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Bülent Ulusoy
Medaillenspiegel

Boxen Boxing pictogram.svg

TurkeiTürkei Türkei
Weltmeisterschaft
0Bronze0 2001 Halbmittel
Europameisterschaft
0Gold0 2000 Welter
EU-Meisterschaft
0Silber0 2006 Welter
0Gold0 2004 Welter
0Gold0 2003 Welter
Mittelmeerspiele
0Gold0 2005 Welter
0Gold0 2001 Halbmittel
0Bronze0 1997 Welter
Junioren-Europameisterschaft
0Gold0 1995 Halbwelter
Kadetten-Europameisterschaft
0Gold0 1994 Leicht

Bülent Ulusoy (* 7. Januar 1978 in Akabat, Kocaeli) ist ein ehemaliger türkischer Boxer. Er startete unter anderem bei zwei Olympischen Spielen, fünf Welt- und sieben Europameisterschaften.

BoxkarriereBearbeiten

Der 1,78 m große in Trabzon trainierende Bülent Ulusoy gewann im Oktober 1994 die 3. Kadetten-Europameisterschaften im griechischen Patras. Er besiegte dabei im Leichtgewicht Dominik Wencel aus Polen, Daniel Güngör aus Schweden und Ronny Weber aus Deutschland. Im Juni 1995 folgte sein Sieg im Halbweltergewicht bei den 14. Junioren-Europameisterschaften im ungarischen Siófok. Er hatte sich dabei gegen Zdravko Žugelj aus Kroatien, Mika Saartila aus Finnland, Pasquale Abis aus Italien und Gerard Murphy aus Schottland durchgesetzt. Bei den 9. Junioren-Weltmeisterschaften 1996 in Havanna, schied er hingegen in der Vorrunde gegen Timur Nergadse aus Russland aus.

Im Juni 1997 gewann er eine Bronzemedaille im Weltergewicht bei den 13. Mittelmeerspielen in Bari, nachdem er im Halbfinale gegen Laureano Leyva aus Spanien ausschied. Im Oktober desselben Jahres nahm er noch an den 9. Weltmeisterschaften in Budapest teil, unterlag dort jedoch in der Vorrunde Francisco Calderón aus Kolumbien. Im Mai 1998 drang er bei den 32. Europameisterschaften in Minsk bis ins Viertelfinale vor, wo er vom Weißrussen Wadim Mesga geschlagen wurde.

Im Mai 2000 konnte er im Weltergewicht die 33. Europameisterschaften im finnischen Tampere gewinnen. Er schlug dabei Steven Küchler aus Deutschland, Riku Lumberg aus Finnland, Darius Jasevicius aus Litauen und Waleri Braschnik aus der Ukraine. Daraufhin startete er bei den 27. Olympischen Spielen in Sydney, wo er Platz 8 erreichte. Nach siegreichen Duellen gegen Bae Jin-Seok aus Südkorea und Dante Craig aus den USA, unterlag er schließlich gegen Vitalie Grușac aus der Republik Moldau.

Bei den 11. Weltmeisterschaften im Juni 2001 in Belfast, erkämpfte er sich eine Bronzemedaille im Halbmittelgewicht. Er setzte sich gegen Qi Jing aus der Volksrepublik China, Khotso Motau aus Südafrika und Jean Pascal aus Kanada durch, ehe er erst im Halbfinale gegen Marian Simion aus Rumänien verlor. Im September desselben Jahres gewann er zudem mit einem Finalsieg gegen Benamar Meskine aus Algerien, die 14. Mittelmeerspiele in Tunis.

2002 kam er bei den 34. Europameisterschaften in Perm gegen Mirosław Nowosada aus Polen und Konstantin Janowski aus Israel ins Viertelfinale, wo er dem Russen Andrei Mischin unterlag. Im Juni 2003 gewann er im Weltergewicht die 1. EU-Meisterschaften in Straßburg, wobei er sich gegen Darren Barker aus England, Donatas Bondorovas aus Litauen und Xavier Noël aus Frankreich durchsetzen konnte. Im Monat darauf, nahm er an den 12. Weltmeisterschaften in Bangkok teil, wo er in der zweiten Vorrunde dem Kubaner Lorenzo Aragón unterlag.

2004 besiegte er bei den 35. Europameisterschaften in Pula Predrag Radošević aus Montenegro, ehe er im Achtelfinale gegen Olexander Bokalo aus der Ukraine ausschied. Dafür gewann er erneut die 2. EU-Meisterschaften in Madrid und nahm an den 28. Olympischen Spielen in Athen teil, wo er Ellis Chibuye aus Sambia besiegte und nach der folgenden Niederlage gegen Schersod Husanow aus Usbekistan Platz 9 erreichte.

2005 gewann er im Weltergewicht mit Siegen gegen Zoran Mitrović aus Serbien, Rached Mardassi aus Tunesien, Choayb Oussaci aus Algerien und Xavier Noël aus Frankreich, die 15. Mittelmeerspiele in Almería. Bei den 13. Weltmeisterschaften desselben Jahres in Mianyang, verlor er erneut gegen Witali Grusac. 2006 kam er im Weltergewicht durch Siege gegen Dejan Milićević aus Österreich, Xavier Noël aus Frankreich und Ryan Pickard aus England ins Finale der 4. EU-Meisterschaften in Pécs, wo er sich dem Ungarn István Szili geschlagen geben musste. Bei den 36. Europameisterschaften in Plowdiw schlug er in der Vorrunde Jaoid Chiguer aus Frankreich, unterlag jedoch im Achtelfinale dem Russen Andrei Balanow.

Im März 2008 versuchte er sich nochmals für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, scheiterte jedoch bei den europäischen Ausscheidungskämpfen in Pescara gegen Nikolai Weselow aus Weißrussland.

Auswahl int. Turniersiege

  • April 1996: 23. Gazeta Pomorska Turnier in Bydgoszcz, Halbweltergewicht
  • April 2000: 15. Ahmet Cömert Turnier in Istanbul, Weltergewicht
  • Januar 2002: 52. Bocskai Turnier in Debrecen, Halbmittelgewicht
  • Mai 2004: 8. Chowdhry Cup in Baku, Weltergewicht
  • April 2005: 20. Ahmet Cömert Turnier in Istanbul, Weltergewicht

WeblinksBearbeiten