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Deonise Cavaleiro

brasilianische Handballspielerin
Deonise Cavaleiro
Spielerinformationen
Voller Name Deonise Cavaleiro Fachinello
Spitzname „Dê“
Geburtstag 20. Juni 1983
Geburtsort Santa Rosa, Brasilien
Staatsbürgerschaft BrasilianerinBrasilianerin brasilianisch
Körpergröße 1,80 m
Spielposition Rückraum rechts
  Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Bourg de Péage Drôme Handball
Trikotnummer 81
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
00000000 BrasilienBrasilien Escola Alfa
00000000 BrasilienBrasilien Ulbra
00000000 BrasilienBrasilien Guarulhos
00000000 BrasilienBrasilien Metodista
0000–2007 SpanienSpanien Club León Balonmano
2007–2008 SpanienSpanien SD Itxako
2008–2009 OsterreichÖsterreich Hypo Niederösterreich
2009–2009 SpanienSpanien SD Itxako
2009–2011 FrankreichFrankreich HAC Handball
2011–2012 SpanienSpanien SD Itxako
2012–2014 OsterreichÖsterreich Hypo Niederösterreich
2014–2015 RumänienRumänien CSM Bukarest
2015–2016 DanemarkDänemark Nykøbing Falster Håndboldklub
2016–2017 DanemarkDänemark Odense Håndbold
2017–2018 RumänienRumänien CS Măgura Cisnădie
2018–2019 RumänienRumänien SCM Craiova
2019– FrankreichFrankreich Bourg de Péage Drôme Handball
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
BrasilienBrasilien Brasilien 198 (424)[1]

Stand: 30. November 2019

Deonise Cavaleiro Fachinello (* 20. Juni 1983 in Santa Rosa) ist eine brasilianische Handballspielerin, die dem Kader der brasilianischen Nationalmannschaft angehört.

KarriereBearbeiten

Im VereinBearbeiten

Deonise Cavaleiro begann das Handballspielen an einer Schule. Dort hütete sie anfangs das Tor, wurde jedoch alsbald vom dortigen Trainer in den Rückraum beordert. Mit 15 Jahren zog Deonise Cavaleiro nach Cascavel, wo sie drei Jahre lang an der Escola Alfa Handball spielte. Anschließend spielte sie anderthalb Jahre für die Universität Ulbra aus Canoas. Hier zog sich sie Cavaleiro eine schwere Schulterverletzung zu, woraufhin sie ihre Karriere beendet wollte. Jedoch entschied sie sich um und setzte ihre Laufbahn in Guarulhos fort. Nach 16 Monaten beim Verein aus Guarulhos schloss sie sich Metodista an.

Ein halbes Jahr später erhielt Deonise Cavaleiro ein Angebot aus Europa, woraufhin ihr Metodista die Freigabe erteilte. Sie setzte ihre sportliche Laufbahn beim spanischen Verein Club León Balonmano fort, mit dem sie in der Spielzeit 2006/07 den Copa ABF gewann. Daraufhin unterschrieb sie einen Vertrag beim Ligakonkurrenten SD Itxako. Mit Itxako stand Cavaleiro in der Spielzeit 2007/08 im Finale des EHF-Pokals. Anschließend schloss sie sich dem österreichischen Verein Hypo Niederösterreich an. Nachdem sie jedoch Probleme beim anpassen hatte, kehrte sie im Januar 2009 wieder nach Itxako zurück.[2][3]

Im Sommer 2009 unterzeichnete Deonise Cavaleiro einen Vertrag beim französischen Erstligisten HAC Handball aus Le Havre. Zwei Spielzeiten später schloss sich die Rückraumspielerin erneut Itxaco an, mit dem sie ein Jahr später die spanische Meisterschaft gewann.[4] Im Sommer 2012 kehrte sie zu Hypo Niederösterreich zurück.[2] Mit Hypo gewann sie in den Spielzeiten 2012/13 sowie 2013/14 sowohl die österreichische Meisterschaft als auch den ÖHB-Cup. In der EHF Champions League 2012/13 schied Hypo Niederösterreich nach der Vorrunde aus, qualifizierte sich jedoch für den laufenden Wettbewerb des Europapokals der Pokalsieger. Hier zog Hypo ins Finale ein und gewann das Endspiel gegen den französischen Verein Issy Paris Hand. Im Sommer 2014 schloss sie sich dem rumänischen Erstligisten CSM Bukarest an,[5] mit dem sie 2015 rumänische Meisterin wurde. Im Dezember 2015 unterschrieb sie einen Vertrag beim dänischen Erstligisten Nykøbing Falster Håndboldklub.[6] In der Saison 2016/17 lief sie für den dänischen Verein Odense Håndbold auf.[7] Anschließend wechselte sie zum rumänischen Verein CS Măgura Cisnădie.[8] Im Dezember 2018 wechselte sie zum Ligakonkurrenten SCM Craiova.[9] Zur Saison 2019/20 wechselte Cavaleiro zum französischen Verein Bourg de Péage Drôme Handball.[10]

In der NationalmannschaftBearbeiten

Deonise Cavaleiro lief anfangs für die brasilianische Juniorinnen-Nationalmannschaft auf und wurde anschließend in den Kader der A-Nationalmannschaft aufgenommen. Mit der brasilianischen Auswahl nahm sie an den 15. Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro, an den 16. Panamerikanischen Spielen in Guadalajara sowie an den 17. Panamerikanischen Spielen in Toronto teil, wo sie jeweils die Goldmedaille gewann.[11][12] Weiterhin nahm die Brasilianerin an den Olympischen Spielen 2008 in Peking, den Olympischen Spielen 2012 in London und den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teil.

Cavaleiro nahm mit der brasilianischen Auswahl mehrmals an der Handball-Weltmeisterschaft teil. Bei der WM 2013 in Serbien feierte Deonise den Gewinn des WM-Titels.[13] Außerdem gewann sie in den Jahren 2007, 2011, 2013 sowie 2017 die Panamerikameisterschaft.[14]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. japanhandball2019.com: ブラジル, abgerufen am 30. November 2019
  2. a b noe24.at: Nächste Top-Verpflichtung von Hypo-NÖ (Memento vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive), abgerufen am 29. Dezember 2013
  3. eurohandball.com: Deonise Cavaleiro Fachinello (Saison 2008/09), abgerufen am 29. Dezember 2013
  4. eurohandball.com: The feet on the ground, abgerufen am 29. Dezember 2013
  5. handball-world.com: Bukarest plant nach Komplettumbau mit Millionenetat, abgerufen am 5. Juli 2014
  6. nfh.dk: NFH opruster med forsvarsspecialist, abgerufen am 15. Dezember 2015
  7. fyens.dk: HC Odense henter VM-stjerne, abgerufen am 11. April 2016
  8. lolland-falster-nyt.dk: Rumænsk klub henter Odense og NFH-spiller, abgerufen am 5. Juni 2017
  9. handball-world.news: Zwei Weltmeisterinnen verlassen Bietigheimer Europapokalgegner, abgerufen am 28. Dezember 2018
  10. lequipe.fr: Transferts : Bourg-de-Péage recrute Deonise Fachinello, Mélanie Bak et Kristy Zimmerman, abgerufen am 2. Juli 2019
  11. info.guadalajara2011.org.mx: Women's Gold Medal Match (Memento vom 28. Dezember 2013 im Internet Archive), abgerufen am 28. Dezember 2013
  12. results.toronto2015.org: Deonise Cavaleiro, abgerufen am 2. September 2016
  13. www.ihf.info: Cumulative Statistics WM2013, abgerufen am 28. Dezember 2013
  14. www.brasilhandebol.com.br: Pela oitava vez, Brasil levanta a taça do Campeonato Pan-Americano Feminino, abgerufen am 27. Dezember 2013.