Hauptmenü öffnen

Cappel-Neufeld

Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Nordholz

Cappel-Neufeld (niederdeutsch Cappel-Neefeld), ein Ortsteil der Ortschaft Nordholz, liegt zwischen den Städten Bremerhaven und Cuxhaven. Das eingemeindete Nordholz gehört seit 2015 zur niedersächsischen Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven.

Cappel-Neufeld
Wappen von Cappel-Neufeld
Koordinaten: 53° 46′ 1″ N, 8° 33′ 0″ O
Höhe: 1 m ü. NHN
Fläche: 8,53 km²[1]
Einwohner: 378 (1950)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1968
Eingemeindet nach: Spieka
Postleitzahl: 27639
Vorwahl: 04741
Cappel-Neufeld (Niedersachsen)
Cappel-Neufeld

Lage von Cappel-Neufeld in Niedersachsen

GeschichteBearbeiten

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1968 schlossen sich die Gemeinden Cappel-Neufeld, Spieka und Spieka-Neufeld zu der Gemeinde Spieka zusammen.

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinde Spieka, sowie Gebietsteile der Gemeinde Midlum mit damals etwa 50 Einwohnern in die Gemeinde Nordholz eingegliedert.[2]

Zum 1. Januar 2015 fusionierte die Gemeinde Nordholz mit der Samtgemeinde Land Wursten zur Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1910 1925 1933 1939 1950
Einwohner 236 282 247 220 378

(Quelle: 1910,[4] 1925–1939,[5] 1950[1])

PolitikBearbeiten

Ortsrat und OrtsbürgermeisterBearbeiten

Auf kommunaler Ebene wird Cappel-Neufeld vom Ortsrat aus Nordholz vertreten.

WappenBearbeiten

Der Entwurf des Cappel-Neufelder Kommunalwappens stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der sämtliche Wappen im Landkreis Cuxhaven entworfen hat.[6]

Blasonierung:Geteilt, oben in Gold eine nach rechts gewandte Faust in Naturfarbe, aus einem schwarzen Ärmel hervorstoßend, unten in Grün ein silberner welliger Schildfuß.“[6]
Wappenbegründung: Der silberne, wellige Schildfuß weist auf die Nordsee hin und die grüne Fläche auf den Deich. Die Faust ist dem Wappen des Vogtes Johann Eide Fouwes entlehnt, der in Cappel-Neufeld viel Land besaß und im Jahre 1670 als Faust von und zu Neufeld geadelt wurde.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

  • Friedrich Husmann (1877–1950), Lehrer und Heimatdichter, unterrichtete von 1899 bis 1901 in Cappel-Neufeld

LiteraturBearbeiten

  • Fritz Hörmann u. a.: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Sonderveröffentlichungen der „Männer vom Morgenstern“ Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X (Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) [PDF; 431 kB; abgerufen am 12. März 2019] S. 5).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Cappel-Neufeld – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln 1950, S. 52, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 2. Mai 2019] Landkreis Wesermünde, S. 61).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248–249.
  3. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Wurster Nordseeküste, Landkreis Cuxhaven. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 428 (Digitalisat [PDF; 454 kB; abgerufen am 2. Mai 2018] S. 2).
  4. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 2. Mai 2019.
  5. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Wesermünde (→ Siehe unter: Nr. 45). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  6. a b Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, ISBN 3-9800318-0-2.