Hauptmenü öffnen

Wikipedia:Hauptseite/Artikel des Tages

< Wikipedia:Hauptseite
Abkürzung: WP:ADT

Die Einbindung des Artikels des Tages erfolgt auf Wochentags-Seiten von Montag bis Sonntag. Vorgeschlagen und diskutiert werden die Artikel auf dieser Seite, die auch Fragen der Bildeinbindung und Weiteres erklärt.


Artikel des Tages am Freitag

Günter Kochan

Günter Kochan (* 2. Oktober 1930 in Luckau; † 22. Februar 2009 in Neuruppin) war ein deut­scher Kompo­nist. Er lernte bei Boris Blacher und war Meister­schüler für Kompo­sition bei Hanns Eisler. Von 1967 bis zu seiner Emeritie­rung 1991 wirkte er als Profes­sor für Ton­satz und Kompo­sition an der Hoch­schule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er leitete Meister­klassen für Kompo­sition an der Musik­hoch­schule und der Deut­schen Akade­mie der Künste in Berlin. Zudem war er von 1972 bis 1974 Sekre­tär der Sek­tion Musik der Akade­mie der Künste und von 1977 bis 1982 Vize­präsi­dent des Verban­des der Kompo­nisten und Musik­wissenschaft­ler der DDR. Kochan gehört zu den elf Preis­trägern, die vier­mal mit dem National­preis der DDR ausge­zeichnet wurden. Darüber hinaus erhielt er Kompo­sitions­preise in den Vereinig­ten Staaten und Ost­europa. Er wurde insbe­sondere durch seine Sinfo­nien sowie die Kantate Die Asche von Birkenau (1965) und seine Musik für Orchester Nr. 2 (1987) inter­national bekannt. Sein viel­seitiges Gesamt­werk umfasste Orchester­werke, Kammer­musik, Chor­werke, Massen­lieder und Film­musik und siedelt sich zwischen Sozialis­tischem Realis­mus und Avant­garde an.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed

Artikel des Tages am Samstag

Ausschnitt aus einer menschlichen Metaphase-Spreitung. Eine Region in der pseudoautosomalen Region auf den kurzen Armen des X-Chromosoms (links) und des Y-Chromosoms (rechts oben) wurde mit Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung nachgewiesen (grüne Doppelpunkte, je ein Punkt pro Chromatid). Chromosomen sind rot dargestellt.

Pseudoautosomale Regionen (PARs) sind Ab­schnitte im Genom man­cher Lebe­wesen, die auf ver­schiede­nen Ge­schlechts­chromo­somen der ent­sprechen­den Art identi­sche DNA-Sequen­zen haben. Bei Säugern liegen sie ent­sprechend auf dem X- und dem Y-Chromo­som. PARs sind also in beiden Ge­schlech­tern gleich oft vorhan­den, so wie dies sonst bei Auto­somen der Fall ist, daher der Name. Durch die PARs ist es mög­lich, dass die ansons­ten unter­schied­lichen Ge­schlechts­chromo­somen wäh­rend der Meiose rekombi­nieren können, was für die an­schließende Segre­gation der Chromo­somen in die Keim­zellen erforder­lich ist. Auf den Ge­schlechts­chromo­somen der Säuge­tiere gibt es zwei PARs: PAR1 ist beim Men­schen 2,7 Millio­nen Basen­paare (Mb) groß, befin­det sich am Ende des kurzen Arms der Ge­schlechts­chromo­somen und heißt auch p-PAR. PAR2 ist beim Menschen 0,33 Mb groß, befin­det sich am Ende des langen Armes der Ge­schlechts­chromo­somen und heißt auch q-PAR. Bis­lang wurden im Bereich der beiden PARs insgesamt ca. 30 Gene identifiziert.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed

Artikel des Tages am Sonntag

Obwohl das Bestimmtheitsmaß die am häufigsten benutzte Kennzahl ist, um die globale Anpassungsgüte einer Regression zu quantifizieren, wird es oft fehlinterpretiert und falsch angewendet, auch da bei einer Regression durch den Ursprung zahlreiche alternative Definitionen des Bestimmtheitsmaßes nicht äquivalent sind. Das Bestimmtheitsmaß ist ein reines Zusammenhangsmaß. So ist es nicht möglich das Bestimmtheitsmaß zu verwenden, um einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen den Variablen nachzuweisen. Außerdem zeigt das Bestimmtheitsmaß nur die Größe des Zusammenhangs zwischen den Variablen, nicht ob dieser Zusammenhang statistisch signifikant ist.

Das Bestimmtheitsmaß, auch Deter­minations­koeffizient genannt, ist in der Sta­tistik eine Kenn­zahl zur Beurtei­lung der An­passungs­güte einer Regres­sion, beispiels­weise um zu bewer­ten, wie gut Mess­werte zu einem Modell passen. Das Be­stimmt­heits­maß beruht auf der Quadrat­summen­zerle­gung, bei der die totale Quadrat­summe in die erklärte Quadrat­summe und in die Residuen­quadrat­summe zer­legt wird. Obwohl das Be­stimmt­heits­maß die am häufigs­ten benutzte Kenn­zahl ist, um die glo­bale An­passungs­güte einer Regres­sion zu quanti­fizieren, wird es oft fehl­interpre­tiert und falsch ange­wendet, auch da bei einer Regres­sion durch den Ur­sprung zahl­reiche alter­native Defini­tionen des Be­stimmt­heits­maßes nicht äqui­valent sind. Das Be­stimmt­heits­maß ist ein reines Zu­sammen­hangs­maß. So ist es nicht mög­lich, das Be­stimmt­heits­maß zu verwen­den, um einen direk­ten kausa­len Zu­sammen­hang zwi­schen den Variab­len nachzu­weisen. Außer­dem zeigt das Be­stimmt­heits­maß nur die Größe des Zu­sammen­hangs zwi­schen den Variab­len, nicht ob dieser Zu­sammen­hang statis­tisch signifikant ist.  – Zum Artikel …

Archiv · Weitere exzellente und lesenswerte Artikel ·  RSS-Feed