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Deichsende

Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Nordholz

Deichsende (niederdeutsch Dieksenn), ein Ortsteil der Ortschaft Nordholz, liegt zwischen den Städten Bremerhaven und Cuxhaven. Das eingemeindete Nordholz gehört seit 2015 zur niedersächsischen Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven.

Deichsende
Wappen von Deichsende
Koordinaten: 53° 46′ 33″ N, 8° 36′ 21″ O
Höhe: 6 m ü. NHN
Fläche: 3,74 km²[1]
Einwohner: 935 (1950)[1]
Bevölkerungsdichte: 250 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1967
Eingemeindet nach: Nordholz
Postleitzahl: 27639
Vorwahl: 04741
Deichsende (Niedersachsen)
Deichsende

Lage von Deichsende in Niedersachsen

GeschichteBearbeiten

EingemeindungenBearbeiten

Die ehemalige Gemeinde Deichsende schloss sich am 1. Juli 1967 zu der damals neu geschaffenen Gemeinde Nordholz zusammen.[2]

Zum 1. Januar 2015 fusionierte die Gemeinde Nordholz mit der Samtgemeinde Land Wursten zur Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1910 1925 1933 1939 1950
Einwohner 342 547 541 645 935

(Quelle: 1910,[4] 1925–1939,[5] 1950[1])

PolitikBearbeiten

Ortsrat und OrtsbürgermeisterBearbeiten

Auf kommunaler Ebene wird Deichsende vom Ortsrat aus Nordholz vertreten.

WappenBearbeiten

Der Entwurf des Deichsender Kommunalwappens stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der sämtliche Wappen im Landkreis Cuxhaven entworfen hat.[6]

Blasonierung:Geteilt, oben in Blau ein wachsender, rot bewehrter, goldener Adler, unten schräglinks geteilt von Silber über Grün, darin je ein Kleeblatt in vertauschten Farben.“[6]
Wappenbegründung: Der goldene Adler, ein altes Gerichtssymbol, erinnert daran, dass Deichsende jahrhundertelang Gerichtsort war. Die schräglinks geteilte untere Schildhälfte deutet auf den Deich. Die Kleeblätter sind Sinnbilder der Kultivierung des Landes.

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Fritz Hörmann u. a.: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Sonderveröffentlichungen der „Männer vom Morgenstern“ Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X (Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) [PDF; 431 kB; abgerufen am 12. März 2019] S. 6).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Deichsende – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln 1950, S. 52, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 16. April 2019] Landkreis Wesermünde, S. 61).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248–249.
  3. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Wurster Nordseeküste, Landkreis Cuxhaven. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 428 (Digitalisat [PDF; 454 kB; abgerufen am 26. September 2018] S. 2).
  4. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 16. April 2019.
  5. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Wesermünde (→ Siehe unter: Nr. 15). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  6. a b Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, ISBN 3-9800318-0-2.