Annika Blendl

deutsche Schauspielerin
Annika Blendl, Filmfest München 2015

Annika Greta Blendl (* 16. Juni 1981 in Regensburg) ist eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin.

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LebenBearbeiten

Blendl wuchs mit fünf Geschwistern auf. Ihren künstlerischen Werdegang begann sie als Schülerin mit dem Geigenspiel und gewann zweimal in Folge den ersten Preis beim bundesweiten Nachwuchs-Wettbewerb Jugend musiziert. Nach dem Abitur ging sie von Köln nach Berlin, um Schauspielerin zu werden, dem Vorbild ihrer älteren Schwester Mareile folgend.[1][2] Sie drehte zunächst Werbespots und arbeitete als Model für verschiedene Modehäuser. Ohne Schauspielausbildung übernahm Blendl 2001 ihre ersten Fernsehrollen. Sie debütierte in der Serie Aus gutem Haus und stand für Fernsehfilme wie In der Mitte eines Lebens und Kalter Frühling vor der Kamera. In der deutschen Krimireihe Tatort wirkte sie in mehreren Folgen mit. 2004 folgte, nach der Begegnung mit dem Regisseur Schorsch Kamerun am Schauspielhaus in Zürich eine Zusammenarbeit für die Theaterproduktion Die Schneekönigin.

Blendl spielte Rollen in Kinofilmen wie in Michael Kliers Farland, in Christian Petzolds Gespenster oder 2007 in Stephan Geenes After Effect. Im selben Jahr spielte Blendl für die neue Krimireihe Donna Roma ihre erste durchgehende Hauptrolle. Das Jahr 2008 beschloss sie mit der titelgebenden Hauptrolle in Matthias Tiefenbachers Fernsehdrama Die Schöne vom Beckenrand und mit einer Gastrolle im Polizeiruf 110 unter der Regie Alain Gsponers. Blendl spielte Hauptrollen in den Regiedebüt- bzw. Hochschul-Abschlussfilmen Maria am Wasser von Thomas Wendrich (2006) und Transit von Philipp Leinemann (2010).

2009 nahm Annika Blendl ein Studium der Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München auf.[1][2] 2015 kam der Dokumentarfilm Mollath – Und plötzlich bist du verrückt ins Kino, den sie gemeinsam mit Leonie Stade über Gustl Mollath drehte.

Mit ihrem Lebensgefährten, dem Schauspieler Alexander Beyer, hat sie einen gemeinsamen Sohn.[3]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

TheaterBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Annika Blendl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Björn Wirth: Augen auf und durch. In: Berliner Zeitung, 10. Januar 2009
  2. a b Markus Rother: Annika Blendl auf der Suche nach ihrer Herausforderung. In: Mittelbayerische Zeitung, 25. Oktober 2010, abgerufen am 29. Januar 2011
  3. Talent zur Hingabe. In: taz, 26. November 2011