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Themar

Gemeinde in Thüringen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Themar
Themar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Themar hervorgehoben

Koordinaten: 50° 30′ N, 10° 37′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Verwaltungs­gemeinschaft: Feldstein
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 20,18 km2
Einwohner: 2851 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km2
Postleitzahl: 98660
Vorwahl: 036873
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 051
Stadtgliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
98660 Themar
Website: www.themar.de
Bürgermeister: Hubert Böse (parteilos)
Lage der Stadt Themar im Landkreis Hildburghausen
AhlstädtAuengrundBeinerstadtBischofrodEisfeldBrünnDingslebenEhrenbergEichenbergEisfeldGrimmelshausenGrubHeldburgHenfstädtHildburghausenKloster VeßraLengfeldMarisfeldMasserbergOberstadtReuriethRömhildSchlechtsartSchleusegrundSchleusingenSchmeheimSchweickershausenSt. BernhardStraufhainThemarUmmerstadtVeilsdorfWesthausenThüringenKarte
Über dieses Bild

Themar ist eine Landstadt im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden von Thüringen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Feldstein und seit 2019 dieser auch angehörig.

LageBearbeiten

Themar liegt in Südthüringen am Oberlauf der Werra und im Vorland des Thüringer Waldes. Verkehrsmäßig ist Themar an der Bundesstraße 89 und den Landesstraßen 2628 und 2636 gelegen. Eine Bahntrasse führt auch durch die Landstadt.

NachbargemeindenBearbeiten

Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Henfstädt, Oberstadt, Grub, Lengfeld, Kloster Veßra, Grimmelshausen und Beinerstadt im Landkreis Hildburghausen sowie Grabfeld und Leutersdorf im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

StadtgliederungBearbeiten

Zur Stadt gehören die Ortsteile Wachenbrunn und Tachbach. Urkundlich wurden Wachenbrunn 1220 und Tachbach 891 erstmals erwähnt.[2]

GeschichteBearbeiten

Südlich des Ortes Tachbach befand sich auf dem Burgberg eine Burg als Herrensitz. Die strategisch günstige Kuppe war mit einem Ring aus Wall und Graben umgeben. Sieben Gruben auf dem Plateau lassen auf abgetragene Gebäude schließen. Bauliche Reste sind nicht mehr vorhanden, aber der Ringwall.[3]

Der Ort Themar wurde im Jahre 796 als Tagamari erstmals erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum Herzogtum Franken. Seit dem 11. Jahrhundert gehörte er zur Grafschaft Henneberg, seit 1200 war er Sitz eines Zentgerichts. Die Teilung der Grafschaft Henneberg 1274 betraf Themar insofern, als eine Hälfte zu Henneberg-Schleusingen und die andere zu Henneberg-Hartenberg kam. Teilung und spätere Vereinigung brachten den Wechsel des Vogtsitzes im Amt Themar zwischen Osterburg und Themar mit sich.[4]

 
Plan der Stadt

Im Norden der Altstadt, im Bereich der „Bräu-Wiesen“ um die heutige Anne-Frank-Schule, wird eine hochmittelalterliche Burganlage der Henneberger verortet, die als Ausgangspunkt für die erste Stadtbefestigungsanlage gerechnet wird. Zunächst wurde die Siedlung durch Wall und Graben in Kombination mit Palisaden befestigt. Es gab drei Stadttore und eine Pforte am Hexenturm. 1317 wurden Themar die Stadtrechte verliehen. Die Errichtung einer wehrhaften Stadtmauer mit sieben Rundtürmen wurde erst 1457 von den Henneberger Grafen bewilligt. Die planmäßig entwickelte Stadtanlage wurde in vier Quartiere eingeteilt: das Oberstädter Viertel, das Brückenviertel, das Grabenviertel und das Marktviertel. Jenseits der Werra befand sich eine Vorstadtsiedlung mit den Mühlen und Felsenkellern. Etwa einen Kilometer nördlich der Stadt befand sich als weiter Siedlungskomplex die Wüstung Weißbach, das nahe Kloster Veßra stand in enger wirtschaftlicher und kultureller Beziehung zu Themar.

In der Stadtanlage ist seit 1416 eine Bartholomäuskapelle belegt, sie gilt als Vorgängerbau der 1488 begonnenen Stadtkirche. Seit 1418 ist die Oberkirche nachweisbar. Die wirtschaftliche Blütezeit der Stadt lag im Zeitraum von 1585 bis 1620 und konnte durch die Tuchmacherei und den Holzhandel (Werraflößerei) bewirkt werden.

Vom historischen Marktplatz mit Rathaus und Brunnen gelangt man auf den Schuhmarkt mit dem Amtshaus, südlich folgte das Brückentor mit der (hölzernen) Werrabrücke. Die Stadtkirche war im Mittelalter von einem Friedhof umgeben. Auf der Ostseite befanden sich die Fleischbänke der Stadt, an der südlichen Stadtmauer befand sich das Brauhaus, vermutlich mit einer Pforte zum Ufer der Werra.

Themar beteiligte sich 1602–1697 an der Hexenverfolgung. 19 Frauen und fünf Männer gerieten in Hexenprozesse. Ein Mann und acht Frauen wurden hingerichtet, eine starb unter der Folter. Noch heute erinnert der Hexenturm an der Westseite der Stadtmauer an diese Epoche.[5]

 
Stadtansicht um 1700

Im Dreißigjährigen Krieg (1634) wurde Themar von den Kroaten eingenommen und geplündert, die Stadt wurde von den abziehenden Reitern in Brand gesetzt und die Mehrzahl der Fachwerkhäuser und Gehöfte zerstört. Nach dem Aussterben der Grafen von Henneberg kam die Stadt zusammen mit dem Amt Themar 1660 an Sachsen-Altenburg, das 1672 in Sachsen-Gothaischen Besitz überging. Nach der Teilung von 1680 kam sie an Sachsen-Römhild. Nach dem Aussterben dieser Linie 1710 wurde die Stadt zwischen Sachsen-Gotha und Sachsen-Coburg-Saalfeld aufgeteilt. 1826 fiel sie an Sachsen-Meiningen, das 1920 im Land Thüringen aufging.

Die Stadt besaß bis Mitte der 1930er Jahre eine rege, heimatverbundene jüdische Gemeinde; einige konnten rechtzeitig auswandern, die verbliebenen Juden wurden ab 1942/1943 deportiert und die jüdische Gemeinde in Themar völlig ausgelöscht.[6] Die Toten der Gemeinde wurden auf dem jüdischen Friedhof in Marisfeld beigesetzt.

Ab 1940 wurden 800 Kriegsgefangene aus den von Deutschland besetzten Ländern sowie Zwangsarbeiter vorwiegend aus der Sowjetunion und Polen im Kalkwerk, in den Holzfabriken August Möller, Wilhelm Stockmar, Julius Wilhelm, Alexander Schwarz, Greifzu & Co. und in der Ziegelei Julius Härter eingesetzt.[7]

Am 6. und 7. April 1945 erfolgte die Besetzung der Stadt durch US-Truppen. Vorausgegangen waren Angriffe von Jagdbombern auf den Bahnhof und die Obere Mühle, sowie Artilleriebeschuss. Die „Eiserne Brücke“ über die Werra wurde gesprengt. Zerstört wurden die im Jahre 1900 erbaute „Neue Bürgerschule“ mit ausgelagerter Bibliothek (durch Phosphorgranaten von zwei US-Panzern)[8], sowie einige Wohn- und Fabrikgebäude. Bei den Kampfhandlungen verloren sieben Einwohner und sieben Wehrmachtsangehörige ihr Leben.[9]

Im Juli 1945 wurde der Ort, wie ganz Thüringen, von der US-Armee an die Rote Armee übergeben und damit Bestandteil der Sowjetisch besetzten Zone SBZ, später der DDR.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
 
1780 1.050 1994 3.500 2000 3.279 2006 3.098 2012 2.969 2018 2.851
1833 1.367 1995 3.428 2001 3.241 2007 3.052 2013 2.968
1885 1.782 1996 3.410 2002 3.169 2008 3.030 2014 2.937
1905 2.756 1997 3.385 2003 3.126 2009 3.001 2015 2.878
1910 2.960 1998 3.365 2004 3.113 2010 2.961 2016 2.899
1933 2.935 1999 3.289 2005 3.104 2011 2.950 2017 2.888
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

PolitikBearbeiten

Kommunalwahl 2019[10][11]
Wahlbeteiligung: 62,8 % (2014: 49,8 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,1 %
23,9 %
14,8 %
8,2 %
Pro Themar
BZHc
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-2,6 %p
-9,8 %p
+14,8 %p
-2,4 %p
Pro Themar
BZHc
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Bündnis-Zukunft-Hildburghausen
    
Insgesamt 14 Sitze
  • Linke: 3
  • SPD: 1
  • Pro Themar: 8
  • BZH: 2
 
Rathaus

Die Stadt besitzt den Status einer kreisangehörigen Gemeinde.

StadtratBearbeiten

Der Stadtrat in Themar besteht aus 14 Ratsmitgliedern sowie dem Bürgermeister und ist seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wie folgt zusammengesetzt:

Partei/Liste Sitze +/–
Pro Themar 8 ± 0
Die Linke 3 − 2
SPD 1 ± 0
BZH 2 + 2

Zur Kommunalwahl 2019 zog erstmals das rechtsextreme Bündnis-Zukunft-Hildburghausen (BZH) in den Stadtrat ein.

BürgermeisterBearbeiten

Seit 2000 ist Hubert Böse der Bürgermeister und wurde zuletzt zur Bürgermeisterwahl 2018 wiedergewählt.[12]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber eine rote hohe Zinnenmauer mit sieben verschiedengestaltigen Türmen dahinter, an der Torstelle ein gevierter goldener Schild, im 1. und 4. Feld auf grünem Dreiberg eine schwarze Henne; das 2. und 3. Feld geteilt: oben ein wachsender schwarzer Doppeladler, unten geschacht von Silber und Rot.“

Das älteste Siegel aus dem 15. Jahrhundert enthält bereits eine siebentürmige Mauer, deren Torstelle mit dem gevierten Hennebergischen Wappenschild belegt ist. Die Henne auf dem Dreiberg ist das Familienwappen der Henneberger, der Doppeladler über dem geschachten Feld charakterisiert diese als Reichsvögte und Burggrafen von Würzburg.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Themar unterhält eine Partnerschaft mit Gerbrunn im Landkreis Würzburg.

KulturBearbeiten

KirchenBearbeiten

 
Reste der Stadtbefestigung
 
Stadtmauer mit Hexenturm
  • St.-Bartholomäus-Kirche: Die spätgotische Kirche wurde im 15. und 16. Jahrhundert errichtet, seit der Reformation ist sie evangelische Kirche. Sie besitzt in ihrem Inneren eine reiche Ausstattung mit gotischen Schnitzwerken: den Marienaltar, den Apostelaltar, den Wallfahrtsaltar, den Pièta-Altar (Vesperbild) und eine Mondsichelmadonna aus dem 15. Jahrhundert.
  • Johanneskirche

GedenkstätteBearbeiten

  • Auf dem Ortsfriedhof erinnert eine Grabstätte mit Gedenkstein an eine namentlich genannte jugoslawische Frau, die im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland verschleppt und Opfer der Zwangsarbeit wurde.
  • Vor dem Friedhofseingang steht, auf Bürgerinitiative beruhend, ein Gedenkstein für die „jüdischen Familien von Themar“ und zu Ehren aller Opfer der Diktaturen.
  • Am 9. November 2015 gedachte Themar seiner ermordeten jüdischen Mitbürger (Verlegung weiterer Stolpersteine).[13]

Weitere SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Stadtmauer
  • Rathaus
  • Marktplatz

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Möbelmontage im VEB Südthüringer Möbelwerke (1956)

Themar ist als Unterzentrum eingestuft.

In der Stadt war bereits vor dem Ersten Weltkrieg eine ansehnliche holzverarbeitenden Industrie ansässig, die 1965 zum über die Bezirksgrenzen hinaus bekannten VEB Südthüringer Möbelwerke in Themar zusammengeschlossen wurde und nach 1990 wieder privatisiert wurde.[14] Ziegeleien, eine Brauerei, eine Papiermühle und mehrere Steinbrüche im Besitz lokaler Baufirmen ergänzten die wirtschaftliche Grundlage der Stadt. In der DDR-Zeit entstand am westlichen Stadtrand ein Getreide-Großsilo.

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof Themar

Die Stadt hat einen Bahnhof an der Werrabahn und ist Zielpunkt der Bahnstrecke Plaue–Themar. Der Bahnhof ist in das Streckennetz der Süd-Thüringen-Bahn eingebunden, tagsüber sind im Stundentakt u. a. Grimmenthal, Meiningen, Eisenach, Hildburghausen und Eisfeld erreichbar, im Zweistundentakt auch Sonneberg und Neuhaus am Rennweg. Auf der Bahnstrecke Plaue–Themar finden zwischen Themar und dem Bahnhof Rennsteig lediglich Sonderfahrten an Feiertagen statt. Durch die Stadt verläuft die Bundesstraße 89. Zur Entlastung des Innenstadtverkehrs wurde eine Umgehungsstraße mit Werrabrücke südlich der Altstadt geschaffen.

Im Busverkehr ist Themar in das Netz der WerraBus GmbH integriert, unter der Woche sind so Schleusingen und die umliegenden Gemeinden erreichbar.

MedienBearbeiten

In der Nähe des Ortsteils Wachenbrunn befand sich bis Ende 2013 eine große Sendeanlage für Mittelwellenrundfunk, die u. a. zur Verbreitung des Programms der Stimme Russlands diente.

SonstigesBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

 
Johann Michael Dilherr, 1640

Personen mit Bezug zu ThemarBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

Literatur und FilmBearbeiten

  • Jürgen Mäder et al: 1200 Jahre Themar. Festschrift zur 1200-Jahrfeier der Stadt Themar. Börner PR, 1996, ISBN 978-3-930675-08-1, S. 176.
  • Themar – Stadt der 7 Türme, Dokumentarfilm (2010), Regie: Robert Sauerbrey

WeblinksBearbeiten

  Commons: Themar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Themar – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 242.
  3. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 242.
  4. Geschichte von Themar auf der Homepage der Stadt
  5. Kai Lehmann: Ausstellung „Luther und die Hexen“, Bereich Themar, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum, Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 247.
  6. Sharon Meen: Ihre Stimmen leben noch – Jüdisches Leben in Themar. Website, abgerufen am 18. April 2011@1@2Vorlage:Toter Link/www.judeninthemar.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser, Band 8 Thüringen. Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 133.
  8. http://www.schildburghausen.de/chronik/
  9. http://www.schildburghausen.de/chronik/schicksalsjahr-1945/themar/
  10. Ergebnisse der Stadtratswahl 2019 in Themar. Abgerufen am 15. Juli 2019.
  11. Ergebnisse der Stadtratswahl 2014 in Themar. Abgerufen am 15. Juli 2019.
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl 2018 in Themar. Abgerufen am 15. Juli 2019.
  13. Achim Heß, „Heimatkunde — Jüdisches Leben in Themar“
  14. Möbelwerke Themar, aufgerufen am 4. August 2016
  15. Matthias Meisner: Polizei ermittelt wegen Hitlergruß von Konzert-Besuchern. Der Tagesspiegel vom 17. Juli 2017
  16. Zeitzeugen auf den Webseiten der Stadt Themar, aufgerufen am 10. Oktober 2015