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Bastenau ist ein Ortsteil der Gemeinde Wörnitz im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern).

Bastenau
Gemeinde Wörnitz
Koordinaten: 49° 15′ 7″ N, 10° 12′ 51″ O
Höhe: 476–486 m ü. NHN
Einwohner: 22 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91637
Vorwahl: 09869

GeografieBearbeiten

Der Weiler liegt in Tallage zwischen zwei Quellästen des Bösennördlinger Grabens, der über den Morriedenbach von rechts der obersten Wörnitz zuläuft. Im Nordwesten und Südosten ist er von Erhebungen des Schillingsfürst-Wettringer Hardts, die Teil der Frankenhöhe ist, umgeben. Im Nordwesten grenzt der Obergailnauer Forst an, dort befindet sich der Kesselberg (536 m ü. NN) und der Oestheimer Berg.[2]

GeschichteBearbeiten

Im Geographischen Lexikon von 1799 wird der Ort folgendermaßen beschrieben: „Bastanau, ehemals auch Waizenau, Weiler innerhalb Reichsstadt Rothenburgischer Landwehr, liegt 3 Stunden von der Stadt gegen Dinkelsbühl, und hat zwey Gemeindrechte, 3 Höfe, und 10 bis 12 Gebäude. Es ist nach Erzberg eingepfarrt, wohin auch der kleine Zehend gehört, der große Zehend wird dem Spital zu Rothenburg entrichtet. Die Hut wurde 1787 vertehilt. Rothenburg erkaufte den Weiler 1406 mit Gailnau, selbiger ist dann öd gelegen, und erst zu Anfang dieses Jahrhunderts wieder aufgebaut worden. Hat 4 Dienst und stellt 2 Wägen.“[3]

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Bastenau der Ruralgemeinde Erzberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform wurde diese am 1. November 1971 nach Wörnitz eingemeindet.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 43 25 39 32 39 42 32 35 25 20 22
Häuser[4] 7 7 6 6 6 6 6 6
Quelle [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [1]

VerkehrBearbeiten

Die Kreisstraße AN 16 führt an Harlang vorbei nach Arzbach bzw. nach Wörnitz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bösennördlingen zur AN 5.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 333 (Digitalisat).
  2. Bastenau im BayernAtlas
  3. J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 258.
  4. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.
  5. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 8 (Digitalisat).
  6. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 222 (Digitalisat).
  7. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1075, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  8. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1241, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  9. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1177 (Digitalisat).
  10. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1248 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1283 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1110 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 814 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 172 (Digitalisat).