feb. 2012 (CET)Beantworten

     Info: Ich hab den Artikel nicht gelesen, aber: Es wäre schön, wenn hier nicht stur ausgezählt wird, sondern die Schwere der Einwände gewichtet wird. Möglichst Mehraugenauswertung. --Armin 01:26, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Ich stimme Armin zu und möchte einen ersten Teil der Auswertung durchführen.

    Kritik an einem Artikel kann selbstverständlich jeder äußern, jedoch spiegelt es "nur" die persönliche Meinung eines Autors wieder. Ich möchte den Hauptkritikpunkten nicht widersprechen, sehe jedoch imho laut Intro keinen gravierenden inhaltlichen Fehler. Des Weiteren steht es stimmenmäßig derzeit bei 13 Exzellenten und 1 Lesenwerten Stimme gegen 1 keine Auszeichnung und 1 Abwartend, was relativ eindeutig ist. Für mich sollte die Auswertung daher als exzellent erfolgen, jedoch sollte nach dem angesprochenen Mehraugenprinzip neben mir noch ein weiterer Stellung nehmen. Grüße --Hephaion

    reinquetsch und nur am Rande von Bedeutung: Ich zähle 14 e (Eine ohne Grünen Bapperl, 1l, 1ka, 1 abw --RBinSE 21:23, 30. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    korrekt, überlesen --Hepha! ± ion? 00:28, 31. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Siehe Weiteres statement hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kandidaturen_von_Artikeln,_Listen_und_Portalen#Dreyfus-Aff.C3.A4re--RBinSE 09:22, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Zweitauswertung: Mit 14 Exzellent, 1 Lesenswert und 1 keine Auszeichnung ist E + L ≥ K + 3 erfüllt; ebenso E ≥ 2 × (L + K). Damit quantitativ exzellent.

    Schwieriger wird es bei der Gewichtung der Einzelmeinungen. Atomiccocktail hat zwei grundlegende Punkte angesprochen: Gliederung und Mängel in der Darstellung der Rezeption. Weitere potentielle Mängel hat Phi genannt: Kontextualisierung von Akteuren, zu hohe Detaildichte und unbefriedigende Verknüfung des Artikels mit dem restlichen Artikelbestand. Anima, die sich um eine Überarbeitung des Artikels bemühte, ging auf diese Vorwürfe ein, bekräftigte sie überwiegend und zeigte sich einer Exzellent-Auszeichnung gegenüber skeptisch; sie nannte zusätzlich fehlenden historisch-politischen Kontext und Standpunktzuweisungen bei Zitaten. Unter den E-Stimmern nannte vor allem Filoump mögliche Mängel, die er aber – wie der Rest der Befürworter einer Exzellent-Auszeichnung als nicht besonders gravierend einstufte. Ansonsten fielen die Begründungen nicht besonders detailliert aus, viele Punkte (Lesbarkeit, Detailtreue, Umfang) wurden sowohl als Pro als auch als Contra genannt. Auf die sehr detaillierten Kritiken von Phi und Anima wurde in der Folge bedauerlicherweise nicht mehr eingegangen.

    Die Schlüsselfrage ist damit: Weist der Artikel Mängel bezüglich der Anforderungen an exzellente Artikel auf? Lesbarkeit möchte ich an dieser Stelle ausklammern, da sie kontrovers aufgefasst wurde; den Vorwurf der fehlenden Rezeptionsdarstellung und der Kontextualisierung sehe ich aber nicht hinreichend entkräftet. Tatsächlich fallen die Rezeptionsabschnitte in der Länge und auch in der Detailtiefe weit hinter die reine Darstellung der Ereignisse zurück und bestehen lediglich aus der Publikationsgeschichte; der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit der Affäre als künstlerisches Motiv. Was fehlt, ist die Schilderung des von Anima geforderten sozialen und politischen Klimas und die von Atomiccocktail angemahnten Nachwirkungen in diesen beiden Bereichen. Damit bestünde dann tatsächlich ein Mangel in einem Kernbereich, weshalb ich hier schweren Herzens zu qualitativ lesenswert tendieren würde, was dann auch für die Gesamtauswertung der kleinste gemeinsame Nenner wäre.--Toter Alter Mann 11:07, 2. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Drittauswertung

    Zu den quantitativen Bedingungen ist alles gesagt. Qualitativ sehe ich jedoch auch zumindest einen erheblichen Mangel und verweise diesbezüglich auf die Diskussionsseite (siehe Link in der Erstauswertung), wo ich meinen Einwand soeben dargelegt habe. Daher lesenswert, aber noch knapp unterhalb von exzellent. Gruß, Frisia Orientalis 11:15, 2. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Metaauswertung

    Nach 3 Auswertungen steht es zwischen Exzellent und Lesenswert 1:2. Eine weitere Auswertungsschlacht bringt uns nicht voran. Am Artikel wird aktuell gearbeitet, so dass die Bewertung (ich hatte gestern abend angefangen, mich durch die Kritik und Versionsgeschichten zu wühle) immer komplizierter wird. Das ist wohl eine im Gesamtverlauf der Kandidatur denkbar knappe Entscheidung gegen exzellent. Vielleicht möchte Anima, ggbflls auch die Hauptautorin, sollte sie sich wieder engagieren, unter Berücksichtigung der offenen Punkte einen neuen Anlauf starten. Bleibt Lesenswert. --Krächz 11:43, 2. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    schnipp
    

    Bei dem Artikel würde ich mir bei der Auswertung eine Gewichtung wünschen und kein stures Auszählen, möglichst Mehraugenauswertung. Danke. --Armin 01:27, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten

    Ich plädiere für exzellent. Die beiden einzigen Stimmen dagegen weisen nicht auf gravierende Mangel hin. Der kA-Stimme wurde widersprochen und die Lesenswert-Stimme macht auf mich nicht den Eindruck, als ob es ihr schwer im Magen läge, wenn der Artikel als "exzellent" ausgewertet würde. Andere Meinungen? AF666 20:05, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    +1 Ebenfalls dieser Ansicht, die Einwände sind wohl berechtigt, aber IMHO nicht wirklich so schwerwiegend, dass eine Auswertung dadurch anders ausgehen sollte. ich hätte kein Kopfweh bei exzellent. Servus, --Reimmichl → in memoriam Geos 20:13, 29. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Zur Zeit habe ich noch nicht den Eindruck, als ob die Diskussion um das Schulbuch Histoire/Geschichte bereits inm Einklang beendet ist, zuvor wurde im Artikel hin- und hereditiert, was wiederum die Suche nach der "richtigen Version" erschwert, die dann als ausgewertete in die Statistiken einfließt. Immerhin wird diskutiert und nicht nur revertiert.--Vux 22:42, 30. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    Bevor das nicht geklärt ist, sollte auch nicht ausgewertet werden. --Armin 22:54, 30. Jan. 2012 (CET)Beantworten
    @ Armin und @ Vux und @Reimmichl und vielleicht weitere Admins oder Betreuer Ich bin hier zu neu um "sei mutig" was zu machen - bin aber entschieden der Meinung dass auf die KALP Liste kein Auswertungsrückstand von mehreren Tagen entstehen sollte. Die Option stehen lassen auf der KALP Liste bis etwas geklärt ist ist zu unpräzis. Irgendwo hin da mit. Augen zu und durch oder Schiedsgericht oder 3. Meinung oder oder... --RBinSE 09:20, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Ich könnte voraussichtlich heute abend, spätestens aber morgen eine Auswertung vornehmen, gerne dann auch bereits als Zweit- oder Drittvorschlag, falls allgemein ein Ende der Kandidatur als wünschenswert erachtet wird. --Krächz 12:23, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Das wäre sehr zu begrüßen! Grüße --Hepha! ± ion? 15:11, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    +1--RBinSE 15:53, 1. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Fazit vorweg: Die Arbeit, die in diesem Artikel steckt, ist in jedem Fall exzellent. Darin stimmen mit mir sicherlich viele der Abstimmenden überein, die ja auch zu den verdienten Autoren dieses Projekts zählen. Das Resultat dieser Arbeit hat aber noch zumindest eine Schwäche, die nicht übergangen werden kann. Ich habe mir den Artikel durchgelesen und zum Vergleich auch mal den englischen (gelesen) und den französischen (überflogen und stichprobenartig unter Zuhilfenahme des Langenscheidts gelesen) Artikel herangezogen. Vom Umfang her finde ich den Artikel großartig. Er ist definitiv nicht zu lang. Für die Einordnung in den zeitlichen Kontext ist diese Länge nötig. Die Kritik von Phi bezüglich der Gliederung teile ich, sehe allein darin aber noch keinen Grund, dem Artikel das grüne Bapperl zu versagen. Deutlich schwerwiegender ist der Kritikpunkt, den Anima vorgebracht hat: Die Hauptautorin folgt anscheinend öfter den herangezogenen Werken, ohne deutlich zu machen, dass es sich hier um deren Urteile handelt. Beispiel: „Zolas offener Brief gilt bis heute als einer der größten publizistischen Sensationen des 19. Jahrhunderts und wurde zum Wendepunkt in der Affäre Dreyfus.[118] Der Mut, den er mit dieser Veröffentlichung bewies, ist nicht hoch genug einzuschätzen.“ Dieser Meinung mag man sein, aber ohne Kennzeichnung ist das POV. Auch einen anderen Kritikpunkt von Anima teile ich unbedingt: Der Artikel liest sich teils wie eine spannende Agentenstory, die historische Darstellung kommt aber zu kurz. Möglicherweise liegt das daran, dass zumeist auf die drei Werke des Rechtsanwalts und Schriftstellers Jean-Denis Bredin, des Schriftstellers, Komponisten und Dramatikers George Whyte und des Schriftstellers und Anwalts Louis Begley (Rezension bei perlentaucher.de) zurückgegriffen wurde. Etwas mehr Julius H. Schoeps und Hannah Arendt, kurz: mehr Historiker als zitierte Autoren, wären da vielleicht besser gewesen. Anima hat recht: Der französische Wiki-Artikel scheint da um Längen besser aufbereitet worden zu sein. Ich teile daher Animas Urteil, dass der Artikel in jedem Fall lesenswert und sicher auch kurz vor exzellent ist. Für das grüne Bapperl sollten aber zumindest diejenigen Passagen überarbeitet werden, in denen den drei o.g. Autoren anscheinend gefolgt wurde, ohne dies kenntlich zu machen. Beste Grüße, Frisia Orientalis 10:49, 2. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Habe eine Metaauswertung vorgenommen, eine Viert-Auswertung und dann eine womöglich entscheidende Fünftauswertung führt irgendwann ins Absurde. Zu Dokumentationszwecken kopiere ich diesen Abschnitt auch auf die Diskussionsseite, da mir Frisia Orientalis' Begründung wichtig erscheint. --Krächz 11:48, 2. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    schnapp von der KALP-Diskussionsseite
    

    Artikel sichten

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    Mann, seid ihr schnell ;-) -- 87.139.87.138 11:23, 3. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Ach, wenn ihr schon dabei seid: Hier seid ihr deutlich weniger schnell... ;.) -- 87.139.87.138 11:42, 3. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Die Dreyfus-Affäre in Literatur, Film und Bühnenwerken

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    Es ist wohl etwas weit hergeholt, hier alles zu sammeln, was den Namen "Dreyfus" im Titel hat. Gerade bei einer Streitschrift ist der Titel wohl auch aus Provokationsgründen so gewählt worden. Es sollte schon mit dem Thema zu tun haben. --GiordanoBruno 23:14, 6. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Dann zähle doch zuerst mal andere literarische oder sonstige Arbeiten auf, die im Titel auf die Affäre verweisen. Den Begriff Streitschrift habe ich in Schrift geändert, da die verwendeten Quellen (Spiegel-Artikel von 1970) ihn nicht belegen. Sonnemann war ein deutsch-jüdischer Philosoph, der ins Exil gehen musste und später neben philosophischen auch politische Schriften verfasst hat. Er beschreibt hier eine Agentenaffäre (der Spion war zunächst für die Nazis, später für den BND tätig) mit großer öffentlicher Wirkung, in die auch Franz Josef Strauß verwickelt war. Wie ich schon in der Quellenlegende schrieb, hat sich Kafka in seinen Erzählungen nicht explizit auf Dreyfus bezogen, sondern lediglich in seinen Tagebuchaufzeichnungen. Dennoch ist er hier ebenso relevant wie Sonnemann. Die Spekulation über seine Gründe - nach deiner Auffassung "Provokation" - kann für die Relevanz keine Rolle spielen. Den ursprünglichen Text habe ich präzisiert, so dass der politische Hintergrund nunmehr deutlicher mit Einzelnachweisen herausgearbeitet ist. --Anima 19:15, 7. Feb. 2012 (CET) Deine Reverts ohne Bemühung der Diskussionsseite habe ich mit Ärger zur Kenntnis genommen. Wäre es vielleicht möglich, dass ich den Artikel zunächst ungestört weiterbearbeite - schön wäre es, wenn andere dabei mitmachen würden - und sich daran eine erneute Diskussion mit weiteren Verbesserungsvorschlägen anschließt? Grobe Fehler müssen natürlich sofort beseitigt werden, darum handelt es sich hier aber nicht. --Anima 19:15, 7. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Zuerst möchte ich dir meine Anerkennung aussprechen für die Verbesserungen am Artikel in letzter Zeit. Leider hast du meiner Meinung nach in ein paar Punkten unrecht, die du oben anführst. Zunächst einmal scheinst du der Meinung zu sein, dass ich die Entfernung des IMHO unpassenden Abschnitts begründen muss. Dem ist nicht so. Du möchtest den Artikel erweitern und deshalb liegt es an dir, den Zusammenhang zu Dreyfus zu begründen. Das hast du auch in deinem Diskussionsbeitrag oben nicht getan. Wie gesagt, aus der Erwähnung von Dreyfus im Titel kannst du das nicht einfach ableiten. Bis jetzt sehe ich nur eine klassische Themaverfehlung: Dein Beitrag ist zwar richtig und relevant, aber nicht an dieser Stelle. Außerdem schreibst du, dass ich die Diskussionsseite nicht verwendet hätte. Das ist so auch nicht richtig. Bei Unstimmigkeiten über Ergänzungen obliegt es dem Ergänzer, die Diskussion zu beginnen. Ich habe also den ersten Schritt für dich gemacht. Dein Wunsch, in Ruhe an dem Artikel weiterzuarbeiten ist verständlich, aber berechtigte Kritik und die Entfernung eines unpassenden Textabschnitts ist ein Verbesserungsvorschlag, dem du dich nicht verschließen solltest. Du hast den Sachverhalt doch schon an der richtigen Stelle, nämlich bei Vera Brühne eingetragen, wozu also eine redundante Kopie hier? Nachtrag zu Kafka: Bei Kafka existiert zumindest eine Quelle, die die Relevanz für sein Werk belegt. --GiordanoBruno 20:49, 8. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Ich warte seit 2 Tagen auf eine Antwort... --GiordanoBruno 22:36, 10. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Für mich als leser ist das schon interessant, da ich von dem fall Vera Brühne eigentlich nix mitbekommen habe und er ja wohl immer noch offen ist. Deswegen wäre ich jetzt für den abschnitt im artikel. Aber genauso gut kann ich GiordanoBruno argumentation verstehen. Gruß--ot 09:06, 11. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Hallo GiordanoBruno, du siehst drigenden Handlungsbedarf, noch bevor der überarbeitete Artikel wieder in KALP zur Diskussion gestellt wird? Mit freundlichem Gruß --Anima 20:43, 11. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Natürlich, was mache ich eigentlich hier die ganze Zeit? Ich bestehe darauf, dass hier Quellen beigebracht werden, die die Verbindung zu Vera Brühne belegen (dazu reicht der Titel eines Dokuments nicht aus), ansonsten ist der gesamte Abschnitt als TF zu löschen. --GiordanoBruno 14:09, 12. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Welche Theorie wird hier gefunden? Es handelt sich um einen tatsächlichen Buchtitei eines bekannten und relevanten deutsch-jüdischen Philosophen der Krtischen Theorie, und der Inhalt bezieht sich auf eine tatsächliche bundesdeutsche Agenten-Affäre, die in Zusammenhang mit der Spiegelaffäre stand. Er selbst sah diesen Zusammenhang, da ist weder dein noch mein Urteil m.E. gefragt. --Anima 21:48, 12. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Auf gut Deutsch: Weder Spiegel-Affäre noch Starfighter-Affäre noch der Justizskandal Brühne haben irgendetwas mit der Dreyfus-Affäre zu tun. --GiordanoBruno 23:05, 12. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Das Verbindungsglied ist Rechtsbruch und Staatsaffäre + Involvierung von Agenten. [2]. Ansonsten möchte ich darum bitten, Wikipedia:BNS zu beachten, etwas Geduld aufzubringen und weitere Voten abzuwarten. Ot schrieb, er würde den Passus belassen, obwohl er deine Position versteht. Gruß --Anima 19:50, 13. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    BNS? Ich warte hier seit Tagen auf eine Vernünftige Begründung für den Edit und nur weil ich diese einfordere begehe ich BNS? Wie wäre es wenn du dier mal überlegst, warum man in Artikeln über Äpfel wenig über Birnen schreibt - ist doch beides Obst, nicht war? --GiordanoBruno 23:08, 13. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    3-te Meinung: Also mMn. passt die Streitschrift nicht in diesen Abschnitt und ich halte ihre Erwähnung in einen zu Dreyfus generell für etwas fragwürdig bzw. grenzwertig (wobei ich allerdings die Bekanntheit/Bedeutung der Streitschrift nicht wirklich einschätzen kann). Ein Kompromiss mag allerdings darin bestehen, dass man den Abschnitt einfach umbenennt bzw. einen Oberabschnitt zu Rezeption oder kulturellen Einfluss konzipiert, da könnte man dann zumindest sehr bekannte Publikationen oder Skandale aufführen, die sich ihren Namen von Dreyfuss borgen. Allerdings müsste man dennoch die Frage ob jene Streitschrift bekannt/wichtig genug ist, überzeugend bejahen können.--Kmhkmh 23:33, 13. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Gretchenfrage: Siehst du aus dem bisherigen Diskussionsverlauf irgendeinen nennenswerten Zusammenhang für diesen Artikel? "Wichtig" mag sie meinetwegen sein, das ist geschenkt, die Diskussion über "Wichtig" wird zu keinem Ergebnis kommen. Die Frage ist "Wichtig für diesen Artikel?". Im Artikel zu Vera Brühne ist sie ja schon drin. --GiordanoBruno 23:43, 13. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Ich will's mal so sagen in einem Artikel über Watergate kann man durchaus auf ein paar prominente andere -gates verweisen als der Teil der kulturellen und sprachlichen Rezeption bzw. Auswirkung. Ob man jene Streitschrift analog dazu behandeln kann, kann ich auf den ersten Blick nict beurteilen, würde es aber eher bezweifeln.--Kmhkmh 03:05, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Wenn Verbindungen zwischen den beiden Affären auch von anderen deutlich thematisiert wurden, also die Bezeichnung „der bundesdeutsche Dreyfus-Skandal“ nicht nur von Sonnemann verwendet wurde, erscheint die Erwähnung angemessen. Wenn das eine Bezeichnung ist, die nur Sonnemann verwendet hat, die von anderen nicht wirklich aufgenommen wurde, dann wohl nicht. --Otberg 09:28, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Das wäre wie im Watergatebeispiel, so sehe ich es auch.--Kmhkmh 12:31, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    nochne 3.e Meinung:
    Dass die Dreyfus-Affäre auch schon mal als Metonymie für „skandalöse Vertuschung“ verwendet wurde, ist an sich nicht berichtenswert. Die Streitschrift, die ja keine breite Rezeption erfahren hat, ist allenfalls für den Artikel Vera Brühne interessant. Hier nicht. Gruß, --Φ 09:51, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten


    Zur Rezeption gibt es doch einiges:
    Zunächst mal die Presseartikel in Spiegel (Artikel) und Zeit: Der Schriftsteller Sonnemann drängt auf Wiederaufnahme des Prozesses. Zum selben Thema: Der Spiegel 20.3.1972 mit Hinweis auf den Titel Dreyfus-Affäre [3]

    Dann Hinweise in diversen Aufsätzen und Büchern:

    • Claus-Volker Klenke: Existenz, Negativität und Kritik bei Ulrich Sonnemann. 1999 (Philosophie), S.247 (books.google.de)
    • 1969 Feature des Autors im Hessischen Rundfunk z. Thema
    • Dieter Wunderlich: Vera Brühne. Biographie
    • Uwe Schultz: Recht und Gerechtigkeit. Große Prozesse, 2001, S. 381
    • Christoph Nix:Der Philosoph als Detektiv - Eine kriminogene Collage, in: Festschrift für Ulrich Sonnemann, Hamburg 1992; zugleich in: Frankfurter Hefte 1992, S. 844 ff.
    • Ulrich Sonnemann/Christoph Nix: Die Vergangenheit, die nicht endete. Der Mordfall Vera Brühne. ISBN 3-88349-324-4

    Das ist nur eine Auswahl. Reaktionen in der Öffentlichkeit gab es viele. Mit dem Kompromissvorschlag, den Abschnitt unter Rezeption zu schreiben, bin ich einverstanden. Ansonsten bleibe ich dabei: Wir sollten auf die Kalp-Diskussion warten. Es dauert nicht mehr ewig. Gruß --Anima 20:27, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Ist es so schwer einzusehen, dass der Aufsatz zwar relevant ist, aber nicht für dieses Thema? Mehrere Rückmeldungen von 3M bestätigen das. Es bleibt nichts anderes übrig, als den Abschnitt als nicht zum Thema gehörig zu löschen. Ich denke, wir haben den Brei jetzt lange genug breitgetreten. --GiordanoBruno 20:39, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    (nach BK) Dass das Sonnemann-Buch durchaus breit rezipiert wurde bestreitet auch niemand. Es geht darum, ob die von Sonnemann propagierte Begrifflichkeit als „bundesdeutscher Dreyfus-Skandal“ von anderen übernommen und verbreitet wurde. Dazu zählt natürlich nicht die bloße Erwähnung des Werktitels. --Otberg 20:48, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Zunächst wurde moniert, dass die Schrift nicht genügend in der öffentlichkeit diskztiert worden ist. Nunmehr habe ich zahlreiche Belege beigebracht und das Argument entkräftet. M.E. steht uns die Beurteilung nicht zu, ob der Text mit Dreyfus zu tun hat oder nicht. Es genügt, dass der Autor das beansprucht und der Text öffentlich rege über Jahre hinaus diskutiert wurde. --Anima 22:08, 15. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Darum geht es auch nicht, sondern das deine Belege offenbar nicht nachweisen, dass irgendjemand außer Sonneman die Formulierung „bundesdeutscher Dreyfus-Skandal“ verwenden, genau das wird in einigen der obigen Kommentare aber im Prinzip gefordert.--Kmhkmh 00:40, 16. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Das habe ich verstanden, bestreite aber, dass uns darüber ein Urteil zusteht. Wir als Berichterstatter haben die Aufgabe, zu erwähnen, dass Sonnemann diesen Bezug hergestellt hat und seine Arbeit breit diskutiert worden ist. Die Argumente haben mich bisher nicht überzeugt. Beide Auffassungen scheinen möglich. Ich könnte hinzufügen, dass der Text in der Bundesrepublik zwar von Sonnemann, nicht aber in der breiten Öffentlichkeit mit der Dreyfus-Affäre in inhaltliche Verbindung gebracht wurde. Das ist auch kein Wunder. Bezüge zum französischen Antisemitismus und Klerikalismus wie auch zum Nationalsozialismus - der Agent hatte für die Nazis und den BND gearbeitet - wurden damals in den Medien noch eher vermieden. Und die noch wichtigere Spiegel-Affäre zeigte wie auch die Justizaffäre Brühne die Macht von Franz Joseph Strauss in der damaligen Bundesrepublik. Ich gehe davon aus, dass es Leser gibt, die sich dafür in diesem Zusammenhang interessieren (s.o. ot) --Anima 17:58, 16. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Ich verstehe wirklich nicht, warum du so verbissen für diesen Eintrag kämpfst. Die Relevanz für diesen Artikel hast du bis jetzt nicht durch irgendeine Quelle belegen können, das einzige, was ich aus deinen Diskussionsbeiträgen herauslesen kann, ist, dass du dir Parallelen überlegt hast, die den Bezug herstellen. Das wird aber hier auf der Diskussionsseite nicht wirklich so gesehen. Es wurden dir genug Möglichkeiten aufgezeigt, unter denen eine Nennung Zustimmung finden würde. Keine davon hast du ergreifen können, weil es eben für diese Möglichkeiten keine relevanten Belege gibt. Weil du Ot anführst: Als er die einzige Wortmeldung war, hast du mich gebeten, "etwas Geduld aufzubringen und weitere Voten abzuwarten" - das habe ich gemacht und die sind jetzt da. Umgekehrt möchte ich dich jetzt bitten, das Thema auf sich beruhen zu lassen, bis du mit handfesten Belegen aufwarten kannst. --GiordanoBruno 18:24, 16. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Was die Relevanz bzw. die Auswahl von Inhalten bzgl. der Dreyfusss-Affäre betriftt, steht uns natürlich ein Urteil zu. Würde es das nicht, könnten wir keine Enzyklopädie erstellen. Die Auswahl und Gewichtung von (relevanten) Inhalten ist eine Grundaufgaben eines (WP-)Autors. Das hier ist ein enzyklopädischer Artikel zur Dreyfuss-Affäre und keine lose unzusammenhängende Zusammenfassung jeglicher Publikationen in den das Wort Dreyfuss bzw. Dreyfuss-Affäre vorkommt.--Kmhkmh 18:33, 16. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Fällt euch eigentlich auf, wie mager die politische Rezeptionsgeschichte ist? Das wenige, das vorhanden ist, wir dann auch noch gekürzt. --Anima 20:59, 16. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Noch eine 3M: Unter die Überschrift "Die Dreyfus-Affäre in Literatur, Film und Bühnenwerken" passt Sonnemanns Schrift nicht, da er ja nicht weiter auf die Affäre selbst eingeht, sondern primär den Begriff als Synonym für Justizskandale verwendet. Seine Schrift wurde breit diskutiert, überhaupt hat das ganze Verfahren um Vera Brühne eine enorme Öffentlichkeitswirkung gehabt. Selbst als Kind habe ich das damals, Anfang der 70er, noch mitbekommen. Aber diese Öffentlichkeitswirkung hatte so gut wie keinen Zusammenhang mit der Nennung der Dreyfus-Affäre im Titel von Sonnemanns Schrift. Was ich mir daher maximal vorstellen kann, ist ein Hinweis darauf, dass seither auch andere Justizskandale und Vertuschungsaffären mit dem Begriff bezeichnet wurden, fast als Synonym für ähnlich gelagerte Fälle. Anders als Phi sehe ich das noch durchaus als wichtig an - aber es passt tatsächlich nicht unter die Überschrift, da sollten nur direkt auf die "Original"-Affäre Bezug nehmende Werke genannt werden. --Wahldresdner 15:09, 17. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Ähnliches schreibt ot. Es gab schon den Kompromissvorschlag von Kmhkmh, dies unter Rezeptionsgeschichte zu vermerken, was ich getan habe. Ich wäre auch damit einverstanden, den Text auf einen einzigen Satz zu beschränken und Näheres unter Vera Brühne und F.J. Strauß zu bringen. Könnten wir uns darauf einigen? --Anima 16:51, 17. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Ich bin nicht der Meinung bin, dass das sinnvoll ist. Wenn die anderen Diskutanten zustimmen, dann werde ich mich nicht gegen einen kurzen Satz stellen. Die Nennung des Themas bei Brühne oder Strauß war noch nie strittig. --GiordanoBruno 18:14, 17. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    3M: Ich denke, wie GiordanoBruno, dass das in der vorgeschlagenen Form nicht in den Artikel gehört. Man müsste sich die Mühe machen, die Instrumentalisierung der Affäre darzustellen. In dem Zusammenhang und mit entsprechender Einbettung könnte dann auch die Streitschrift einbezogen werden. Aber nur als Erwähnung, xy hat den Begriff "Dreyfus-Affäre" auch einmal benutzt, macht das in dem Artikel keinen Sinn, wird vielmehr als Präzedenzfall ein Scheunentor für ähnliche Beiträge öffnen. Mir reicht das Gezacker um Wullfs Rubikon-Nennung und die Auswirkungen auf den Artikel, um derlei Petitessen in einem Artikel abzulehnen. --Tusculum 20:35, 18. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Hier die ursprünglich Fassung unter Versionsgeschichte

    Der politische Schriftsteller und Philosoph Ulrich Sonnemann veröffentlichte 1970 die justizkritische Schrift Der bundesdeutsche Dreyfus-Skandal. Rechtsbruch und Denkverzicht in der zehn Jahre alten Justizsache Brühne-Ferbach.[1] Der öffentlich rege diskutierte Text wurde nach einem Strafantrag des CSU-Bundestagsabgeordneten Franz Josef Strauß bundesweit beschlagnahmt,[2] weil Sonnemann darin über Aussagen des Agenten Roger Hentges und seiner Ehefrau geschrieben hatte.[3] Ein jahrelanger Rechtsstreit mit der bayrischen Justizverwaltung folgte.

    1. Erstausgabe: Rogner und Berhard, München 1970, Neuauflage: Gießen 1985.
    2. Recht/Beschlagnahme. In eigener Sache. In: Der Spiegel, Nr. 15, 6. April 1970
    3. Betr. Recht. Justizskandal Vera Brühne. In: Der Spiegel, Nr. 15, 6. April 1970

    Hier die gekürzte Fassung (siehe obenstehende Diskussion)

    Der politische Schriftsteller und Philosoph Ulrich Sonnemann veröffentlichte 1970 die justizkritische Schrift Der bundesdeutsche Dreyfus-Skandal. Rechtsbruch und Denkverzicht in der zehn Jahre alten Justizsache Brühne-Ferbach.

    Es wäre schön, wenn aus der KALP-Diskussion noch Voten abgegeben würden. --Anima 21:26, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Wenn damit das Thema beendet ist: Meinetwegen. --GiordanoBruno 21:33, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Indirekte Rede

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    Eien IP baut wiederholt falsche indirekte Rede in den Artikel ein:: "Dieser Fälschung zufolge verfüge das französische Kriegsministerium über Beweise …"

    Das ist indirekte Rede der Gegenwart, ganz als ob das Ministerium heute noch über diese Beweise verfügen würde. Das ist natürlich nicht gemeint. In der indirekten Rede der Vergangenheit (die etwas deutlich anderesa ist als der Kobnjunktiv Imperfekt) müsste es heißen: "habe das französische Kriegsministerium über Beweise verfügt".

    Der Konjunktiv in diesem Satz ist aber insgesamt obsdolet, weil durch die einleitende Floskel "Dieser Fälschung zufolge" bereits hinreichend klar zum Ausruck gebracht wird, dass hier die Meinung eines Dritten referiert wird.

    Ich werde die sprachliche Verschlechterung heute wieder herausnehmen. Gruß, --Φ (Diskussion) 09:52, 1. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    Ja, das ist eindeutig eine Verschlechterung d. Artikels. --Anima (Diskussion) 16:01, 1. Mär. 2012 (CET)Beantworten
    gudn tach!
    es ist in diesem artikel immer derselbe dauervandale, der seine verqueren sprachlichen ansichten durch editwars versucht durchzusetzen, siehe auch user talk:lustiger seth/84.167.*. hab jetzt den artikel auf die schwarze liste fuer seine ip-range gesetzt. falls er (angemeldet) wieder vorbeischauen sollte, koennt ihr auf WP:VM nach einer temp. semisperre fuer den artikel (und einer inf. sperre des users) fragen. -- seth 00:10, 2. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    KALP Kandidatur Ausgewertet 16. März 2012. Ergebnis Exzellent

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     Info: (Übertrag ab WP:KALP nach Auswertung)

    Als Dreyfus-Affäre bezeichnet man die Verurteilung des französischen Artillerie-Hauptmanns Alfred Dreyfus 1894 durch ein Kriegsgericht in Paris wegen angeblichen Landesverrats zugunsten Deutschlands und die dadurch ausgelösten, sich über Jahre hinziehenden öffentlichen Auseinandersetzungen und weiteren Gerichtsverfahren. Die Verurteilung des aus dem Elsass stammenden jüdischen Offiziers basierte auf zweifelhaften Handschriftengutachten und rechtswidrigen Beweisen. Für die Wiederaufnahme des Verfahrens und den Freispruch Dreyfus' setzten sich zunächst nur Familienmitglieder und einige wenige Personen ein, denen im Verlauf des Prozesses Zweifel an der Schuld des Angeklagten gekommen waren.

    Der Artikel ist kürzlich überprüft worden und als mehr als lesenswert eingeordnet worden. Hauptautorin ist Benutzerin:BS Thurner Hof. Seit dem 16. Januar habe ich den Artikel überarbeitet: Die Einleitung fortgeschrieben, die Gliederung weiterentwickelt, den Stil verbessert, die Protagonisten ihren politischen Positionen zugeordnet, die Autoren der Sekundärliteratur im Text ausgewiesen, neue Gliederungspunkte ergänzt. Nunmehr halte ich den Artikel für exzellent. --Anima 21:03, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Sind die Kritikpunkte seit der letzten Kandidatur abgearbeitet? Also von Phi und Atomiccocktail? Haben die beiden Kritiker sich den Artikel vorab angeschaut? --Armin 21:05, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Die Kritikpunkte habe ich zum großen Teil abgearbeitet, die Gliederung überarbeitet und erweitert, nicht aber eine völlig neue Gliederung entwickelt. Ich denke, beide hatten Gelegenheit sich an der Überarbeitung zu beteiligen, worum ich auch mehrmals auf der Diskussionsseite gebeten habe. Daher gehe ich davon aus, dass die Bewertung nunmehr vorgenommen werden kann. Auf der Diskussionsseite sind noch zwei Punkte zu finden, über die kontroverse Positionen ausgetauscht worden sind. --Anima 21:42, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Kontra Für mich ist bei Exzellenz immer ein Kriterium, ob der Stoff beherrscht wird. Imaginär: Würde mir ein Skript dieser Art mit der Bitte um Aufnahme in „meinem“ Verlagsprogramm vorgelegt werden, würde ich sofort absagen. Mit Verweis auf Kapitel 1.7. Das ist gliederungstechnisch einfach ein Desaster. Hier wird der Stoff nicht beherrscht, hier herrscht der Stoff über den Autor und über jede Stringenz.
    Man muss über einen Stoff sehr lange nachdenken, erst dann findet man die schöne, die angemessene Form. --Atomiccocktail 21:52, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Sorry, aber ich kann deine Argumentation hier schon lange nicht mehr nachvollziehen. Wir schreiben hier nicht für Verlage. Wir schreiben eine andere Textart. Wir schreiben auf eine andere Weise. Und ich bleibe dabei, der Artikel ist Exzellent. Marcus Cyron Reden 23:49, 20. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Marcus, es geht mir erkennbar um die Beherrschung des Stoffs. Das drückt sich u.a. in Gliederungen aus. Allein Kap. 1.7 ist „Kraut und Rüben“. --Atomiccocktail 11:05, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Ob man die BKLs noch entdröseln könnte...? LG;--Nephiliskos 02:31, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Die BKLs habe ich aufgelöst.Freundlichen Gruß --Anima 21:33, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Welches Werk von Whyte aus der Fußnote XY Whyte, S. 52. darfs denn sein? Sollen unsere Leser raten?

    • George R. Whyte The Dreyfus Affair. A Chronical History. Foreword by Sir Martin Gilbert, Basingstoke 2005.?
    • George R. Whyte Die Dreyfus-Affäre. Die Macht des Vorurteils, Frankfurt am Main 2010?
    • George R. Whyte The accused. The Dreyfus trilogy, Osnabrück 1996?
    • Oder doch ein anderes Werk? Vielleicht ein Aufsatz?

    Whyte forscht seit über zwanzig Jahren zu dem Thema und hat eine Vielzahl an Arbeiten dazu veröffentlicht.Bei solchen Mängeln in der Belegstruktur gibt es fortan nur noch keine Auszeichnung--Armin 10:35, 21. Feb. 2012 (CET) Geändert in bleibt Lesenswert --Armin 15:30, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Geändert in Neutral Da ich die Fußnoten die letzten Tage überarbeitet habe. Mir ist der Artikel aber deutlich zu lang und ich werde ihn auch nicht lesen. Ein Straffung der Thematik wäre besser gewesen. Auch scheint es mir äußerst fraglich, dass u.a. Arendt die aktuelle Fachliteratur zum Thema bildet. Ich verbleibe daher ohne Votum. --Armin (Diskussion) 16:02, 11. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    Nachtrag: Warum wurde etwa aus einer Fachbesprechung nicht die Einschätzung/Urteil zur Affäre von George R. Whyte im Abschnitt Rezeptionsgeschichte eingebunden? Immerhin ist Whyte für den Artikel herangezogen worden, obgleich es leider nicht die "Hauptquelle" für den Artikel zu sein scheint. Nach Andreas Fahrmeir ist seine Darstellung aber das beste Nachschlagewerk zur Affäre. Man findet lediglich ausdruckslose Sätze wie: Andere Untersuchungen beschäftigten sich mit der Frage, inwieweit die vorwiegend antisemitisch geprägten Teile der Anti-Dreyfusarden dem Präfaschismus zuzurechnen sind Welche denn? Beleg? Seitdem haben sich Historiker detailliert mit einer Reihe einzelner Aspekte dieser Affäre befasst. Dazu gehört gehört unter anderem das Entstehen einer intellektuellen Schicht, die aktiv in politischen Fragen Position bezieht Wer? Welche Historiker etwa? und: 2006 erschien die erste Biographie Alfred Dreyfus', die Vincent Duclert verfasst hat. Sie liegt bislang nur auf Französisch vor. Seine Einschätzung? --Armin 11:03, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Habe Whytes Buch von 2005 bei den Einzelnachweisen genau ausgewiesen und ihn in die Rezeptionsgeschichte nach deinem Hinweis eingearbeitet. Zum Präfaschismus schreibt Arendt etwas. Das kann ich morgen ergänzen. Freundl. Gruß --Anima 22:34, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Duclert inzwischen eingearbeitet.--Anima (Diskussion) 20:22, 3. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    Mir sind die Negativurteile hier viel zu harsch. Nur ein paar Anmerkungen: Whyte wurde, so entnehme ich aus folgendem Zitat, in der deutschen Übersetzung von 2010 benutzt: „... George R. Whyte ... nimmt 2010 an...[26]“. Dass das zugrundeliegende Werk 2005 erschien, sollte allerdings gesagt sein, um den Lesern eine Vorstellung vom Zeitpunkt der hier nicht wiederzugebenden Feststellung zu geben. Ob Whytes Werk noch immer das beste Nachschlagewerk - die o.g. Rezension stammt von 2006 - ist, nachdem Duclert seine 1200-Seiten-Biographie im selben Jahr vorgelegt hat, sei dahingestellt. In Frankreich gilt er als der Kenner der Affäre. Was ich nur schwer nachvollziehen kann, ist die Behauptung, Abschnitt 1.7 sei nur „Kraut und Rüben“. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass wir die Kriterien für die Exzellenz nicht zu hoch schrauben dürfen, daher halte ich den Beitrag bei dem jetzigen Stand der Dinge für Exzellent. Ob dies in drei, vier Jahren noch der Fall sein wird, möchte ich allerdings bezweifeln, wenn die Anforderungen so weitersteigen. Gruß in die Runde, --Hans-Jürgen Hübner 14:26, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Das hat nichts mit gestiegenen Anforderungen zu tun, sondern mit einer sauberen Arbeitsweise. Das ist einfach sehr unsauber und hat nichts mit Vorbildfunktion zu tun. Die Fußnoten sollen den Leser die Nachprüfbarkeit der Information erleichtern. Aus einem Satz (Der ungarische Schriftsteller, Komponist und Dramatiker George R. Whyte, der sich vielfältig mit dem Skandal auseinandergesetzt hat, nimmt 2010 an, dass diese Kopie noch am selben Tag gegen eine falsche Version ausgetauscht wurde) im Artikel ableiten oder mutmaßen zu wollen, dass alle Fußnoten Whyte, S. X sich auf dieses Werk beziehen sollen, ist für den Leser eine Zumutung. Das ist übrigens bereits in der ersten Kandidatur in ähnlicher Form kritisiert worden. Es ist außerdem nicht das erste Mal, dass ich das bei dieser Autorin (also BS Thurner Hof) kritisieren muss. Wenn sich partout nichts verbessert, muss man auch mal mit so einem Urteil leben können. --Armin 15:09, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    • An meiner Bewertung des Artikels ändert sich natürlich auch nach der weiteren Verbesserung nichts: In meinen Augen ist dieser Artikel exzellent. Zitat: „Die Lektüre habe ich als Juror im Schreibwettbewerb sehr genossen, Unstimmigkeiten und Auslassungen sind mir nicht aufgefallen (und Fehler kann ich nicht beurteilen). Man könnte dem Artikel maximal die Länge und den Detailreichtum als zu erzählend ankreiden - aber gerade das hat meinen Lesespass deutlich erhöht.“ - bei den bisherigen Voten geht es mir wie Marcus und Hans-Jürgen: Mit einem schwammigen "Beherrschung des Stoffs" und "Kraut und Rüben" kann ich nada anfangen - das beinghaltet weder greifbare noch aufgreifbare Aspekte sondern erscheint zumindest mir eher wie ein gering zu bewertendes Stilproblem. Handfester die Argumente von Armin - auch dort bin ich allerdings erschrocken, wie herabwertend für den Artikel die Benennung von (in meinen Augen) Kleinigkeiten wie eine etwas erschwerte Zuordnung der Einzelnachweise - warum macht man es dann nicht selbst besser? - oder gar die Verwendung "der falschen Literatur" genutzt wird. Diese Punkte für nicht zu einer Abwägung zwischen lesenswert/exzellent - was ich nachvollziehen könnte - sondern zu dem harten Urteil "keine Auszeichnung". In Abgleich mit den Kriterien für lesenswerte und exzellente Artikel halte ich dies für unhaltbar. -- Achim Raschka 15:19, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    • Ist gut. Ich ändere mein Votum in Lesenswert, da die Fußnoten bereits bei der Lesenswerteinstufung in dem mangelhaften Zustand so gewesen sind. Für exzellent reicht mir diese Belegstruktur keinesfalls. --Armin 15:30, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Ich muss zugeben, dass Du mit Blick auf die Genauigkeit der Belegsituation Recht hast, was mir bei meinem Votum auch etwas Kopfschmerzen bereitet hat. Zudem stört mich nach wie vor diese alberne Zusammenfassung von Fußnoten, die für den ungeübten Leser eine weitere Zumutung darstellt, wo die Bildschirmlektüre ein mittlerweile gewohntes, aber für viele noch immer hartes Brot ist. Dennoch würde ich mir manchen Beitrag durchaus so wünschen, trotz der mir sehr bewussten Mängel. --Hans-Jürgen Hübner 15:44, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Habe die Einzelnachweise nunmehr einzeln aufgeführt und Whyte eindeutig zugeordnet. Whyte hat meine Vorgängerin übrigens oft hinzugezogen und insgesamt sehr viele Belege beigefügt. Herzlichen Gruß --Anima 19:12, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Woher willst du wissen, ob sie ausschließlich dieses Werk von Whyte verwendet hat? Das ist doch grade das Problem. Und dein Ansatz in einer Fußnote zu schreiben: hier wurde die deutsche Ausgabe verwendet, zit als „Whyte“. löst das Problem nicht. Ich muss es wohl selbst nachschlagen und Fußnote für Fußnote gem. George Whyte: Die Dreyfus-Affäre. Die Macht des Vorurteils. Frankfurt am Main 2010, S. X. ausbessern und die anderen Belege ebenfalls. --Armin 23:08, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Die Autorin hat nur dieses Buch von Whyte in die Literaturliste aufgenommen. Es wird an mehreren Stellen deutlich, dass sie die deutsche Übersetzung aus dem Jahr 2010 benutzt hat. --Anima 23:52, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Das mag ja alles sein und kann ich mir als jemand mit den Autoren und Projektkonventionen vertraute Personen auch denken. Der Artikel ist aber für einen Externen (also den Leser) geschrieben und der weiß nun mal nicht welches Werk der entsprechende wikipedia Autor damit meint. --Armin 23:55, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Die erneute Kandidatur kommt mir übereilt vor, weil noch Punkte offen sind und Anlaß zu – teils überzogenen – Negativurteilen bieten. — Filoump 19:57, 21. Feb. 2012 (CET)Beantworten

    Wikipedia überrascht mich immer wieder mit einer merkwürdigen Gruppendynamik: Vor einem Monat war der Artikel mit überwältigender Mehrheit als exzellent bezeichnet worden. Nunmehr, nach der umfangreichen Überarbeitung, gibt es plötzlich so viele Mängel. Vielleicht sollten diese hier noch einmal aufgelistet werden. --Anima 18:53, 23. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Natürlich ist der Artikel nicht schlechter geworden – auch jetzt exzellent. Aber man sollte Votanten erst dann zu einer erneuten Kandidatur aufbieten, wenn alle bekannten offenen Punkte erledigt sind. — Filoump 20:02, 23. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    • Exzellent, Begründung siehe letzte Kandidatur --Amygdala77 11:34, 25. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    • Exzellent, siehe Vorredner. -- Linksfuss 08:33, 26. Feb. 2012 (CET)what a dry fuss...Beantworten
    • Exzellent Begründung ähnlich wie bei Lesenswert-Kandidatur. Sehr fleißige Arbeit. Über die Relevanz der verwendeten Literatur u. die Richtigkeit der Darstellung kann ich zwar mangels eigener Kenntnis wenig sagen, aber die sehr ausführliche Darstellung lässt wohl inhaltlich keine Wünsche offen. Da es m.W. keine generellen Richtlinien zur Länge eines Wp-Artikels gibt, ist die Ausführlichkeit m.E. positiv zu werten, obwohl der Artikel mir persönlich im Rahmen einer Enzyklopädie zu lang ist. Detailkritik: *Im Hinblick auf die Gliederung fällt nach wie vor eine nicht durchgehende Staffelungstiefe auf (1.7 fällt heraus) *Der Einfluss der Affäre auf den Antisemitismus ist m.E. etwas einseitig dargestellt, es gab auch eine Stärkung der Gegenkräfte. *Die internationale Boykottdrohung der Pariser Weltausstellung wird unvermittelt und nur (zu) kurz im Abschnitt "Internationale Reaktionen" angesprochen. --Superikonoskop 12:12, 26. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Den Punkt 1.7 der Gliederung habe ich verbessert. --Anima 00:50, 27. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    • Nicht dass es nicht noch Einiges zu meckern gäbe: Ich bezweifle zum Beispiel stark, dass Louis Begley und Hannah Arendt die aktuelle relevante Forschungsliteratur zum Thema darstellen … Die Verbesserungen gegenüber der letzten Kandidatur sind gleichwohl so deutlich, dass ich, wenn auch mit leichtem Bauchgrimmen, mit Exzellent stimmen kann. --Φ 12:29, 26. Feb. 2012 (CET)Beantworten
    Für eine Woche ist die Encylopaedia Britannica online kostenlos zugänglich [4]. Für den Artikel wird ein einziges Zitat verwandt: Es stammt von Louis Begley. --Anima (Diskussion) 00:59, 16. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    Unschwere Auswertung ergibt: 13 x Exzellent (davon 1x ohne grünen Bapperl, zählt aber genauso), 1x Contra (heisst in diesem Fall da es ein bereits Lesenswerter Artikel war Contra zu Aufwertung, also weiterhin Lesenswert), 2x Neutral (1x Einsteller, 1x Mitarbeiter). Keine gravierende Mängel (IMHO) - Der Artkel ist Exzellent. --RBinSE (Diskussion) 16:12, 16. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    19 Jahrhundert oder 1900-1933?

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    Als Auswerter musste ich wählen bei den "Exzellenten nach Thema" wohindamit: Geschichte war schon mal klar, aber dann hatte ich zu wählen zwischen 19. Jahrhundert oder 1900-1933. Ich habe mich für das erstere entschieden; 2x Eintrag scheint mir unerwünscht/unüblich - Autoren: Herzlich willkommen allenfalls darüber zu diskutieren oder gleich zu verschieben. Gruss --RBinSE (Diskussion) 16:52, 16. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    Im Geschichtsportal wurde die gleiche Frage wie folgt beantwortet quote:19. Jahrhundert insbesondere im Sinne des Konzept des Langen 19. Jahrhundert ist okay. Machahn (Diskussion) 17:41, 16. Mär. 2012 (CET) - Ich denke eine befriedigende und auch originelle Antwort. --RBinSE (Diskussion) 18:13, 16. Mär. 2012 (CET)Beantworten

    Erzählung zur Affäre von Jean-Richard Bloch, 1912

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    Ich stelle hier meinen Beitrag von gestern ein, der von einem anderen User ohne Mitteilung an mich gelöscht worden war wegen angeblicher Irrelevanz. Wie schön, dass es in WP Leute gibt, die selbsternannt über die Relevanz der Beiträge anderer User zu entscheiden vermögen und gerne so häufige Vandalismus-Meldungen gegen sich einsacken. Der Beitrag wurde jetzt leicht verändert an anderer Stelle wieder in das Lemma eingefügt.

    Jean-Richard Bloch publizierte 1912 die Erzählung Lévy. (Deutsch gleicher Titel, zuerst Rhein-Verlag, Basel 1927; wieder in Frauke Rother, Klaus Möckel Hgg.: Französische Erzähler aus 7 Jahrhunderten, Übers. Hannelore Jubisch. Verlag Volk und Welt, Berlin 2. Aufl. 1985, S. 68 - 115). Er schildert pogromartige Straßenunruhen, aus Anlass des Selbstmords Henrys, gegen jüdische Kleingewerbler in einer ungenannten mittelgroßen Stadt im Westen Frankreichs. Antreiber sind u.a. nicht-jüdische Konkurrenten. Bloch gelingt es, die ängstlichen Gefühle der im Laden Eingeschlossenen lebhaft zu schildern. Ein zufällig anwesender, mitbedrohter Vertreter gibt den Juden den Rat, nach Argentinien auszuwandern. Als er zehn Jahre später wieder in diesem Ort weilt, feiern die Juden gerade den Einzug republikanischer politischer Kräfte ins Rathaus, welche sie unterstützt haben. Der Rat auszuwandern, erweist sich jetzt als falsch; denn solche Probleme müssen an jedem Ort der Welt durchgestanden und zu einer positiven Lösung gebracht werden.

    Vgl. auch Index librorum prohibitorum, also ein nicht ganz neuer Vorgang. Panta rhei! --Eisbaer44 (Diskussion) 10:15, 8. Okt. 2012 (CEST)Beantworten

    Es handelt sich um ein fiktives Werk, dass nur am Rande mit der Affäre zu tun hat. Deine gekünstelte Entrüstung kann ich nicht nachvollziehen. Was bildest du dir überhaupt ein? Wie schaut es mit anderen Stimmen aus? Relevant, oder nicht? --GiordanoBruno (Diskussion) 17:05, 8. Okt. 2012 (CEST)Beantworten
    Auch ich vermag keinen Bezug zur Dreyfus-Affäre zu erkennen. Gibt es eine zuverlässige Sekundärquelle, die da einen sieht? --Φ (Diskussion) 17:20, 8. Okt. 2012 (CEST)Beantworten
    Habe den Beitrag auf den Bezug zur Dreyfus-Affäre reduziert und wieder unter Literatur eingearbeitet. Der Autor hat in unserer Wikipedia nur einen dürftigen Personenartikel, die franz. Ausgabe ist da umfangreicher. Gruß --Anima (Diskussion) 23:45, 8. Okt. 2012 (CEST)Beantworten

    Begleybuch wissenschaftlich?

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    Werte Kollegen, nach Erscheinen des Begley wurden zahlreiche Fakten in diesem Lemma mit Nachweisen aus dem Begley belegt. Meines Erachtens ist der Begley aber kein wissenschaftliches Sachbuch sondern Fiction. Wenn meine Ansicht zuträfe, wäre der Begley keine zuverlässige Informationsquelle im Sinnen von WP:Belege .Was sagen die Autoren oder ein Autor dazu? --Orik (Diskussion) 11:40, 26. Okt. 2013 (CEST)Beantworten

    PS: Diese Frage habe ich auf dieser Seite schon am 25. Januar 2012 gestellt, ohne dass sie beantwortet wurde. Wozu ist denn die Diskussionsseite da?
    Nach den hier paraphrasierten Rezensionen ist es ein Sachbuch. --Φ (Diskussion) 12:56, 26. Okt. 2013 (CEST)Beantworten
    Ebenso hier, dort und Sigrid Löfflers Rezension. --212.118.216.43 15:49, 26. Okt. 2013 (CEST)Beantworten

    Louis Leo Snyder

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    Die Arbeit des New Yorker Historikers Snyder The Dreyfus case: a documentary history, New Brunswick, N.J., Rutgers University Press, 1973 wurde in den USA 1974 mit dem Anisfield-Wolf Book Award ausgezeichnet.--Kresspahl (Diskussion) 15:24, 23. Mai 2014 (CEST)Beantworten

    Weiterer Werdegang der Hauptakteure - hat Esterhazy im Exil "verarmt" oder "komfortabel" gelebt?

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    Zu Esterhazy heißt es, er habe im englischen Exil "über lange Jahre verarmt gelebt" und schließlich ein bescheidenes Auskommen gefunden. Auf der Website der Familie Esterhazy heißt es dazu, daß an ihn 50.000 Frcs bezahlt wurden, damit er einen anderen Namen annimmt. Und das damalige Jahresgehalt eines Leutnants wird im Wiki-Artikel mit 2.000,- angegeben. 25 Jahresgehälter "Schweigegeld" - damit sollte sich doch mehr als ein bescheidenes Leben nahe der Armut finanzieren lassen? Auf der englischen Wikipedia-Seite heißt es übrigens: "To avoid personal risks [Esterhazy] went into exile in England, where he lived comfortably and ended his days in the 1920s" Das scheint mir angesichts dieser Zahlungen, der erwähnten Erbschaft und seines Einkommens als Journalist auch deutlich plausibler. Oder sind diese Beträge seiner Spielsucht zum Opfer gefallen? Wer weiß Näheres? (nicht signierter Beitrag von 217.150.152.145 (Diskussion) 14:13, 18. Jul 2014 (CEST))

    Inkohärenz im Abschnitt Freispruch Esterhazys, Verhaftung Picquarts

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    Im Abschnitt Freispruch Esterhazys, Verhaftung Picquarts ist mir folgendes aufgefallen: Oben steht: Während des anschließenden offiziellen Treffens mit General Millet versuchte Esterhazy, die Ähnlichkeit seiner Handschrift mit der des Bordereau damit zu erklären, dass Dreyfus seine Handschrift imitiert habe. Weiter unten dann: Bei seiner Befragung sprach Esterhazy erneut von der „verschleierten Dame“, die ihn über das gegen ihn gerichtete Komplott informiert habe und behauptete, Picquart habe den „Petit bleu“ gefälscht und im Bordereau seine Handschrift nachgeahmt. Müsste es nicht heißen: ...Picquart habe den „Petit bleu“ gefälscht und Dreyfus habe im Bordereau seine Handschrift nachgeahmt. Ich kenne die Quellen nicht, habe ich mich als IPlerin selbst erst in dem sehr schönen Artikel informiert. Aber es kommt mir widersprüchlich vor. (nicht signierter Beitrag von 62.100.103.86 (Diskussion) 19:01, 7. Apr. 2015 (CEST))Beantworten

    Widerspruch bei Picquart?

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    "Jean Sandherr, der Leiter des Deuxième Bureau, musste 1895 wegen einer schweren Erkrankung sein Amt aufgeben. Seine Stelle übernahm am 1. Juli Oberstleutnant Marie-Georges Picquart, der sich zu einer Schlüsselfigur bei der Rehabilitierung von Alfred Dreyfus entwickelte."

    "Im August 1896 informierte Picquart unter Umgehung seines direkten Vorgesetzten, des Brigadegenerals Charles Arthur Gonse, damals Leiter des Deuxième Bureau [...]."

    War Picquart nun Leiter oder nicht - oder übersehe ich etwas? --Dsdvado (Diskussion) 17:10, 12. Jul. 2016 (CEST)Beantworten

    "der führende (?) katholische Antisemit und Verschwörungstheoretiker ... " ?

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    Im Artikels steht

    Am 14. November 1894 behauptete der führende katholische Antisemit und Verschwörungstheoretiker Édouard Drumont ...


    Welche reputable Quelle sagt/schreibt , er sei

    • "der führende katholische Antisemit" und
    • "der führende Verschwörungstheoretiker"

    gewesen ?

    "Führend" kann man durchaus affirmativ lesen.

    Édouard Drumont (Einleitung) : "ein (nicht der) Hauptvertreter des Antisemitismus in Frankreich" . --Neun-x (Diskussion) 22:16, 4. Dez. 2016 (CET)Beantworten

    Was soll daran affirmativ zu verstehe sein?
    Wer bestreitet denn, dass Drumont der führende katholische Antisemit und Verschwörungstheoretiker war? Wer nicht mehr Informationsquellen zur Verfügung hat als die Wikipedia, ist vielleicht nicht ganz optimal für die Arbeit an ihr oder die Diskussionen darüber gerüstet. Ich verweise auf das Handbuch des Antisemitismus, Bd. 2, S. 187. MfG --Φ (Diskussion) 13:54, 5. Dez. 2016 (CET)Beantworten

    Merciers "Zwickmühle"

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    Abschnitt "Erste Berichterstattung in der Presse", erster Absatz, Satz 3 : Hier wird geschrieben, Mercier "befand" sich in einer Zwickmühle. Träfe dies zu -- wie es hier als Tatsache formuliert ist --, wäre jede Handlung Picquarts unsinnig und jede Handlung übergeordneter Personen wenn nicht gerechtfertigt aber wenigstens entschuldbar. Die Zwickmühle Merciers bestand aber doch wohl eher darin, dass er entweder den Fehler der Armee zugeben oder aber seinen nun mal eingeschlagenen Weg der Fälschungen und des Justizverbrechens weitergehen konnte. Das sollte auch so formuliert werden, indem man sagt : " ... Mercier GLAUBTE ..."

    <kreuz des südens. 170114.> (nicht signierter Beitrag von 89.13.5.47 (Diskussion) 14:37, 14. Jan. 2017 (CET))Beantworten

    Zitierung Arendt zu Ordensverbot

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    Im Abschnitt Rehabilitation heißt es:
    Dazu trug bei, dass Waldeck-Rousseau unter anderem den katholischen Orden der Assumptionisten in Frankreich auflösen ließ, der durch seine Zeitung La croix (Das Kreuz) zu den entschiedensten antisemitischen Stimmen während der Dreyfus-Affäre gehört hatte. Arendt bemängelt, dass sich gegen dieses Verbot nur ein einziger unter den Dreyfusards ausgesprochen habe, nämlich Bernard Lazare.

    Muss es nicht heißen ... für dieses Verbot ...? --Janjonas (Diskussion) 18:26, 25. Feb. 2020 (CET)Beantworten

    Der Justizirrtum ...

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    Einen manipulierten, mit gefälschten Unterlagen überschütteten Prozess kann man nicht als "Irrtum" bezeichnen. Geirrt hat sie da kaum einer, die wussten alle sehr genau, was sie taten. (nicht signierter Beitrag von 84.63.6.69 (Diskussion) 19:43, 29. Feb. 2020 (CET))Beantworten

    Genus

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    Im Deutschen wird allgemein das Genus der Originalsprache verwendet: die Place Pigalle, nicht der. Und der Pont neuf, nicht die. (nicht signierter Beitrag von 2.201.137.253 (Diskussion) 17:57, 7. Okt. 2020 (CEST))Beantworten

    Relevanz vom *Observer*?

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    Im Artikel von Beer wird ein Zusammenhang mit der Dreyfus-Affäre dargestellt. Simpel gesagt Erzeugung von öffentlichem Druck um 1898 - mit Interview und noch ein paar Dingen mehr. Weder im Dreyfus- noch im ausführlicheren Affären-Artikel finde ich einen Bezug dazu. Ist der Observer-Artikel trotz des exklusiv anmutenden Esterhazy-Interviews nur eines von vielen oder doch eher eines, dass der Dreyfus-Familie beim Wiederaufnehmen geholfen hat? --2A02:2455:A63:8100:8854:B051:AF8F:4A8A 22:59, 30. Apr. 2022 (CEST)Beantworten

    Asteroid

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    Es gibt keinen Asteroiden, der "Dreyfus-Affäre" heißt. Der Asteroid nennt sich (6317) Dreyfus [5]. Bitte die Kategorie entfernen und bestenfalls bei Alfred Dreyfus einfügen. --Zollwurf (Diskussion) 13:23, 7. Jul. 2023 (CEST)Beantworten

    Im Beleg heißt es, dass das Ding an die Affäre erinnern soll. Passt also. Gruß --Φ (Diskussion) 14:24, 7. Jul. 2023 (CEST)Beantworten
    Nee. (6317) Dreyfus ist nicht (6317) Dreyfus Case. Nur letzteres würde die Kategorie begründen. --Zollwurf (Diskussion) 16:37, 7. Jul. 2023 (CEST)Beantworten
    Doch , dort steht (6317) Dreyfus = 1990 UP3 Named for the infamous Dreyfus case--Masegand (Diskussion) 17:10, 7. Jul. 2023 (CEST)Beantworten