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Aktion Ossawakim

Verschleppung deutscher Wissenschaftler in die Sowjetunion (1946)

Als Aktion Ossawakim (eigentlich „Operation Ossoawiachim“, russisch Операция Осоавиахим Operazija Ossoawiachim) wird eine sowjetische Geheimoperation unter Leitung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) durch Iwan Serow bezeichnet, bei welcher im Wesentlichen in den frühen Morgenstunden des 22. Oktober 1946 mehr als 2.500 ausgewählte deutsche Fachkräfte (russ. Специалист; also Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die auf Spezialgebieten tätig waren) aus militär- und wirtschaftspolitisch relevanten Betrieben und Institutionen der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) und dem sowjetischen Sektor von Berlin sowie weitere ca. 4.000 Familienangehörige überwiegend zwangsweise in die Sowjetunion verschleppt wurden.[1]:132[2]

Mit ihrem Vorgehen verstieß die Sowjetunion gegen die Kontrollratsproklamation Nr. 2 (Zusätzliche an Deutschland gestellte Forderungen) vom 20. September 1945, die festgelegt hatte, dass die Auswahl der zu Reparationsleistungen ins Ausland verschickten deutschen Arbeitskräfte von deutschen Behörden entsprechend den Anordnungen der Alliierten Vertreter zu treffen sei.[3] Diese Verletzung alliierter Bestimmungen hatte einen britischen Protest im Alliierten Kontrollrat zur Folge.[4]

Die Aktion Ossowakim diente der Absicherung des Knowhow-Transfers und wird in Russland als „Ausländische Experten in der UdSSR“ (Иностранные специалисты в СССР) umschrieben. Teilweise wurden die Familien der Betroffenen sowie deren Mobiliar mit verlagert. Die Jahre in der Sowjetunion verliefen ohne Arbeitsverträge und Legitimation durch Personaldokumente.[5] Die Bezeichnung „Aktion Ossawakim“ wurde vermutlich durch den Sender Deutsche Allgemeine Nachrichtenagentur der amerikanischen Besatzungsmacht erstmals am 23. Oktober 1946 verwendet[6] in Anlehnung an die damalige sowjetische Großorganisation OSSOAWIACHIM (russ. Общество содействия обороне, авиационному и химическому строительству, Obschtschestwo sodeistwija oboronje, awiazionnomu i chimitscheskomu stroitelstwu, dt. Gesellschaft zur Förderung der Verteidigung, des Flugwesens und der Chemie), die im Zweiten Weltkrieg die Rekrutierung von Zivilisten für die Rote Armee betrieb.[1]:108

VorgeschichteBearbeiten

Mit dem absehbaren Ende des Zweiten Weltkrieges begannen sich die Alliierten darauf vorzubereiten, deutsches Knowhow abzuschöpfen. Die Siegermächte hatten sich bei Kriegsende geeinigt, dass eine der möglichen Reparationsleistungen auch die Nutzung von Arbeitskräften ist, woraufhin ein Wettlauf um die klügsten Köpfe begann.[7] An erster Stelle stand die Kernphysik zur Entwicklung der Atombombe, gefolgt von der Raketentechnik des Aggregat 4 (bzw. Vergeltungswaffe V2) und weiterer Waffen, Kreiselplattformen zur autonomen Navigation, modernen Konstruktionen im Flugzeugbau wie Strahltriebwerken und Pfeilung, elektronischen Geräten, Farbfilmtechnik, Chemiewaffen und weiteres. Die Anwerbung oder Verschleppung von Fachkräften war eine der Aufgaben der sogenannten Trophäenkommissionen.[8]

Unmittelbar nach der Kapitulation Deutschlands erfolgte in den westlichen Besatzungszonen die Verbringung von Fachkräften, Dokumenten, Labors und Material ins Ausland.[9] Darunter wurde die ‘‘Verschleppung von deutschen Atomphysikern nach Farm Hall‘‘[10] besonders bekannt. In der Sowjetischen Besatzungszone baute die Sowjetunion zunächst eine Vielzahl von Konstruktionsbüros auf, u. a. das Institut Nordhausen in der Umgebung von Bleicherode und das Institut Berlin zur Rekonstruktion der deutschen Fernlenkwaffen.

Die als Aktion Ossawakim bezeichnete Operation wurde durch Beschluss Nr. 1017-419 des Ministerrats der UdSSR am 13. Mai 1946 zur „Überführung der Konstruktionsbüros und von ca. 2.000 deutschen Spezialisten bis Ende 1946“ eingeleitet, und das NKWD beauftragte Iwan Serow, den Leiter der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland, mit den geheimen Vorbereitungen.[1]:108–110,126. Die Sowjetunion wollte damit den vollständigen Zugriff auf die deutschen Technologien sowohl durch Transfer des Expertenwissens als auch der Demontage der Produktionsanlagen und deren Wiederaufbau in der Sowjetunion sicherstellen. Außerdem galt gemäß dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 das Verbot, in Deutschland Waffen zu entwickeln und herzustellen.[1]:61–80 Mit der Verfügung des Ministerrates der UdSSR Nr. 1539-686 vom 9. Juli 1946 legte Stalin den 22. Oktober 1946 als Beginn der Demontagearbeiten fest.[11]

Die Aktion Ossawakim war in ihrer Dimension beispiellos: In einer konzertierten, geheimgehaltenen Aktion wurden am 22. Oktober 1946 innerhalb eines halben Tages Einrichtungen in der gesamten sowjetischen Besatzungszone einbezogen und 92 Güterzüge zum Abtransport bereitgestellt.[7] Detailliert stellte sich das zum Beispiel so dar: Kurt Magnus bemerkte Tage vorher auf dem Bahnhof von Bleicherode ein ungewöhnliches geschäftiges Treiben sowjetischen Militärs und die Ankunft von Güterzügen. – Einem Dessauer gelang Stunden vorher die Flucht. Eine telefonische Warnung seinerseits an Kollegen war nicht möglich; das Telefonnetz war stillgelegt. Ebenso ruhte der öffentliche Personen-Nahverkehr in Dessau.[12] – Ein Konstrukteur der Zeiss-Werke erlitt einen tödlichen Herzinfarkt, als er von seinem Abtransport erfuhr.[13]

In der Ersterwähnung der Aktion Ossawakim[6][14] werden eine Anzahl Betriebe und Einrichtungen genannt, die in den später bekannt gewordenen und nachfolgend genannten Geheim-Befehlen[13][15] bestätigt und ergänzt werden. Die bekannten Dokumente decken sich jedoch nicht ganz mit der Realität.

Nachfolgend wird im Artikel unterschieden zwischen:

  • Einrichtungen der Triebwerks- und Flugzeugbranche
  • Optische Technologien und Glasindustrie (Jena)
  • sonstigen Einrichtungen (Elektrobranche, chemische Industrie, Filmchemie, Schifffahrt usw.)

Die Aktionen der beiden erstgenannten Industriezweige hatten unterschiedliche Auftraggeber: bei ersterem zeichnete das Ministerium für Luftfahrtindustrie der UdSSR verantwortlich. Einrichtungen der gesamten SBZ waren betroffen, die Betroffenen äußerten sich danach über den Aufenthalt in der UdSSR (siehe auch Abschnitt Biographien). Für die zweite, die Jenenser Aktion war das Ministerium für Bewaffnung der UdSSR verantwortlich, sie konzentrierte sich auf Jena, die Betroffenen schwiegen später.

AblaufBearbeiten

Beginn der VerschleppungBearbeiten

In der Nacht vom 21. Oktober 1946, dem Tag nach den Landtagswahlen in der SBZ und der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin 1946, zum 22. Oktober 1946 wurden sowjetische Offiziere mit Dolmetscher in Begleitung eines bewaffneten Soldaten bei den Wohnungen der deutschen Spezialisten vorstellig und forderten sie auf, ihr Eigentum zu verpacken. LKWs und Eisenbahnen standen für den sofortigen Abtransport der Betroffenen mit ihren Familien nach einem für die Betroffenen unbekannten Ziel bereit. Insgesamt geht man von insgesamt ca. 6.500 Personen aus, die meist gegen ihren Willen in die Sowjetunion gebracht wurden.[16] 1.385 Spezialisten arbeiteten innerhalb des Ministeriums für Luftfahrtindustrie (Flugzeuge, Strahltriebwerke und Flugabwehrraketen), 515 im Ministerium für Bewaffnung (Flüssigkeitsraketen), 358 im Ministerium für die Industrie der Fernmeldemittel (Radar und Funk), 81 im Ministerium für Chemieindustrie, 62 im Ministerium für Schiffbau (Kreisel- und Navigationssysteme), 27 im Ministerium für landwirtschaftlichen Maschinenbau (Feststoffraketentriebwerke), 14 im Ministerium für Kino- und Fotoindustrie, 3 im Ministerium für Erdölindustrie, und 107 in Betrieben des Ministeriums für Leichtindustrie.[1]:108[17]

Am 22. Oktober protestierte der Landesverband Berlin der SPD gegen die Verschleppungen. Am 24. Oktober erreichte den Alliierten Kontrollrat ein Protest des britischen Vertreters in der Alliierten Kommandantur, mit Zustimmung des amerikanischen und französischen, gegen die Überführung von 400 Berliner Facharbeitern, darunter Einwohner des britischen Sektors von Berlin, in die Sowjetunion als ein Verstoß gegen gültige arbeitsrechtliche Anordnungen der Kommandantur wie auch gegen die Menschenrechte. Eine Aussprache des Alliierten Kontrollrats über diese Verschleppung vertagte sein Koordinierungskomitee am 29. Oktober wegen „starker Differenzen über den freiwilligen oder unfreiwilligen Charakter der Transporte“ zwischen dem sowjetischen und den amerikanischen und britischen Vertretern.[18]

In der SBZ und Ost-Berlin hingegen wurde die Verschleppung nach einem kurzen Aufschrei von FDGB und SPD totgeschwiegen.[6] Sowohl die deutschen als insbesondere auch die russischen Werkkommandanten waren von dieser stabsmäßig vorbereiteten Aktion überrascht und vermochten nicht einzugreifen.[19]

Der nach Gorodomlija verschleppte Kreiselspezialist Kurt Magnus schreibt darüber:[20]

„Erst Tage, sogar Jahre danach sind genauere Einzelheiten zu dieser großangelegten, perfekt geplanten und zugleich sorgfältig geheim gehaltenen Verschleppungsaktion durchgesickert. Nicht nur in Bleicherode, in der gesamten sowjetischen Besatzungszone hatte man schlagartig zugegriffen: in Halle, Leipzig und Dresden; in Dessau, Jena und Rostock; in Brandenburg, Potsdam und Ost-Berlin. Nach glaubhaften Schätzungen sind in dieser einen Nacht etwa 20.000 Deutsche[21] – Monteure, Werkmeister, Techniker, Ingenieure, Konstrukteure und Wissenschaftler, Frauen und Kinder – aufgegriffen, verladen und verschleppt worden. … 92 Züge, mit dem Beutegut Mensch beladen, passierten damals Frankfurt/Oder.“

Trotzdem ging es den Betroffenen und ihren Familien gut im Vergleich zu Bürgern der Sowjetunion und der SBZ, wenn man von dem Leid der Verschleppung und Isolation absieht. Die Spezialisten verdienten mehr als ihre sowjetischen Kollegen. Die Wissenschaftler, Techniker und Facharbeiter wurden einzelnen Projekten und Arbeitsgruppen, vornehmlich in den Bereichen Luftfahrt- und Raketentechnik, Kernforschung, Chemie und Optik zugeordnet. Der Aufenthalt wurde auf etwa fünf Jahre angegeben. In der Folgezeit wurde auch zahlreiches Inventar von Betrieben aus dem Bereich der Spitzentechnologie demontiert und in die Sowjetunion verfrachtet, darunter von Carl Zeiss (Jena), Junkers (Dessau) und der Siebel-Werke (Halle). Dies war Teil der Reparationsleistungen, die im Potsdamer Abkommen vereinbart worden waren. Die genannte Verschleppung sicherte der Sowjetunion im Vorfeld die Spezialisten, die zur Bedienung und Weiterführung benötigt wurden. Man wollte den Ausbau der Rüstungsindustrie voranbringen, unter anderem die Atom- und Raketentechnik weiterentwickeln. Aus strategischen Gründen wollte man zudem die militärische Forschung und Entwicklung nicht in der SBZ belassen, zumal das Potsdamer Abkommen die Demilitarisierung Deutschlands vorsah.

Nach einer Zeit geistiger Quarantäne kehrten die Spezialisten in den Jahren 1951 bis 1958 nach Deutschland zurück. Vor ihrer Abreise wurden sie zur Verschwiegenheit über die Jahre in der Sowjetunion belehrt.[22] Die in die DDR zurückgekehrten Spezialisten erhielten in der Regel großzügige Angebote für leitende Stellungen, ihre Familien bevorzugt Wohnraum.

Nachfolgend werden die verschiedenen Branchen im Detail behandelt.

Triebwerks- und FlugzeugbrancheBearbeiten

In der SBZ waren zunächst sogenannte Versuchs-Konstruktions-Büros (OKBs) eingerichtet worden, die unter sowjetisch-deutscher Leitung standen. Einige derselben hatten sich bis Mitte 1946 zu umfangreichen Entwicklungsbetrieben wie z. B. die Zentralwerke in Bleicherode mit mehreren tausend Mitarbeitern etabliert. Insofern wurden die Kontrollratsbestimmungen zur Beschränkung der deutschen Forschung bis zum Herbst 1946 von der SMAD äußerst lax gehandhabt.[19] Derartige Institutionen wurden in Sowjetische Aktiengesellschaften (SAG) überführt. Militärstrategisch wichtige Institutionen solcher Art in der SBZ führten zu Konflikten mit den vereinbarten alliierten Verträgen, weshalb gewisse sowjetische Führungskreise erwogen, diese Institutionen in ihr Mutterland zu überführen. Das wiederum wurde von anderen sowjetischen Führungskreisen abgelehnt mit der Begründung, dass man sich nicht die Konkurrenz ins eigene Land hole. Daraufhin entschied Stalin am 2. April 1946 den Ortswechsel von Fachpersonal und Material in die Sowjetunion.[23]

Für die Raketenentwicklung in Deutschland war als Fachberater von Seiten der Sowjetunion der Raketen-Konstrukteur Sergei Koroljow im Range eines Generals u. a. im Zentralwerk Bleicherode abgeordnet und an dieser Aktion beteiligt.

Daraufhin wurde betreffs der deutschen Triebwerks- und Flugzeugindustrie am 19. April 1946 für die Durchführung desselben der Geheimbefehl Nr. 228ss[24] des Ministeriums der Luftfahrtindustrie der UdSSR unter Michail Chrunitschew erlassen[15], der im Detail die Verlegung von Mensch und Material festlegte.

Betroffene Einrichtungen (Auswahl)Bearbeiten

Aufenthaltsorte in der UdSSR (Auswahl)Bearbeiten

Betroffene Fachkräfte (Auswahl)Bearbeiten

  • Liste aller Spezialisten in Podberesje[38]
  • Liste aller Spezialisten in Uprawlentscheski[39]

Optische und GlasbrancheBearbeiten

Während von den vorgenannten Spezialisten eine umfangreiche Memoirenliteratur existiert, fehlt dies von den Jenenser Optik- und Glasspezialisten. Die entsprechende sowjetische Anweisung für die Carl-Zeiss-Werke und das Jenaer Glaswerk Schott & Gen. in Jena behandelt der geheime Befehl Nr. 186 des Ministeriums für Bewaffnung der UdSSR vom 16. Juli 1946.[40]

Standen in der Triebwerks- und Flugzeugbranche die Forschung und Entwicklung im Vordergrund des sowjetischen Interesses, so sind in der optischen und Glasbranche Jenas sowohl die Forschung und Entwicklung als auch der Aufbau adäquater Produktionslinien gleichberechtigt von sowjetischem Interesse. Das bedingte neben der Verschleppung des Entwicklungspersonals auch die Verschleppung von Produktionspersonal zum Anlernen sowjetischer Fachkräfte und die umfangreiche Deportation von Produktionsausrüstungen. Solches wiederum führte dazu, dass man in Jena mit den verbliebenen restlichen Produktionsmitteln nicht mehr in der Lage war, die von sowjetischer Seite geforderten Reparationsleistungen zu erbringen, wodurch es zu Differenzen zwischen der SMA der SBZ und Moskau kam. Ursprünglich war von Ustinow beabsichtigt, die Zeiss-Werke zu liquidieren, wozu es durch die sowjetische Seite (Erfüllung von Reparationsleistungen) und dem Aufbauwillen der Zeiss-Belegschaft nicht kam.[13]

Die Zeiss-Werke hat diese Aktion insofern sehr hart getroffen, als diese bereits in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkrieges durch US-amerikanische Truppen im Rahmen der sogenannten Carl-Zeiss-Werk-Mission geplündert und anschließend bedeutsame Werksteile in die amerikanische Besatzungszone überführt wurden.[41]

Betroffene Einrichtungen (Auswahl)Bearbeiten

Aufenthaltsorte in der UdSSR (Auswahl)Bearbeiten

Betroffene Fachkräfte (Auswahl)Bearbeiten

Sonstige Einrichtungen (unvollständig)Bearbeiten

Einzelheiten wie vorgenannt sind hier nicht bekannt.

Betroffene Einrichtungen (Auswahl)Bearbeiten

Aufenthaltsorte in der UdSSR (Auswahl)Bearbeiten

Betroffene Fachkräfte (Auswahl)Bearbeiten

EpilogBearbeiten

Aktion Ossawakim?Bearbeiten

Nach der Ersterwähnung der Aktion Ossawakim[6],[14] wenige Tage nach dem 22. Oktober 1946 wird die Benennung ‘‘Aktion Ossawakim‘‘ erst wieder 1953 mit Beendigung der Verschleppung genannt.[47] In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war dieser ein Synonym für diese Verschleppung. In der SBZ und Ost-Berlin hingegen wurde die Verschleppung nach einem kurzen Aufschrei von FDGB und SPD totgeschwiegen.[6] Historiker vermeiden heute diese Benennung. Von den Betroffenen und deren Nachfahren wird er abgelehnt. Nach Christoph Mick ist diese Bezeichnung bislang nur durch Agentenberichte des amerikanischen und britischen Geheimdienstes bezeugt.[48] – Im Angelsächsischen findet sich entgegen der unkorrekten deutschen Transkription die korrekte Transkription Operation Osoaviakhim.[49]

Die vermeintlich sowjetische Quelle dieser Benennung konnte bis heute (2017) trotz umfangreicher Recherchen u. a. von Dieter Scheller und Matthias Uhl[50] in deutschen und sowjetischen/russischen Archiven nicht gefunden werden. Ebenso findet sich diese Benennung nicht in den Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit. In deren Akten wird nur sehr allgemein formuliert, dass sich entsprechende Wissenschaftler im relevanten Zeitraum in der UdSSR aufgehalten haben.

ResümeeBearbeiten

Triebwerks- und FlugzeugbrancheBearbeiten

Den Nutzen dieser Arbeitsjahre beurteilen die Fachleute aus Podberesje wie folgt: Sie trugen in erheblichem Maße dazu bei, ihren russischen Kollegen zu vermitteln, wie Arbeitsprozesse zu planen und wie diese Pläne durch harte Disziplin einzuhalten sind.[51] Von sowjetischer Seite wird dies bestätigt: Die deutschen Spezialisten arbeiteten in genauem Zeitregime. Der Obermeister stellte eine unumstrittene Autorität dar. Die Disziplin der Arbeiter und des gesamten ingenieurtechnischen Personals war hoch.[52] Von sieben Flugzeugtypen in elf Varianten vornehmlich für militärische Einsatzzwecke wurden sieben Maschinen gebaut und im Flug erprobt, darunter der Experimentalbomber EF 140 mit negativ gepfeilten Flügeln.

Optische und GlasbrancheBearbeiten

Betrachtet man die Resultate der Demontage und des Arbeitseinsatzes der Zeissianer in der UdSSR aus der Sicht des Ministeriums für Bewaffnung unter Minister Ustinow, dann haben sich Erwartungen nur zum Teil erfüllt. Es war nicht gelungen, ein neues Zentrum der feinmechanisch-optischen Industrie aufzubauen, dessen Erzeugnisse der UdSSR auf dem internationalen Markt eine herausragende Position verschafften.[13]

Nachfolgende EntwicklungenBearbeiten

Nachfolgend werden eine Auswahl von Entwicklungen und Ereignissen genannt, die im Vorgenannten ihre Wurzeln haben:

  • Unter der Leitung von Brunolf Baade, nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion 1952, erfolgte der Aufbau der Flugzeugindustrie der DDR, darunter insbesondere die VEB Flugzeugwerke Dresden. Noch während der Zeit der Quarantäne wurden die Konstruktionsunterlagen für das Passagierstrahlflugzeug 152 erarbeitet. Diese durften jedoch nicht aus der Sowjetunion ausgeführt werden und wurden erneut aus dem Gedächtnis entwickelt. Es war das erste deutsche Passagierstrahlflugzeug.
  • Das Strahltriebwerk Pirna 014 aus DDR-Entwicklung für den VEB Flugzeugwerke Dresden war das erste nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutschem Boden entwickelte Strahltriebwerk. Ein Exemplar steht in der Luftfahrthalle des Deutschen Museums in München,[53] ein weiteres im Verkehrsmuseum Dresden.
  • Deutsche Triebwerksspezialisten waren nach dem Zweiten Weltkrieg auch im Ausland sehr gefragt. So stellt Ferdinand Brandner im Auftrag der ägyptischen Regierung unter Gamal Abdel Nasser 1960 eine Gruppe u. a. aus SU-Spezialisten zusammen, die bis 1968 in Heluan erfolgreich tätig waren.[54]

Biographien Betroffener (Auswahl)Bearbeiten

  • Werner Albring: Gorodomlia. Deutsche Raketenforscher in Russland. Luchterhand, Hamburg 1991, ISBN 3-630-86773-1.
  • Irmgard Gröttrup: Die Besessenen und die Mächtigen. Im Schatten der roten Rakete. Steingrüben Verlag, Stuttgart 1958.
  • Heinz Hartlepp (Hrsg.): Erinnerungen an Samara. Deutsche Luftfahrtspezialisten von Junkers, BMW und Askania in der Sowjetunion von 1946 bis 1954 und die Zeit danach. Aviatic, Oberhaching 2005, ISBN 3-925505-83-0.
  • Harald Jancke: Spezialistenkind. Die Geschichte unserer Deportation von der Saale an die Wolga in Briefen. Books on Demand, 2011 (Online [abgerufen am 24. Oktober 2016]).
  • Kurt Berner: Spezialisten hinter Stacheldraht. Ein ostdeutscher Physiker enthüllt die Wahrheit. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1990, ISBN 3-327-00672-5.
  • Kurt Magnus: Raketensklaven. Deutsche Forscher hinter rotem Stacheldraht. Elbe-Dnjepr-Verlag, Klitzschen 2002, ISBN 3-933395-67-4.
  • Dieter Scheller: Abenteuer Podberesje – als Sohn eines Junkers-Konstrukteurs in Russland. Projekte Verlag Hahn, 2016, ISBN 978-3-946169-08-6.

Sonstige Literatur (Auswahl)Bearbeiten

  • Rainer Karlsch: Allein bezahlt? Die Reparationsleistungen der SBZ/DDR 1945–1953. Ch. Links Verlag, Berlin 1993, ISBN 3-86153-054-6.
  • Jürgen Michels, Sergej Kuwschinow, Wladimir Srelow, Juri Woronkow: Deutsche Flugzeugspezialisten im sowjetischen Rußland. Leben und Arbeit 1945–1954. Poligrafičeskaja Firma INTELS-AG, Moskau 1996 (Band 1: an den Orten Podberesje, Samjelowo, Tuschino, Chimski in der Moskauer Region, 272 Seiten; Band 2: an den Orten Uprawlentscheski und Kasan in der Moskauer Region, 278 Seiten; Band 3: in deutschen Bibliotheken nicht verfügbar).
  • Christoph Mick: Forschen für Stalin, deutsche Fachleute in der sowjetischen Rüstungsindustrie 1945–1958. R.Oldenburg Verlag, München Wien 2000, ISBN 3-486-29003-7.[55]
  • Dimitri Alexejewitsch Sobolew: Deutsche Spuren in der sowjetischen Luftfahrtgeschichte. Die Teilnahme deutscher Firmen und Fachleute an der Luftfahrtentwicklung in der Sowjetunion. Mittler, Hamburg 2000, ISBN 3-8132-0675-0.
  • Matthias Uhl: Stalins V-2 : der Technologietransfer der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und der Aufbau der sowjetischen Raketenindustrie 1945 bis 1959. In: Wehrtechnik und wissenschaftliche Waffenkunde. Band 14. Bernard & Graefe, 2001, ISBN 978-3-7637-6214-9 (Dissertation an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2000).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j k l m Matthias Uhl: Stalins V-2. Der Technologietransfer der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und der Aufbau der sowjetischen Raketenindustrie 1945 bis 1959. Bernard & Graefe Verlag, Bonn 2001, ISBN 978-3-7637-6214-9 (304 S.).
  2. Katharina Müller-Güldemeister: Geheimaktion «Ossawakim». FAZ, 12. Februar 2018, abgerufen am 19. August 2019.
  3. Siehe Kontrollratsproklamation Nr. 2 vom 20. September 1945, Abschnitt VI, 19.a)
  4. Senat von Berlin (Hrsg.): Berlin. Behauptung von Freiheit und Selbstverwaltung 1946–1948. Spitzig, Berlin 1959, S. 61.
  5. Dieter Scheller: Abenteuer Podberesje – als Sohn eines Junkers-Konstrukteurs in Russland. Projekte Verlag Hahn, 2016, ISBN 978-3-946169-08-6, S. 64.
  6. a b c d e f Deportation aus Berlin. In: Der Tagesspiegel, gemäß DANA Berlin vom 23.10.1946. 24. Oktober 1946, S. 2.
  7. a b Agnes Steinbauer: Jagd auf die klügsten Köpfe. Intellektuelle Zwangsarbeit deutscher Wissenschaftler in der Sowjetunion. (PDF; 119 kB) Feature von Deutschlandradio. In: Deutschlandfunk. 5. August 2011, abgerufen am 19. August 2019 (mit Originalaufnahmen von Manfred von Ardenne, Werner Albring, Helmut Wolff, Boris Tschertok, u. a.).
  8. Die Trophäenkommissionen der Roten Armee : eine Dokumentensammlung zur Verschleppung von Büchern aus deutschen Bibliotheken. In: Lehmann, Klaus-Dieter; Kolosa, Ingo (Hrsg.): Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie; 64. Klostermann, Frankfurt am Main 1996.
  9. Henke, Klaus-Dietmar: Die amerikanische Besetzung Deutschlands. Bohlau Verlag, München 1995, ISBN 3-486-54141-2, S. 742–776.
  10. siehe Operation Epsilon #Die in Gewahrsam genommenen Physiker und ihr Bezug zum Uranprojekt
  11. Matthias Uhl: Demontage der Carl Zeiss Werke in Jena. In: Rainer Karlsch, Jochen Laufer (Hrsg.): Zeitgeschichtliche Forschungen, Band 17: Sowjetische Demontagen in Deutschland 1944–1949 – Hintergründe, Ziele und Wirkungen. Duncker & Humblot, Berlin 2002, S. 123 (Fussnote 35).
  12. a b c Helmut Breuninger: Kurzfassung eines Vortrages von Dr. Helmut Breuninger am 22. Oktober 1995 in Dresden. Abgerufen am 2. März 2017.
  13. a b c d Wolfgang Mühlfriedel, Edith Hellmuth (Hrsg.): Carl Zeiss: Die Geschichte eines Unternehmens; Band 3: Carl Zeiss in Jena – 1945–1990. Böhlau Verlag, Köln Weimar Wien 2004, ISBN 3-412-11196-1, S. 25–53.
  14. a b c d Deutsche Facharbeiter für Rußland. In: Der Tagesspiegel, gemäß DPD vom 25.10.1946. 26. Oktober 1946, S. 2.
  15. a b Dieter Scheller: Abenteuer Podberesje – als Sohn eines Junkers-Konstrukteurs in Russland. Projekte Verlag Hahn, 2016, ISBN 978-3-946169-08-6, S. 277–285 (ohne Nennung des Codewortes und des Datums).
  16. Norman Naimark: The Russians in Germany. Harvard University Press, 1995, ISBN 978-0-674-78405-5 (englisch).
  17. Anatoly Zak: Operation "Osoaviakhim". Abgerufen am 19. August 2019 (englisch).
  18. Senat von Berlin (Hrsg.): Berlin. Behauptung von Freiheit und Selbstverwaltung 1946–1948. Spitzig, Berlin 1959, zu den Verschleppungen auch aus den Westsektoren S. 19, 57, SPD-Protest S. 59, Brit. Protest S. 61, Vertagung S. 64.
  19. a b Rainer Karlsch: Allein bezahlt? Die Reparationsleistungen der SBZ/DDR 1945–1953. Ch. Links, Berlin 1993, ISBN 3-86153-054-6, S. 155 (Reprint Elbe-Dnjepr-Verlag, Klitzschen 2004, ISBN 3-933395-51-8).
  20. Kurt Magnus: Raketensklaven – Deutsche Forscher hinter rotem Stacheldraht. Elbe-Dnjepr-Verlag, 2002, ISBN 3-933395-67-4, S. 40, 46.
  21. Diese Zahl ist im Vergleich zu anderen Quellen drastisch übertrieben, siehe z. B. Uhl und Zak. Die meisten Quellen gehen von insgesamt etwas über 6.000 Personen aus, davon 2.500 Spezialisten.
  22. Kurt Magnus: Raketensklaven – Deutsche Forscher hinter rotem Stacheldraht. Elbe-Dnjepr-Verlag, 2002, ISBN 3-933395-67-4, S. 344 (Verschwiegenheitserklärung: „Ich, der Unterzeichnete, verpflichte mich hiermit, nach dem Verlassen der Sowjetunion niemandem gegenüber etwas von der dort verbrachten Zeit zu erzählen. Insbesondere werde ich nichts über Orte, an denen ich gewohnt oder gearbeitet habe, über die Institutionen, in denen ich beschäftigt gewesen bin und über die Art der dabei durch geführten Arbeiten berichten. Auch werde ich niemandem mitteilen, mit welchen Sowjetbürgern, seien es Vorgesetzte, Mitarbeiter oder Untergebene, ich in dieser Zeit zusammengekommen bin.“).
  23. Alexander Sergejewitsch Jakowlew: Ziel des Lebens (Aufzeichnungen eines Konstrukteurs). Verlag-Progress Moskau, 1976, S. 456.
  24. ss steht für sowerschenno sekretno (streng geheim)
  25. Anatoly Zak: News and history of astronautics in the former USSR – German team on Gorodomlya Island. Abgerufen am 1. Dezember 2016 (englisch).
  26. Anatoly Zak: News and history of astronautics in the former USSR – German team on Moscow. Abgerufen am 1. Dezember 2016 (englisch).
  27. Dorit Petschel (Bearb.): Die Professoren der TU Dresden, 1828–2003. Hrsg.: Reiner Pommerin (= 175 Jahre TU Dresden. Band 3). Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  28. Dorit Petschel (Bearb.): Die Professoren der TU Dresden, 1828–2003. Hrsg.: Reiner Pommerin (= 175 Jahre TU Dresden. Band 3). Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 146 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  29. Dorit Petschel (Bearb.): Die Professoren der TU Dresden, 1828–2003. Hrsg.: Reiner Pommerin (= 175 Jahre TU Dresden. Band 3). Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 187–188 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  30. Matthias Falter, Biographie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, abgerufen am 26. Oktober 2016.
  31. Dorit Petschel (Bearb.): Die Professoren der TU Dresden, 1828–2003. Hrsg.: Reiner Pommerin (= 175 Jahre TU Dresden. Band 3). Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 238–239 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  32. Chris Waltham: An Early History of Heavy Water. (PDF) University of British Columbia, August 1998, abgerufen am 6. Juni 2017.
  33. a b Angelika Lemke; Angi Welz-Rommel: Verschleppt und Vergessen. 26. Oktober 2016, abgerufen am 6. Juni 2017.
  34. Heinz Hartlepp (Hrsg.): Erinnerungen an Samara. Deutsche Luftfahrtspezialisten von Junkers, BMW und Askania in der Sowjetunion von 1946 bis 1954 und die Zeit danach. Aviatic, Oberhaching 2005, ISBN 3-925505-83-0 (Inhaltsverzeichnis).
  35. Die Leiter der Firma Junkers in zeitlicher Abfolge. Abgerufen am 3. März 2017.
  36. Friedemann Singer: Als Lebende Reparation an der Wolga 1946–1950. Norderstedt: Books on Demand Verlag, 2008, ISBN 3-8370-6169-8 (Bericht des Sohnes von Heinrich Singer – Spezialist für Strahltriebwerke).
  37. Waldemar Wolff in der Encyclopedia Astronautica, abgerufen am 1. Dezember 2016 (englisch).
  38. Dieter Scheller: Abenteuer Podberesje – als Sohn eines Junkers-Konstrukteurs in Russland. Projekte Verlag Hahn, 2016, ISBN 978-3-946169-08-6, S. 287–300.
  39. Gedenk- und Ehrentafel. Abgerufen am 23. Mai 2017 (Namen der Triebwerksspezialisten von Uprawlentscheski).
  40. Matthias Uhl: Demontage der Carl Zeiss Werke in Jena. In: Rainer Karlsch, Jochen Laufer (Hrsg.): Zeitgeschichtliche Forschungen, Band 17: Sowjetische Demontagen in Deutschland 1944–1949 – Hintergründe, Ziele und Wirkungen. Duncker & Humblot, Berlin 2002, S. 123 (Fussnote 36).
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  54. Heinz Hartlepp (Hrsg.): Erinnerungen an Samara. Deutsche Luftfahrtspezialisten von Junkers, BMW und Askania in der Sowjetunion von 1946 bis 1954 und die Zeit danach. Aviatic, Oberhaching 2005, ISBN 3-925505-83-0, S. 150–151.
  55. Website von Christoph Mick