Hauptmenü öffnen

Albshausen (Guxhagen)

Ortsteil von Guxhagen

Albshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Guxhagen im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Albshausen
Gemeinde Guxhagen
Koordinaten: 51° 11′ 50″ N, 9° 30′ 59″ O
Höhe: 293 m ü. NHN
Fläche: 10,38 km²[1]
Einwohner: 402 (1. Jun. 2009)
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 34302
Vorwahl: 05665

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Albshausen liegt auf dem Südwesthang der Söhre, auf der sich Teile des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land (Werratal.Meißner.Kaufunger Wald) erstrecken. Nachbarortschaften sind Wollrode im Norden, Wattenbach im Nordosten, Eiterhagen im Ostsüdosten, Empfershausen im Südosten, Körle im Süden, Wagenfurth jenseits der nahen Fulda im Südsüdwesten, Grebenau jenseits der Fulda im Westen und Guxhagen im Westnordwesten.

GeschichteBearbeiten

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Dorf im Jahre 1074. 1939 hatte es 264 Einwohner und gehörte zum Landkreis Melsungen. In der Zeit des Königreichs Westphalen (1807–1813) gehörte Albshausen zum Kanton Körle.

Am 1. Februar 1971 wurde die Gemeinde Albshausen im Zuge der Gebietsreform in Hessen als Ortsteil der Gemeinde Guxhagen eingegliedert.[2][3]

OrtsnamenBearbeiten

In erhaltenen Urkunden wurde Albshausen unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung bzw. die Quelle):[1]

  • Alvoldeshusen (nach 1074)
  • Alboldeshusen (1123) [UA Hasungen]
  • Albeshusen (1463) [Spangenberger Rechnung]
  • Almeshausen (1592) [Mercators Karte]
  • Albershausen (um 1620) (Kasseler Räte, Kirchensachen, Verzeichnis der Prediger)
  • Albshausen

VerkehrBearbeiten

Nördlich von Albshausen zweigt von der Landesstraße 3460 (früher Bundesstraße 83; Dörnhagen–Albshausen–Wollrode) die durch das Dorf in Richtung Süden nach Körle führende Kreisstraße 158 (auch ehemalige B 83) ab. Etwas südwestlich vorbei an der Ortschaft verläuft der Kehrenbergtunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Albshausen, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. März 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Der Hessische Minister des Inneren: Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 43 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 404.

WeblinksBearbeiten