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Adolf Erbslöh, Selbstbildnis 1928

Adolf Erbslöh (* 27. Mai 1881 in New York; † 2. Mai 1947 in Irschenhausen) war ein deutscher Maler. Zusammen mit Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky initiierte er die Gründung der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.), aus der später der „Blaue Reiter“ hervorging.

Inhaltsverzeichnis

Leben und WerkBearbeiten

Künstlerische AnfängeBearbeiten

Erbslöh entstammte einer Kaufmannsfamilie aus Barmen. Sein Großvater war Mitbegründer der Firma Julius und August Erbslöh in Barmen, sein Vater war Mitinhaber der Exportfirma Dieckerhoff, Raffloer & Co. und war für diese 15 Jahre in New York tätig, bis er 1887 mit seiner Familie nach Barmen zurückkehrte. Erbslöh besuchte das Realgymnasium in Barmen. Während dieser Zeit zeichnete er „Köpfe […] nach Gyps“, Pflanzen „nach der Natur“ oder „Bismarck (nach Lenbach)“.[1] Aus seiner Schulzeit datiert seine Freundschaft mit seinem entfernten Vetter Oscar Wittenstein (1879–1918). Nach dem Abschluss des Realgymnasiums begann er in Barmen eine kaufmännische Ausbildung.

Studium in Karlsruhe und MünchenBearbeiten

1901 nahm er sein Studium an der Karlsruher Akademie auf. Seine Lehrer waren Ernst Schurth (1848–1910) und Ludwig Schmid-Reutte (1862–1909). Seit der Karlsruher Studienzeit war er mit Alexander Kanoldt und Georg Tappert[2] befreundet.

1904 bezog er zusammen mit Wittenstein in München eine gemeinsame Wohnung und setzte sein Kunststudium 1905 an der dortigen Akademie bei Ludwig von Herterich fort.[3] Seine Zeichnungen sind bis 1906, dem Zeitpunkt eines Aufenthaltes in Harburg an der Wörnitz, noch „vom realistischen Stil des 19. Jahrhunderts geprägt.“[4] Bemerkenswert ist im Zusammenhang dieser Disziplin, dass Erbslöh neben der stilistisch geprägten Zeichnung zeitlebens auch die gegenständlich realistische Zeichnung pflegte, die durch Beschriftung und Datierung Tagebuchcharakter hat.[5] Courbet, Marées und Leibl werden als Anreger zur Weiterentwicklung in der Kunst von Erbslöh gesehen.[6] Erbslöh heiratete 1907 Adeline Schuchard auf der von seinem Schwiegervater erworbenen und ausgebauten Burg Calenberg bei Warburg.[7]

Neue Künstlervereinigung MünchenBearbeiten

Seit Herbst 1908 hatte Erbslöh Kontakt zum „rosafarbenen Salon“[8] der Marianne von Werefkin. Gemeinsam mit ihr und Alexej Jawlensky entwickelte er vor Weihnachten 1908[9] die Idee, die „Neue Künstlervereinigung München“ (N.K.V.M.) zu gründen.[10] Gabriele Münter, Wassily Kandinsky und Kanoldt[11] waren an dem Unternehmen zunächst nicht beteiligt. Am 22. Januar 1909 wurde die Gründungsurkunde zur N.K.V.M. verfasst. In der N.K.V.M., die sich das Ziel gesetzt hatte, „Kunstausstellungen in Deutschland wie im Ausland zu veranstalten“, fungierte Erbslöh zunächst als Schriftführer. Sein Studienfreund Kanoldt, der sich mittlerweile auch in München niedergelassen hatte, trat im Laufe des Jahres der N.K.V.M. bei. Ebenso sein Freund Wittenstein, der inzwischen Musik, Literatur und Philosophie an der Münchner Universität studiert hatte.[12]

1909 wurde Erbslöh in seiner Heimatstadt Barmen eine erste, von Richart Reiche organisierte Einzelausstellung im Kunstverein Barmen ausgerichtet. Die Barmer Zeitung berichtete zu diesem Anlass am 12. Juni 1909 sehr aufgeschlossen über eines seiner weiblichen Porträts: „Sein Urheber hat sich im Voraus darauf gefreut, seinen Landsleuten in der Heimat diese für sie ungewöhnliche Überraschung zu bereiten, denn ein Gesicht mit gelben Backen, grünen Nasenschatten, grünen Pupillen und einem gewellten Haar, das alle Regenbogenfarben in breiten Tupfen wiedergibt, dürfte auch in der alten Färberstadt Barmen recht ungewöhnlich sein.“[13] Aus der Ausstellungsbesprechung ist eindeutig herauszulesen, dass Erbslöh damals die Malweise der Neoimpressionisten beziehungsweise der Pointillisten praktizierte.

1909, Beteiligung an der 1. Ausstellung der N.K.V.M.Bearbeiten

Die 1. Ausstellung der N.K.V.M. fand vom 1. bis zum 15. Dezember in der Modernen Galerie Heinrich Thannhauser in München statt. An ihr nahm Erbslöh mit drei Arbeiten teil.[14] Das Gemälde mit dem Titel „Märzsonne“ ist im Ausstellungskatalog abgebildet und hat sich erhalten.[15] Stilistisch zeigt es, dass Erbslöhs Malerei im Umbruch ist. Gegenüber den früheren Pünktchen und Häkchen gewinnen flächen- und linienhafte Elemente an Bedeutung. Sehr deutlich ist seinen damaligen Interieurs, Aktdarstellungen oder Stillleben anzusehen, dass er unter dem stilistischen Einfluss von Jawlensky stand. Er selbst „nannte 1931 Jawlensky neben van Gogh und Cézanne als einen der drei Künstler, die für sein Schaffen richtungsweisend geworden seien.“[16] Etliche seiner Bilder baute er systematisch auf den Gesetzlichkeiten der Grund- und Komplementärfarben auf, denen er mitunter das Nichtfarbenpaar Schwarz und Weiß hinzugesellte.

Seiner Vermittlung war zu verdanken, dass die N.K.V.M. im April 1910 im Museum in Elberfeld ihre erste Museumsausstellung erhielt, die anschließend auch im Kunstverein Barmen fortgesetzt wurde.[17]

1910, Beteiligung an der 2. Ausstellung der N.K.V.M.Bearbeiten

 
Adolf Erbslöh, Mädchen mit rotem Rock, 1910

Im Mai 1910 reiste Erbslöh nach Paris, um in Begleitung von Pierre Girieud, einem Freund von Werefkin und Jawlensky, die Künstler Georges Braque, André Derain, Kees van Dongen, Paco Durrio, Henri Le Fauconnier, Pablo Picasso, Georges Rouault, Henri Rousseau, Maurice de Vlaminck und Seraphim Soudbinine (1870–1944) zur zweiten Ausstellung der N.K.V.M. einzuladen.[18] Zum Zeitpunkt, als Franz Marc noch darum rang, „aus der Beliebigkeit der Farbe herauszukommen“, fand er am 2. Dezember bewundernde Worte für Erbslöhs Malerei: „Erbslöh’s neue Sachen sind glänzend.“[19] Die 2. Ausstellung der N.K.V.M. fand vom 1. bis zum 14. September ebenfalls in der Galerie Thannhauser statt. An ihr nahm Erbslöh mit fünf Arbeiten teil.[20] Das Gemälde mit dem Titel „Tennisplatz“ ist im Ausstellungskatalog abgebildet und hat sich erhalten.[21]

Organisator zur Teilnahme der N.K.V.M. bei der Neuen Secession BerlinBearbeiten

Eine viel zu wenig in der Kunstgeschichte beachtete Ausstellungskonstellation hat man Erbslöh zu verdanken. Von seinem Studienfreund aus der Karlsruher Zeit, Georg Tappert, dem ersten Vorsitzenden der Neuen Secession in Berlin, war Erbslöh persönlich zu dritten Ausstellung der Neuen Secession eingeladen worden. Das Wohl der N.K.V.M. im Auge habend, verzichtete er auf eine Teilnahme, sorgte jedoch dafür, dass die gesamte N.K.V.M. an deren vierter Ausstellung vom 18. November 1911 bis 31. Januar 1912 in Berlin teilnehmen konnte.[22] Schon im März hatte Erbslöh die Teilnahme mit Tappert abgesprochen. Am 1. April verbürgte er sich für hochrangige Exponate: „Im Interesse unserer beidseitigen Bestrebungen um die neue Kunst werden wir unsere besten Arbeiten zu Ihrer Ausstellung nach Berlin senden.“[23] Wie vereinbart kam es auch zur gemeinsamen Präsentation der Werke der beiden wichtigsten progressiven deutschen Künstlergruppierungen, denen der „Brücke“-Maler und denen der N.K.V.M., von denen einige Künstler delikaterweise im Dezember in München zur Ausstellung der Redaktion Der Blaue Reiter konvertiert waren.

„Das Jüngste Gericht/Komposition V“Bearbeiten

Als es in der N.K.V.M. zu diversen Unstimmigkeiten kam, legte Kandinsky den Vorsitz am 10. Januar 1911 nieder, trat aber aus dem Verein nicht aus. Erbslöh wurde darauf zum 1. Vorsitzenden gewählt, Wittenstein zu dessen Stellvertreter, Kanoldt erhielt den Posten des Sekretärs.[24] Von langer Hand planten Kandinsky und Franz Marc eine Intrige, um die N.K.V.M. verlassen und den ahnungslosen Mitgliedern die Schuld zuschieben zu können. Dies sollte möglich werden, indem Kandinsky zur Jury im Dezember ein abstraktes Bild einzureichen gedachte. Es sollte mit dem Titel „Das Jüngste Gericht/Komposition V“ in die Geschichte eingehen. Dieses würde schon wegen seiner Größe von über vier Quadratmetern gegen Statuten der N.K.V.M. verstoßen und deshalb von der Jury zurückgewiesen werden. Bereits für den 6. August lässt sich nachweisen, dass Kandinsky an der Verwirklichung seines Planes arbeitete, denn an Münter schrieb er an diesem Tag: „Ich male und male jetzt. Lauter Skizzen zum Jüngsten Gericht.“[25] Am 10. August zeigte sich Marc gegenüber seinem Freund August Macke überzeugt, dass das Vorhaben klappen würde. Denn er schrieb ihm, er und Kandinsky sähen „eine schauderhafte Auseinandersetzung“ voraus, die zu einer „Spaltung“ der N.K.V.M. führen werde.[26] Somit zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt bereits eine Secession ab. Am 8. September bekräftigte Marc seine Absicht, indem er von einer „schnellen Beerdigung der Vereinigung“[27] sprach. Am 30. Oktober war Kandinskys und Marcs Gegenausstellung längst beschlossene Sache und terminiert. Ihrer Korrespondenz ist nämlich zu entnehmen, dass Heinrich Campendonk bei der ersten Ausstellung des „Blauen Reiter“ mit von der Partie sein sollte: „Campendonk macht fabelhaft gute Sachen. Ich [möchte] gerne etwas von ihm im [Katalog des] bl.[auen] Reiter[s] abbilden[28] und ausstellen im Dezember!“[29]

Am 2. Dezember 1911 trat die Jury der N.K.V.M. unter dem Vorsitz von Adolf Erbslöh zusammen. Als Kandinsky juryfrei „Das Jüngste Gericht/Komposition V“ einreichte, „taucht die Frage auf: wie groß?? Über 4 Quadratmeter!!! Ist gegen die von Kandinsky selbst aufgestellten Statuten, fällt infolgedessen unter die Jury […] und ..... fällt durch“[30], schilderte Maria Franck, Marcs damalige Lebensgefährtin. Bechtejeff begründete seine Ablehnung: „Ich verstöhe [sic] es nicht“, wie Maria Franck ihn in ihrem Brief vom 3. Dezember 1911 an August Macke zitierte.[31] Weder Kandinsky noch Marc machten einen Versuch, ihm das Bild zu erklären, auch nicht Werefkin, die es als „wundervolles Werk“[32] bezeichnete. Durch Täuschung ihrer Kollegen hatten Kandinsky, Marc und Münter erreicht, dass sie sich ohne Gesichtsverlust von der N.K.V.M. trennen und die erste „Blauer Reiter“-Ausstellung ausrichten konnten. Mit Häme brüstete sich Kandinsky in einem zweiseitigen Brief[33] von 1938 vor Galka Scheyer über den Coup.[34]

1911, Organisation der 3. Ausstellung der N.K.V.M.Bearbeiten

 
Adolf Erbslöh, Haus im Garten, 1912

Erbslöh nahm 1911 an der dritten Sonderbund-Ausstellung in Düsseldorf teil, die auch von der Barmer Ruhmeshalle übernommen wurde. Die 3. Ausstellung der N.K.V.M. fand vom 18. Dezember bis zum 1. Januar 1912 ebenfalls in der Galerie Thannhauser statt. Erbslöh war deren Organisator und beteiligte sich an ihr mit sieben Arbeiten.[35] Das Gemälde mit dem Titel „Landschaft“ ist im Ausstellungskatalog abgebildet.[36] Es handelte sich um die Darstellung eines Gebirges bei Brannenburg, die möglicherweise verschollen ist. Stilistisch machte sich in dieser Zeit eine Neuerung bemerkbar: „Erbslöh hat sich die Formen des Kubismus dienstbar gemacht. Geometrie durchdringt die Fülle, bringt sie zerlegend und auffächernd hervor und bändigt sie per Kontur.“[37]

Um 1911 gründete Erbslöh zusammen mit Wittenstein das Flugzeugwerk Deutschland in München und die Luftschiffbau-Gesellschaft Veeh m.b.H.. Aus finanziellen Gründen mussten sie das Unternehmen bald wieder aufgeben.[38]

Das Neue BildBearbeiten

1912 nahm Erbslöh an der großen „Sonderbund-Ausstellung Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler“ in Köln teil. In die Publikation der N.K.V.M. Das Neue Bild, verfasst von dem Kunsthistoriker Otto Fischer, wurde Erbslöh mit zwei Abbildungen und vier Tafeln aufgenommen.[39] Über den Stand seiner damaligen Malerei schrieb Fischer: „Einheitlich und verheißungsvoll ist der Eindruck, den ein Überblick über das gesamte Werk heute macht. Es ist der Eindruck einer ungewollt logischen und schönen Entfaltung. Hier sind Akte von Gehalt und Großheit, hier sind Landschaften von klarem Aufbau und starkem Gefühl. Die Natur ist nirgends verlassen, doch überall ins Mächtige gesteigert.“[40]

1913 wurde er Mitglied der Künstlergruppe Münchener Neue Secession,[41][42] der u.a. auch Jawlensky, Bechtejeff, Paul Klee, Kanoldt, Karl Caspar, Heinrich Campendonk, Max Beckmann, Karl Hofer, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin, Emil Nolde und Max Pechstein angehörten. Im nachfolgenden Jahr zählte er zu den 24 Künstlern, die in Adolf Hölzels sog. „Expressionisten-Saal“ im Rahmen der vom Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein ausgerichteten Kunstausstellung in Stuttgart vorgestellt wurden.[43]

Im Ersten WeltkriegBearbeiten

1915 wurde Erbslöh zum Militär einberufen. Er war Soldat in Flandern und in Frankreich. Am 5. August 1916 schrieb er: „Ich komme in den nächsten 14 Tagen zum 95. Inf.Regt. (liegt bei Verdun), wo ich beim Regimentsstab als Kriegsmaler Verwendung finden soll.“[44] Am 23. September ergänzte er in einem Brief: „Da es für einen beschränkt kriegsverwendungsfähigen Unteroffizier eine offizielle Stelle als Kriegsmaler nicht gibt, so bin ich hier so quasi als Hilfsschreiber angestellt (das Kind muß einen Namen haben).“[45] Seine Zeichnungen aus dem Feld zeigen Porträts seiner Kriegskameraden, zerschossene Wälder und Häuser. Die Farben seiner damaligen Ölgemälde haben ihre frühere Buntheit verloren, sie sind auffallend matt und fahl.

Nach dem Ersten WeltkriegBearbeiten

Nach dem Krieg kehrte Erbslöh 1919 nach München zurück. 1920 ließ er den Eintrag der N.K.V.M. im Münchner Vereinsregister löschen. Im September 1919 unternahm er eine Reise mit seiner Frau durch Westfalen, wo er in Kirchen und in Museen Heilige, Kruzifixe und Madonnen zeichnete. Anfang der 1920er Jahre wendete er sich der Neuen Sachlichkeit zu, die als Reaktion auf die emotionsgeladene Malerei des Expressionismus verstanden werden kann. Das „Beleuchtungslicht“, das bei den Expressionisten so verpönt war,[46] führte er in seiner Malerei wieder ein. Mit dem Sonnenlicht und dessen Schatten modellierte er Landschaften und gab der Architektur die dritte Dimension wieder zurück. Als Spiegelung taucht es auf Wasserflächen, auf Brillengläsern oder dem menschlichen Auge auf. Wichtige Stationen seiner malerischen Entwicklung lassen sich an seinen Bildern dieser Jahre ablesen. Aus dem Expressionismus stammend, erklärt sich die satte Farbigkeit, die oftmals dem van Goghschen Gesetz der Grund- und Komplementärfarben folgt. Seine kubistische Malerei klingt in den kristallinen Formen nach, die er Häusern, Dächern, Kirchtürmen und Baumkronen verlieh.

1931 zeigte der Kunstverein Barmen aus Anlass seines 50. Geburtstages die letzte große Einzelausstellung zu seinen Lebzeiten. Im Ausstellungskatalog erklärte er die bergische Landschaft aus seiner Sicht als Maler: „Ich sehe auch in ihren zugleich leuchtenden und schweren Farben eine mehr oder weniger unbewußte Erinnerung an die Farben der Wupperstadt. (Das violette und blaue Schwarz der Schieferhäuser, das saftige Grün der Fensterläden, die roten Fabrikschornsteine vor schwarzgrauen Wolken und das vor solchem Hintergrund doppelt leuchtende Gelbgrün der sommerlichen Bäume).“[47]

1932 plante Erbslöh zusammen mit Kanoldt eine Art Retrospektive der N.K.V.M. mit ihren Kollegen aus der Vorkriegszeit für 1934. Den Anlass zu einer 4. Ausstellung der N.K.V.M. gab das 25. Gründungsjubiläum. Die Schau sollte im Münchener Kunstverein stattfinden und von Mai 1934 bis 15. Juni 1934 dauern. Beabsichtigt war, Werke der ehemaligen Mitglieder zu zeigen, die sowohl in der Münchener als auch in jüngster Zeit entstanden waren.[48] Erbslöh und Kanoldt konnten die Ausstellungsidee nicht mehr verwirklichen, weil nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten die Malerei nicht nur der Mitglieder der ehemaligen N.K.V.M. als entartet verfemt wurde.[49]

Ab 1933 wurden Ausstellungen für ihn unmöglich. Er zog sich ins Privatleben in Irschenhausen in Bayern zurück, blieb jedoch weiterhin verbunden mit den einstigen Weggefährten und Freunden, insbesondere Alexander Kanoldt, Walter Riezler und Alexej Jawlensky. Für letzteren hielt er 1941 auf dem Friedhof der Russisch-Orthodoxen Kirche in Wiesbaden bei dessen Beisetzung die Totenrede.

Am 2. Mai 1947 starb Erbslöh im Alter von 66 Jahren in Irschenhausen. Die Grabrede hielt Walter Riezler. Erbslöhs Tochter, die Malerin und Holzbildhauerin Inge Erbslöh, verwaltete und pflegte bis zu ihrem Tode den künstlerischen Nachlass ihres Vaters.

RezeptionBearbeiten

1992 widmete ihm das Von der Heydt-Museum in Wuppertal eine große Gedenkausstellung, in deren Folge die Erben Erbslöhs dem Museum einen Teil des Nachlasses seiner Arbeiten auf Papier schenkten.

ZitatBearbeiten

Der Künstler bildet, was er sich vorstellt. Seine Vorstellungen sind die Kinder seiner Phantasie, des Urquells alles Schaffens. Wie wir uns, um mit Kant und Schopenhauer zu reden, aus unseren apriorischen Anschauungsformen Raum, Zeit und Kausalität die Welt, in der wir leben, aufbauen, so schafft sich der Künstler aus seiner Phantasie die ihm eigene Vorstellungswelt …

… Der große Künstler wird stets die seinen Vorstellungen entsprechende, d. i. die ihm notwendige Form finden, und so wird die Form zum Ausdruck seines Inneren, zum Symbol seines Wesens. Das Kunstwerk ist Gestaltung, formgewordene Phantasie. So redet es zu unseren Sinnen, so wird es zur Mitteilung, zur Sprache. Zur Sprache des Geistes und des Herzens, zum Mittel, das Tiefste und Gewaltigste, das Zarteste und Innigste auszusprechen, das Unsagbare laut werden zu lassen. Eine Statue von Phidias, eine Fuge von Bach, ein Bild von Rembrandt, eine Symphonie von Mozart: ist es nicht die Form, die uns die Phantasie ihrer Schöpfer offenbart, ist es nicht ihre Form, die zur geheimnisvollen Sprache ihres Geistes ward?[50]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Stilleben, 1908
  • Akt mit Strumpfband, 1909
  • Mädchen mit rotem Rock, 1910
  • Tennisplatz, 1910
  • Blumenstrauß, 1910
  • Brannenburg, 1911
  • Sommer, 1911[51]
  • Haus im Garten, 1912
  • Schwebebahn, 1912
  • Desenberg, 1915
  • Kirchdorf, 1921
  • Die tanzenden Bäume, 1921
  • Positano, 1923
  • Kamelie, 1924

SchriftenBearbeiten

  • Adolf Erbslöh: Phantasie und Form. In: Die Kunst, Bruckmann, München April 1929, S. 201 ff.
  • Adolf Erbslöh: Über mein Schaffen. In: Adolf Erbslöh 1881–1931. Ausstellungskatalog. Kunstverein in Barmen, Wuppertal 1931

LiteraturBearbeiten

  • Otto Fischer: Das neue Bild, Veröffentlichung der Neuen Künstlervereinigung München, München 1912
  • Erbslöh, Adolf. In: Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 10: Dubolon–Erlwein. E. A. Seemann, Leipzig 1914, S. 590 (Textarchiv – Internet Archive).
  • Adolf Erbslöh (1881–1947). Gedächtnisausstellung. Ausstellungskatalog. Städtisches Museum, Wuppertal 1950
  • Adolf Erbslöh. Gedächtnisausstellung. Ausstellungskatalog. Moderne Galerie Otto Stangl, München 1955
  • Lothar-Günther Buchheim: Der Blaue Reiter und die „Neue Künstlervereinigung München“, Buchheim, Feldafing 1959
  • Wolfgang Macke (Hrsg.): August Macke/Franz Marc, Briefwechsel, Köln 1964
  • Hans Wille: Adolf Erbslöh, 1881–1947. Mit einem Katalog der Gemälde. Kunst- und Museumsverein, Wuppertal 1967
  • Isabella Nadolny: Erbslöh. In: Isabella Nadolny: Allerlei Leute, München 1967 (Neuauflage unter dem Titel Durch fremde Fenster. Bilder und Begegnungen. München 1989)
  • Erbslöh und sein Kreis. Ausstellungskatalog. Galerie Abels, Köln 1968
  • Hans Wille: Das westfälische Skizzenbuch von Adolf Erbslöh. Westfalen, Bd. 52, Heft 1–4, 1974, S. 81–95
  • Gerhard Wietek: Georg Tappert 1880–1957, Ein Wegbereiter der Deutschen Moderne 1880–1957. München 1980
  • Adolf Erbslöh. Gemälde, Zeichnung Graphik. Ausstellungskatalog. Gustav-Lübcke-Museum, Hamm 1982
  • Hans Wille. Adolf Erbslöh. Das graphische Werk. Ausstellungskatalog. Karl und Faber, München 1982
  • Hans Wille: Adolf Erbslöh. (Monografie). Recklinghausen 1982, ISBN 3-7647-0339-3
  • Klaus Lankheit (Hrsg.): Wassily Kandinsky/Franz Marc, Briefwechsel. München 1983
  • Hans Wille: Adolf Erbslöh, 1881 bis 1947, Zeichnungen. Städtisches Gustav-Lübcke-Museum Hamm, Hamm 1986
  • Ulrike Becks-Malorny: Der Kunstverein in Barmen 1866–1946, Bürgerliches Mäzenatentum zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. Wuppertal 1992
  • Hans Günter Wachtmann: Zu Erbslöhs Gemälden im Von der Heydt-Museum. In: Adolf Erbslöh, Gemälde 1903–1945. Ausstellungskatalog. Von der Heydt-Museum Wuppertal, Wuppertal 1992
  • Hans Wille: Bildtradition und Gegenwärtigkeit im Werk von Adolf Erbslöh. In: Adolf Erbslöh, Gemälde 1903–1945. Ausstellungskatalog, Von der Heydt-Museum Wuppertal, Wuppertal 1992
  • Andreas Erbslöh (Hrsg.): Adolf Erbslöh in den Familienberichten 1914–1918. (Briefe aus dem Felde). Familienverband Julius Erbslöh Wuppertal, Springe 1997
  • Annegret Hoberg, Titia Hoffmeister, Karl-Heinz Meißner: Anthologie. In: Der Blaue Reiter und das Neue Bild, Von der Neuen Künstlervereinigung München zum Blauen Reiter. Ausstellungskatalog. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1999, S. 27 ff
  • Annegret Hoberg und Helmut Friedel (Hrsg.): Der Blaue Reiter und das Neue Bild, Von der Neuen Künstlervereinigung München zum Blauen Reiter, Ausstellungskatalog, Städtische Galerie im Lenbachhaus, Prestel, München 1999, ISBN 3-7913-2065-3, Seite 276–285
  • Antje Birthälmer: Adolf Erbslöh (1881–1947), Vom Expressionismus zum neuen Naturgefühl. Ausstellungskatalog. Von der Heydt-Museum Wuppertal, Wuppertal 2000
  • Bernd Fäthke: Marianne Werefkin, München 2001
  • Isabella Nadolny: Adolf Erbslöh, In: Durch fremde Fenster. Bilder und Begegnungen, München 2004(2), ISBN 978-3-423-25217-1
  • Bernd Fäthke: Jawlensky und seine Weggefährten in neuem Licht, München 2004
  • Bernd Fäthke: Werefkin und Jawlensky mit Sohn Andreas in der „Murnauer Zeit“. In: 1908–2008, Vor 100 Jahren, Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau. Ausstellungskatalog. Murnau 2008
  • Brigitte Salmen, Felix Billeter: Adolf Erbslöh 1881–1947, Werkverzeichnis der Gemälde. Hrsg.: Karl & Faber, Hirmer-Verlag, München 2016, ISBN 978-3-7774-2587-0
  • Sandra Uhrig, Christine Ickerott-Bilgic: Adolf Erbslöh. Maler, Freund und Förderer. Ausstellungskatalog. Schloßmuseum des Marktes Murnau, Murnau 2017, ISBN 978-3-9322-7653-8
  • Beate Eickhoff, Gerhard Finckh (Hrsg.): Adolf Erbslöh: Der Avantgardemacher. Ausstellungskatalog. Von der Heydt-Museum, Wuppertal 2017

AusstellungenBearbeiten

EinzelausstellungenBearbeiten

 
Außenbannerwerbung an der Fassade des Von der Heydt-Museums, Wuppertal, für eine Adolf-Erbslöh-Ausstellung mit einem Ausschnitt aus dem Gemälde Mädchen mit rotem Rock, 2017

Gruppenausstellungen und AusstellungsbeteiligungenBearbeiten

  • 1909/10: Neue Künstlervereinigung München. 1. Ausstellung. Moderne Galerie Thannhauser München. Weitere Ausstellungsstationen: Städtisches Museum Elberfeld, Ruhmeshalle Barmen
  • 1910/11: Neue Künstlervereinigung München. 2. Ausstellung. Moderne Galerie Thannhauser München[52]. Weitere Ausstellungsstationen: Karlsruhe, Mannheim, Hagen, Berlin (Galerie Paul Cassirer), Dresden (Kunsthandlung Ernst Arnold) und Weimar[53]
  • 1911: Sonderbund westdeutscher Kunstfreunde und Künstler. Städtische Kunsthalle Düsseldorf. Weitere Ausstellungsstation: Ruhmeshalle Barmen (Kunstverein Barmen)
  • 1911/12: Neue Künstlervereinigung München. 3. Ausstellung. Moderne Galerie Thannhauser München. Weitere Ausstellungsstation: Kunstverein Barmen
  • 1912: Neue Künstlervereinigung München. Wanderausstellung Köln, Frankfurt, Görlitz, Passau und Kunstverein Jena
  • 1912: Sonderbund westdeutscher Kunstfreunde und Künstler. Am Aachener Tor Köln
  • 1912: Sammlung Werner Dücker Düsseldorf. Kunstverein Barmen
  • 1912: Erste Gesamt-Ausstellung. Eröffnung der Galerie Goltz am Odeonsplatz München
  • 1912/13: Neue Künstlervereinigung München. Ruhmeshalle Barmen (Kunstverein Barmen). Weitere Ausstellungsstation: Städtisches Museum Elberfeld
  • 1913: Zweite Gesamtausstellung. Galerie Goltz am Odeonsplatz München
  • 1913: Adolf Erbslöh und Alexander Kanoldt. Folkwang Museum Hagen. Weitere Ausstellungsstation: Kunstverein Jena
  • 1914: Neue Münchner Sezession, 1. Jahresausstellung. München
  • 1914: Bitterling, Degouve de Nuncques, Erbslöh, Thorel, Ury. Kunstverein in Hamburg
  • 1915: Große Kunstausstellung zur Museumseinweihung. Neues Städtisches Museum Wiesbaden (Nassauischer Kunstverein Wiesbaden)
  • 1915: Münchner Maler. Ruhmeshalle Barmen (Kunstverein Barmen)
  • 1916: Münchener Neue Secession. München. Weitere Ausstellungsstation: Kunstverein in Hamburg
  • 1917: Neue Münchener Secession. Kunstsalon Ludwig Schames, Frankfurt a.M.[54]
  • 1917: Gruppenausstellung. Gemäldegalerie Museum Wiesbaden, Wiesbaden[55]
  • 1917: Ausstellungsbeteiligungen in Hamburg, Hannover und Köln
  • 1919: Expressionisten. Wiedereröffnungsausstellung der Galerie Flechtheim Düsseldorf
  • 1919: 5. Gesamtschau und 54. Ausstellung. Galerie Goltz München
  • 1920: Große Kunstausstellung Düsseldorf. Städtischer Kunstpalast
  • 1920: Sommer-Ausstellung 1920. Künstlervereinigung Dresden
  • 1922: Gruppenausstellung. Städtische Gemäldegalerie Bochum[56]
  • 1922: Barmer Künstler. Ruhmeshalle Barmen (Kunstverein Barmen)
  • 1922: Paul Klee, Adolf Erbslöh, Stettiner Künstler. Städtisches Museum Stettin (Pommerscher Verein für Kunst und Kunstgewerbe Stettin)[57]
  • 1923: Kunstverein Barmen: Werke aus dem Sammlungsbestand. Ruhmeshalle Barmen (Kunst- und Museumsverein Wuppertal)
  • 1924: Sammlung des Kunstvereins Jena. Kunstverein Jena
  • 1925: Neue Sachlichkeit. Deutsche Malerei seit dem Expressionismus. Städtische Kunsthalle Mannheim
  • 1926: Die Neue Sachlichkeit. Prinzessinnenschlößchen (Kunstverein Jena)
  • 1926: Internationale Kunstausstellung. Dresden
  • 1928: Erbslöh, Jaacks, Reichel. Kunstverein in Hamburg
  • 1928: Erbslöh, Faistauer, Greferath. Ruhmeshalle Barmen (Kunstverein Barmen)
  • 1941: Sommerausstellung Bergischer Künstler 1941. Städtisches Museum Wuppertal-Elberfeld
  • 1941/42: Winterausstellung Bergischer Künstler 1941. Ruhmeshalle Barmen (Stadt Wuppertal und Kunstverein Barmen)
  • 1947: Ausstellung expressionistischer Malerei. Städtisches Museum Wuppertal-Elberfeld (Kunst- und Museumsverein Wuppertal)
  • 1949: Der Blaue Reiter. Haus der Kunst München
  • 1954: Hundert Jahre Akademie der Bildenden Künste. Kunstverein Karlsruhe
  • 1957: Kunsthalle Bremen: Zwölf Jahre Wiederaufbau. Kunsthalle Bremen
  • 1958: Münchener Neue Secession. Ehrenausstellung. Kunstverein München
  • 1958: München 1869–1958. Aufbruch zur Modernen Kunst. Haus der Kunst München
  • 1959: Handzeichnungen. Galerie Otto Stangl München
  • 1960: Les sources du XXe siècle – Les arts en Europe de 1894 à 1914. Paris
  • 1962: Vor 50 Jahren: Neue Künstlervereinigung, Der Blaue Reiter. Galerie Otto Stangl München
  • 1966: Der französische Fauvismus und der deutsche Frühexpressionismus: Musée National d’Art Moderne Paris. Weitere Ausstellungsstation: Haus der Kunst München
  • 1968: Realismus in der Malerei der 20er Jahre. Kunstverein in Hamburg
  • 1975: Der Blaue Reiter und sein Kreis. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Graphik. 24. Kunstausstellung Villingen-Schwenningen
  • 1979: Die Zwanziger Jahre in München. Münchner Stadtmuseum
  • 1992: Kunstgeschichten: Bürger, Bilder, Kontroversen. Von der Heydt-Museum Wuppertal (Kunst- und Museumsverein Wuppertal) Parallelausstellung in der Kunsthalle Barmen.
  • 1999: Der Blaue Reiter und das Neue Bild. Von der Neuen Künstlervereinigung München zum Blauen Reiter. Städtische Galerie im Lenbachhaus München
  • 2000: Retour de Paris. Akte. Von der Heydt-Museum Wuppertal
  • 2000: Expressionismo Alemao (Deutsche Expressionisten). Wanderausstellung des Von der Heydt-Museums Wuppertal aus Anlass der 500-Jahr-Feier der Entdeckung Brasiliens. Ehemals kaiserlicher Palast Paco Imperial Rio de Janeiro (Museu de Arte Moderna). Weitere Ausstellungsstation: Museu Lasar Segall São Paulo
  • 2006: Lyonel Feininger. Frühe Werke und Freunde. Von der Heydt-Museum Wuppertal
  • 2008: Der expressionistische Impuls: Meisterwerke aus Wuppertals großen Privatsammlungen. Von der Heydt-Museum Wuppertal
  • 2008: Kunstsammlung Jena: Die Bildersammlung des früheren Jenaer Kunstvereins. Städtisches Museum Jena
  • 2012: Alexej von Jawlensky (1864–1941). Städtisches Museum Jena
  • 2012: Mission Moderne. Wallraf-Richartz-Museum Köln und Fondation Corboud
  • 2014/15: Expressionismus in Deutschland und Frankreich. Von Matisse zum Blauen Reiter. Kunsthaus Zürich. Weitere Ausstellungsstationen: Los Angeles County Museum of Art sowie Musée des Beaux-Arts de Montréal[58]

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WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans Wille: Adolf Erbslöh, 1881–1947. Kunst- und Museumsverein, Wuppertal 1967, o.S.
  2. Gerhard Wietek: Georg Tappert 1880–1957, Ein Wegbereiter der Deutschen Moderne, München 1980, S. 9.
  3. Akademie der Bildenden Künste München: Matrikelbücher 1884–1920, Matrikelnummer 2918 Adolf Erbslöh, vom 16. Mai 1905.
  4. Antje Birthälmer: Adolf Erbslöh (1881–1947), Vom Expressionismus zum neuen Naturgefühl, Ausstellungskatalog, Von der Heydt-Museum Wuppertal, Wuppertal 2000, S. 9, vgl.: die Kat. Nr. 1–11.
  5. Hans Wille: Adolf Erbslöh, 1881 bis 1947, Zeichnungen. Städtisches Gustav-Lübcke-Museum Hamm, Hamm 1986, S. 7 ff.
  6. Hans Wille: Adolf Erbslöh, 1881 bis 1947, Zeichnungen. Städtisches Gustav-Lübcke-Museum Hamm, Hamm 1986, S. 7 ff.
  7. Hans Wille: Adolf Erbslöh, 1881–1947. Kunst- und Museumsverein, Wuppertal 1967, o.S.
  8. Valentine Macardé: Le renouveau de l’art picturale russe 1863–1914. Lausanne 1971, S. 135 f.
  9. Hoberg/Hoffmeister: Anthologie. 1999, S. 29.
  10. Annegret Hoberg, Titia Hoffmeister, Karl-Heinz Meißner: Anthologie. In: Der Blaue Reiter und das Neue Bild, Von der Neuen Künstlervereinigung München zum Blauen Reiter, Ausstellungskatalog. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1999, S. 29.
  11. Kanoldt zog erst 1909 nach München, vgl.: Museum für Neue Kunst Freiburg (Hrsg.): Alexander Kanoldt 1881–1939, Gemälde-Zeichnungen-Lithographien. Ausstellungskatalog. Freiburg i. Br. 1987, S. 192 f.
  12. Birthälmer: Adolf Erbslöh (1881–1947), Vom Expressionismus zum neuen Naturgefühl. 2000, S. 157.
  13. Becks-Malorny: Der Kunstverein in Barmen 1866–1946. 1992, S. 45.
  14. Hoberg/Hoffmeister: Anthologie. 1999, S. 356.
  15. Hoberg/Friedel: Der Blaue Reiter und das Neue Bild. 1999, Nr. 16.
  16. Wachtmann: Zu Erbslöhs Gemälden im Von der Heydt-Museum. 1992, S. 44.
  17. Becks-Malorny: Der Kunstverein in Barmen 1866–1946. 1992, S. 47.
  18. Fäthke: Marianne Werefkin. 2001, S. 151.
  19. Fäthke: Werefkin und Jawlensky mit Sohn Andreas in der Murnauer Zeit. 2008, S. 57.
  20. Hoberg/Hoffmeister: Anthologie. 1999, S. 358
  21. Hoberg/Friedel: Der Blaue Reiter und das Neue Bild. 1999, Nr. 100.
  22. Fäthke: Jawlensky und seine Weggefährten in neuem Licht. 2004, S. 150.
  23. Wietek: Georg Tappert 1880–1957. 1980, S. 31.
  24. Hoberg/Hoffmeister: Anthologie. 1999, S. 39.
  25. Annegret Hoberg: Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau und Kochel 1902–1914, Briefe und Erinnerungen. München 1994, S. 123.
  26. Macke/Marc: Briefwechsel. 1964, S. 65.
  27. Macke/Marc: Briefwechsel. 1964, S. 74.
  28. Hoberg/Friedel: Der Blaue Reiter und das Neue Bild. 1999, S. 364.
  29. Kandinsky/Marc: Briefwechsel. 1983, S. 71.
  30. Macke/Marc: Briefwechsel. 1964, S. 84.
  31. Macke/Marc: Briefwechsel. 1964, S. 84.
  32. Macke/Marc: Briefwechsel. 1964, S. 84.
  33. Im vollen Wortlaut mit der handschriftlichen Unterschrift Kandinskys abgedruckt in Bernd Fäthke: Alexej Jawlensky, Köpfe radiert und gemalt, Die Wiesbadener Jahre. Ausstellungskatalog. Galerie Draheim, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-00-037815-7, S. 53 ff, Abb. 54–55.
  34. Bernd Fäthke: Dreck am Stecken, Spannende Fakten zur Entstehungsgeschichte des Blauen Reiters, HANDELSBLATT, 7./8. April 2000; ders.: Inszenierung eines Krachs, Neues vom „Blauen Reiter“, WELTKUNST, 70. Jg., Nr. 13, 1. November 2000, S. 2218 f.; ders.: Marianne Werefkin, München 2001, S. 173–178; ders.: Marianne von Werefkin, Von Farben, Formen und Linien. In: Marianne von Werefkin in Murnau, Kunst und Theorie, Vorbilder und Künstlerfreunde. Ausstellungskatalog. Murnau 2002, S. 32 f; ders.: Jawlensky und seine Weggefährten in neuem Licht, München 2004, S. 157 f; ders.: Werefkin und Jawlensky mit Sohn Andreas in der „Murnauer Zeit“. In: 1908–2008, Vor 100 Jahren, Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau. Ausstellungskatalog. Murnau 2008, S. 60 f.
  35. Hoberg/Hoffmeister: Anthologie. 1999, S. 358.
  36. Hoberg/Friedel: Der Blaue Reiter und das Neue Bild. 1999, S. 363.
  37. Wachtmann: Zu Erbslöhs Gemälden im Von der Heydt-Museum. 1992, S. 49.
  38. Birthälmer: Adolf Erbslöh (1881–1947), Vom Expressionismus zum neuen Naturgefühl. 2000, S. 159.
  39. Fischer: Das neue Bild. 1912, Abb. S. 30–31, Tafeln X–XIII.
  40. Fischer: Das neue Bild. 1912, S. 30 f.
  41. Karl-Heinz Meißner: Künstler der ›Neuen Künstlervereinigung München‹ nach 1914 bei der ›Neuen Münchner Secession‹. In: Annegret Hoberg, Helmut Friedel (Hrsg.):Der Blaue Reiter und das neue Bild Ausstellungskatalog. Städtische Galerie im Lenbachhaus, Prestel München 1999, ISBN 3-7913-2065-3, S. 330.
  42. Museum für Neue Kunst Freiburg: Alexander Kanoldt 1881–1939, Gemälde–Zeichnungen–Lithographien. Ausstellungskatalog, Freiburg i. Br. 1987, S. 193.
  43. Ausstellungskatalog Kunst-Ausstellung Stuttgart 1914, Kgl. Kunstgebäude, Schloßplatz, Mai bis Oktober, hrsg. vom Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein, Stuttgart 1914, S. 49, Kat.–Nr. 429 („Der violette Schleier“, Ölgemälde).
  44. Andreas Erbslöh: Adolf Erbslöh in den Familienberichten 1914–1918. 1997, S. 13.
  45. Andreas Erbslöh: Adolf Erbslöh in den Familienberichten 1914–1918. 1997, S. 15 f.
  46. Fäthke: Marianne Werefkin. 2001, S. 66.
  47. Becks-Malorny: Der Kunstverein in Barmen 1866–1946. 1992, S. 45.
  48. Adolf Erbslöh: Brief an Otto Fischer vom 26. November 1932. In: Hilde Flory-Fischer: Otto Fischer, Ein Kunsthistoriker des zwanzigsten Jahrhunderts, Reutlingen 1886 – Basel 1948. Reutlingen 1986, S. 38 f.
  49. Bernd Fäthke: Alexej Jawlensky, Köpfe radiert und gemalt, Die Wiesbadener Jahre. Ausstellungskatalog. Galerie Draheim, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-00-037815-7, S. 35 ff.
  50. Adolf Erbslöh: Phantasie und Form. In: Die Kunst. Bruckmann, München April 1929, S. 20
  51. Das Gemälde wurde im Juni 1912 in Jena verkauft, nachdem es auf der 3. Ausstellung der N.K.V.M. zu sehen war. 1967 war dessen „Verbleib unbekannt“, vgl. Hans Wille: Adolf Erbslöh, 1881–1947. Mit einem Katalog der Gemälde, Kunst- und Museumsverein, Wuppertal 1967, o.S., 2006 tauchte das Gemälde auf einer Auktion wieder auf
  52. Publié à l’occasion de l’exposition – L’expressionnisme en Allemagne et en France. De van Gogh à Kandinsky. (PDF, S. 77, 87 und 277.)
  53. Los Angeles County Museum of Art/Zürcher Kunstgesellschaft (Hrsg.):Expressionismus in Deutschland und Frankreich. Von Matisse zum Blauen Reiter. Ausstellungskatalog. Prestel, München 2014 ISBN 978-3-7913-5339-5, S. 290
  54. Auktionshaus Lempertz: Lot 264. Auktionskatalog Auktion 1090, 2017.
  55. Auktionshaus Lempertz: Lot 264. Auktionskatalog Auktion 1090, 2017.
  56. Stadt Bochum: Zu unrecht vergessen: Die Städtische Gemäldegalerie. Abgerufen am 2. Oktober 2015
  57. Meisterwerke III, Werke des deutschen Expressionismus. Ausstellungskatalog. Galerie Thomas, München 2007
  58. Los Angeles County Museum of Art/Zürcher Kunstgesellschaft (Hrsg.):Expressionismus in Deutschland und Frankreich. Von Matisse zum Blauen Reiter. Ausstellungskatalog. Prestel, München 2014 ISBN 978-3-7913-5339-5, Seiten 166, 265 und 290
  59. Die Aufstellung der Ausstellungen basiert, soweit nicht einzeln angegeben, auf den Aufzeichnungen des „Von der Heydt-Museum-Archivs“, abgerufen am 31. Januar 2015, dem Katalog „Von der Heydt-Museum (Hrsg.): Adolf Erbslöh. Gemälde 1903–1945, Wuppertal 1992 ISBN 3-89202-017-5“, dem Museumskatalog „Uta Laxner-Gerlach, Von der Heydt-Museum (Hrsg.): Die Gemälde des 20. Jahrhunderts. W. Brockhaus KG, Wuppertal 1981“, S. 60, dem „Ausstellungskatalog Los Angeles County Museum of Art/Zürcher Kunstgesellschaft (Hrsg.):Expressionismus in Deutschland und Frankreich. Von Matisse zum Blauen Reiter. Prestel, München 2014 ISBN 978-3-7913-5339-5“, auf den im Literaturverzeichnis angegebenen Publikationen sowie Online-Veröffentlichungen verschiedener Kunstvereine und Galerien