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Abkürzung: WP:ADT

Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Postkarte von 1913: Austin Street

Waco ist die Bezirks­haupt­stadt und der Sitz der County­verwal­tung (County Seat) des McLennan Countys im US-Bundes­staat Texas. Die 1849 gegrün­dete Stadt liegt in Zentral­texas am Süd­rand der Great Plains und hatte nach Angaben des U.S. Census Bureau im Jahr 2017 rund 136.500 Ein­wohner. Traditio­nell war die Stadt Vieh­zucht­zentrum und in den 1920er-Jahren war sie ein wesent­liches Aktions­feld des Ku-Klux-Klans. Die Folgen der Great Depression sowie die damit ver­bun­dene Ver­ödung des Innen­stadt­zentrums ging die Stadt­ver­waltung Ende der 1950er-Jahre mit einem Revitali­sierungs­programm an. Zu den über­regio­nal bekannten Sehens­würdig­keiten der Stadt gehören das Waco Mammoth National Monument, der Cameron Park Zoo und das Dr. Pepper Museum. Inter­natio­nal in die Schlag­zeilen geriet die Stadt am 19. April 1993 anläss­lich der gewalt­samen Erstür­mung des Geländes der Davidianer-Sekte, bei der 82 Mit­glieder der Gruppe durch einen selbst gelegten Brand ums Leben kamen.  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Samstag

Columbine Memorial

Der Amoklauf an der Columbine High School, auch als Schulmassaker von Littleton bekannt, ereig­nete sich am 20. April 1999 in der Nähe von Little­ton, einem Vor­ort von Denver im US-Bundes­staat Colorado. Bei dem Amok­lauf erschos­sen zwei Ab­schluss­kläss­ler zwölf Schüler, einen Lehrer und sich selbst. Weitere 24 Men­schen wurden zum Teil schwer ver­letzt. Viele der Über­leben­den leiden bis heute an den Folgen des Ereig­nisses. Der Vor­fall erregte durch die enorme Medien­bericht­erstat­tung welt­weit Auf­sehen und ent­fachte eine Reihe von Debat­ten über mög­liche Ursa­chen wie z. B. Mobbing, Konsum fiktio­naler Gewalt oder das viel­fach als zu liberal kriti­sierte Waffen­recht der USA. Als Reak­tion erhöh­ten viele Schulen ihre Sicher­heits­vorkeh­rungen und die US-Polizei änderte ihre Taktik beim Ein­schrei­ten in Amok­fällen. Das Verbre­chen gilt auf­grund seiner weit­reichen­den Folgen als Wende­punkt in der Kultur der Vereinig­ten Staaten und zählt zu den bedeu­tends­ten histori­schen Ereig­nissen der 1990er Jahre. Die Tat ist zum Arche­typ des School Shootings geworden und inspi­rierte zahl­reiche Nach­ahmungs­täter (sog. „Columbine-Effekt“).  – Zum Artikel …

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Artikel des Tages am Sonntag

Venusfigurinen und anthropomorphe Figur von Nebra

Die Venus­figuri­nen sind vier stark stili­sierte Statuet­ten aus dem späten Jung­paläolithi­kum (Magda­lénien), die zu den ältes­ten bekann­ten Kunst­werken in Sachsen-Anhalt gehören. Sie wurden im 12. bis 11. Jahrtausend v. Chr. aus Elfen­bein bzw. Renge­weih herge­stellt und im Sommer 1962 auf dem Gelände der Alten­burg nordöst­lich von Nebra im Burgen­land­kreis ausge­graben. Sie haben eine Länge von 5,2 bis 6,6 cm. In der Seiten­ansicht weisen drei der Figuri­nen die Silhou­ette eines mensch­lichen Körpers mit stab­förmi­gem Ober­körper und akzen­tuier­tem Gesäß auf. Sie sind unver­ziert und wurden ohne Kopf sowie Füße gefer­tigt. Auf­grund der teil­weise ange­deute­ten Brüste werden sie als Darstel­lungen von Frauen inter­pretiert. Die vierte Figur wird als anthropo­morph beschrie­ben und weicht von den vor­genann­ten Frauen­statuetten in der Dar­stel­lung ihres Ober­körpers ab. Sie werden dem „Typ Gönners­dorf“ zugeord­net. Die Figurinen sind in der Dauer­ausstel­lung im Landes­museum für Vorge­schichte in Halle zu sehen.  – Zum Artikel …

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