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Auengrund

Gemeinde in Thüringen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Auengrund führt kein Wappen
Auengrund
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Auengrund hervorgehoben
Koordinaten: 50° 28′ N, 10° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Erfüllende Gemeinde: für Brünn/Thür.
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 37,11 km2
Einwohner: 2892 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km2
Postleitzahl: 98673
Vorwahl: 03686
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 058
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchweg 8
98673 Auengrund
Website: www.auengrund.de
Bürgermeister: René Pfötsch (WG Vereine)
Lage der Gemeinde Auengrund im Landkreis Hildburghausen
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Über dieses Bild

Auengrund ist eine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden des Freistaates Thüringen.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt am Südwestrand des Thüringer Schiefergebirges, wo dieses aus dem eigentlichen Thüringer Wald hervorgeht, zwischen den Kleinstädten Schleusingen (im Nordwesten) und Eisfeld (im Südwesten) sowie der Kreisstadt Hildburghausen im Westen. Nördlich bis nordöstlich schließen sich (der Reihe nach) Schleusegrund und Masserberg an.

Zur erfüllenden Gemeinde Auengrund gehört die Gemeinde Brünn/Thür. im Süden.

Markante Erhebungen der Gemeinde sind der Solaberg bei Poppenwind (577 m) mit seinen teils gerodeten Nebengipfeln Ahornsberg (532 m, bei Brattendorf) und Schleusenberg (531 m, bei Wiedersbach), der Priemäusel (625 m) bei Brattendorf und dessen nördlicher Nachbar, der auf der Südwestseite (an welcher der Ortsteil Merbelsrod liegt) größtenteils gerodete Wachberg (621 m). Der südöstlich sich an den Priemäusel anschließende Klingeberg (677 m) liegt bereits an der Grenze zur Stadt Eisfeld bzw. zum Ortsteil Waffenrod/Hinterrod und stellt einen Vor-Gipfel des noch deutlich höheren Grendel (787 m) bzw. des Eselsberges (841,5 m) dar.

Fast alle Ortsteile liegen in Höhenlagen von etwa 450 m über NN; lediglich Wiedersbach liegt mit gut 400 m etwas tiefer, Oberwind (490–530 m) und Merbelsrod (520–580 m) in Hanglagen etwas höher.

GemeindegliederungBearbeiten

Ortsteile der Gemeinde sind:

GeschichteBearbeiten

Die Einheitsgemeinde wurde am 1. Januar 1996 aus drei in der Verwaltungsgemeinschaft Auengrund zusammengeschlossenen Gemeinden gebildet.

PolitikBearbeiten

Der Bürgermeister der Gemeinde ist René Pfötsch von der WG Vereine Auengrund. Er wurde am 8. Juni 2014 durch Stichwahl gewählt und erhielt 58,7 % der gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,4 %.[2]

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Auengrund besteht aus 16 Ratsmitgliedern.

Partei/Liste Stimmenanteil G/V Sitze G/V
WG Vereine Auengrund 15,0 % + 2,8 3 + 1
CDU 14,9 % − 7,6 2 − 1
Freie Wähler 14,3 % − 16,0 2 − 3
FWV Merbelsrod 12,5 % + 12,5 2 + 2
Bürgerallianz Auengrund 12,1 % + 12,1 2 + 2
HL Brattendorf 12,0 % + 0,8 2 0
FFW Schwarzbach 11,8 % − 1,9 2 0
Die Linke 6,0 % − 4,0 1 − 1

G/V: Gewinn oder Verlust im Vergleich zur Wahl 2009

Die Wahlbeteiligung lag bei 61,9 % (+ 7,6)

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[3]

DialektBearbeiten

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In Auengrund wird Itzgründisch, ein ostfränkischer Dialekt, gesprochen.

LiteraturBearbeiten

  • Herzlich willkommen in der Einheitsgemeinde Auengrund : Poppenwind, Schwarzbach, Crock, Wiedersbach, Brattendorf, Merbelsrod, Oberwind (hrsg. in Zusammenarbeit mit der Trägerschaft). 2. Auflage. Mering: WEKA-Info-Verlag, 2004.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Auengrund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien